Stadtrundfahrt - das taxi

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Stadtrundfahrt

Allgemeines und Historisches

Hamburg beherbergt auf einer Fläche von 742 km² ca. 1.6 Millionen Einwohner. Die

Stadt hat im Mittel einen Durchmesser von etwa 40 km. 2100 Brücken überspannen

620 km Wasserstraßen.

Der Alstersee hat eine Fläche von 1,8 km². Er wurde im 13. Jahrhundert aufgestaut,

um Mühlen zu betreiben. Seine größte Tiefe beträgt 2m. Im Zweiten Weltkrieg wurde

die Alster wegen Fliegerangriffen großflächig abgedeckt.

Erste Siedlungen werden im 7. Jahrhundert vermutet. Um 820 wurde die Hammaburg

gebaut. Das Holz dafür entstammte aus einem Wald nahe des Dorfes Hamm. Die in

der Hammaburg eingeschlossene Fläche entspricht etwa der eines Fußballfeldes. Sie lag

im Bereich der Straßen Schopenstehl, Schmiedestraße, Speersort und Kattrepel.

1188 gründet der Graf Adolph III v. Schauenburg, er wurde zuvor zum Grafen von

Holstein und Hamburg ernannt, die gräfliche Stadt (Neustadt), in der sich Kauf- und

Seeleute niederlassen.

1189 erhält Hamburg von Kaiser Friedrich I. Zoll- und Handelsprivilegien (s.

Hafengeburtstag).

Im 14.Jahrhundert tritt Hamburg dem Handelsbund der Hanse bei.

1616-25 erhält Hamburg eine neue Befestigungsanlage, die mit den Wallanlagen, der

Aufteilung in Außen- und Binnenalster sowie dem Hauptbahnhof auch noch heute das

Stadtbild prägt. Diese Befestigungsanlage überstand den 30-jährigen Krieg, ohne das

Hamburg eingenommen wurde. Einige Straßen erinnern an die Belagerung, z.B.

Laufgraben.

1810-1814 gehört Hamburg zum Kaiserreich Frankreich.

1842 vernichtet der Große Brand ca. 1/3 Hamburgs.

1888 wird Hamburg an das Zollgebiet des Deutschen Reiches angeschlossen. Ein Jahr

zuvor wird mit dem Bau des Freihafen begonnen.

Im Groß-Hamburg Gesetzt aus dem Jahre 1937 werden Altona, Harburg,

Wilhelmsburg und Wandsbek der Stadt zugeschlagen.

Außenalster

Kennedybrücke:

Sie wurde 1953 zur Entlastung der Lombardsbrücke gebaut. Sie wurde nachdem

Attentat auf J.F.Kennedy umbenannt, davor war sie nur die neue Lombardsbrücke.

Alsterufer/Harvestehuderweg:

Straße der Konsulate, Behörden und Firmenniederlassungen. Hamburg ist nach New

York die Stadt mit den meisten Konsulaten; zur Zeit sind es 76. Am

Alsterufer/Harvestehuderweg sind unter anderem die schwedische(A15),

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amerikanische(A27), chilenische(H7), englische(H8a), südafrikanische(H37),

ägyptische(H50) und jugoslawische(H101) Botschaft. (A=Alsteru.

H=Harvesteh.weg)

Weitere Gebäude: BAT-Haus Ecke Alsterterrassen, Affenfelsen (Gruner und Jahr),

Insel (Schicki-Micki und Promi Disco Nr.A35), Interconti mit Spielbank auf dem

Dach Ecke Fontenay, Musikhochschule Ecke Milchstr., Standortverwaltung Höhe

Sophienterrasse, Lehrerprüfungsamt Höhe Krugkoppelbrücke und auf der rechten

Seite der Anglo-German-Club (Treffpunkt Hamburger und Internationaler Kaufleute

[Pfeffersäcke]). Der Alsterpark wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg, im Rahmen

einer Gartenbauausstellung öffentliches Gelände.

