Kongressprogramm 2011 - Deutsche Gesellschaft für analytische ...

d.gth.de

Kongressprogramm 2011 - Deutsche Gesellschaft für analytische ...

IV

Deutsche Gesellschaft für therapeutische

Hypnose u. Hypnoseforschung e. V. (GTH)

Sitz der Gesellschaft Stuttgart

Gemeinnützige Körperschaft zur Förderung

der öffentlichen Gesundheitspflege

Therapie in hypnose

GTH

Aus- und Weiterbildungsprogramm

In drei Ausbildungabschnitten zum

Therapeuten für analytische Hypnose GTH

Geschäftsstelle

Kaiserstraße 2a

D-66955 Pirmasens

Telefon & Fax: 06331/73774

E-Mail: info@i-gth.de

Internet: www.i-gth.de

22.

Internationaler

GTH-Kongress Meersburg/Bodensee

Hypnose

Traum - Trance - Therapie

www.seminarkongress.de

vom 29. –31. Okt. 2011

Deutsche Gesellschaft für Therapeutische Hypnose

und Hypnoseforschung e. V. (GTH)

GTH-Kongress in der Mesmer-Stadt Meersburg am Bodensee

Mesmer Magische Säule Schlossgarten Meersburg


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Meersburg im November

Seine alte Burg, sein Schloss und das ferne Gebirge über dem weiten See

erwecken eine Stimmung, die zur Besinnung, zum Innehalten und zur Einkehr

anregt. „Die Droste“, die tiefsinnige Dichterfürstin, und Mesmer, der ungewöhnliche

Arzt, der gegen die „aufklärerische“ Strömung seiner Zeit die

Beziehungen alles Seienden untereinander hervorhob, haben hier gelebt und

scheinen in den historischen Gassen und an der Seepromenade wieder gegenwärtig

zu sein, wenn im Spätherbst der Touristenstrom versiegt ist. Diese

Jahreszeit ist die Zeit unseres Kongresses, das Droste-Hülshoff-Gymnasium

über dem Bodensee ist sein Ort, solange die Renovierungsarbeiten im Neuen

Schloss stattfinden.

Der Kongress

Im Bewusstsein, dass jede individuelle Begegnung zwischen Menschen letztlich

ein offenes Geschehen ist, will der Kongress, indem er jährlich ein zentrales

Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchtet, das Verständnis für weitere

Sichtweisen fördern und auf diese Weise die innere Freiheit und Toleranz

und damit auch die Möglichkeiten therapeutischen und mitmenschlichen

Fühlens und Handelns erweitern helfen. In den Vorträgen, den praxisorientierten

Beiträgen sowie in den Selbsterfahrungsseminaren steht auch im diesjährigen

Kongress das Menschenbild im Vordergrund, das unter Gesundung

oder gar Heilung nicht lediglich Wiedererlangung einer Funktion versteht,

sondern auch die Sinnebene des menschlichen Seins und die individuellen,

nicht „objektivierbaren“ Persönlichkeits- und Lebensinhalte anspricht. Das

offene Gespräch untereinander ist dabei ein wesentlicher Beitrag. Nach nunmehr

21 Kongressjahren ist eben diese offene Begegnung zwischen den

Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmern zur guten Tradition

geworden.

Der Veranstalter

Die Deutsche Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung

e. V. ist eine gemeinnützige Körperschaft zur Förderung der öffentlichen

Gesundheitspflege. Sie verfolgt satzungsgemäß u. a. das Ziel, hypnotische

Bewusstseinslagen vor allem im therapeutischen, aber auch im alltäglichen

Bereich zu erforschen und ihre kreative Nutzung zu erschließen. Die GTH

bietet Fort- und Weiterbildung, vor allem in der tiefenpsychologisch fundierten

Analyse in Hypnose an.

Die Teilnehmer

Einführung

Der Kongress ist offen für alle Interessierten. Er richtet sich an medizinische und

naturheilkundliche Behandler und Psychotherapeuten, an alle Berufsgruppen,

die mit Menschen zu tun haben, Lehrer, Sozialarbeiter, Hebammen u. a.

Auch Personen, die in der Prävention, im Coaching oder im Management

und Handel tätig sind, sowie interessierte Laien können mit dem Wissen ihr

Spektrum an Fähigkeiten erweitern. Der Kongress findet jährlich statt, um

allen Teilnehmern eine kontinuierliche Möglichkeit zur Selbsterfahrung, zur

Fort- und Weiterbildung und zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch in

diesem Bereich anzubieten.

1


Grußwort des Veranstalters

Hypnose ist immer und überall

Als „die wichtigste aller jemals gemachten Entdeckungen“ bezeichnete der

Philosoph Schopenhauer die Hypnose. Wie aktuell diese Einschätzung heute

ist, hätte sich selbst ihr wissenschaftlicher Stammvater Franz Anton Mesmer, der

große Philosoph, Theologe und Arzt vom Bodensee, kaum träumen lassen.

Denn noch immer gibt es unsinnige Missverständnisse darüber, was die Hypnose

überhaupt ist, sogar bei einigen Therapeuten und Ärzten. Nach wie vor wird sie

überwiegend als Sonderzustand missverstanden, als Fremdbeeinflussung usw.

Doch inzwischen ist es klar, dass die Hypnose viele Gesichter hat und dass sie das

Bewusstsein der archaischen (entwicklungsgeschichtlich alten) Gehirnschichten

ist, das sich ständig, auch im vermeintlichen „Wachsein“, mit allen anderen

Bewusstseinsebenen mischt.

Was bedeutet und bewirkt dies?

Da die archaischen Hirnareale Träger des hypnotischen Bewusstseins sind und

mit den kognitiven Denkprozessen der linken Großhirnhemisphäre nicht sehr

gut kommunizieren, kommt es immer wieder zu Abspaltungsphänomenen,

die aber wenig auffallen, da sie allgemein sehr verbreitet sind. Wer z. B. bei

der Fernsehübertragung eines Fußballspiels die aus elektronischen Bildpunkten

zusammengesetzten 2-D Bilder anfeuert, als ob es lebendige, hörende Spieler

wären, unterliegt zweifellos einer solchen hypnotischen Verwechslung, denn die

archaischen Gehirnschichten kannten keine Bilder ohne Körper.

Eine ähnliche, aber sehr viel grauenvollere Verwechslung liegt vor, wenn

Technologien als „sicher“ bezeichnet werden, bloß weil die archaischen

Hirnebenen ihrer Erfinder und Protagonisten sich das Ungesehene nicht vorstellen

können. Der in der Showhypnose oft vorgeführte Tanz mit dem Besen ist

sehr viel harmloser als der Tanz der technischen Zauberlehrlinge unserer Zeit. So

wird das Überleben des Lebens davon abhängen, ob es dem Menschen gelingt, die

archaischen und die neuzeitlichen Gehirnebenen in einer bewussten, liebevollen

und verantwortungsvollen Synthese zu vereinen.

„Hypnose – Trance – Traum – Therapie“ ist Ihr und unser Thema. Wirken Sie

mit an der Zukunft und beim Wacher-Werden, geben Sie Ihren Kindern eine

Chance. Wir erwarten Sie in der Mesmer-Stadt Meersburg am Bodensee.

Werner J. Meinhold

Ehrenpräsident der GTH,

Präsident der IGTH/INFIDEPTH

Ulrike Korn

Vorstandsmitglied der GTH,

Kongressorganisation

Grußwort des Bürgermeisters

Sehr geehrte Damen

und Herren,

zum diesjährigen Internationalen Meersburger

Seminarkongress zum Thema „Hypnose –

Trance – Traum – Therapie“, ausgerichtet von

der Deutschen Gesellschaft für Therapeutische

Hypnose und Hypnoseforschung im Droste-

Hülshoff-Gymnasium in Meersburg begrüße ich

Sie ganz herzlich.

Der Kongress findet nunmehr zum 22. Mal

in Meersburg statt und ist für unsere Stadt

mittlerweile zu einer festen Institution geworden.

Im Namen der Stadt möchte ich der

GTH-Gesellschaft dafür danken, dass Sie

Meersburg als Kongressort treu geblieben sind,

insbesondere auch in der Phase der Umbauarbeiten in den traditionellen

Tagungsräumlichkeiten, dem Neuen Schloss Meersburg, welche noch bis zum

Jahresende andauern werden. Somit dürfen wir Sie bereits zum zweiten Mal

in den Räumlichkeiten des nicht minder schön gelegenen Droste-Hülshoff-

Gymnasiums ganz herzlich in unserer wunderschönen Stadt willkommen

heißen.

Als letzte Wohnstatt und Ort der Ruhe von Franz Anton Mesmer kann

Meersburg als „Ursprungsort“ der neuzeitlichen Hypnosetherapie bezeichnet

werden.

Im Namen der Stadt wünsche ich Ihnen ein paar eindrucksvolle Herbsttage mit

viel Bodenseesonne und geselligen Abenden in unserem schönen Meersburg.

Ich freue mich, wenn Sie auch in diesem Jahr wieder frische Anregungen und

gute Gespräche aus Meersburg mitnehmen.

Genießen Sie Ihren Aufenthalt in Meersburg – ob beim Flanieren durch die

verwinkelten Fachwerkgassen, einem guten Glas Wein oder einem Besuch in

der Meersburg Therme.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie neben einem interessanten und abwechslungsreichen

Kongress auch noch etwas Zeit finden, die vielen schönen Seiten

unserer historischen Stadt zu erkunden.

Dr. Martin Brütsch

Bürgermeister der Stadt Meersburg

2 3


Sa

Programm Sa-Mo

Samstag, 29. Oktober 2011:

ab 8.30 Uhr Anmeldung im Kongressbüro

Aus händigung der Kongressunterlagen

Vorträge

(Im Rahmen der freien Plätze können die Vorträge auch von der Öffentlichkeit

besucht werden. Karten sind im Kongressbüro ab 8.30 Uhr erhältlich,

je Vortrag 15,–€)

Moderation: Birte vom Bruck

09.30 Uhr Eröffnung durch Martin Brütsch, Bürgermeister der Stadt

Meersburg und Werner J. Meinhold (Präsident der I-GTH,

Ehrenpräsident der GTH)

10.00 Uhr Einführungsvortrag

Hypnose ist immer und überall

Werner J. Meinhold

Die Hypnose im 3. Jahrtausend unserer Zeitrechnung:

Ist sie schon ausgereizt oder wartet sie noch auf ihre wahre

Bestimmung?

Die wichtigste aller jemals gemachten Entdeckungen sah der tiefgründige

Schopenhauer in der Hypnose. Sicher hat er dabei nicht

an trickreiche Symptomaberziehung durch Suggestionen gedacht.

Lassen Sie sich überraschen.

10.45 Uhr Träume, Trance, Schamanismus –

Die Macht der inneren Bilder und die vier Ebenen der Heilung

Joachim Faulstich

Immer mehr Ärzte und Therapeuten nutzen neben der modernen

Medizin auch überlieferte Methoden: Trancereisen zu inneren

Bildern der Heilung, Handauflegen, Schamanismus, Meditation.

