KKV fordert - Magix

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KKV fordert - Magix

Lätitia

Nachrichten

Ausgabe Mai /Juni 2011

Nachfolger der Kaufmannszunft

zum Falkenberg Gegründet 1868

KKV LÄTITIA � Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. � Freiburg im Breisgau


UNSERE WERTE.

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Ausgabe Mai/Juni 2011

Jahreshauptversammlung mit Wahlen am 22. März 2011

Präsident Gottfried Beck konnte an diesem

Abend 29 Mitglieder und 4 Gäste willkommen

heißen. Entschuldigt hatten sich 6 Mitglieder.

Er stellte fest, dass der Vorstand zur Jahreshauptversammlung

formgerecht und fristgemäß

eingeladen hatte, bei der es galt, Rechenschaft

für das verflossene 142. Vereinsjahr abzulegen.

Der Präsident begrüßte herzlich den Geistlichen

Beirat, Prof. Dr. Franz Enz, der vor kurzem

seinen 80. Geburtstag feiern durfte und

wünschte ihm im Namen der Versammlung

Gottes Segen.

Im Bericht des Präsidenten betonte Gottfried

Beck, dass er seinen Bericht über das Jahr 2010

mit einem lachenden und einem weinenden

Auge ablege. Er konnte feststellen, dass das

vergangene Jahr für unsere Ortsgemeinschaft

eines der erfolgreichsten war mit einer breiten

und öffentlichen Wirkung.

Zur Mitgliederbewegung berichtete er, dass

3 neu gewonnenen Mitgliedern Abgänge von

11 Personen gegenüberstanden.

Bei den Veranstaltungen des abgelaufenen

Jahres lösten sich gut besuchte mit vielen Gästen

mit solchen, die schwach besucht waren,

ab. Die angebotenen Programme waren alle

von hoher Qualität und interessanter Thematik.

Höhepunkte des Vereinsgeschehens waren

das KKV-Samstagsforum zum Thema: „Renaissance

der Sozialen Marktwirtschaft – Hoffnungszeichen

für eine gerechtere Welt“ mit

Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan

und die Nachfeier anläßlich der Verleihung

des Ehrenpreises „Der ehrbare Kaufmann/–

frau“ des KKV-Bundesverbandes an unser Mitglied

Martina Feierling-Rombach. Der Besin-

nungstag mit Prof. Dr. Enz stand unter dem

Thema „Wiedergeburt, Karma, Nirvana – fernöstliche

Erlösungsvorstellungen oder doch

Jesus Christus als Erlöser und Retter?“

Im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder

gedachte unser Geistlicher Beirat, Prof. Dr.

Enz der Verstorbenen mit einem Wort Michelangelos:

„Sie sind nicht verloren, sondern vorausgegangen.“

Gemeinsam beteten die Anwesenden

ein „Vater unser“ für die verstorbenen

LÄTITIA-Mitglieder.

Der Bericht der Schatzmeisterin Ursula

Gnoth über die Einnahmen und Ausgaben des

vergangenen Vereinsjahres, ergab aufgrund

verminderter Einnahmen von Mitgliedsbeiträgen

ein Minus von € 1.485,27. Die Rechnungsprüfung

erfolgte durch Martin Hauri

und Hans Dieter Link. In ihrem Prüfungsbericht

sprachen sie Frau Ursula Gnoth Lob und Anerkennung

für die vorbildliche Rechnungsführung

aus und empfahlen der Versammlung,

der Schatzmeisterin Entlastung zu erteilen,

verbunden mit einem herzlichen Dank für ihre

unermüdliche hervorragende Arbeit.

Den Bericht des LÄTITIA-Orchesters trug

Obmann Bernhard Römer vor. Das Orchester

zählt z.Zt. 13 Mitglieder und ca.10 Aushilfen

zur Verstärkung. Bernhard Römer dankte dem

Dirigenten, Herrn Gutmann, den Orchestermitgliedern

sowie dem Vorstand der LÄTITIA für

die finanzielle Unterstützung.