Milchstraße/Mittelweg/Böhmersweg/Pös.weg/Alsterchaussee:

Kleine Restaurants,Läden und Boutiquen mit exclusiven Waren und Preisen (Bsp.:Jil

Sander, Dai-To-Kai, Bagwhan-Disco, Theater im Zimmer)

Krugkoppelbrücke:

Die alte Eiche Ecke Harvesteh.weg (Verkehrsinsel), ist der geographisch

Mittelpunkt der Stadt. Die Krugkoppelbrücke ist die erste Verbindung der Stadtteile

Harvestehude und Winterhude über den Alsterlauf gewesen. HUDE ist a) die flache

Stelle eines Gewässers, an welcher die Schiffe aus dem Wasser gezogen werden

können, b) die Bezeichnung für Hütte. Die Krugkoppelbrücke bietet sich für einen

kurzen Fotostop an. Außerdem kann der Stadtrundfahrer auf Bobby Reich verweisen,

bei dem er sich bei schönem Wetter gerne zu einer Tasse Kaffee, auf Wartezeit

versteht sich, einladen lassen würde.Bis dato waren dort die Vorgärten.

Bellevue/Körnerstr./Mühlenkamp/Hofweg/Fährhausstr.:

Bellevue der Name spricht für sich. Sierichstr. als einzige Richtungseinbahnstr. der

Stadt. Auf der Mühlenkampbrücke kann der seinen Kaffee im ‘Fiedlers’ erschnorren,

der bei B. Reich leer ausgegangen ist. Außerdem läßt sich bei diesen vielen

Kanalüberquerungen noch anführen, daß Hamburg die meisten Brücken Europas hat,

noch mehr als Venedig.

Schöne Aussicht/Schwanenwik:

Die Moschee(Nr.36) in der Schönen Aussicht ist die schönste unter Hamburgs 18

Moscheen. Sie wurde von 1960-80 aus Spenden der in Hamburg lebenden

Moslems(80.000) errichtet. Gegenüber liegt der Nordt. Regattaverein, einer der

ältesten und renomiertesten Ruder-/Segelclubs Hamburgs. Etwas weiter auf der linken

Seite liegt das Gästehaus des Senats(Nr.26). Im Schwanenwik 38 ist das Literaturhaus.

Es beherbergt ein Cafe, eine Buchhandlung, den nordt. Verleger- und

Buchhändlerverband und ist oft Veranstaltungsort für Dichterlesungen. Von der

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Schwanenwikbrücke ist die Plastik Edwin Scharffs, “3 Männer im Boot”, auf einem

Sockel an der Alster zu sehen. Sie stellt die Staakknechte dar, die die Waren von den

Schiffen in die Speicher beförderten. wenn wir weiter in Richtung Stadt fahren wird

aus den 3 Männern eine Person. Die Bucht Schwanenwik ist das ehemalige

Winterquartier der Alsterschwäne, außerdem wurde das Becken zeitweilig als

Badeanstalt genutzt. Dort mündete der Befestigungsgraben, der Alster und Bille

verbindend, Hamburgs erweiterten Befestigungswall umgab. Später mit AK St.Georg

bebaut.

Lange Reihe/Spadenteich/Kirchenallee/Glockengießerwall:

Sie wurde bei ihrer Anlage(1862) nur einseitg bebaut. Problematik des Stadtteils:

einerseits Wohnviertel(mit 50% Ausländeranteil) mit Kneipenszene und anderseits

Straßenstrich und Drogenszene. Der Spadenteich, Pulverteich und Schweineteich

wurden bei der Bebauung des Viertels zugeschüttet. Der Hamburger Hauptbahnhof

wurde 1906 im alten Wallgraben angelegt. Er ersetzte damit den Hannoverschen,

Berliner und Lübeker Bahnhof. Zwei Friedhöfe mußten für ihn weichen. An der

Kirchenallee befindet sich der Hachmannplatz (nach dem Bürgermeister Gerhard

Hachmann benannt) und das Schauspielhaus. Es wurde 1900 fertiggestellt und hatte

namhafte Intendanten wie Gründgens, Zadek und Fehling. Die Hamburger Kunsthalle

entstand auf Grundlage einer Sammlung des Kunstvereins; er sammelte von 1822 an

vorrangig Werke Hamburger Künstler. Die Kunsthalle besteht aus einem Alt- und

einem Neubau (1868/1917). Zu sehen sind Werke von Meister Bertram und Meister

Franke (14. JH), Caspar David Friedrich, Phillip Otto Runge, Paul Klee, Max

Beckmann, Goja, Monet ,Picasso und Rembrandt. Angegliedert ist das “Theater in der

Kunsthalle” und der Kunstverein, der Gegenwartskünstler ausstellt.

