Verkehrspsychologische Diagnostik Persoenlichkeit

anwaltsverbandsg.ch

Verkehrspsychologische Diagnostik Persoenlichkeit

.

Verkehrspsychologische

Diagnostik: Persönlichkeit


Einleitung

Evaluation Persönlichkeit

Vorgeschichte

Auffälligkeiten im SV

Auffälligkeiten im SV

Verhalten w. d. Untersuchung

Leistung

Interview

Testverfahren Persönlichkeit

Beurteilung


Verkehrspsychologischer

Gutachter

Qualifikation des Gutachters:

- www.verkehrspsychologie.ch: curriculum

- Diagnostik, Intervention, Forschung

- Uni- Uni Abschluss, FSP

- Theorie 200 Std.

- Praxis: 2 Jahre Vollzeit / Superv. 100 Std.


Aufgaben der Begutachtung

Begutachtungs- Leitlinien zur Kraftfahreignung

Schubert et. al. 2003/ 2009, Kirschbaum Bonn


Schule

Ausbildung

Aktuelle Tätigkeit

Zivilstand

Zivilstand

Kinder

Wohnen

Hobby

Zukunft

Vorgeschichte


Auffälligkeiten im Strassenverkehr

ADMAS

Strassenverkehrsamt

Polizeibericht

Gerichtsurteil

Arzt / Kantonsarzt


Verhalten w. d. Untersuchung I.

Zeitpunkt einhalten

Begrüssung

Anlass der Untersuchung verstanden

Verhalten

Umgang mit Fehlern


Verhalten w. d. Untersuchung II.

Händedruck

Umgang mit Steuerrad

Druck auf Pedale

Eingehen nach Aufforderung

Sitzhaltung


Leistung


Interview

Eine psychologische Exploration ist keine Einvernahme

Erfragt wird der Standpunkt des Exploranden zur Vorgeschichte

und Hintergrund

Allgemeine Lebenssituation

Wie ist die Einsicht in sein Fehlverhalten

Wie ist die Einsicht in sein Fehlverhalten

Erfassung der Bagatellisierungstendenz

Detail erfragen, Motivationslage

Strategien, Schritte zur Stabilisierung

>>> PROGNOSE

Einsicht - Widersprüche


Aufsatz


Testverfahren Persönlichkeit

ART 2020

VPT.2: Verkehrsbezogener Persönlichkeitstest

TAAK: Testverfahren für alkoholauffällige

Kraftfahrer


Beurteilung

Module zu Themen wie:

a) Leistung

b) Offenheit

c) Kritikfähigkeit / Belehrbarkeit

d) Einsicht / Verhalten mit Suchtmitteln

e) Hintergründe erkennen

f) Arbeitszeugnis


Alkohol

Alkoholbedingte Gesundheitsschäden stellen ein

grosses Problem dar:

a) Was führt dazu, dass eine Person unter

Alkoholeinfluss Auto fährt?

b) Wie gefährlich ist es mit zuviel Alkohol zu

fahren?

c) Welche Unfälle entstehen durch Alkohol und

wer ist dabei am meisten gefährdet?


Ursachen

Psychologische Einflussfaktoren haben ein

wichtigen Stellenwert:

Trunkenheitsfahrt wahrscheinlicher, wenn negative

Emotionen

wenn ein geringes handlungsbezogenes Wissen vorliegt

wenn die Selbstreflexion Selbstreflexion über die Trinksituation ausbleibt

wenn die eigene Verhaltenskontrolle Schwierigkeiten

bereitet

wenn ein bestimmtes Einstellungsmuster gegenüber dem

Trink Trink-Fahr Fahr-Verhalten Verhalten besteht


Einstellungsmuster

Eine tolerante Einstellung gegenüber dem

exzessiven und häufigen Alkoholkonsum

Eine geringe Einschätzung des Gefahrenrisikos

Eine negative Einstellung gegenüber

„verdachtsfreien“ Polizeikontrollen


Sozialdemographische Merkmale

Überproportional betroffen sind:

Männer unter 18 - 45 Jahren

Alleinlebende (Singles oder Geschiedene)

Personen mit geringem Einkommen


Trinkhäufigkeit


Thema Alkohol

Alkohol = Privatsache

Ziel der VP: Prognose Rückfall

Wahrscheinlichkeit für Rückfall:

a) Ersttäter

b) Zweittäter


Alkoholmissbrauch – Therapie -

ZIEL: z.B.

