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AHP Graz_HoG_P 05_Plakate (pdf, 7MB) - Architekturwettbewerb.at

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andreas hof<br />

ENTWURFSBESCHREIBUNG<br />

STADTSTRUKTUR, URBANE UMGEBUNG<br />

> Teil der UNESCO - Welterbezone und Altstadtschutzzone 1<br />

>Vorzone der historischer Altstadt mit unterschiedlichen baulichen Maßstäben (z.B. Spätbarock, Gründerzeit, klassische<br />

Moderne, Jetztzeit)<br />

>Bezug zum Landschaftsraum der Mur<br />

>Übergangszone von anderen Verkehrsarten auf Fußgängerverkehr<br />

>Potenzial als funktionaler Ergänzungsbereich der Altstadt<br />

STÄDTEBAULICHE | ARCHITEKTONISCHE ZIELSETZUNGE<br />

Generierung eines kontextuellen Ensembles<br />

> Zwei Baukörper mit markanter Kontur umschließen einen länglichen, als öffentliche/halböffentliche<br />

Fußgängerzone ausgebildeten Pl<strong>at</strong>zraum, der Geschäfte, Gastronomie, Büros<br />

und Wohnungen erschließt.<br />

>Der neue Andreas-Hofer-Pl<strong>at</strong>z entsteht am nördlichen Kopf der künftigen Bebauung als lebendiger<br />

städtischer Raum im Bereich der Verlängerung der Füßgängerzone Albrechtgasse-<br />

ein teilweise überdachter öffentlicher Raum, an dem sich Wege kreuzen und diverse urbane<br />

Funktionen (Shops, Café, Abendbar,TG) in 1.UG, EG und 1.OG erschlossen sind. Die für den<br />

Andreas Hofer Pl<strong>at</strong>z traditionelle Verbindung zur Mur (ehem. Fischpl<strong>at</strong>z) bestimmt das Milieu.<br />

> Deutlich hinter die Baugrenzlinie zurückgestaffelte Baukörper öffnen vom Westen her den<br />

Blick auf den Rand der historischen Altstadt und den Zugang durch die Albrechtgasse.<br />

>Der 6-geschosssige straßenbegleitende Hoteltrakt schließt den aufgebrochenen Straßenraum<br />

der Neutorgasse,bewahrt aber den charakteristischen Ausblick auf das Stadtwerkehaus.<br />

>Der hohe Baukörper entlang des Kais nützt die günstige freie Lage an der Mur und steht in<br />

Gesellschaft zum derzeit fremdartig isolierten Bürogebäude Nr. 17 (Immorent).<br />

P.... Priv<strong>at</strong><br />

Ö... Öffentlich<br />

URBANER STADTRAUM<br />

<br />

Freiräume umschließen die Gebäude im EG und können öffentlich oder teilweise halböffentlich<br />

genutzt werden.<br />

> Der zum Teil überdachte Pl<strong>at</strong>z in Verlängerung der Albrechtgasse wird zu einem frequentierten<br />

städtischen Bewegungs- und Aufenthaltsraum und setzt die Tradition des Andreas-Hofer-<br />

Pl<strong>at</strong>zes fort.<br />

> Entlang der Neutorgasse entsteht mit dem vis à vis der Sparkasse ein innerstädtischer urbaner<br />

Straßenraum.<br />

>In der Mitte des Ensembles entsteht eine neue städtische Erlebniszone für Fußgänger im Erdgeschoss<br />

und auf den Terrassen im 1.Obergeschoss. Zusammen mit dem shared space in der<br />

verlängerten Landhausgasse und den neuen Freibereichen beim Joanneum wandelt sich ein<br />

bisher wenig <strong>at</strong>traktiver Stadtbereich.<br />

> Geschäfte und Gastronomiebetriebe im EG und 1. OG schaffen zusätzliche Attraktivität für<br />

<br />

ARCHITEKTURWETTBEWERB ANDREAS HOFER PLATZ 111767<br />

TYPOLOGISCHE ÜBERGÄNGE, HÖHENENTWICKLUNG<br />

>Die beiden in Höhe und Typologie unterschiedlichen Baukörper führen das Blockrand-Konzept<br />

der Umgebung in den Grundzügen fort. Jedoch ist der durch Kontur und Anordnung der<br />