Binnenalster

Lombardsbrücke:

Durch die Anlage eines neuen Befestigungsgürtels (Baumeister Valckenbourg 1616-

1625) wurde die Alster in Höhe der Wallanlagen mit einem Damm in Binnen- und

Außenalster zertrennt. Für die Schiffahrt wurde eine schmale Durchfahrt erhalten.

Diese wurde mit einer Holzkonstruktion überbrückt, die später stabileren Werken

wich. Der Name stammt vom damaligen städtischen Leihhaus, Lombard genannt, das

sich am westlichen Brückenufer befand. Die heutige Brücke wurde 1865 errichtet.

Neuer Jungfernstieg:

In Nr. 19 befindet sich der Überseeclub. Er diente und dient der Wirtschaft zum

Knüpfen von Handelsbeziehungen (Zitat dt-Driver: Hamburgs Geldadel philosophiert

über die Zukunft). Solche Clubs gab es diverse für die entsprechenden Teile der Welt

(u.a. Anglo-German Club). 1833 wurde das Haus von Forsmann für Gottlieb Jenisch

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gebaut. Das Hotel “Vier Jahreszeiten” gilt als das zweitbeste Hotel der Welt. Es wurde

erst kürzlich von einem Japaner ge-kauft. Gegründet wurde es im Jahre 1897. Bis zum

Ende des 18. Jahrhunderts bestand der N.Jungfernstieg aus Vor- und Ziergärten, die

der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.

Jungfernstieg:

1235 wurde die Alster durch den Müller Reese zur Nutzung der Wasserkraft

aufgestaut (Reesendamm). Die Straße durch die ehemalig sumpfigen Alsterniederungen

diente lange Zeit als Promenade. An ihr befanden sich verschiedene Hotels wie z.B.

der “Hamburger Hof” und das “Streits”. Der Alsterpavillion steht in abgewandelter

Form seit 1799 an seiner Stelle (der jetzige ist der sechste). Der “Hertie”-Konzern

errichtete 1912 sein Nobelkaufhaus “Alsterhaus”.

Alsterarkaden:

Der Architekt de Chateauneuf entwarf 1842/3, im Zuge des Wiederaufbaus nach dem

großen Brand, den neuen Rathausmarkt und die Kleine Alster nach venezianischem

Vorbild. Die Alsterarkaden und das Rathaus stehen auf in den Boden gerammten

Pfählen (4000 allein fürs Rathaus). 1989 wurde durch Brandstiftung in den

vegetarischen Gaststatten ein Teil der Arkaden zerstört.

Restaurant-Tip: Friesenkeller

Ballindamm:

Die Straße wurde nach dem Generaldirektor der “Hapag” benannt, deren Haus am

Ballindamm von Fritz Höger umgestaltet wurde (1922/3). Nach Ende des Zweiten

Weltkrieges, wurde der Ballindamm mit Trümmerschutt aufgeschüttet und verbrteitert.

Altstadt

Mönckebergstraße:

Die Straße, nach einem ehemaligen Bürgermeister benannt, wurde 1908-12 durch das

ehemalige Gängeviertel gebaut. Es sollte eine Einkaufsstraße mit Kontorhäusern

werden. Das Gängeviertel ist dann 1932 weiter abgebrochen worden.

Erwähneswert ist in der MÖ noch das Modell einer alten Hansekogge auf dem Dach

des Sonnerbergladens und das Klöpperhaus, ein altes hanseatisches Kontorhaus, hinter

dessen orginaler Fassade sich der Kaufhof verbirgt.