Sangwart Bernhard Ruf erstattete den Bericht

des LÄTITIA-Männerchores, der im Jahr 2010

27 Proben absolvierte und bei 3 Anlässen der

LÄTITIA auftrat. Er zählte Ende 2010 20 aktive

Sänger und ein passives Mitglied. Das Alter der

Sänger wirft die Frage auf, wie lange der Chor

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noch bestehen wird. EM Bernhard Ruf dankte

dem Dirigenten Dr. Michael Belotti, dem Notenwart

Adolf Elmlinger, dem Kassenwart Willi

Bodom, aber auch allen Sängern, die trotz zunnehmender

gesundheitlicher Einschränkungen

dem Chor die Treue hielten

EM Hans-Dieter Link empfahl der Versammlung,

dem Vorstand Entlastung zu erteilen.

Die Entlastung wurde bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder

von der Versammlung einstimmig

erteilt. Dafür bedankte sich Präsident

Gottfried Beck im Namen des Vorstandes.

Dank für geleistete Vereinsarbeit

Präsident Gottfried Beck betonte, dass das vergangene

Jahr mit anspruchsvollen, herausragenden

Veranstaltungen ausgefüllt war. Dass

dies bravourös gemeistert wurde, sei einem

guten Team im Vorstand zu verdanken. Er bedankte

sich herzlich bei unserem Geistlichen

Beirat, Prof. Dr. Franz Enz, der trotz einer

schwierigen Operation im vergangenen Jahr

mit vollem Einsatz für unsere Gemeinschaft

tätig ist und darüber hinaus als Mitglied des

KKV-Bundeshauptausschusses für unsere Diözese

die süddeutschen Interessen vertritt.

Sein Dank galt vor allem Vizepräsident Lothar

Scherer für seinen großen Einsatz für die LÄTI-

TIA.

Er dankte Schatzmeisterin Ursula Gnoth und

Schriftführerin Doris Pfahlsberger für ihre

wertvolle Mitarbeit. Den Obmännern des Männerchors

und Orchesters, EM Bernhard Ruf und

Bernhard Römer, sprach er seinen Dank aus,

dass sie sich trotz Schwierigkeiten für die gute

und eigentlich schöne Sache einsetzen.

Den Verfassern von Artikeln für die LÄTITIA-

Nachrichten, allen voran EM Bernhard Ruf und

EM Gerhard Gross dankte er für ihr Engagement.

Ein großer Dank des Präsidenten ging an

Ausgabe Mai/Juni 2011

Benedikt Oberkirch als Schriftleiter der LÄTI-

TIA-Nachrichten für seine uneigennützige und

großzügige Unterstützung und für sein Angebot,

künftig die Kuvertierung und den Versand

des Nachrichtenblattes zu übernehmen. Diese

Arbeiten hat jahrelang Wilhelm Bodom für die

LÄTITIA geleistet. Präsident Gottfried Beck

sprach W. Bodom herzlichen Dank dafür aus

und die besten Wünsche für seine Gesundheit.

Auch den anderen Vorstandsmitgliedern

sprach er seinen Dank aus – Rudolf Kuri, dem

wir die Gemeinnützigkeit unseres Vereins verdanken,

Wolfgang Schneider und Josef Walz

für ihre Beiträge und ihren Rat, Marcus Haberstroh

als Fahnenträger und stellvertretender

Schriftführer. Zum Schluss dankte er den Rechnungsprüfern

Martin Hauri und EM Hans-Dieter

Link sowie EM Günter Fritsch, der sich als

Wahlleiter zur Verfügung gestellt hatte.

Für die anstehende Vorstandswahl wurde

Günter Fritsch als Wahlleiter vorgeschlagen, als

Wahlhelferin stellte sich Elisabeth Ruf zur Verfügung.

Sie wurden von der Versammlung einstimmig

gewählt.

Die vorgelegte Wahlliste wies auf den Positionen

Präsident, 1. Vizepräsident, 2. Vizepräsident

keine Kandidaten auf. Wahlleiter Günter Fritsch

schlug vor, dass der bisherige Vorstand kommissarisch

im Amt bleiben soll, was keine Zustimmung

fand. Schließlich erklärte sich Nico

Wopperer bereit, als 2. Vizepräsident zu kandidieren.