Unikliniken arbeiten mit Heilern zusammen, Krankenhäuser

integrieren therapeutisches Berühren in den Pflegealltag,

überall experimentieren Ärzte und Psychologen mit neuen

Methoden, die auf uraltem Wissen beruhen. Dabei geht es nicht

um spektakuläre Einzelfälle, sondern um Verbesserungen für alle

Patienten: Schmerzlinderung ohne Medikamente, schnellere

Wundheilung, aber auch mehr Lebensqualität bei schweren,

nicht immer vollständig heilbaren Erkrankungen.

11.45 Uhr kurze Pause

mythische bis zum rationalen Bewusstsein. Welche dieser Ebenen

für einen Patienten besonders hilfreich ist, lässt sich nur in der

Zusammenarbeit mit kompetenten Begleitern herausfinden.

Sicher scheint aber eines: die Arbeit mit Inneren Bildern, wie sie

einst vom Schamanismus entwickelt wurde und heute in der

modernen Hypnotherapie eine wissenschaftlich abgesicherte

Form gefunden hat, ist gleichsam „von der Zeit geprüft“. Was die

Jahrtausende überdauerte, weil es sich immer wieder als wirksam

erwiesen hat, hält auch in der Zeit der High-Tech-Medizin eine

wichtige Botschaft für Therapeuten, Ärzte und Patienten bereit:

der Mensch ist kein „Bio-Computer“, der sich in Körper und

Geist spalten lässt. Körper und Geist sind vielmehr eine untrennbare

Einheit und in einem unendlich verzweigten Netzwerk kreativ

miteinander verbunden. In ihm verbirgt sich das Geheimnis

der Heilung, nach dem die Menschen von jeher strebten.

12.00 Uhr Quantentheorie und Bewusstsein

Prof. Dr. Thomas Görnitz

Die Wirkungen des Psychischen auf den Körper sind jedermann

wohlbekannt. In der Heilkunde reichen sie von der Psycho therapie

über den psychosomatischen Formenkreis bis zur Hypnose,

deren Effekte in der Öffentlichkeit als besonders spektakulär

wahrgenommen werden. Dem Wirken des Psychischen stand

lange Zeit in den theoretischen Modellen der Medizin eine

alleinige Konzentration auf das Körperliche gegenüber. Das zweieinhalb

Jahrtausende alte Weltbild, welches die Wirklichkeit auf

materielle Atome und Kräfte zwischen diesen beschränkt, bietet

für eine Anerkennung der ontologischen Realität des Psychischen

keinen Raum.

Mit der Quantentheorie wird nun eine grundlegende Änderung

möglich, die auf einem neuen Entwurf des Materie-Konzepts

beruht. Aufbauend auf Überlegungen von C. F. v. Weizsäcker

und Stephen Hawking lässt sich zeigen, dass Materie äquivalent

ist zu einer abstrakten, bedeutungsfreien Quanteninformation –

Wie ist es möglich, dass längst überwunden geglaubte Vorstel lungen

die Heilkunst verändern? Der Vortrag zeigt, wie die neurowissenschaftlichen

Erkenntnisse der letzten Jahre das alte Wissen

mehr und mehr bestätigen. Inzwischen steht außer Zweifel, dass

in den tieferen Schichten des Geistes ungeahnte Quellen der

Heilung liegen, die sich mit überlieferten Methoden aufspüren

und für den Patienten nutzbar machen lassen. Auf einer virtuellen

Reise in diese verborgenen Ebenen wird deutlich, dass sich im

persönlichen Unbewussten die Entwicklungs geschichte der

Menschheit spiegelt: vom archaischen über das magische und

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Protyposis. Diese Äquivalenz ist eine Erweiterung der über hundert

Jahre alten Einsteinschen Erkenntnis, dass Materie äquiv alent

zu Bewegung ist. Trotzdem bleibt die Unterteilung in Materie,

Energie und Information weiterhin nützlich, insofern Energie

Materie bewegen kann und Information Energie auslösen kann.

Mit der Protyposis wird jetzt Materie verstehbar als „kondensierte,

geformte“ Quanteninformation und Bewusstsein als

Quanteninformation, die sich erlebt und sich kennt. Da damit

sowohl das Körperliche als auch das Psychische mit seinen

be wussten und unbewussten Anteilen auf die gleiche Grund substanz

zurückgeführt werden können, wird auch eine Wechsel wirkung

zwischen diesen beiden Erscheinungsformen der Protyposis

verstehbar. Hiermit werden philosophische Ahnungen und

Hoff nungen, die das Geistige nicht hinter dem Materiellen verschwinden

lassen wollten, mit einer naturwissenschaftlichen

Begründung untermauert.

Der Vortrag wird die Grundzüge der Quantentheorie und darauf

aufbauend der Protyposis allgemeinverständlich darlegen und die

Schlussfolgerungen aufzeigen, die daraus für die Struktur und die

Wirkmacht des Psychischen und seine Beeinflussungen gezogen

werden können. Für diesen Vortrag werden Fortbildungspunkte

bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg

beantragt.

13.00 Uhr Mittagspause

13.45 Uhr Vernissage – Pilgerweg in Bildern 2011 von Kriemhild Port

und Elementaren Klangerlebnissen mit Klangobjekten

hergestellt von Andreas Wandrey

Die Bilder der Ausstellung entstanden auf meinem persönlichen

Weg durch das Jahr 2011. Sie sind geprägt von der Dynamik des

Täglichen, den Begegnungen mit mir selbst und den Schicksalen

anderer, die ein Stück mit mir gingen. Vor allem entstanden sie

aus der Begegnung mit dem Wesen homöopathischer Arzneimittel.

In diesem Jahr wieder Erfahrungen mit „Sternenstaub“.

14.30 Uhr Seminare A – D

(siehe folgende Seiten)

Seminare A – D

Samstag, 29. Okt. 14.30 bis 18.00 Uhr

Sonntag, 30. Okt. 10 bis 13 und 14.30 bis 18.00 Uhr

A Die erotisch-sexuelle Entwicklung nach der Phasenlehre

der H.I.T.T.® nach Meinhold Werner J. Meinhold

Die bei den meisten Menschen stark konfliktbesetzte genitale Phase kann

das gesamte Leben in den wichtigsten Bereichen stark behindern – oft ohne

dass sich die Betroffenen dessen bewusst sind – und sogar zu schweren

Erkrankungen führen.

Die folgenden Themen werden im Seminar angesprochen bzw. erarbeitet:

– weibliche und männliche Energie,

– erotische und sexuelle Entwicklung

– soziale Geschlechtlichkeit (Gender) und körperliche Geschlechtlichkeit

(Sexualität), Entstehung der Eifersucht,

– Entstehung des Ödipuskonflikts bzw. Elektrakonflikts

– Übertragungsliebe, sexuelle Normosen

– Ödipal maskierte Störungen/Erkrankungen mit tiefer liegenden Ursachen

– gesunde und erfüllte Sexualität.

B Traum und Imagination im Psychodrama Dr. Grete Leutz

Träume sind aussagekräftige Bilder unserer Befindlichkeit. Ihre spontane szenische

Darstellung im Psychodrama verschafft einen unmittelbaren Zugang

zum Unbewussten, ermöglicht szenisches Verstehen und bewusste Integration

seiner Inhalte. Im Psychodrama können auch Tagträume im Sinne von

Imaginationen angeregt und in szenischer Konkretisierung auf ihren Wert

und ihre Umsetzungsmöglichkeit ins Leben untersucht und ggf. geübt

werden. Zur Beantwortung theoretischer Fragen zur Psychodramatischen

Traumbearbeitung wird gerne Zeit eingeräumt.

C Spirituelle Dimensionen der Aufstellungsarbeit

Dipl. Psych. Andrea Wernicke, HP Heidi Weiß

Spirituelle therapeutische Arbeit bedeutet, sich in einen größeren Sinnzusammenhang

zu begeben. Mögliche Themen sind: Familie, Ahnen,

innere Helfer, innere Führer, göttliches Prinzip, Karma, Reinkarnation,

Sinnfindungsprozesse.

Ritualarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der spirituellen Therapie.

Aufstellungsarbeit hat sich aus dem Psychodrama (Moreno) und dem

Hypno drama (W. J. Meinhold) in der Weise entwickelt, dass auf die szenische/dramaturgische

Darstellung des Konflikts (Sprache und Interaktion)

verzichtet wurde. Lediglich die emotionale Reaktion der Probanden, die sich

aus der Konstellation (Aufstellung) der beteiligten Personen im Raum ergibt,

wird abgefragt und im Raum verändert.

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Psychodrama und Hypnodrama sind Techniken, die sich – wie eine Psychotherapie/Hypnosetherapie

im allgemeinen – in der Zeit bewegen: durch

schrittweise Veränderung des Verhaltens über einen bestimmten Zeitraum wird

die Lösung des Konflikts/der Störung/der Symptomatik erreicht. Die Heilung

kommt aus der Arbeit im Inneren: Aufdecken, Analyse, Aufarbeitung und

Aussöhnung, Ablösung oder Abwaschung (Absolution, Katharsis) der belastenden

Erlebnisse und Anwendung (Projektion), d. h. bewusste Integration

in die Lebensgeschichte.

Die Aufstellung arbeitet in einer räumlichen Dimension und verändert die

Konstellation des Konflikts im Raum. Nähe und Distanz, Konfrontation

und gemeinsame Blickrichtung, geometrische Figuren (Kreis, Halbkreis,

Reihe und Staffelung) sind die Variablen, die für eine jeweilige Fragestellung

opti miert werden. Gestaltendes Instrument sind die von jedem einzelnen

Probanden geäußerten Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse.

Schamanische Techniken finden ebenfalls außerhalb der Zeit, aber innerhalb

verschiedener Räume statt (mittlere, obere und untere Welt), die spezifische

Themen und Möglichkeiten der Veränderung beinhalten. Die Lösung konfliktbesetzter

Konstellationen erfolgt im Schamanismus durch Rituale, eingebettet

in ein Weltbild, das sich zwischen den Energien von Mutter Erde, dem

großen Geist und den spezifischen Kräften der vier Himmelsrichtungen oder

den Hilfsgeistern bewegen. Im Schamanismus werden die Hilfsgeister gebeten,

ihre Energie für ein Wandlungsereignis des Patienten zur Verfügung zur

stellen, d. h. die Heilung kommt von außerhalb (Lit.: Kampenhout „Heilung

kommt von außerhalb“).

Rituale und Symbole sind in Psychotherapie, Hypnosetherapie und

Aufstellungsarbeit gleichfalls das Instrument für Wandlungsereignisse, gleichgültig,

ob sie von außen oder von innen kommt.