Baukörper gebildete neue Hof offen und frei zugänglich und steht im Gegens<strong>at</strong>z zum hermetisch<br />

geschlossenen priv<strong>at</strong>en Hof des gründerzeitlichen Blockrand-Konzeptes.<br />

> Verschiedene Maßstäbe der unmittelbaren Umgebung bestimmen die Höhenentwicklung<br />

des neuen Ensembles: die innere Silhouette entlang der Neutorgasse orientiert sich am<br />

enden<br />

Sparkasse.<br />

> Der Block am Kai richtet sich nach der Höhe des Bürogebäude Nr. 17 (Immorent) und<br />

bezieht es in das neue Ensemble mit ein.<br />

VERTEILUNG DER BAUMASSEN<br />

chem<br />

Stadtraum führen. Seine Dimensionierung und Ausgestaltung bestimmen gleichrangig<br />

mit den Gebäuden das Kulturerbe Altstadt.<br />

>Die vorgeschlagene Anordnung der künftigen Baumasse lässt ca. 40% des verfügbaren Grundstücks<br />

frei und bietet den notwendigen Raum um öffentliches urbanes Leben zu generieren.<br />

> Die Konzentr<strong>at</strong>ion von Baumasse entlang des Kais ist städtebaulich plausibel, da die Mur-Silhouette<br />

von Süden her bis zum Andreas-Hofer-Pl<strong>at</strong>z von großform<strong>at</strong>igen Baukörpern bestim-<br />

<br />

>Die vorgeschlagenen Baumassen ermöglichen ca. 13.200m² BGF.