Kandidaten für das Amt des Präsidenten und

1. Vizepräsidenten fanden sich nicht.

Für den Vorstand wurden gewählt:

Geschäftsführender Vorstand:

Nico Wopperer als 2. Vizepräsident

Doris Pfahlsberger als Schriftführerin

Ursula Gnoth als Schatzmeisterin


Ausgabe Mai/Juni 2011

Erweiterter Vorstand:

Marcus Haberstroh, stellv. Schriftführer

EM Bernhard Ruf, Vertr. des Männerchores

Bernhard Römer, Vertr. des Orchesters

Beisitzer:

Benedikt Oberkirch, Schriftleiter Nachr. Blatt

EM Gottfried Beck

Bernhard Sänger

EM Lothar Scherer

Wolfgang Schneider

Josef Walz

Auf Befragen des Wahlleiters nahmen alle Gewählten

die Wahl an.

In seinen Schlussworten bedankte sich EM

Gottfried Beck zunächst bei Nico Wopperer für

seine Bereitschaft, als 2. Vizepräsident zu amtieren.

Er betonte, dass es sein großes Anliegen

ist, die jüngere Generation „ins Boot zu holen“.

Er stellte fest, dass wir vor einer schwierigen

Zukunft für die LÄTITIA stehen. Dies betrifft sowohl

die zurückgehenden Mitgliederzahlen,

als auch die damit sinkenden Einnahmen.

Auch in Essen sind Anpassungen an die „neue

Zeit“ voll im Gange, die Weichen für die Zukunft

sind bereits gestellt. Das alte kaufmännische

Sprichwort heißt bekanntlich: „Wer nicht

mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.“ In Freiburg

konnten wir bereits 2010 von der neuen

Richtung des KKV profitieren: Wir hätten es nie

geschafft, Bundesministerin Schavan nach

Freiburg zu bringen und ebenso den Preis des

ehrbaren Kaufmanns auszuloben. Bei diesen

Veranstaltungen hatten wir viele Helfer, die

uns unterstützten. Einen herzlichen Dank an

dieser Stelle an die Sparkasse Freiburg, den

Handelsverband und Herrn Noppel, die Hausbrauerei

Feierling und den Bundesverband.

Zuletzt sprach Gottfried Beck das Thema

Finanzen an, denn der Bundesverband benötigt

für seine Arbeit dringend höhere Einnah-

men, die er durch eine Beitragserhöhung von

8,00 € pro Mitglied und Jahr erzielen möchte.

Trotzdem hat der bisherige Vorstand beschlossen,

keine Erhöhung unseres bisherigen Mitgliedsbeitrags

vorzunehmen. Wir hoffen, auf

freiwilliger Spendenbasis, die zusätzlichen Beträge

erhalten zu können.

Mit dem Zitat: „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts,

gläubig aufwärts“ beendete der langjährige

Präsident seine Schlussworte.

Vizepräsident Lothar Scherer richtete seinen

Dank an den Präsidenten mit folgenden

Worten:

„Herr Präsident, lieber Gottfried, du hast heute

vielen deinen Dank für die im abgelaufenen

Vereinsjahr geleistete Arbeit ausgesprochen.

Nun möchte ich im Namen aller hier Anwesenden

dir, lieber Gottfried, unseren allerherzlichsten

Dank aussprechen für deine hervorragende

Arbeit für unseren Verein KKV LÄTITIA –

und das nicht nur für das vergangene Vereinsjahr,

sondern auch für die vielen Jahre, die du

die LÄTITIA als Präsident geführt hast. Der

enorme Zeitaufwand, den dein Ehrenamt in

der LÄTITIA mit sich gebracht hat, ist von

außen oft nicht zu sehen.

Du warst als Präsident ein Glücksfall für unseren

Verein. Ohne deine Beziehungen zur Kirche,

zur Stadt und zu vielen Gremien hätte es

nie so interessante Veranstaltungen, Führungen

und Vorträge geben können.

Alles hat seine Zeit. So müssen wir es annehmen,

dass du dieses zeitaufwendige Ehrenamt

als Präsident aufgibst, was wir alle hier sehr bedauern.