An praktischen Beispielen zeigen wir in unserem Seminar die Unterschiede

von Psychotherapie/Hypnosetherapie und Aufstellung bezüglich Zeit/Raum,

Heilung von innen/außen, erfahren die Parallelen von Psychotherapie

(ver drängte Anteile werden bewusst und integriert) und Aufstellung/Schamanismus

(verlorengegangene Seelen werden zurückgeholt) und erleben, wie

die Kombination der Verfahren weiteren Gewinn/Heilung in der Therapie

für den Klienten bringen kann.

Bereitschaft zur Selbsterfahrung und aktive Mitarbeit werden vorausgesetzt.

D Hypnose und Entspannung mit Kindern – Lern stör un gen

und Prüfungsängste Claudia Manzini-Egger

Dieses Seminar wendet sich an Therapeuten und Pädagogen sowie an alle

Menschen, die mit Kindern leben und arbeiten.

Bei immer mehr Kindern werden Diagnosen wie ADS (Aufmerksamkeits-

Defizit-Syndrom), Lernschwäche, Konzentrationsmangel, usw. gestellt. Die

Gründe dafür sind vielfältig und z. T. paradox. Auf der einen Seite gibt es

Kinder, deren Zeit bis zur letzten Minute verplant ist mit den verschiedensten

Aktivitäten wie Sport-, Sprach- oder sonstigen Kursen usw. Auf der anderen

Seite gibt es Kinder, deren Eltern wegen der Arbeit oder aus anderen Gründen

oft abwesend sind und ihre Kinder alleine lassen müssen. Diese Kinder vertreiben

dann oft ihre Zeit mit Computerspielen oder in sozialen Netzwerken am

PC, wenn nicht vor dem Fernseher. Die Medien als Elternsurrogate können u. a.

zu Suchtverhalten führen. Hyperaktive Kinder handeln oft so überdreht, weil

sie Aufmerksamkeit brauchen, um eine ruhende Mitte zu finden, an der sie sich

festhalten können, ihre eigene Ruhe und Sicherheit finden. Wenn das Gehirn

dauernd überreizt und überlastet wird, ist es nicht erstaunlich, dass Kinder z. B.

an Konzentrations- oder Lernstörungen leiden. Sie sind es gar nicht gewohnt,

sich länger nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Auch in der Schule

stehen Kinder unter Druck, immer mehr wird von ihnen erwartet. Wir leben in

einer Gesellschaft, in der Hektik und immer aktiv sein als normal gelten. Somit

haben die Kinder oft keinen Begriff mehr davon, was Ruhe und Gelassenheit

eigentlich bedeuten.

Hektik führt u. a. zu unbewussten Ängsten. Mangelndes Selbstbewusstsein,

nicht wissen, wer und wie und ob man überhaupt ist, lässt das Kind nach

Anhaltspunkten dafür in externen Objekten suchen (viele davon virtuelle

Objekte). Steht einer dieser „Anhaltspunkte“ dann nicht zur Verfügung, steigt

die Angst, was zum Verankern schon vorhandener Symptome z. B. Prüfungsangst,

aber auch zu aggressivem Verhalten führen kann. Wird das Kind beispielsweise

von den Eltern nur wahrgenommen, wenn es Noten oder Zeugnisse heimbringt,

identifiziert es sich über Noten und Leistung und hat Angst zu versagen.

Dauerreize wie das Fernsehen oder das Computerspiel sind leider nur zweidimensional,

auch die virtuellen Freundschaften im Chat sind nicht volldimensional.

Dadurch nicht optimal entwickelte Sinne führen zu Wahr neh mungsschwierigkeiten.

Studien belegen, dass unser Lernvermögen gesteigert werden

kann, wenn wir es mit schon bekannten Sachen assoziieren. Doch wenn unsere

Sinneswahrnehmungen verkrüppelt sind, womit können wir dann Neues assoziieren?

Viele Kinder haben z.B. noch nie eine wahre Kuh gesehen, deren Geruch

wahrgenommen, geschweige sie berührt, ihre Größe erfasst. Sie sind nicht über

Felder gerannt und gekrochen, gefallen und wieder aufgestanden. Das Resultat

sind begrenzte motorische Fähigkeiten und Mangel auf der psychischen Ebene.

Idealisierte Vorbilder aus den Medien behindern die Wahrnehmung von sich

selbst und der wahren sozialen Welt.

Hypnose und Entspannungsmethoden in der Gruppe sowie im Einzel training,

mit liebevoller Begleitung, langsames und behutsames Erfahren lassen von

Ruhe und Entspannung können helfen, dass das Kind lernt, Kontakt zu sich

aufzunehmen, sich im Freisein sicher zu fühlen, sich langsam von den hektischen

Lebensmustern zu lösen und zu sich selbst finden, anstatt zum Stillsein gezwungen

oder dressiert zu werden. Durch die Hypnose wird das Kind das Tor der

Phantasie öffnen können die grenzenlos ist.

In diesem Seminar werden wir verschiedene Entspannungsverfahren betrachten

und verstehen, was diese mit Hypnose, Traum und Trance zu tun haben. Wir

werden schauen, wie Gruppen- und Einzelsitzungen mit Kindern gestaltet

werden können, damit die Kinder sich wohl fühlen und motiviert werden gerne

wieder zu kommen. Durch praktische Übungen wird veranschaulicht, wie auch

der Betreuer selbst diese Entspannungsverfahren für sich selbst anwenden kann

und sollte.

16.00 Uhr Pause

16.30 Uhr Fortsetzung der Seminare

ab ca. Entspanntes Kennenlernen und geselliges

19.00 Uhr Beisammensein mit Musik und Tanz

Die Kosten für den Abend inkl. Buffet sind in der Kongress gebühr

enthalten. Für Begleitpersonen können Karten (à 18,– €)

bei der Anmeldung oder im Kongressbüro erworben werden.

8 9


So

Programm Sa-Mo

Sonntag, 30. Oktober 2011:

8.00 Uhr Einstimmung für den Tag

Wir bitten um pünktliches Erscheinen.

Seminare A – D

Samstag, 29. Okt. 14.30 bis 18.00 Uhr

Sonntag, 30. Okt. 10 bis 13 und 14.30 bis 18.00 Uhr

8.45 bis Morgenvorlesung:

9.30 Uhr Die Rolle der Träume in der Psychotherapie –

Einzigartige Selbst-Enthüllungen

Prof. Dr. E. Milliner

Dieser Vortrag wird ein theoretisches Modell im Überblick

zeigen und die klinische Verwendbarkeit von Träumen in der

Psychotherapie betonen. Die klassische Psychoanalyse, die moderne

Psychodynamik und die Objekt-Beziehungs-Modelle werden

betrachtet. Die besonderen Formen mit denen die Traumdeutung

den Zugang zur strukturellen und funktionalen Dynamik

des Unbewussten des Patienten erlauben, werden betont. Die

Techniken, versteckte Bedeutung der Träume zu enthüllen

werden zusammengefasst und mit klinischen Beispielen anschaulich

gemacht sowie die Rolle von spontanen Assoziationen des

Träumers und die Aufmerksamkeit auf seine emotionalen Bezüge,

die zur persönlichen Bedeutung der Träume führen, wird von

anderen Vorgehensweisen und klinischen Methoden unterschieden.

(Vortrag in Englisch mit Übersetzung.)

10 bis 13 Uhr Fortsetzung der Seminare A – D

13 bis Mittagspause

14.30 Uhr

14.30 bis Fortsetzung der Seminare A – D

18.00 Uhr

19.00 Abendvortrag

Chemie und Alchemie in Goethes Werken

Vortrag mit Experimenten

Prof. Dr. Helmut Gebelein

„Die Chemie ist noch immer meine heimliche Geliebte” schrieb

Johann Wolfgang von Goethe 1770. Mit Alchemie und Chemie

hatte er sich schon früh recht intensiv auseinandergesetzt, wie in

„Dichtung und Wahrheit” nachzulesen ist.

Informationen finden Sie im Internet unter www.i-gth.de

In diesem Vortrag werde ich einige Anmerkungen zur

Alchemie machen und erläutern, warum sich Goethe mit ihr

beschäftigte.

Diese Beschäftigung hinterließ Spuren auch in seinem dichterischen

Werk. So schrieb Carl Gustav Jung, der „Faust” sei „ein

alchemistisches Drama von Anfang bis Ende“. Aber auch andere

literarische Werke sind von Alchemie beeinflusst.

Doch auch in seinen wissenschaftlichen Arbeiten, wie dem, seiner

Ansicht nach wichtigsten Werk, der „Farbenlehre“ lassen sich

Einflüsse seiner alchemistischen Kenntnisse nachweisen.

Goethe erlebte den Umbruch von der Alchemie zur Chemie und

war an der neuen, modernen Chemie interessiert. Auch dieses

Interesse hat sich in seinen Werken niedergeschlagen, in dem

Roman „Wahlverwandschaften” spielt das chemische Wissen der

Zeit eine Rolle.

Als Minister war er auch zuständig für die Universität Jena

und sorgte dafür, dass die Chemie eine eigenständige universitäre

Wissenschaft wurde. Er hatte Kontakt zu verschiedenen

Chemikern und Physikern seiner Zeit.

In dem Vortrag werden alchemistische und chemische

Experimente vorgeführt, die Goethe durchgeführt hat oder

durchgeführt haben könnte und auf der Grundlage des heutigen

Kenntnisstandes möglichst einfach erklärt.

Nur wenige Schritte vom Neuen Schloss entfernt wohnen Sie während Ihrer Tagung in einem

historischen, altehrwürdigen und familiär geführten Haus.

Stärken Sie sich für Ihr Seminar an unserem reichhaltigen Frühstücksbüffet.

In unserem Restaurant haben Sie die

Möglichkeit unsere kulinarisch abwechslungsreiche

Speisekarte mit regionaler, saisonaler

sowie mediterraner Küche zu genießen.

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Familie Fischer und das Löwenteam

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So


Übersicht Zeitplan Samstag/Sonntag

Zeit Samstag, 29.10.

08.30 Anmeldung

09.30 bis

10.00

10.00 bis

10.45

10.45 bis

11.45

12.00 bis

13.00

Begrüßung: Bürgermeister der Stadt Meersburg, Dr. Martin Brütsch

und Werner J. Meinhold, Präsident der I-GTH, Ehrenpräsident der GTH

Moderation: Birte vom Bruck

Hypnose ist immer und überall

Werner J. Meinhold (D)

Träume, Trance, Schamanismus – Die Macht der inneren Bilder und die vier

Ebenen der Heilung Joachim Faulstich

Quantentheorie und Bewusstsein

Prof. Dr. Thomas Görnitz (D)

13.00 Mittagspause

13.45 Vernissage

14.30 bis

18.00

Seminare A – D

19.00 Entspanntes Kennenlernen und geselliges Beisammensein mit Musik und Tanz

Sonntag, 30.10.