Rathaus:

Durch den Großen Brand von 1842 wurde auch das alte Rathaus an der Trostbrücke

zerstört. De Chateauneuf entwarf das neue Rathaus, das aber erst 1886 in Angriff

genommen wurde. Hiermit wurde eine Architektengruppe unter Leitung von Martin

Haller beauftragt. Das Haus wurde 1897 fertiggestellt; als Besonderheit hatte es nach

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den Erfahrungen beim Großen Brand keine Feuerstelle mehr im Haus, sondern wurde

aus einem Kesselhaus an der Poststraße ferngeheitzt. Auf dem Rathausplatz steht das

1982 aufgestellte Denkmal von Heinrich Heine.

Börse:

Sie ist die älteste Börse Deutschlands, wurde 1558 nach Antwerpener Vorbild

gegründet, stand zu dieser Zeit aber noch an anderer Stelle. Das Mittelteil der

Architekten C.L. Wimmel und F.G. Forsmann wurde 1839-41 errichtet. Die

Seitenflügel wurden später ergänzt. 1842 brandte die Börse dank einiger

unerschrockener Helfer nicht ab.

Mönckedamm/fleet:

Das Fleet markiert den ursprünglichen Alsterlauf und war die Begrenzung der

“Altstadt”.

Trostbrücke:

Der Name stammt aus der Zeit, als jenseits des Nicolaifleets ein Hinrichtungsplatz lag.

Die heutige Brücke zieren zwei Statuen, die eine vom heiligen St. Anschar, dem ersten

Erzbischof Hamburgs, und der von Adolph III v. Holstein, dem Gründer der gräflichen

Stadt ( Neustadt ). Der Laeisz-Hof (letztes Haus vorm Hopfenmarkt) war das

Gebäude der von Friedrich Laeisz 1824 gegründeten Reederei. Mit ihren Schiffen

Passat, Pamir, Preussen u.a. war sie die bedeutenste Segelschiffreederei des 19.

Jahrhunderts. Das 1844-47 errichtete Backsteingebäude der “Patriotischen

Gesellschaft” steht am Platz des abgebrandten alten Rathauses. Diese “Gesllschaft

zur Beförderung der nützlichen Künste und Gewerbe” ist ein Bürgerverein, der

Schulen, Bibliotheken, Armenhilfswerke und andere öffentliche Einrichtungen

inizierte. Unter Anderem gründeten ihre Mitglieder den Kunstverein und setzten der

Jakobikirche im Jahre 1770 einen Blitzableiter auf.

Petri-Kirche:

Erstmals wurde diese Kirche im 12. Jahrhundert erwähnt. Sie wurde mehrmals

zerstört, das letzte Mal beim Großen Brand. De Chataeuneuf und H.P. Fersenfeldt

erbauten die heutige Kirche auf den Grundmauern der des 14. Jahrhundert. Zu den

ältesten erhaltenen Kunstgegenständen Hamburgs zählt der linke Türklopfer der Eingangstür.

Er zeigt einen Löwenkopf um den herum zu lesen ist, daß der Kirchenturm

im Jahre 1342 erbaut wurde. Der rechte Türklopfer ist neuerer Machart und beschreibt

die Zerstörung 1842 und die neue Weihung 1849.

Deichtorhallen:

1906-11 wurde der ehemalige Gemüsegroßmarkt auf dem Gelände des alten Berliner

Bahnhofs errichtet. 29000 m² Marktfläche, welche großflächig unterkellert sind, waren

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am Anfang des 20.Jh. hochmodern. Mit dem Geld des Zigarettenmaschinenherstellers

Körber wurden die Hallen Ende der 80er Jahre restauriert und werden heute als

Ausstellungsfläche genutzt. Durch die Unterkellerung erweisen sich jedoch die

Hallenböden für einige Kunstgegenstände als nicht tragfähig genug.

Chilehaus:

Für den Salpeter und Erzimporteur Sloman baute F. Höger in der Inflation 1922-24

das Verwaltungsgebäude in Form eines Schiffes. Sloman trieb seinen Handel

hauptsächlich mit Chile, daher der Name des Gebäudes.

Hafen und Umgebung

Speicherstadt:

Auf Betreiben Bismarks wurde Hamburg am 15.10.1888 an das Zollgebiet des dt.