Lieber Gottfried, wir wünschen dir weiterhin

alles Gute, besonders eine stabile Gesundheit,

Gottes Segen und die Klugheit, die

gewonnene Zeit zu deinem Wohle zu genießen.

Es dankt dir die gesamte LÄTITIA-Familie.“

Pr.

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Geburtstage

Ausgabe Mai/Juni 2011

Wir gratulieren allen Mitgliedern und Freunden der LÄTITIA, die im Mai und Juni Geburtstag

oder Namenstag feiern und wünschen ihnen Glück und Gottes Segen.

Unsere besonderen Wünsche gelten am

6. Mai Erwin Salb

Adolf-Keller-Weg 8

79111 Freiburg

85 Jahre

12. Mai Helene Krepp

Frauenhaussträßchen 8

47574 Goch

95 Jahre

15. Mai Anne-Cécile Wopperer

Winzerstraße 8

79111 Freiburg

18. Mai Eberhard Bock

Sundgauallee 33

79114 Freiburg

88 Jahre

20. Mai Dr. Lilly Wehrle

Falkensteinweg 6

79199 Kirchzarten

97 Jahre

22. Mai Hubert-M. Mangold

Hansjakobstraße 117

79117 Freiburg

79 Jahre

23. Mai Hans Greulich

Talstraße 25

79102 Freiburg

76 Jahre

29. Mai Dietmar Beck

Fohrenbühl 5

79252 Stegen

74 Jahre

4. Juni Gerhard Reinold

3 rue des Roseaux

F-68600 Weckolsheim

80 Jahre

6. Juni Rudolf Hanselmann

Ehrenmitglied

Eisenlohrstraße 21

79115 Freiburg

90 Jahre

6. Juni Siegfried Jung

Kybfelsenstraße 43

79100 Freiburg

70 Jahre

7. Juni Bernhard Ruf 86 Jahre

Ehrenmitglied

Konradin-Kreutzer-Str. 20

79106 Freiburg

7. Juni Fritz Weissenberger 84 Jahre

Hildastraße 21

79183 Waldkirch

11. Juni Klaus Kistler 64 Jahre

Hegenheimerstraße 34

CH-4123 Allschwil

14. Juni Bernhard Neymeyer 79 Jahre

Königsschaffhauser Str. 8

79346 Endingen

15. Juni Herbert Saier 82 Jahre

Hildastraße 18

79102 Freiburg

15. Juni Wolfgang Schneider 76 Jahre

Großmattenweg 16

79249 Merzhausen

26. Juni Hans-Dieter Link 73 Jahre

Ehrenmitglied

Hochfirststraße 15

79115 Freiburg

27. Juni Karl Günther Dachnowsky 75 Jahre

Tarodunumweg 13

79199 Kirchzarten

27. Juni Adelbert Vogt 90 Jahre

Stollenweg 14

79299 Wittnau

28. Juni Hans-Dieter Weber 79 Jahre

Burger Straße 18

79199 Kirchzarten

30. Juni Max Dold 85 Jahre

Peter-Sprung-Str. 15

79102 Freiburg

Unsere kranken Mitglieder und Freunde schließen wir in unsere Segenswünsche mit ein. Wir

grüßen alle herzlich, wünschen baldige gute Besserung und viele angenehme, frohe Stunden.


Ausgabe Mai/Juni 2011

4. Mai, Mittwoch

Treffen am Bahnhof

um 14.00 Uhr

Abfahrt 14.25 Uhr

Ankunft 15.21 Uhr

ca. 10 - 15 Gehminuten

zur Klosterkirche

Wir fahren mit dem Baden-

Württemberg-Ticket.

20. bis 22. Mai

Hildesheim

23. Juni, Donnerstag

9.00 Uhr, Münster

VORSCHAU

3. Juli, Sonntag

12. Juli, Dienstag

13. August, Samstag

Unsere Veranstaltungen

(Gäste sind uns immer herzlich willkommen)

Der KKV Columbus Offenburg lädt uns zu seiner traditionellen

Mai-Andacht ein. Um 16.00 Uhr in der Klosterkirche in

Offenburg, Langestraße 9.

Am Ende der Andacht führt uns Herr Werner Scheurer

durch die Kirche und den Kreuzgang.