ARCHITEKTURWETTBEWERB ANDREAS HOFER PLATZ<br />

111767<br />

GRUNDRISS EG 1:200<br />

N<br />

HOTEL<br />

RESTAURANT<br />

BÜRO<br />

WOHNEN<br />

GESCHÄFTSFLÄCHE OG<br />

GESCHÄFTSFLÄCHE UG<br />

SCHNITT Q 1:200


SCHNITT L 1:200<br />

ERSCHLIESSUNGSBEREICHE FUNKTIONSBEREICHE<br />

GRUNDRISS 1OG 1:200<br />

N<br />

GRUNDRISS 2-6OG 1:200<br />

Hotel: 2OG-5OG<br />

Büro: 2OG-6OG<br />

HOTEL<br />

(4.615 m² BGF)<br />

Im Erdgeschoss liegen Rezeption,<br />

Lobby, Frühstücksraum<br />

und alle internen Funktionseinheiten.<br />

Von 200 Zimmern liegen 12 im<br />

1.OG und 188 im 2. bis 5.OG,<br />

es gibt 5 Familienzimmer und<br />

4 barrierefreie Zimmer.<br />

2 ausschließlich intern benutzbare<br />

Aufzüge (110/220cm<br />

) führen von der TG in alle<br />

Stockwerke, 1 Lift wird zur Erschließung<br />

der Dachterrasse<br />

bis zum Flachdach hochgezogen;<br />

1 externer Aufzug aus<br />

der TG im Norden kann mitbenutzt<br />

werden. Hotelvorfahrt<br />

und Busvorfahrt bilden einen<br />

durch Überbauung witterungsgeschützten<br />

Vorbereich<br />

an der Neutorgasse. Eine<br />

Dachterrasse mit Holzdecks<br />

am nordwestlichen Kopf ist<br />

über den Lift erreichbar.<br />

BÜRO<br />

2760 m² BGF Büros<br />

Büros vom 2. bis 6. OG: Flexibel<br />

unterteilbare Großraumeinheiten<br />

mit mittlerer Erschließung<br />

und Servicezone<br />

sind nach Osten und Westen<br />

ausgerichtet. Die zweischalige<br />

Klima- und Schallschutz-<br />

Fassaden mit dazwischen<br />

liegendem Sonnenschutz bieten<br />

individuell steuerbare Arbeitsräume.<br />

Büros und Wohnungen sind<br />

mit Lift aus der TG und über ein<br />

gemeinsames Stiegenhaus<br />

erreichbar; auf Grund der mittig<br />

liegenden Erschließung ist<br />

die geschoßweise Aufteilung<br />

zwischen Büro- und Wohn-<br />

<br />

WOHNEN<br />

1466 m² BGF<br />

Wohnungen vom 7. bis 9. OG:<br />

Je Geschoß sind 5 Wohneinheiten<br />

zwischen 75m² und 112<br />

m² angeordnet, alle verfügen<br />

über eine Terrasse oder Loggia<br />

und sind nach den Prinzipien<br />

des anpassbaren Wohnbaus<br />

gestaltet.<br />

GASTRONOMIE<br />

(3810 m² BGF, davon ca. 61 %<br />

oberirdisch)<br />

Restaurant im EG und 1.OG<br />

des Westtrakts: Selbstbedienungs-Theke,<br />

Schauküche und<br />

Funktionseinheiten sind im<br />

EG, das Servicerestaurant mit<br />

zusätzlichem Behinderten-WC<br />

im 1.OG. ist über eine interne<br />

Stiege und Lift erschlossen,<br />

Gastgärten sind in der EG-<br />

Fußgängerzone und auf der<br />

Terrasse im 1.OG angeboten.<br />

Café, Bistro, Abendbar<br />

im 1.OG NW-Kopf: Die Erschließung<br />

aus dem Stadtniveau<br />

erfolgt über die Rolltreppe<br />

und Lift auch aus der<br />

TG, ebenso der Terrassen-<br />

Gastgarten.<br />

111767<br />

GESCHÄFTSFLÄCHE UG<br />

Großer Nahversorger mit zugeordneten<br />

TG-Plätzen im<br />

1.UG: Der Zugang aus dem<br />

Fußgängerbereich erfolgt<br />

über Rolltreppe, Stiege und<br />

Lift, sowie direkt vom zugeordneten<br />

Parkdeck der Tiefgarage.<br />

GESCHÄFTSFLÄCHE OG<br />

Einzelshops: Ein Teil der Geschäfte<br />

im EG orientiert sich<br />

zum nördlichen Pl<strong>at</strong>z- und<br />

Fußgängerbereich, zwei weitere<br />

Shop-Flächen bilden die<br />

südwestliche und südöstliche<br />

Ecke des Ensembles. Die<br />

Shops im 1.OG sind jeweils<br />

über Stiegen, Lifte und über<br />

die Terrasse erschlossen oder<br />

können mit den Shops im EG<br />

intern verbundene funktionelle<br />

Einheiten bilden.<br />

GRUNDRISS 1UG 1:200 GRUNDRISS 2UG 1:500 GRUNDRISS 3UG 1:500<br />

Tragsystem<br />

Gebäudekanten<br />

ARCHITEKTURWETTBEWERB ANDREAS HOFER PLATZ<br />

GRUNDRISS 7-9OG 1:200


ANSICHT nord 1:333<br />

FASSADENSCHNITT büro 1:20<br />

FASSADENKONSTRUKTION<br />

ARCHITEKTURWETTBEWERB ANDREAS HOFER PLATZ<br />

ANSICHT süd 1:333<br />

FASSADENSCHNITT hotel 1:20<br />

ANSICHT ost 1:333<br />

111767<br />

Die gesamte Erdgeschoßzone ist überwiegend transparent gestaltet, erforderliche Randstützen liegen im Inneren.<br />

Die Hotelfassade ist in den Obergeschossen als klassische Putzfassade ausgebildet und durch tiefe, von innen nutzbare Fensterkästen gegliedert.<br />

Die Fassade des Büro- und Wohntraktes ist zweischalig als Klima-und Schallschutz-wirksame Zweite-Haut-Fassade mit geschossweise integrierten<br />

Brandüberschlagsschürzen und im Fassadenzwischenraum angeordneten mobilen Sonnenschutzelementen ausgeführt. Dies bringt Vorteile hinsi-<br />

<br />

ANSICHT west 1:333

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