Zulassung I.

Alkohol kontrolliert getrunken wird

Trinken und Fahren zuverlässig getrennt wird

eine geforderte Alkoholabstinenz eingehalten wird

ein angemessenes Problem/Bewusstsein vorhanden ist

die Änderung über einen genügend langen Zeitraum

eine neue Erfahrungsbildung ermöglicht


Alkoholmissbrauch – Therapie –

Zulassung II.

die Verhaltensänderung positiv erlebt wird

der Änderungsprozess nachvollziehbar ist

allfällige Persönlichkeitsprobleme erkannt

worden sind

sich die Lebensverhältnisse und die berufliche

Situation stabilisiert haben

keine verkehrsrelevanten Leistungseinbussen

vorliegen


Beurteilung: Zusammenfassung für

Umgang mit Alkohol

Leistung Leistung: : Verlangsamt; Abbau

Offenheit Offenheit: : oft Verleugnung der Probleme

Kritikfähigkeit / Belehrbarkeit

Belehrbarkeit: : 1,40 Promille: 3

Stängeli / nur genau 2 x mit zuviel A. gefahren

Einsicht / Verhalten Verhalten: : Einschätzung v. sich

„Selbst“; wann zuletzt getrunken: Geb. Fest vor

1 Woche; Erleben der Abstinenz;

Hintergründe

Hintergründe: : Nein sagen; neue Kollegen / Hobby


Verkehrspsychologische

Diagnostik: Persönlichkeit 2

Auffälliges Verhalten (Raser)


Thema Raser:

Junge Fahrer: die Grenzerfahrungen suchen, Impulse

auf die Strasse umlagern, einmal frei sein

Notorische Schnellfahrer: 30 30-45 45 Jahre alt, eigene

Gesetze bezüglich Geschwindigkeit, aber nicht

uneinsichtig

Unverbesserliche Raser: fühlen sich durch Gesetz

persönlich eingeengt, eigenes Rechtsempfinden, wollen

sich nichts vorschreiben lassen


Raser II.

18% M. u. 25% F. halten das Tempo strikt

ein

30% der Unfälle wegen zu hohem Tempo

Raser sehr flexibel? Nein

Geschwindigkeit z.T. nicht gewachsen

Impulskontrolle nicht selten ungenügend


Verstösse gegen Verkehrsrechtliche

Vorschriften

Innere Bedingungen

Bedingungen: : erhöhter Antrieb,

Stimmungsstabilität, Labilität, persönliche

Wertsetzungen, Selbstbewertung und

Selbstkontrolle

Äussere Bedingungen

Bedingungen: : Beruf, Eltern,

Partnersituation

Leistungseinstellung: realisieren von

Gefahrenwahrnehmung, Einschätzung


Eignungsbedenken

Aggressionspotential

Vorsätzliches, regelwidriges Fahrverhalten

(Kurve mit angezogener Handbremse)

Durchsetzen eigener Interessen

Kumulation von Verstössen (kritische Häufung)

Rückfallwahrscheinlichkeit

Soziale Unangepasstheit


Begründungen

Gaspedal wegen Rost verklemmt

Zwei Mal Notfall

Wenn ich Schritttempo fahren muss, kann ich

auch zu Fuss gehen

42 km/h zu viel nicht gemerkt

Warum aus den verschiedenen Fahrausweis-

entzügen nichts gelernt…? Habe schon

gelernt… es war dumm gelaufen


Beurteilung: Zusammenfassung für

Raser

a) Leistung Leistung: : Umstellfähigkeit, Impulskontrolle

b) Offenheit Offenheit: : vielfach zu wenig

c) Kritikfähigkeit / Belehrbarkeit: behauptet

trotz Zeugen / Polizeiaussage…

d) Einsicht / Verhalten Verhalten: : Emotionale Stabilität;

Probleme wenig bewusst; Pechtheorie; ich

nicht, er auch… Widersprüche ART – Interv.

e) Hintergründe: Nein sagen; neueKollegen /

Hobby ergänzen

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