Anschließend gemütliches Beisammensein im Gasthaus

Tritschler, Langestraße 33. Für Autofahrer Parkmöglichkeit im

Klosterhof.

Wir bitten um Anmeldung bis 2. Mai bei Lothar Scherer,

Tel. 0761/87537 wegen der Besorgung der Baden-Württemberg-Tickets.

86. KKV-Bundesverbandstag unter dem Motto: „Renaissance

der Sozialen Marktwirtschaft – Hoffnungszeichen für

eine bessere Welt!“ mit Verleihung des Preises des „Ehrbaren

Kaufmanns“ und der Mitwirkung der 1. Preisträgerin unseres

Mitglieds Frau Martina Feierling-Rombach.

Die Freiburger Delegation wird von unserem Geistlichen Beirat

Prof. Dr. Franz Enz geleitet.

Fronleichnam

Der Vorstand bittet um zahlreiche Beteiligung an der Prozession.

Konzert des Lätitia-Orchesters

11.00 Uhr im Stadtgarten

15.00 Uhr im Eugen-Keidel-Bad

Windkraftanlage Roßkopf

Gemütliches Beisammensein in St. Ottilien. Näheres, Anfahrt

und Zeit, entnehmen Sie bitte den nächsten LÄTITIA-Nachrichten.

Ferienstammtisch

Wann und Wo muss noch geklärt werden.

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KKV bei der VAG

Am 22. Februar 2011 kam ein

großer Besucherkreis der

„Lätitia“ vom Präsidenten bis

zum jüngsten Nachwuchs

(fünf Monate!) zum Betriebszentrum

der Verkehrsbetriebe

der Stadt Freiburg in

der Besanconallee.

Der für die Öffentlichkeitsarbeit

zuständige Herr Hildebrandt

begrüßte die Lätitianer

und führte uns anschließend

sachkundig und kompetent

durch die weitläufigen

und umfangreichen

An lagen des Betriebsgeländes

der VAG.

Es war außerordentlich beeindruckend,

was wir zu sehen bekamen.

Schon die voll computerisierte Steuerungsanlage

der VAG hat die Besucher überzeugt:

gleichzeitig können nach Bedarf auf acht Farbbildschirmen

die verschiedensten Brennpunkte

des Netzes, etwa vom Bertoldsbrunnen

bis zum Messeplatz oder zur Paduaallee der

aktuelle Verkehr dargestellt werden. Danach

kann das vollcomputerisierte Steuerungssystem

korrigiert werden. Mit diesem Programm

werden alle Fahrzeuge vom Zentralrechner

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Ausgabe Mai/Juni 2011

Fotos: G. Heinz

fahrplangerecht gesteuert. Auch die Abfahrtszeiten

und Reihenfolgen der Fahrtrichtungen

an den Haltestellen werden durch den Rechner

korrigiert angegeben.

In den Straßenbahn- und Bushallen übernachten

die Fahrzeuge, werden gereinigt und gepflegt,

erforderlichenfalls Fahrzeug- oder Lackschäden

beseitigt und die Inneneinrichtung

repariert und gepflegt. Auch neue Lackierungen

werden aufgebracht, wenn diese nicht besonderer

Werbegestaltung bedürfen.

Seit 100 Jahren!


Ausgabe Mai/Juni 2011

Diese Aufgaben werden von etwa 700 Personen

bewältigt, einschließlich dem Fahrpersonal

von etwa 320 Fachkräften. Die VAG gehört

damit zu den größeren Betrieben in unserer

Stadt.

Das Liniennetz der Busse, aber auch der Straßenbahnen

wird ständig den neuesten Bedürfnissen

angepasst. Das zeigt etwa die neue

Straßenbahnlinie von der Haid über die Innenstadt

zur Innsbruckerstraße. Nächste Vergröße-

rungen werden die Linie bis Gundelfingen und

danach die in den Nordwesten und zur neuen

Messe sein. Die wachsende hohe Bahnverkehrsdichte

wird auch dazu führen, dass auf

der Werthmannstraße und dem Rotteckring

an der Universität und dem Theater vorbei

eine zusätzliche Innenstadterschließung gebaut

werden soll – in einigen Jahren.

