Dresdner Lesehalle - BSZ- Gesundheit.de

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Eine kulturelle Stätte St tte

zum Wohlfühlen:

Wohlf hlen:

Dresdner Dresdner Lesehalle

Lesehalle


Inhalt

1. Karl August Lingner

2. Definition Lesehalle

3. Geschichte

4. Dresdner Lesehalle

5. Die Dresdner Lesehalle im Wandel der Zeit

6. Quellen


1. Karl August Lingner


n 21. Dezember 1861 in

Magdeburg geboren

n war ein großer gro er Industrieller

n erkannte als erster den

Reformbedarf des Dresdner

Volksbibliothekswesen

n gründete gr ndete am 27.12.1902 die

Dresdner Dresdner LesehalleLesehalle

n 5. Juni 1916 in Berlin gestorben


2. Definition Lesehalle


Lesehalle

=

Bibliothek

=

Büchersammlung

chersammlung


3. Geschichte


n Altertum:

Die älteste lteste Bibliothek wurde im 3. Jh. v. Chr. in

Alexandria von Ramses II. gegründet. gegr ndet.

Im Jahre 39 v. Chr. Entstand die erste

öffentliche ffentliche Bibliothek in Rom.


n Mittelalter:

Das Bibliothekswesen fand in den Klöstern Kl stern

statt. Die erste Klosterbibliothek befand sich in

Fulda.

An der Sorbonne in Paris (1257) entstand eine

der ersten Universitätsbibliotheken.

Universit tsbibliotheken.


n Neuzeit:

Durch die Erfindung des Buchdruckes wurde die

Buchproduktion erheblich gesteigert, dies hatte

deutliche Auswirkungen auf die Bibliotheken.

Die erste öffentliche ffentliche deutsche Bibliothek wurde in

Weimar gegründet. gegr ndet.

Im 18. Jh. entstanden immer mehr Leihbibliotheken,

die allen Bevölkerungsschichten Bev lkerungsschichten Unterhaltungsliteratur

zur Verfügung Verf gung stellten.


4. Dresdner Lesehalle


Wie war sie aufgebaut?


Großer

Lesesaal

Bücherei

Lesezimmer

für Fach-

Wissenschaften

Rauch- und

Schreibzimmer

Grundriss mit

Funktionsbezeichnung

Raucherzimmer Vestibül

Damenzimmer

Damenkonversationszimmer

Garderobe

Spielraum

Klubzimmer

der Patronatsherren


Vestibül Vestib l


n im ersten Stock

n freundlich weiß wei

n mit Kasse und Garderobe

n Garderobe frei

n Anmeldung von Nachabonnements auf Zeitung und

Zeitschriften


n vom Vestibül Vestib l durch geschmückten geschm ckten Gang

gelangt man in den großen gro en Lesesaal

⇒ hier liegen 800 Zeitungen und Zeitschriften

aus

n an Lesesaal schließt schlie t sich das Rauch- Rauch und

Konversationszimmer an

⇒ Tageszeitung und Zeitungen belletristischen,

sportlichen und militärischen milit rischen Inhaltes


Schreibzimmer


Hauptraum der Volkslesehalle


Patronats- Patronats Klubzimmer II


n 2 Räume R ume

n vornehmer Geschmack

n reserviert für f r Mitglieder des Patronatsvereins


Damenzimmer


n nur für f r Damen geöffnet ge ffnet

n soll Gefühl Gef hl von zu Hause vermitteln

⇒ beste Fachzeitschriften der eleganten Frau für f r

die Mode in Berlin, Wien, Paris und London

n weitere Themen: Frauenberufe, Frauenbildung,

Küche che und Hauswirtschaft


Wer hat sie besucht?


n war allen Bevölkerungsschichten Bev lkerungsschichten zugänglich zug nglich

n aber: obere Etage war zahlenden Gästen G sten vorbehalten

n Erdgeschoss hatte freien Eintritt

n Frauen hatten in der oberen Etage ein extra

„Damenzimmer

Damenzimmer“


Was wurde gelesen?


1. Werke allgemein und vermischten Inhaltes

2. Biographien, Memoiren, Briefwechsel

3. Kultur- Kultur und Literaturgeschichte, Sprachwissenschaften

4. Erd- Erd und Völkerkunde, V lkerkunde, Reisebeschreibungen

5. Deutsche Geschichte

6. Allgemeine und außerdeutsche au erdeutsche Geschichte und geschichtliche

Hilfswissenschaften

7. Heimatkunde

8. Bildende Künste, K nste, Kunstgewerbe, Theater, Sport und Spiel

9. Schöne Sch ne Literatur und Unterhaltungsliteratur

10. Musikwissenschaft

11. Naturwissenschaft, Mathematik, Medizin

12. Pädagogik, dagogik, Philosophie, Religionswissenschaften

13. Rechts- Rechts und Staatswissenschaft

14. Volkswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften

15. Technik, Handel und Verkehr, Gewerbe, Haus-, Haus , und Landwirtschaft

16. Zeitschriften allgemeinen Inhaltes

17. Fremde Literatur


Was bietet sie außerdem? au erdem?


n zentrale, ruhige Lage

n kultureller Treffpunkt

n täglich glich geöffnet ge ffnet

n zahlreiches Lesematerial aber nicht zur Ausleihe gedacht, also keine keine

Leihbibliothek

n mustergültige musterg ltige Einrichtung

n Poststation und Postboxen im Vorsaal

n Abschriften werden angefertigt

n Pagen holen auf Wunsch Getränke Getr nke

n Werbung und Verkauf für f r Theater- Theater und Konzertkarten

n Ausstellung von Gemälden Gem lden und kunstgewerblichen Gegenständen

Gegenst nden


5. Die Dresdner

Lesehalle im Wandel der

Zeit


n 1902 gründete gr ndete K. A. Lingner die „Dresdner Dresdner

LesehalleLesehalle

n 1918 Vereinigung der städtischen st dtischen Zentralbibliothek

zur „St Städtischen dtischen Bücherei B cherei und LesehalleLesehalle

n 13. Februar 1945 Zerstörung Zerst rung der Bibliotheken durch

Bombardierung

n nach mehreren Umzügen Umz gen Sitz der Haupt- Haupt und

Musikbibliothek ins World Trade Centre verlegt


6. Quellen


n SLUB

n Städtische St dtische Bibliotheken Dresden

n http://vdeutsch.eduhi.at/literatour/biblio_g.htm

n http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_August_Lingner

n http://www.bibo-dresden.de/download/100_jahre.pdf

http://www.bibo dresden.de/download/100_jahre.pdf

n DNN vom 30.12.2002

n „Stadttore Stadttore zur Medienwelt – Geschichte der Dresdner

Bürgerbibliotheken

rgerbibliotheken“

Herausgeber: Städtische St dtische Bibliotheken Dresden

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