08.00 Einstimmung für den Tag

08.45 bis

09.30

10.00 bis

13.00

Morgenvorlesung: Einzigartige Selbst-Enthüllungen: „Die Rolle der Träume in

der Psychotherapie“ Prof. Dr. E. Milliner (USA)

Fortsetzung der Seminare A – D

13.00 Mittagspause

14.30 bis

18.00

Fortsetzung der Seminare A – D

19.00 Abendvortrag: Chemie und Alchemie in Goethes Werken –

Vortrag mit Experimenten Prof. Dr. Helmut Gebelein (D)

Nachruf

Wir trauern um

Montag, 31. Oktober 2011:

8.00 Uhr Einstimmung für den Tag

Wir bitten um pünktliches Erscheinen.

8.45 bis Morgenvorlesung:

9.30 Uhr Orishas Yoruba: eine afrikanische Hypnose

Prof. Emmanuel Olukotun

Die Orishas sind die Boten des Olodumare, oder des allmächtigen

Gottes. Sie herrschen über die Naturkräfte und über die

Bemühungen der Menschheit. Sie erkennen sich selbst und

werden andererseits erkannt über bestimmte Zahlen und Farben

als Kennzeichen und jeder hat seine Vorzugsspeisen und Gaben,

die sie gerne entgegennehmen. So offerieren wir unsere Gaben,

wie sie es gewohnt sind, damit sie uns daran wiedererkennen

und uns Hilfe bringen können. Die Orishas versteht man eher,

wenn wir sie bei ihrer Arbeit in ihrer Welt beobachten und

die Naturkräfte, die sie beherrschen. Besessenheit in Trance

ist wichtiger Bestandteil des Rituals. Während eines „bembé“

oder Trommelfestes der Orishas kann ein Orisha überredet

werden, am Fest teilzunehmen, indem er in den Körper eines

teilnehmenden Priesters einsteigt. Die Lieder, Rhythmen, und

Tänze sind dafür gedacht den Orisha anzuflehen herabzusteigen,

sodass wir durch seine Beratung, Heilung und durch seine reine

Präsenz gesegnet werden können. Der Umstand, von einem

Orisha bewohnt zu werden, ist natürlich Grund zu großer

Glückseligkeit. Die Orishas bewohnen selten einen “alexo” oder

eine Person, die nicht vorher eingeweiht wurde. Sie wird nie

gezwungen, noch ist es Sache des Teufels, wie es öfters im Kino

gezeigt wird (z. B. “Der Exorzist”). Wenn jemand noch nicht

genügend vorbereitet ist, legt man dem Orisha höflich nahe, sich

fernzuhalten, bis die Person soweit ist. Und wer auch immer

durch einen solchen Erfahrungsweg gegangen ist, kann uns von

diesen tiefen Gefühlen der Glückseligkeit und Weisheit erzählen.

Dieser Vortrag ist eingerahmt von Demonstrationen, wie

die Orishas zur Unterstützung für geistige und körperliche

Heilungen eingesetzt und aufgefordert werden.

10.00 bis

13.00 Uhr

Workshops W1 – W5

Prof. Dr. Dr. Gerhard Barolin (Jahrgang 1929 • gestorben März 2011)

13.00 Uhr Mittagspause

Als langjähriges Mitglied des Wissenschaftlichen

Beirats der GTH und der I-GTH wirkte er maß-

Sein ganz besonderes Vermächtnis bleibt jedoch

die „Integrierte Psychotherapie“. In diesem Werk

13.15 Uhr Traditioneller Gang zur Gedenkstätte von Franz Anton Mesmer

geblich an der Gestaltung des Meersburger

Seminarkongresses mit. Seine wichtigen Bei-

hat er mit scharfem Blick für alles Maßgebliche

die verschiedenen Verfahren in ihrer jeweiligen

14.30 bis Fortsetzung der Workshops W1 – W5

träge leben in unserer Arbeit fort.

Bedeutung gewürdigt und ihren besonderen

Ort aufgezeigt. Dasselbe Integrationsprinzip

16.00 Uhr

Mit seiner hohen fachlichen Qualifikation und

zugleich tiefen Menschlichkeit ist er für uns alle

eine Persönlichkeit, der wir in Hochachtung

wendet er auf die Fächer an und es gelingt ihm

auch hier, eine humane Medizin anzuregen, die

über die Spezialisierung nicht das Ganze verliert,

16.30 bis

17.15 Uhr

Kongressausklang

verbunden bleiben werden. Wir vermissen ihn doch auch das Einzelne im Ganzen sehr wohl

als hochkarätigen Wissenschaftler, liebenswerten

Menschen, Sänger von Wiener Liedern

gebührend erkennt.

und Freund mit offenen Augen und Ohren für Wir werden Gerhard S. Barolin ein ehrendes

alle Bereiche. Seine Veröffentlichungen werden und dankbares Angedenken bewahren.

immer wertvolle Begleiter in unserer täglichen

Arbeit sein. Er erfüllte die Theorien mit Leben.

Insbesondere die therapeutische Hypnose und

Im Namen des Vorstands und der Mitglieder der GTH

e.V . Ulrike Korn, Mitglied des Vorstands der GTH Schweiz;

Bitte besuchen Sie in den Pausen auch die Ausstellung!

das Autogene Training wurden von ihm so

eingängig 12 und klar vermittelt, dass kaum ein

Claudia Manzini – Egger, 1. Vorsitzende; des Vorstands und

der Mitglieder der I-GTH/INFIDEPTH; Werner J. Meinhold,

13

Dozent oder Übender nicht Feuer fing.

Präsident

Mo


W1: Quantentheorie und Bewusstsein

Prof. Dr. Th. Görnitz und Dr. Brigitte Görnitz

In Ergänzung zum Vortrag wird eine etwas breitere Einführung in die Grundzüge

und Prinzipien der Quantentheorie gegeben, ohne dazu die mathematischen

Hilfsmittel zu bemühen. Es wird deutlich werden, wie vor allem unser

psychisches Erleben von Grundzügen geprägt ist, die auch die Quantentheorie

auszeichnen. Wenn wir die Vorstellungen aus unserem eigenen Erleben des

Bewussten und Unbewussten mit einbeziehen, dann bleibt die Welt der

Quanten keineswegs so „unverständlich“, wie dies oft behauptet wird. In

einem kurzen Abriss der evolutionären Entwicklung wird unser menschliches

Leben und Bewusstsein in den kosmischen Zusammenhang gestellt.

Weiterhin soll erarbeitet werden, wie die Strukturen der Psyche zu verstehen

sind und welche naturwissenschaftlichen Grundlagen für das Wirken von

Psychotherapie und speziell von Hypnose aufgezeigt werden können. In

Diskussion mit den Teilnehmern sollen deren Erfahrungen und auch Fragen

eingebunden werden. Für diesen Workshop werden Fortbildungspunkte bei der

Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt.

W2: Eine Reise auf Freuds Königsweg – Anwendung von

Traumdeutung in der modernen Psychotherapie

Prof. Dr. E. Milliner

Dieser interaktive Workshop wird in der Psychotherapie hilfreiche Verfahren

der Traumdeutung aufzeigen und lehren. Es werden Theorien und klinische

Verfahren erweitert dargestellt, die von Prof. Dr. Milliner im Vortrag vom

30. Oktober eingeführt wurden. Die Vorführungen und praktischen Übungen

während des Workshops beinhalten mehrere Möglichkeiten: 1) Der Leiter

stellt einen oder mehrere detaillierte Fälle vor, in denen Traumdeutung zu

Beginn, in der mittleren Phase und zum Beenden der Psychotherapie eine wichtige

Rolle spielen. 2) Die Teilnehmer werden eingeladen, Fälle mit detaillierten

Träumen zu beschreiben, die dann gemeinsam diskutiert werden. 3) Eigene

Träume der Teilnehmer werden gedeutet, im Lichte von kürzlich oder früher

erlebten Ereignissen.

Die Lehrmöglichkeiten des Workshops werden durch die aktive Teilnahme der

Anwesenden sehr bereichert. (Kurssprache Englisch mit Übersetzung)

W3: Moderne Heilhypnose

Axel Maertsch

Workshops W1 – W5

10:00 bis 13:00 und 14:30 bis 16 Uhr

In diesem Workshop werden die Grundbegriffe der Hypnose, der Hypnosetherapie

und die Einsatzmöglichkeiten der Hypnose/-therapien vorgestellt.

Den theoretischen Teil bilden die Darstellung verschiedener Hypnosearten,

Einleitungsverfahren und Suggestionsaufbauten, sowie die Möglichkeiten der

therapeutischen Arbeit mit und in der Hypnose.

Praktische Übungen und Selbsterfahrungen in Hypnose werden in diesem

Workshop einen geringeren Raum einnehmen.

W4: Weg der vier Winde –

Schamanische Trance – schamanische Heilarbeit

Ralph Taiber

Seit unsere Vorfahren als steinzeitliche Jäger und Sammler in der Natur unterwegs

waren, sind nicht viel mehr als 50 000 Jahre vergangen. Unsere Ahnen

lebten mit und von der Natur. Wir verlernen heute zunehmend, mit der Natur

und nach den Rhythmen und Gesetzen der Natur zu leben. Dabei vergessen

wir, dass wir ein Teil eben der Natur sind. Wir verdrängen, dass wir unseren

modernen Alltag sehr oft mit uralten Ritualen und Verhaltensweisen aus der

Steinzeit bestreiten.

Der Workshop vermittelt die Technik und den Zugang zur schamanischen

Trance, ebenso die wichtigsten Regeln im Umgang mit der sogenannten

„Anderswelt“ und mit den schamanischen „Geistern“. Auch die schamanische

Kosmologie, die schamanische Sicht der Seele und der Elemente Luft,

Erde, Feuer und Wasser sind Bestandteile des Workshops. Schamanische

Rahmentrommeln zur Einleitung der Trancen werden gestellt. Die Teilnehmer

des Workshops lernen ein europäisches Medizin- oder Lebensrad kennen. Es ist

wichtig, einem Plan zu folgen, der die Umgebung und die Welt berücksichtigt,

in der wir uns überwiegend aufhalten. Schamanische Heilarbeit ist archaisch

und wirkt ordnend. Die schamanische Trance und schamanische Rituale

nehmen dem Klienten oder Patienten sein Leben nicht aus der Hand sondern

unterstützen einen möglichst harmonischen Neuanfang. Ist die Ordnung erst

wieder hergestellt, entstehen oft verblüffende Heilerfolge.

In der schamanischen Arbeit ist der Schamane nicht der Heiler, er ist der

Überbringer der notwendigen Heilarbeit. Die eigentliche Heilarbeit erledigen

spirituelle Instanzen, die der Schamane in der Trance als Person wahrnimmt.

Die vielzitierten Selbstheilungskräfte werden in Gang gesetzt. Archaische

Instrumente wie Trommeln und Rasseln und einfache Tänze geben die

Rhythmen zurück, die im Alltag verloren gingen.

Eigene Rassel oder eine schamanische Rahmentrommel können gerne mitgebracht

werden. Bitte eine Decke und ein Tuch zum Bedecken der Augen

mitbringen.