Peter Wopperer

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80. Geburtstag von Prof. Dr. Franz Enz

Ausgabe Mai/Juni 2011

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem anschließenden Empfang feierte am 27. Februar

2011 unser Präses, Prof. Dr. Franz Enz, seinen 80. Geburtstag. Auch unsere LÄTITIA war bei dieser

Feier mit einer Delegation und der LÄTITIA-Fahne vertreten. Gottfried Beck überbrachte die

Glückwünsche unserer Gemeinschaft und überreichte einen Geschenkkorb. Das Bild zeigt den

Jubilar nach dem Gottesdienst inmitten der Lätitianer.


Ausgabe Mai/Juni 2011

Besinnungstage der Lätitia

Am 1. Fastensonntag, dem 13. März 2011, hatte

die Lätitia zum Besinnungstag in die Kooperatur

der Münsterpfarrei eingeladen. Das Thema

stand unter dem Titel: Fernöstliche Erlösungsvorstellungen

oder Erlösung durch Jesus

Chris tus?

Das Leben aus dem Glauben sichtbar machen.

Dies war der Grundgedanke der Predigt unseres

Geistlichen Beirats bei der Eucharistiefeier.

Aus dem gelebten Glauben erwachse die

Liebe, die alles umfange, ebenso die persönliche

Beziehung zu Gott, die eine persönliche

Bindung an Jesus sei. Der Mensch müsse sich

für den Glauben öffnen. Der Glaube bedeute

Vertrauen zur Liebe Gottes und zur Liebe zum

Nächsten. Gott liebe uns, diese Liebe erweise

er uns in den Sakramenten. Deshalb dürften

wir auf Gott vertrauen.

Das oben erwähnte Thema eröffnete Prof. Enz

mit der Frage: Glauben wir alle an den gleichen

Gott? Zuerst stelle sich die Frage, was ist Gott,

wie sehen wir ihn. Gott sei immer größer, anders.

In jedes Gottesbild gehe etwas vom Menschen

ein. Man beobachte heute vielfach uninteressierte

Gleichgültigkeit. Es fehle ein le-

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bendiger Glaube, als Konsequenz ergebe sich

der Auszug aus der Kirche. Der Sinn des Lebens

ergebe sich, ob man Christ sei oder nicht.

Bei der Erlösung gehe es darum, wie könne

man von den Nöten und der Enge des Lebens

befreit werden. Beim Menschen bestehe die

Sehnsucht nach Erlösung, meist verbunden

mit Heilung. Abwegig sei, wenn der Mensch

glaube, der Mensch könne sich selbst erlösen.

Alle Religionen seien Erlösungsreligionen. Erlösung

heiße Befreiung von Sünde. Die Menschen

seien auf der Suche nach Glück. Glück

sei jedoch nicht gleich Glück. Es sei ein anhaltendes

Gefühl. Der Mensch glaube mehr an

das Kleeblatt als an das Kreuz. Befreiung aus

der Gewalt sei Sehnsucht nach Erlösung. Die

Naturreligionen kennen auch diese Sehnsucht.

Mittels Opfer an die Götter und die Mächte der

Natur wollten sie diese Erlösung erreichen.

Gebe es eine Erlösung durch Jesus Christus?

Dieser sei der Mittelpunkt der Erlösung. Wenn

wir Gott verstünden, so wie Graham Green

schreibe, sei er nicht mehr Gott. Wir müssten

Gott bitten, dass er uns die Sehnsucht nach

dem Ewigen erhalte. Ohne Sehnsüchte könne

kein menschliches Leben existieren. Nach

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christlichem Glauben sei jeder Mensch eine

Person. Gott gehe es immer um den einzelnen

Menschen. In der Werbung würden wir zu Massenmenschen.

Jeder Mensch sei eine Einmaligkeit,

jeder habe eine andere Lebensgeschichte.

Für jede Generation gebe es neue

Möglichkeiten. Der Mensch könne allein nicht

existieren, er sei immer auf andere angewiesen.

Menschen müssten füreinander dasein.

Christus habe uns von der Schuld erlöst durch

sein Sterben an Kreuz, aber auch durch seine

Menschwerdung. Sein Gehorsam und seine

Liebe habe die Vollendung am Kreuz erfahren.