Reiches angeschlossen. Für den zollfreien Umschlag, Lagerung und Veredelung von

Waren wurde der Freihafen gebaut. 18000 Menschen, die auf dem Kaufmannsviertel

der Wandrahmsinsel in Arbeitsplatznähe wohnten, mußten dafür weichen. Der

Freihafen hat heute eine Fläche von 16 km² und ist in Stadteigentum, weshalb nur

Verpachtung zulässig ist. In 3 Bauphasen wurde die Speicherstadt von 1887-1913

errichtet. Sie zeichnet sich durch eine hohe technische Ausrüstung von elektrischer

Beleuchtung bis zu Dampfmaschinen für die hydraulischen Winden aus. Die Blöcke

A-O wurden in Eisenskelettbauweise erstellt. Diese Bauweise erwies sich jedoch

durch ihre Feuergefährdung als ungeeignet. In der 2.Bauphase wurde wieder

konventioneller Holzbau betrieben, der 3.Bauphase durch feuersicher ummantelten

Eisenskelettbau ersetzt wurde. Der Sandtorkaihafen war der erste Hafen, in dem

Schiffe direkt am Kai löschen konnten (s. E.Scharff: 3 im Boot).

Hafenrandstraße:

Zum Bau der Speicherstadt wurde auch der Zollgrenzkanal erweitert, wodurch der

Bardowieker Gemüsespeicher (seit 1535) abgerissen werden mußte (Zippel =

Zwiebel). Das ehemalige Zippelhaus wurde nach dem Sieg der Hamburger über die

Bardowieker aus dem Stadtwall der Stadt B.gebaut, der Verkauf von Zwiebeln war die

einzige Möglichkeit der Bardowieker mit der Stadt Handel zu treiben.

Bei den Mühren = Mauern der alten Stadtbefestigung.

1570 wurde der “Neue Krahn” errichtet. Es war ein Tretkrahn, der von 8

Tretknechten angetrieben wurde. 1858 ist der heute vor der Flutschutzmauer stehende

Kran aufgestellt worden, noch bis 1973 war er in Betrieb.

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Die “Hohe Brücke” besteht seit ca. 1260. Sie überspannt das Nicolaifleet, in dem sich

der alte Hamburger Hafen befand. Die heutige Brücke wurde 1887 fertggestellt und

hatte mit 24 m den weitesten Bogen der Stadt.

Die Deichstraße am Nicolaifleet wurde zuerst nur an ihrer Westseite bebaut. Der

freie Platz am Fleet diente zum Anlanden der Waren ( Binnendeichhäuser ). Später

wurden die Speicher direkt ans Wasser gebaut (Außendeichhäuser). In der Deichstraße

brach das Feuer aus, das zum Großen Brand von 1842 führte. Das Feuer wütete 4

Tage und zerstörte zwischen Elbe und Alster ca. 1/3 der Stadt. Bei Niedrigwasser

kann man noch die alten Natursteinfundamente sehen, auf denen die neuen Speicher

errichtet wurden. In Nr. 42 befindet sich das “Cafe Brandanfang”, in Nr. 27 der alte

Warenspeicher von 1780.

Seit ca. 1250 steht die Katharinen-Kirche an der Elbe. Ihre letzte Version

überdauerte zwar den Großen Brand wurde aber im Zweiten Weltkrieg zerstört. 1950-

59 wurde sie der alten Kirche von Peter Marquardt entsprechend rekonstruiert. Nach

der Legende soll die goldene Turmspitze aus dem Schatz des Störtebekers gegossen

worden sein.

St. Pauli Landungsbrücken/Alter Elbtunnel:

Der alte Elbtunnel wurde 1907-11 mit Schildvortrieb und Überdruck vom Steinhöft

zu den Landungsbrücken getrieben. Beim Bau kamen Arbeiter durch einbrechendes

Wasser und Gasvergiftungen ums Leben. Zuvor brachten Barkassen die Arbeiter über

die Elbe zu den Arbeitsstätten im Hafen. Fuhrwerke und Autos mußten den langen

Weg über die Elbbrücken zurücklegen. (Öffnungszeiten für Autoverkehr: Mo-Fr 5.30-

20.00 Uhr / Sa 5.30-16.30 Uhr / So gar nicht; für Fußgänger immer!)

Die Landungsbrücken wurden zur gleichen Zeit errichtet, wobei sie 2 Jahre früher

fertiggestellt wurden. Von ihnen fahren die Englandfähre, Elbfähren und Hafenrundfahrten

ab. Durch den Tidehafen mußten sie als bewegliche Pontons gebaut

werden.