W5: Malen aus der Intuition

Kriemhild Port

Wir wollen das Abenteuer des eigenen Ausdrucks erleben und diesen Ausdruck

des Schöpferischen genießen. In Trance überlassen wir uns unserem eigenen

inneren Farb- und Bilderfluss. Wir folgen unseren inneren Gesetzen, wir denken

nicht, wir malen. Das eigene Bild ist unvorhersehbar.

Es gilt, das Lebendige in uns zu erforschen. Wir malen mit den Händen, ohne

Pinsel.

Bitte Kleidung mitbringen, die bunt werden darf.

Besuchen sie auch den Büchertisch der

Heidelberger Kongressbuchhandlung!

14 15


Allgemeines

Die Seminare und Workshops laufen parallel. Bitte geben Sie bei der Anmeldung

für Ihr gewünschtes Seminar bzw. den Workshop möglichst auch ein

Ersatzseminar bzw. einen Ersatzworkshop an. Die Plätze werden in der Reihenfolge

der Anmeldung vergeben. Bei Überbelegung gilt das angegebene Ersatzs

eminar für die Anmeldung. Das belegte Seminar bzw. der Workshop kann

während des Kongresses nicht gewechselt werden.

Gebühren

Allgemeine Hinweise Organisatorische Hinweise

In den Gebühren für den Kongress sind alle Plenumsveranstaltungen von Sa

bis Mo enthalten (Vorträge, Seminar, Workshop und die Veranstaltung am

Sa Abend incl. Buffet ohne Getränke). Bitte haben Sie Verständnis dafür,

dass wir bei Seminaren, die auf Ihren eigenen Wunsch umgebucht werden,

Umbuchungsgebühren von € 50,– erheben, wenn Sie keinen Ersatzteilnehmer

benennen, da den Referenten bereits im Vorfeld die jeweiligen Teilnehmerzahlen

verbindlich mitgeteilt werden.

Gebühren Frühbucher*

GTH

Mitglieder

GTH

Mitglieder

Frühbucher*

Samstag/Sonntag/Montag

inkl. Seminar und Workshop 340,– € 325,– € 306,– € 291,– €

Samstag/Sonntag inkl. Seminar 240,– € 230,– € 216,– € 206,– €

Montag inkl. Workshop 120,– € 115,– € 108,– € 103,– €

Einzelkarte für Vortrag 15,– €

Zusatzkarte Sa Abend 18,– €

* ° Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis zum 30. August 2011

° nur mit Erteilung einer Einzugsermächtigung

° Abbuchung am 15. September 2011

Ermäßigungen:

Mitglieder der GTH und I-GTH erhalten auf die Kongressgebühr einen

Nachlass von 10 % s. o. Mitglieder folgender Vereinigungen erhalten auf die

Kongressgebühr einen Nachlass von 5 %: AATH, AFA, BVT, FGH, IGPP,

IMA (bitte Kopie des MG-Ausweises beifügen). Kein doppelter Nachlass! Für

Teilnehmer aus Osteuropa wird eine Ermäßigung von 10 % gewährt.

Anrechnung auf Aus- und Weiterbildung

Die Deutsche Gesellschaft für therapeutische Hypnose und Hypnose for schung

e. V. (GTH) rechnet die Seminare als Wahlpflichtseminare für den Weiter bildungsgang

„Therapeut/in für analytische Hypnose GTH“ an.

Kongressbüro:

Das Kongressbüro im Eingangsbereich West des Droste-Hülshoff-Gymnasiums

ist während des Kongresses für alle organisatorischen Belange zuständig und ab

dem 29.10.2011 unter der Tel.-Nr. 0179-5032024 telefonisch zu erreichen.

Öffnungszeiten:

Samstag 8:30–13:00 Uhr 18:00–19:00 Uhr

Sonntag 8:30–10:00 Uhr 13:00–14:00 Uhr 18:00–19:00 Uhr

Montag 8:30–13:00 Uhr 15:00–17:00 Uhr

Kongressort:

Der Kongress findet im Droste-Hülshoff-Gymnasium Meersburg statt,

Seminarstraße 8 – 10, D-88709 Meersburg am Bodensee. Das historische

Meersburg liegt direkt am Nordufer des Bodensees zwischen Überlingen und

Friedrichshafen. Anreise per Bundesbahnen: Bahnhof Friedrichshafen oder

Lindau mit Bahn busverbindungen nach Meersburg. PKW-Anreise: A 81

Stuttgart-Singen bis Stockach, B 31 bis Meersburg. Oder: B 18 München- Bregenz-

Lindau, B 31 bis Meersburg, aus Österreich über Bregenz, aus der Schweiz über

Zürich-Konstanz. Von Konstanz aus besteht 24 Std. täglich ein Fährverkehr

(Autofähre). Nächster Flughafen: Friedrichshafen. Kongress teil neh mer erhalten im

Kongressbüro einen Parkberechtigungsschein für den Sommer tal-Park platz in

Meersburg. Fahr gemein schaften: Falls Sie eine Fahrgemeinschaft suchen, können

Sie Kontakt mit der GTH Geschäftstelle aufnehmen.

Cafeteria:

In der Cafeteria werden während der Pausen Speisen und Getränke angeboten.

Wir bedanken uns für die Unterstützung der Mitarbeiter für Hauswirschaft des

Droste-Hülshoff-Gymnasiums und bitten um Anmeldung zum Mittagstisch auf

dem Anmeldeformular. In der Cafeteria ist auch Raum für die Begegnung und

das Gespräch in den Pausen. Bitte beachten Sie das Rauchverbot im gesamten

Tagungsgebäude.

Kongressbetreuung:

Seit dem ersten Kongress hat sich Frau Margarete Langen der besonderen Fragen

und Wünsche unserer Kongressteilnehmer angenommen. Bedauerlicherweise

kann sie aus Altersgründen diese Aufgabe nun nicht mehr übernehmen. Für

die Entgegennahme von Anregungen, Kritik und Klagen wenden Sie sich bitte

an Frau Bortscheller im Kongressbüro. Sie vermittelt den Kontakt mit einem

Ansprechpartner des Ehrenrats der GTH. Alles Besprochene wird so vertraulich

behandelt, wie der Teilnehmer es wünscht.

GTH-Informationsstand:

Im Eingangsbereich befindet sich ein GTH-Informationsstand. Die Mitarbeiter/

innen dort geben Ihnen gerne Auskunft zur Arbeit und zum Ausbildungsangebot

der GTH sowie zur Therapie in Hypnose. Der Stand ist während der Pausen

besetzt.

Freizeitprogramme:

Traditioneller Gang zur Gedenkstätte von Franz Anton Mesmer am Montag,

31.10.11, 13.15 Uhr (Teilnahme kostenlos). Über das Fremden ver kehrsamt

Meersburg werden weitere attraktive Freizeitprogramme angeboten.

Unterkunft/Verpflegung:

Informationen zu Unterkünften erhalten Sie bei der Gästeinformation Meersburg,

Tel. 0 75 32 / 440-400, info@meersburg.de, www.meersburg.de.

In unmittelbarer Nähe des Tagungsortes befinden sich viele Gaststätten, Hotels

und Privatquartiere in verschiedenen Preislagen.

16 17


Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen:

Der Kongress ist für alle Interessierten offen, richtet sich aber vor allem an medizinische

und naturheilkundliche Behandler und Psychotherapeuten und an Berufsgruppen,

die mit Menschen zu tun haben, Lehrer, Sozialarbeiter, Hebammen u. a.

Auch Personen, die in der Prävention, im Coaching oder im Management und

Handel tätig sind, sowie interessierte Laien, können mit dem Wissen über Hypnose

ihr Spektrum an Fähigkeiten erweitern. Die Teilnehmer unterliegen hinsichtlich

aller in den Kongressveranstaltungen zur Kenntnis gelangten Inhalte aus Fall beispielen

und persönlichen Daten der gesetzlichen Schweigepflicht. Pro gramm än derungen

sind vorbehalten. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und unter

Anerkennung der Teilnahmebedingungen. Die Anerkennung als Bildungsurlaub

ist angefragt (bisher in den Vorjahren von den meisten Bundesländern anerkannt).

GTH-Informationen

Die Deutsche Gesellschaft für therapeutische

Hypnose und Hypnoseforschung e. V. (GTH)

Die GTH widmet sich satzungsgemäß den folgenden Aufgaben:

• Veranstaltung von Fort- und Weiterbildungsseminaren, Vorträgen, Kon gressen

und Arbeitskreisen auf einer ganzheitlichen, humanistischen Basis

• Erforschung der Hypnose und ihrer Anwendungsmöglichkeiten in Therapie und

Wissenschaft

• Angebot fundierter Weiterbildungsgänge in tiefenpsychologischer Psychotherapie

in Hypnose mit den Abschlüssen: „Therapeut für analytische

Hypnose GTH“ „Seminarleitung Autogenes Training (Unter- und Oberstufe)“

„Seminarleitung Progressive Muskel relaxation“, „Entspannungspädagoge/in

GTH“, „Psychologische Beratung GTH“

Die Einflüsse der Hypnose im täglichen Leben sind äußerst vielfältig und in der

Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. In fast allen wichtigen Lebens situ a tionen sind

hypnotische Bewusstseinslagen beteiligt und führen oft dazu, dass unbewusste innere

Programme Handlungen und Reaktionen beeinflussen. Dadurch wird die jeweilige

aktuelle Situation oft nicht völlig realitätsentsprechend wahrgenommen und beantwortet,

ohne dass sich die Beteiligten hierüber klar sind. Werbung, Medien und viele

Institutionen setzen hypnotische und suggestive Elemente gezielt ein. Auch in jeder

therapeutischen Situation (auch bei nicht-therapeutischen Verfahren) wirken hypnotische

Bewusstseinslagen mit. Die GTH will sowohl mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit

auf diese in der Regel unbekannten Einflüsse und ihre Aus wir kungen hinweisen als

auch in ihren Weiterbildungen die Möglichkeiten aufzeigen, wie negative hypnotische

und suggestive Einflüsse in jeder Therapie vermieden werden können. Vor allem aber

hat sie die Zielsetzung zu vermitteln, wie die Hypnose in Verbindung mit der aufdeckenden

Tiefenpsychologie therapeutisch positiv eingesetzt werden kann. Dabei ist

der interdisziplinäre Austausch mit anderen therapeutischen Richtungen ein wesentliches

Anliegen. Wenn Sie nähere Informationen über die GTH, ihre Ausbildung

oder ihre Veran stal tun gen wünschen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der

GTH, besuchen Sie unseren Informationsstand während des Kongresses oder unsere

Homepage unter www.i-gth.de.