Der Islam sei keine Erlösungsreligion. Man

werde Moslem durch die Geburt mit Glaubensbekenntnis

an Allah. Man wolle mit Gewalt

den Glauben ausbreiten. Es gebe keine

Achtung vor den anderen Menschen. Jesus sei

nur ein Prophet. Im Islam gebe es kein Wort

von der Erlösung der Sünde. Die Regeln des

Koran gelten als ewig wahr. Es gebe fünf

Hauptpflichten: das Glaubensbekenntnis, das

fünfmalige Gebet am Tag, die Entrichtung von

Almosen, das Fasten im Ramadan und die Pilgerfahrt

nach Mekka. Der Islam sei eine Religion

der Öffentlichkeit, nicht der Innerlichkeit.

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

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Ausgabe Mai/Juni 2011

Der Buddhismus werde beherrscht von der

Lehre der Seelenwanderung und der Wiedergeburt.

Nur durch völlige Selbstentäußerung

erreiche der Mensch die Erlösung aus dem

Kreislauf der Wiedergeburten und den Eintritt

ins Nirwana. Was schief gelaufen sei, könne ich

wieder gutmachen. Im Buddhismus gebe es

keinen Gott, weder Schöpfer noch Schöpfung.

Das Leben sei Leiden. Durch Weisheit könne

man sich vom Leid befreien.

Was sage das Christentum? Islam und

Buddhismus lehnten die Würde des Menschen

ab, für das Christentum sei der Mensch eine

Person, ein Individuum.

Unsere Erlösung erfolge durch Jesus Christus.

Christus sei für alle da, er schließe niemand von

seiner Liebe aus. Es komme auf unser Leben an

in einem Glauben, der Liebe und Erlösung ausstrahle.

Präsident Beck dankte unserem Geistlichen

Beirat für seine interessanten Ausführungen

sowie allen Zuhörern, die zum Besinnungstag

gekommen waren.

Rf.


Ausgabe Mai/Juni 2011

KKV fordert: Zurück zur ganzheitlichen Lehre

„Bildung ist und bleibt Deutschlands wichtigster

Rohstoff – da darf es nicht bei Schönwetterreden

bleiben, wenn am Horizont schon die

Gewitterwolken stehen“, so Bernd-M. Wehner,

Bundesvorsitzender des KKV – Verbandes der

Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung. Als

einer der vier großen katholischen Sozialverbände

Deutschlands begrüßt dieser den heute

in München vorgestellten Jahresbericht des

Aktionsrates Bildung. Das Stichwort der „Reakademisierung“

verstehe der Verband als Impuls

für eine Rückkehr zur ganzheitlichen Bildung:

„Dafür war das deutsche Bildungssystem

über Jahrhunderte berühmt. Unsere Universitäten

sind keine Berufsbildungsstätten –

und noch ist es nicht zu spät, zum alten Format

zurück zu finden.“

Dabei, so Wehner, stelle niemand den 1999 begonnenen

Bologna-Prozess in Frage: „Gerade

der Ansatz der Internationalisierung ist entscheidend,

wenn deutsche und europäische

Universitäten in der globalen Bildungsliga

oben mitspielen wollen. Und es ist von geradezu

bildhafter Brillanz, wenn Denken auf

diese Weise Grenzen sprengt.“ Der KKV unterstütze

hier voll die Position des Aktionsrates

Bildung, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

und der deutschen Wirtschaft insgesamt.

Dennoch, so Wehner, brauche das auf

Master und Bachelor bauende Bildungsmodell

eine „Reform der Reform“. Man habe, so Wehner,

„die Hochschulen zu sehr dem Diktat des

schnellen Abschlusses unterstellt – und dafür

den Anspruch der ganzheitlichen Bildung ge-

opfert.“ Dies aber sei, gerade in der heutigen

Zeit, von entscheidender Bedeutung: „Wer als

junger Akademiker künftig an verantwortlicher

Stelle in Wirtschaft, Verwaltung oder Politik

stehen soll, braucht nicht nur das handwerkliche

Werkzeug – er braucht ein Wertegerüst,

das seine Arbeit nachhaltig trägt und bestimmt.

Wer ganzheitliche Bildung fördert,

schafft die Grundlage einer gelebten Sozialen

Marktwirtschaft.“

Deshalb müssten auch zwei zentrale Probleme

angegangen werden, so Wehner, die der Jahresbericht

sehr deutlich nenne: So sei die angemahnte

„Unterfinanzierung des Bildungssystems“

nicht hinnehmbar. „Dabei muss klar

sein: Investitionen dürfen sich nicht immer nur

in Neubauten und festlichen Einweihungen

zeigen – wir müssen in den laufenden Bildungsbetrieb

investieren – und damit in die

Menschen.“ Zweites drängendes Problem sei

der demografische Faktor: „Deutschlands

Wohlstand hängt mit an Zahl und Status der

Akademiker im Land. Ärzte, Ingenieure, Lehrer

– überall fehlt es an Nachwuchs.“ So würden

allein im Technikbereich rund 117.000 studierte

Fachkräfte wie Mathematiker, Informatiker,

Naturwissenschaftler und Techniker

(MINT) fehlen, wie eine Studie des IW-Instituts

belege.

„Es liegt an uns, die Umkehr zu schaffen: Vom

neudeutschen „braindrain“ hin zum Wissensstrom

in den Bildungsleuchtturm Deutschland“,

so der KKV-Bundesvorsitzende.

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Lesereihe mit Lars von Saldern

In der zweiten Runde der Lesereihe BETTGE-

FLÜSTER im Bettenhaus am Augustinerplatz

stellt der Autor Lars von Saldern am Mittwoch,

25. Mai, sein neues Buch „Operation Schauspieler“

vor.

Operation Schauspieler handelt von einem

Deutschen, der in Hollywood sein Glück sucht

und das Gegenteil findet. Wenn man weiß,

dass der Autor selbst Schauspieler ist und

lange in Hollywood gelebt hat, versteht man,

warum das Buch diesen authentischen Geschmack

der Straße vermittelt. Was besonders

gut gefällt, ist die Tatsache, dass das Buch das

harte Thriller Genre mit anspruchsvollen literarischen

Momenten verbindet, die sich nicht

nur ab und zu in der lakonisch bis zynisch wiedergegebenen

Sozialkritik, sondern besonders

auch in der Sprache wiederspiegeln, aber

immer dezent und nie aufdringlich. Wer eigentlich

nur einen spannenden Thriller lesen

will, kann über diese Momente einfach hinweglesen,

wer mehr Spaß an Tiefe hat, wir

daran großen Gefallen finden.

Fazit: Endlich mal ein Buch von jemanden, der

wirklich etwas erlebt zu haben scheint und

nicht nur am Schreibtisch Stories konzipiert.

Ein absolutes MUSS für jeden in der Filmbranche

und Leser, die sich für das wahre Hollywood

interessieren, aber auch für Freunde

eines modernen Antihelden, der uns nicht nur

an seinen Erlebnissen teilhaben, sondern

dabei auch in seine Seele blicken lässt.

Ausgabe Mai/Juni 2011

Bei Bettgeflüster liest Lars von Saldern aus seinem

Buch und erzählt im Anschluss im Gespräch

mit SWR-Moderatorin Annette Christine

Hoch vom Leben in Hollywood.

Mittwoch, 25. Mai 2011, 19.30 Uhr

Eintritt: VVK 6 €, AK 8 €


Ausgabe Mai/Juni 2011

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Wir bedanken uns bei unseren Inserenten, die uns durch

ihre Anzeigen die LÄTITIA-Nachrichten ermöglichen.

Herausgeber: KKV Lätitia, Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V., Flurstraße 16, 79114 Freiburg

Präsident Gottfried Beck, Gerberau 34, 79098 Freiburg, Telefon (0761) 2 35 15, Fax 282 68-21.

Geistlicher Beirat Prof. Dr. Franz Enz, Steinhalde 20, 79117 Freiburg, Telefon (0761) 680 06 95, Fax

680 06 87. Schatzmeisterin Ursula Gnoth, Schusterstraße 29, 79098 Freiburg, Telefon (0761) 2 26 65, Fax

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