Referentenverzeichnis

Alphabetische Auflistung

Birte vom Bruck, Am Ideck 24, 42781 Haan

studierte Sprach-, Literatur- und Erziehungswissenschaften und war nach

verschiedenen Auslandsaufenthalten viele Jahre im Marketing-Bereich

in der Industrie tätig. Seit bald anderthalb Jahrzehnten ist sie Freie

Journalistin für Print, Hörfunk und TV. Sie ist ausgebildet in NLP und

Psychologischer Beratung. „come&talk“, eine spirituell-psychologisch orientierte

Talkrunde, ist das mobile Kultur-Format, das sie gemeinsam mit

Ursula Zawada entwickelt hat. (Moderation Samstag)

Joachim Faulstich, Kanalweg 1 1/10, 61118 Bad Vilbel

Joachim Faulstich ist Autor und Regisseur wissenschaftlicher Fernsehfilme

und Buchautor und hat für seine Arbeit zahlreiche Preise erhalten. Seit

fast 30 Jahren beschäftigt er sich mit komplementären Heilverfahren

und aktueller Bewusstseinsforschung. Das Geheimnis der Heilung – Wie

altes Wissen die Medizin verändert, Fernsehdokumentation (ARD 2010,

45 Min.) und Buch (Knaur MensSana, 2010). Der Film des Hessischen

Rundfunks ist medizinischen Wundern auf der Spur. www.das-heilendebewusstsein.de

(Vortrag Samstag)

Helmut Gebelein, Mozartstr. 1, 35460 Staufenberg

Prof. Dr. rer. nat., geb. 1940, stud. Chemie; nach der Pro mo tion in Theore

tischer Chemie im Schuldienst u. im Bundes gesundheitsamt. Seit 1972

Professor für Didaktik der Chemie a. d. Justus-Liebig-Univ. Gießen.

Veröffentl.: „Alchemie“, Diederichs Kompaktwissen. (So Abendvortrag)

Dr. Brigitte Görnitz, Karl-Mangold-Str. 13, 81245 München

Geboren und aufgewachsen in Leipzig. Studium der Veterinärmedizin

an der Universität in Leipzig und Promotion zum Dr. med. vet., tätig als

Tierärztin. Seit 1966 verheirat mit Thomas Görnitz. 1979 Übersiedlung

nach München und Erziehung der fünf Kinder. Studium der Psychologie

an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Weiterbildung zur

Psychoanalytikerin, Arbeit im sozial-psychiatrischen Dienst. Seit 2000

tätig als psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis. Mitglied

DGPT und MAP. 2009 Theophrastus-Paracelsus-Preis Wissenschaft,

zusammen mit Thomas Görnitz. (Workshop W1 )

Prof. Dr. Thomas Görnitz, Karl-Mangold-Str. 13, 81245 München

Geboren und aufgewachsen in Leipzig; erster deutscher Preisträger

bei einer intern. Mathematikolympiade. Studium der Physik & Mathematik

in Leipzig, dort Promotion in mathematischer Physik und Forschungstätigkeit

an der Universität. 1979 Übersiedlung mit der Familie

nach München. Von 1979–1992 Arbeit mit C. F. v. Weizsäcker über

Grundfragen der Quantenphysik und Kosmologie. Nach 2jähriger

Tätigkeit am Institut für mathematische Physik der TU Braunschweig bis

2009 Professor für Didaktik der Physik an der J. W. Goethe-Universität

Frankfurt/M. Vorstandsvors. von „Wissen und Verantwortung – Carl

Friedrich v. Weizsäcker-Gesellschaft e.V.“; Literatur: Thomas Görnitz,

Brigitte Görnitz, Die Evolution des Geistigen/Quantenphysik –

Bewusstsein – Religion (2008). www.goernitz.de

(Vortrag Samstag und Workshop W1 )

18 19


Grete Anna Leutz, Uhlandstr. 8, 88662 Überlingen

Dr., FÄ für psychotherapeutische Medizin, Leiterin d. Moreno Institutes

f. Psychodrama, Soziometrie u. Gruppen psycho thera pie GmbH

Überlingen, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck; Fellow der

American Society of Group Psycho therapy and Psycho drama (ASGPP)

sowie der Inter national Association of Group Psycho therapy (IAGP),

Mitglied DAGG, AÄGP und IFP. (Seminar B)

Axel Maertsch, Schierholzstraße 69, 30655 Hannover

Erstberuf: Dipl.-Designer (Ind. Des.) und Innen architekt, Berufung:

Heilpraktiker – seit 1991 in eigener Praxis, Therapeut für analytische

Hypnose und Seminarleiter für Auto genes Training (GTH),

Vorstandsmitglied, Dozent, Mitglied im Prüfungsausschuss und

Lehranalytiker i.S. der GTH, Dozent und Seminarleiter an Volkshochund

Heilpraktikerschulen, sowie anderen Erwachsenenbildungsstätten,

Gründungsmitglied der I-GTH. (Workshop W3 )

Claudia Manzini-Egger M.S., Gufenhaldenweg 4,

8708 Männedorf, Schweiz

Jahrgang 1968, Master of Science in „Consciousness Studies“, Akamai

University, U.S.A. (2006), Titel der Diplomarbeit: „Healing the Split in

Anorexia Nervosa“ (Die Heilung der Spaltung bei Anorexia Nervosa),

Asclepian Minister, U.S.A. 2006, Diplom in analytischer Hypnose

GTH 2004, Seminarleiterin Autogenes Training GTH, Reiki Meister,

Ecuador 2003; Zertifikat in Reiki II und Prozessbegleitung, Zürich 2000,

Certificate of Achievement in Business Administration, U.S.A. 1992.

Arbeit seit 2003 in eigener Praxis mit Schwerpunkt Hypnosetherapie mit

Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen. Leiterin Autogenes Training –

Unterstufe und Essenzielles AT für Erwachsene und Kinder. Vorsitzende

und Mitgründerin der Schweizerischen GTH, Dozentin, Mitglied des

Prüfungsausschusses und Lehranalytikerin i. S. der GTH. (Seminar D)

Werner J. Meinhold, Kaiserstraße 2a, 66955 Pirmasens

Heilpraktiker, DAS Langen Institut. Lange Auslands auf ent halte mit

Studien zum Schamanismus und zur Volksmedizin. Hypnose-Ausbildung

u. a. bei Dietrich Langen. Ehrenpräsident, Dozent und Lehranalytiker

der GTH; Leiter der Gesellschaft Harmonie 1782 (Ges. f. geistige

Heilweisen); Begründer der Hypno-Integrativen Tiefenpsychologischen

Therapie (H.I.T.T.®). Viele Zeit schriften- und Buchveröffentlichungen,

darunter „Das große Handbuch der Hypnose“.

(Vortrag Samstag, Seminar A)

Dr. Eric K. Milliner, Rochester USA

Dr. Eric K. Milliner ist seit 1977 Psychiater und Facharzt für Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapie an der Mayo Clinic in Rochester, USA.

Er arbeitet seit über 30 Jahren psychoanalytisch und psychodynamisch

orientiert mit Erwachsenen, Kindern und Familien und hat außerdem

eine Beratungsstelle für med. und chirug. Patienten an der Mayo Clinic.

Dr. Milliner ist Lehrbeauftragter für Psychiatrie an der Mayo Graduate

School of Medizin und von 1983 bis 1998 war er Koordinator für

die Facharztausbildung für Psychotherapie für Erwachsene. (Sonntag

Morgenvorlesung )

Kriemhild Port, Vorjurastr. 145, 90453 Nürnberg

Studium u. Tätigkeit als Sozialpädagogin, Arbeit mit verhaltensauffälligen

Kindern u. psychisch kranken Men schen, 1985 Heilpraktikerprüfung,

1980 Ausbildung zur klassischen Homöopathie, seit 1986 eigene Praxis,

1998 Mitbe grün derin der „Homöopathischen Ausbildungen“ in Nürnberg,

langj. experimentelle Kurse u. Beschäftigung mit hom. Arzneimitteln,

Leitung von Arzneimittelverreibungen u. -prüfungen sowie deren

Auswertung, vornehmlich von neuen Arzneimitteln in der Homöopathie.

(Ausstellung Sa Vernissage, Workshop W5)

Dr. Emmanuel O. Olukotun, Ph. D., (Nigeria / USA)

E. O. Olukotun, geb. in Ghana, ist Gründungsdirektor der World

Association of Eclectic Hypnotherapists, Präsident der International

Academy of Eclectic Psychotherapists, des Professional College of

Psychotherapy and Clinical Hypnosis und Vositzender der Internationalen

Gesellschaft für Integrative Tiefenpsychologischen Therapie in Hypnose

und Hypnoseforschung. Chefredakteur des Journal of Integrative

and Eclectic Psychotherapy ( JIEP). Autor verschiedener Bücher über

Hypnosetherapie und Psychotherapie. (Morgenvorlesung Montag)

Ralph Taiber, Reichstorf 7, 94428 Eichendorf/Niederbayern

Jahrgang 1949, Ausbildung zum Heilpraktiker, Ausbildung in schamanischen

Techniken, eigene Studien auf dem Gebiet des Schamanismus,

Ausbildung in Hospiz-Arbeit, Ausbildung Klangschalentherapie /

Obertongesang / archaische Instrumente, lange Erfahrung im Umgang

mit Pferden und Techniken des Bogenschießens. Entwicklung eines

europäischen Medizinrades. Arbeit mit Klienten in Einzelunterricht

zum Erlernen schamanischer Techniken. Therapien mit schamanischen

Techniken, Ritualtherapie, Schamanische Beratung mit Hilfe von

Divinationstechniken. Seminare zur Vermittlung von archaischen

Techniken, Betreuung von Trommelgruppen zur Selbsterfahrung auf

dem Gebiet der Trancearbeit, archaische Tänze und Gesang, archaische

Heilarbeit. (Workshop W4)

Heidi Weiß, Amselweg 10, 35619 Braunfels

Heilpraktikerin, seit 2003 in eigener Praxis in Wetzlar tätig, Therapeutin

für analytische Hypnose GTH, Dozentin für die Hypnoseausbildung

der GTH, seit 1995 systemische Aufstellungsarbeit bei verschiedenen

Lehrern, Anwendung in der Gruppen- und Einzeltherapie, Schwerpunkte:

Hypnosetherapie, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach

Jakobson, Katathym - imaginative Psychotherapie, Hypnodrama, systemische

Aufstellungen. (Seminar C)

Andrea Wernicke, Talstraße 9, 66919 Hettenhausen

Tierärztin, Diplompsychologin und Therapeutin analytische

Hypnose GTH, Leiterin des Seminarhauses 2LINDEN für Aus- und

Fortbildungen in der Natur heil kunde. Vorstandsmitglied der GTH.

(Seminar C )

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter

www.i-gth.de

20 21


Komplementärmedizin und konventionelle Medizin

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Pharma

Winterdepressionen

mit Zink behandeln

Lichttherapie eingenommen werden, da säure, Dinatriumphosphat und ein mo-

es sonst zu Hautreaktionen kommen derat dosiertes Vitamin D3. Damit ist es

kann.

für eine differenzierte Mineralstoffsubstitution

gut ge-

Etwa jeder Fünfte in Deutschland wird Als Cofaktor bei der Synthese vieler Neueignet

– nicht

jährlich von einer „saisonal abhängigen rotransmitter wie z.B. Adrenalin, Nor-

nur als Aufbau-

Depression“ (SAD), einer Unterform der adrenalin, Serotonin, Glutaminsäure

Präparat bei

depressiven Störung, heimgesucht. Diese und gamma-Aminobuttersäure können

Blutarmut und

beschränkt sich jedoch ausschließlich auf auch durch einen Zinkmangel Ungleich-

Erschöpfung,

die dunklen Monate, das heißt, sie vergewichte zwischen diesen Mediatorsub-

sondern auch

schwindet im Frühjahr in der Regel vollstanzen auftreten, die mit psychischen

im Rahmen von

ständig.

Störungen vergesellschaftet sind. ZinkOsteoporosehaltige

Enzyme sind zudem am Aufbau

therapie und

Eine SAD liegt vor, wenn sich die Be- mehrfach ungesättigter Fettsäuren betei-

-prophylaxe.

schwerden innerhalb von mehreren Jahligt, die wiederum für die Produktion der Das Präparat ist frei von Lactose, Gluten,

ren in drei oder mehr Wintern zeigen und bereits genannten Botenstoffe im Gehirn Gelatine, Jod, Süßstoffen, künstlichen

die für eine klinische Depression untypi- relevant sind. Ein Zink-Defizit geht unter Aromen und Farbstoffen und daher für

schen Symptome wie gesteigerter Appe- anderem mit Apathie, Lethargie, Kraft- Vegetarier und Schilddrüsenpatienten

tit, besonders auf Süßigkeiten und kohlosigkeit, chronischer Müdigkeit, Angst- ebenso geeignet wie für Allergiker und

lenhydratreiche Lebensmittel, sowie ein zuständen, depressiven Verstimmungen, Diabetiker. Thohelur

vermehrtes Schlafbedürfnis hinzukom- Konzentrationsstörungen und Lernmen.

Meistens tritt die SAD erstmals im schwächen einher.

Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf.

Frauen sind rund vier Mal häufiger be- Unizink 50 magensaftresistente Tablettroffen

als Männer. Durch den Lichtmanten (Köhler Pharma) besitzen auf Grund

gel fällt nicht genügend Licht auf die des natürlichen Carriers Asparaginsäure

Netzhaut der Augen, so dass die Zirbel- eine optimale Bioverfügbarkeit. Aspartat

drüse vermehrt Melatonin ausschüttet, erhöht selbst den Energiestoffwechsel in

was zu Müdigkeit und depressiven Ver- der Zelle und wirkt damit synergistisch

stimmungen führt. Dadurch wird das mit Zink. Tanja Heigenhauser

„Glückshormon“ Serotonin, welches die

® Vital Mineral gibt

es als Stick mit angenehmem Orangengeschmack,

das Direktgranulat enthält

die Mineralsalze des bewährten Thohelur

® Lichttherapie eingenommen werden, da

es sonst zu Hautreaktionen kommen

Als Cofaktor bei der Synthese vieler Neu

rotransmitter wie z.B. Adrenalin, Noradrenalin,

Serotonin, Glutaminsäure

und gamma-Aminobuttersäure können

auch durch einen Zinkmangel Ungleich

gewichte zwischen diesen Mediatorsubstanzen

auftreten, die mit psychischen

Störungen vergesellschaftet sind. Zink

haltige Enzyme sind zudem am Aufbau

mehrfach ungesättigter Fettsäuren betei

ligt, die wiederum für die Produktion der

bereits genannten Botenstoffe im Gehirn

relevant sind. Ein Zink-Defizit geht unter

anderem mit Apathie, Lethargie, Kraftlosigkeit,

chronischer Müdigkeit, Angst

zuständen, depressiven Verstimmungen,

Konzentrationsstörungen und Lern

schwächen einher.

Unizink 50 magensaftresistente Tablet II Vital.

ten (Köhler Pharma) besitzen auf Grund

des natürlichen Carriers Asparaginsäure TRUW Arzneimittel GmbH

eine optimale Bioverfügbarkeit. Aspartat Postfach 3150

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der Zelle und wirkt damit synergistisch e-mail: info@truw.de

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Mineralstoff-Präparaten sind immer

eine erstklassige Stoffwechselpflege –

auch für Gesunde und sogar für Menschen,

die reichlich Obst und Gemüse essen.

Gerade Schwangere, stillende Mütter,

Sportler, Kinder und Jugendliche im

Wachstum, Berufstätige mit hoher, „zehrender“

Arbeitsbelastung, Senioren und

Menschen in der Rekonvaleszenz brauchen

jedoch überdurchschnittlich viele

Mineralstoffe.

Die Firma Truw stellt seit über 100 Jahren

Naturheilmittel her zur ganzheitlichen

Behandlung und so lange gibt es von

Truw auch Nahrungsergänzungsmittel

mit den physiologischen Salzen, deren

Rezeptur der Heilpraktiker und Firmengründer

Heinrich Hense entwickelt hat

und in seinen Schriften jedem Praktiker

zur Verordnung empfiehlt. Die Verordnung

dieser hervorragenden Nährsalze

„erspare dem Patienten die aufwendigen

Badereisen und Trinkkuren“. Im Zuge

moderner Forschung und neuer Erkenntnisse

zu Mikro-Nährstoffen wandeln sich

Rezepturen ab.

Ein Präparat, das überlieferte Erkenntnisse

in Einklang bringt mit der modernen

Forschung, ist das neue Thohelur ®

Kurmäßige Einnahmen von hochwerti

gen Mineralstoff-Präparaten sind immer

eine erstklassige Stoffwechselpflege – Seit 2005 führt die Chinesische Natur-

auch für Gesunde und sogar für Men heilkunde Akademie TCM-Studiengänge

schen, die reichlich Obst und Gemüse es durch, die mit dem in Europa anerkann-

sen. Gerade Schwangere, stillende Müt ten Titel „Master of Medicine“ abschlie-

ter, Sportler, Kinder und Jugendliche im ßen. Ab Frühjahr 2010 können nun Ärzte,

Wachstum, Berufstätige mit hoher, „zeh Apotheker, Biologen oder die mit dem

render“ Arbeitsbelastung, Senioren und „Master of Medicine“ oder einer ähn-

Menschen in der Rekonvaleszenz brau lichen Vorbildung ausgestatteten Heil-

chen jedoch überdurchschnittlich viele praktiker, Physio- sowie Ergotherapeu-

Mineralstoffe.

ten und andere med. Berufe, das weiterführende

Promotionsstudium zum „Doc-

Die Firma Truw stellt seit über 100 Jahren tor of Medicine“ über die Kulmbacher

Stimmung aufhellt und den Appetit zü- Naturheilmittel her zur ganzheitlichen Akademie, an einer chinesischen staatgeln

kann, stärker gebunden.

Behandlung und so lange gibt es von lichen Eliteuniversität, als Pilotprojekt

Wichtig ist ein geregelter Tagesablauf, Truw auch Nahrungsergänzungsmittel belegen.

viel Bewegung an der frischen Luft und mit den physiologischen Salzen, deren

vor allem Tageslicht. Empfohlen werden Rezeptur der Heilpraktiker und Firmen Durch das stetig wachsende Interesse an

beispielsweise morgendliche oder mit- gründer Heinrich Hense entwickelt hat einer Behandlung nach der Traditioneltägliche

Spaziergänge. Denn sogar ein und in seinen Schriften jedem Praktiker len Chinesischen Medizin (lt. einer Sta-

bedeckter Himmel liefert eine Lichtstär- zur Verordnung empfiehlt. Die Verord tistik der WHO rund 60 Prozent der Beke

von ein paar Tausend Lux, während nung dieser hervorragenden Nährsalze völkerung) wächst auch der Bedarf an

eine normale Zimmerbeleuchtung nur „erspare dem Patienten die aufwendigen Medizinern der sanften Medizin.

etwa 200 bis 500 Lux hat. Auch eine meh- Badereisen und Trinkkuren“. Im Zuge

rere Tage dauernde Lichttherapie verbes- moderner Forschung und neuer Erkennt Chinesische Naturheilkunde Akademie

sert das Wohlbefinden.

nisse zu Mikro-Nährstoffen wandeln sich Prof. (Uni Peking) Dietmar G. Kummer

Rezepturen ab.

Hans-Dill-Straße 9

Ein ausreichend hoch dosiertes Johan- Ein Präparat, das überlieferte Erkennt 95326 Kulmbach

niskraut-Präparat kann ebenfalls wert- nisse in Einklang bringt mit der moder Telefon: 09221/84100

volle Dienste leisten. Allerdings ist auf nen Forschung, ist das neue Thohelur Fax: 09221/877621

Wechselwirkungen zu achten. Außerdem Vital Vital Mineral, Mineral, ein ein Mittel Mittel zur zur Mineralstoff-

Mineralstoff e-mail:

sollte Johanniskraut nicht während einer substitution. substitution. Es ist ergänzt ergänzt um um Kiesel- Kiesel- info@chinesische-naturheilkunde.de

info@chinesische-naturheilkunde.de

36

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Foto: Kaske

18

Kinder in der Naturheilkunde

Aufbau, Balance und Stabilisierung:

Stabilisierung:

Was kleine Patientenn

in der Praxis brauchen en

Kinderbehandlungen in der Naturheilpraxis sind sind schon schon deshalb deshalb nicht nicht ganz ganz einfa einfach, fa f ch,

weil es je nach Alter des Kindes oder trotz seiner seiner Bereitschaft

Bereitschaft ft f mitzuarbeiten mitzuarbeiten gar gar

nicht oder nur teilweise möglich ist, die Beschwerden hwerden des des kleinen kleinen Patienten Patienten direkt direkt

von diesem auch zu erfahren. Der Behandler ist st immer immer auf auf die die Bezugsperson, Bezugsperson, meismeistens die Mutter, angewiesen, um eine möglichst hst objektive objektive Beurteilung Beurteilung des des körperkörperlichen und geistig seelischen Zustandes des Kindes Kindes zu zu erfahren. erfa fa f hren.

Nach einem ausführlichen Anamnese- lung ng stagniert stagniert oder oder nicht nicht optimal optimal

gespräch mit der Mutter, in dem ich voranschreitet, ranschreitet, stärkt stärkt das das Immunsystem,

Immunsystem,

mich auch immer altersgerecht an das regt gt den den Appetit Appetit an, an, unterstützt unterstützt die die KonKon- Vivian, Vivian, geb. geb. 2003. 2003.

Kind wende (das bedeutet, ich nehme zentration,ntration, wirkt wirkt beruhigend beruhigend und und ausaus- auch verbalen Kontakt zu Säuglingen gleichendeichend auf auf das das Nervensystem, Nervensystem, fördert fördert Diagnose: Diagnose: rezidivierende rezidivierende grippale grippale InfekInfek- und Kleinkindern auf), sowie der das s Ein- Ein- und und Durchschlafen Durchschlafen und und verhinverhintete mit mit leichtem leichtem Fieber, Fieber, MittelohrentzünMittelohrentzün-

gleichzeitigen Beobachtung des Kindertrt ständige ständige Rezidive Rezidive verschiedenster

verschiedenster dungen,dungen, Bronchitiden.

Bronchitiden.

des in seiner Befindlichkeit, der Inter- Infekte. fekte. Dieses Dieses Therapiekonzept Therapiekonzept setzte setzte Anamnese: Anamnese: Vivian Vivian ist ist ein ein eher eher kleines kleines

aktion zwischen ihm und mir sowie ich h auch auch sehr sehr gern gern ein ein in in Kombination

Kombination Mädchen, Mädchen, zarter zarter Körperbau, Körperbau, große große braubrau- seine Bindung zur Mutter, und einer mit t anderen anderen Naturheilverfahren Naturheilverfahren oder oder ununnene Augen, Augen, blonde blonde Haare, Haare, sehr sehr lebhaft, lebhaft,

eingehenden körperlichen Untersuterstützendstützend zu zu einer einer notwendig notwendig gewordegeworde- setzt setzt sich sich gegen gegen den den großen großen Bruder Bruder

chung des kleinen Patienten, erhalte nenn schulmedizinischen schulmedizinischen Behandlung.

Behandlung. durch, durch, trennt trennt sich sich leicht leicht von von der der Mutter. Mutter.

ich meist ein klares Bild über dessen Die e Dosierung Dosierung erfolgt erfolgt nach nach Konstitution

Konstitution Wenn Wenn sie sie weint, weint, dann dann vorrangig, vorrangig, um um dada- Zustand und kann somit eine Diagnose dess Kindes. Kindes. Pro Pro Lebensjahr Lebensjahr ein ein Globulus, Globulus, mitmit etwas etwas zu zu erreichen. erreichen. Vivian Vivian ist ist ein ein

stellen.

ein bis bis dreimal dreimal täglich, täglich, je je nachdem, nachdem, ob ob Kind Kind mit mit schneller schneller Auffassungsgabe,

Auffassungsgabe,

die Erkrankung Erkrankung des des Kindes Kindes eher eher akuter akuter spricht spricht gut gut und und viel, viel, wenn wenn sie sie sich sich sicher sicher

oder er chronischer chronischer Natur Natur ist, ist, im im dreitägidreitägi- fühlt. fühlt. Ein Ein kleines kleines Mädchen, Mädchen, das das man man

genn Wechsel Wechsel der der einzelnen einzelnen Komplexe Komplexe schnell schnell ins ins Herz Herz schließt, schließt, weil weil sie sie „nied„nied- über er insgesamt insgesamt 90 90 Tage: Tage: Drei Drei Tage Tage MercuMerculich“lich“ wirkt wirkt und und clever clever ist. ist. Die Die körperliche

körperliche

riuss solubilis solubilis Phcp® Phcp® 33 xx täglich, täglich, anan- Entwicklung Entwicklung verlief verlief in in allen allen Punkten Punkten ohoh- Nach Auswertung der Anamnese und schließendließendnene besondere besondere Auffälligkeiten Auffälligkeiten oder oder VerzöVerzö- Stellen der Diagnose, entscheide ich dreii Tage Tage Dulcamara Dulcamara SS Phcp® Phcp® 33 xx täglich, täglich, gerungen.gerungen. Im Im November November 2005 2005 erste erste KonKon- dann, welche Therapieform für das Kind anschließend chließend drei drei Tage Tage Acidum Acidum nitrinitrisultation,sultation, da da die die Mutter Mutter mit mit den den schulmeschulme- geeignet ist. Nicht immer decken sich cum®m® SS Phcp Phcp 33 xx täglich. täglich.

dizinischendizinischen Medikamenten Medikamenten nicht nicht mehr mehr

meine Vorstellungen dazu mit dem

den den gewünschten gewünschten Heilungseffekt Heilungseffekt erer- Wunsch der Mutter. Es ist dennoch sehr

reichte,reichte, das das Kind Kind innerhalb innerhalb kürzester kürzester

wichtig, diesen zu berücksichtigen, da-

Zeit Zeit wieder wieder einen einen erneuten erneuten Infekt Infekt hatte hatte

mit die empfohlene Therapie auch zu

und und die die Bronchitis Bronchitis chronisch chronisch zu zu werden werden

Hause adäquat von der Mutter ausge-

drohte. drohte. Der Der Verdacht Verdacht lag lag nahe, nahe, dass, dass, wie wie

führt wird und zum Erfolg führen kann. Um die die möglichen möglichen Anwendungsbereiche

Anwendungsbereiche in in meiner meiner Praxis Praxis bei bei diversen diversen Kindern Kindern

Nach meiner Erfahrung fördert die PHÖ- aufzuzeigen, zuzeigen, nachfolgend nachfolgend einige einige BeiBei- nach nach Pneumokokkenimpfung Pneumokokkenimpfung beobachbeobach- NIX Aufbautherapie das Kind in den verspieleele aus aus meiner meiner Praxis, Praxis, die die sich sich bezüg- bezüg- tet,tet, der der dauerhafte dauerhafte Husten Husten nach nach der der ImpImpschiedensten Entwicklungsstadien optilich Patient Patient und und dessen dessen Befindlichkeit

Befindlichkeit fungfung auftrat, auftrat, der der schwer schwer zu zu behandeln behandeln

mal. Sie greift dort ein, wo die Entwick- stark k voneinander voneinander unterscheiden.

unterscheiden. ist. ist.

Alternativ oder additiv

Beispiele eispiele aus aus der der Praxis Praxis

Fall Fall 11

Kopfschmerz und Migräne

Mehr als Riechen

Lärm macht krank

Allergie und Akupunktur

Das Hämmern im Kopf

Immer der Nase nach

Hurrikan im Ohr

Heuschnupfen

Das Fachmagazin für Naturheilkunde

Komplementärmedizin und konventionelle Medizin

Rund um den

Kopf

MEDIENGRUPPE

OBERFRANKEN

Buch- und Fachverlage

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Mediengruppe Oberfranken –

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E.-C.-Baumann-Str. 5 · 95326 Kulmbach

natur-heilkundejournal.de

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Juni

2010

12. Jahrgang

klangobjekte@aol.com

Andreas Wandrey

Schloßvorhof 1

88633 Heiligenberg

Atelier: Am Hangenbach 4

88682 Salem-Weildorf

Tel. vormittags : 07555 / 801 163

Fax : 07555 / 801 135

AV Recording Service bietet an:

Fortbildungsmaterial

auf DVD und Audiobändern

von den

MEERSBURGER SEMINAR-KONGRESSEN

der Deutschen Gesellschaft für Therapeutische Hypnose

und Hypnoseforschung e. V.

23730 Roge, Dorfstr. 12, Tel.: 04561-50424, Fax: 50423

e-mail: avrecord@aol.com • Internetkatalog: www.avrecording.de

Fordern Sie unsere Vortragslisten an oder schauen Sie mal in den Internetkatalog.

Sie erhalten bei uns Aufzeichnungen von Vorträgen früherer Kongresse.

22 23


Ermächtigung zum Einzug von Forderungen mittels Lastschriften

Hiermit ermächtige(n) ich/wir Sie widerruflich, die von mir/uns zu entrichtenden Zah lungen

bei Fälligkeit zu Lasten meines/unseres Kontos mittels Lastschrift einzuziehen. Wenn

mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden

Kreditinstituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Teileinlösungen werden im

Lastschriftverfahren nicht vorgenommen.

Name:

Anschrift:

Konto-Nr.:

Kontoführendes Kreditinstitut: Bankleitzahl:

Zahlungen wegen (Verpflichtungsgrund; evtl. Betragsbegrenzung):

Zahlung GTH-Kongress 2011

Ort: Datum:

Unterschrift:

GTH-Geschäftsstelle

Kaiserstraße 2a, D 66955 Pirmasens

Fon/Fax: 063 31-7 37 74 • E-Mail: info@i-gth.de

Konto 051730000, Deutsche Bank Pirmasens, BLZ 542 700 24

IBAN: DE61542700240051730000; BIC: DEUTDEDB542

24

Anmeldung

Die Anmeldung können Sie mit der beiliegenden Antwortkarte oder formlos vornehmen,

auch per Fax oder E-Mail. Unsere Anschrift siehe im Kasten unten. Außerdem können Sie

sich online anmelden unter www.i-gth.de. Die Anmeldung ist mit Eingang einer Anzahlung

von € 50,– auf die Kongressgebühr gültig. Die Restzahlung ist am 1. Oktober 2011 fällig.

Im Lastschrifterfahren wird der Betrag zu diesem Zeitpunkt abgebucht. Frühbucherrabatt

wird nur mit Erteilung einer Einzugsermächtigung gewährt. Die Abbuchung erfolgt am

15. September 2011.

Die Zahlungen können erfolgen

1. durch Überweisung auf unser Kongresskonto, siehe im Kasten unten

2. durch Verrechnungsscheck, Adresse siehe im Kasten unten

3. durch Bankeinzug, das Formular zur Einzugsberechtigung siehe unten bitte zusammen

mit der Ihrer Anmeldung bitte ausgefüllt und unterschrieben an die Geschäftsstele

senden. Bitte beachten Sie, dass die anfallende Bankgebühren bei Überweisungen bzw.

Schecks aus dem Ausland zu Ihren Lasten gehen.

Stornierung: Jede Stornierung muss schriftlich erfolgen. Bei Abmeldung vor dem 15. September

2011 werden bereits bezahlte Gebühren abzüglich einer Bearbeitungsgebühr

(€ 50,–) zurückerstattet. Bei späterer Abmeldung ist die Gesamtgebühr fällig, sofern kein

Ersatzteilnehmer von Ihnen benannt wird. Bei Nichterscheinen werden die Gebühren

in voller Höhe erhoben. Kann der Kongress nicht stattfinden, werden bereits bezahlte

Gebühren zurückerstattet, weitergehende Ansprüche an die GTH sind ausgeschlossen.

Bitte

freimachen

❑ Ich nehme am 22. Meersburger GTH-Kongress (29. – 31. Okt. 2011) teil und belege:

das Seminar: A ❑ B ❑ C ❑ D ❑ (ersatzweise ___)

den Workshop: W1 ❑ W2 ❑ W3 ❑ W4 ❑ W5 ❑ (ersatzweise ___)

Veranstaltung Samstag Abend, 29. Okt. ___ zusätzliche Karten (Kongressteilnehmer frei)

Die Anzahlung von € 50,00 habe ich

❑ auf das Kongresskonto (Deutsche Bank Pirmasens, Kto. 051730000, BLZ 542 700 24) überwiesen,

❑ per Scheck beigelegt, ❑ lasse ich abbuchen.

Bei Abbuchung bitte Einzugsermächtigung nicht vergessen! Danke.

Teilnahme am Mittagstisch: ❑ ja ❑ bin Vegetarier ❑ nein

Einzugsermächtigung:

An die

GTH Geschäftsstelle

Kaiserstraße 2a

Name

Anschrift

D-66955 Pirmasens

Konto-Nr.

Kontoführendes Kreditinstitut Bankleitzahl

FAX: 06331/73774

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