Hafen/Köhlbrandbrücke/Neuer Elbtunnel:

Größe: 81 km² davon 16 km² Freihafen

Umschlag z.Z.: 71 Millionen Tonnen p.a.

33 Seehafenbecken mit 39 km Kailänge

27 Binnenhafenbecken mit 29 km Kailänge

670 km Hafenbahngleise

15000 Schiffsbewegungen p.a.

Die meisten Schuppen und Lagerhäuser sind mit Flutschutzmauern eingedeicht.

Die Köhlbrandbrücke wurde 1974 fertiggestellt und band damit den Hafen an die

Autobahn A7. Sie überspannt den Köhlbrand, die Verlängerung der Süderelbe.

Gesamtlänge 3980 m, davon 520 Brückenmeter. Ihre Durchfahrtshöhe ist 53 m, die

Pylonen sind 135 m hoch.

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Der neue Elbtunnel wurde als Autobahn Nord-Süd Verbindung 1975 in Betrieb

genommen. Das er ausschließlich als Autotunnel erbaut wurde erweist sich heutzutage

als ein wesentlicher Mangel. Die Staus vor ihm sind täglich mehrere Kilometer lang.

Elbchaussee

Verlassen der A7 direkt hinter dem Elbtunnel an der Ausfahrt Othmarschen. Rechts

herum am neuen Krankenhaus Altona und der internationalen Schule vorbei,

rechts durch den Hirtenweg, mit der Schaltzentrale des eben durchfahrenen Elbtunnels.

Links in die Liebermannstr. Links an der Tankstelle vorbei durch die Corinthstr. zur

Elbchaussee.

Zwischenzeitliche Klärung von Butter- und Magarineseite, gerade oder ungerade und

die Mischformen, d.h. geraden aber mit Elbblick als umgekehrt. Dieses Bedürfnis nach

Wasser hat schon manchen Baumfrevel durch die Anwohner provoziert. Seit 1937

gehört die Elbchaussee erst zu Hamburg, davor gehörte Altona zu Preußen und bis

1866 zum dänischen Holstein. Durch die Staatszugehörigkeit zu Dänemark konnte

seit 1784 der königl. dänische Landesbaumeister Christian Friedrich Hansen diesem

Teil der Stadt seinen architektonischen Stempel aufdrücken.

Rechts in die Elbchaussee, nach ein paar hundert Metern ist links die

Schlagbaumtwiete, welche darauf hinweist, daß die Elbchaussee eine Privatstraße war

für deren Benutzung eine Gebühr zu entrichten war. Das Grenzhäuschen mit

dazugehöriger Schankwirtschaft ist etwas weiter stadteinwärts in dem Gebäude des

heutigen Sterne-Restaurants Scherrer (Nr.130). Das erste “Hansen”gebäude finden

wir bei Nr.228, Ecke Halbmondsweg, das Halbmondshaus. Es war das Wirtschaftsgebäude

der Thorntonschen Sommerresidenz. Diese Sommerresidenzen wurden

auch nur während des Sommers bewohnt.

Auf der linken Seite kurz hinter der Parkstraße das ewig bewachte Anwesen von P.

Tamm (Springervorstandsvorsitzender). Auf der rechten Seite Nr.270 die Gärtnerei

Ansorge, die schon in der dritten Generation existiert und Seerosen aus der privaten

Zucht zum Kauf anbietet. Links nocheinmal P. Tamm, der das heruntergekommene

Hotel zur Unterbringung seiner privaten Kunstsammlung wieder aufbauen ließ.

Auf der rechten Seite der Jenischpark, der von Caspar von Voght (1752-1839) im

Jahre 1785 angelegt wurde. Seine heutige Fläche beträgt ca. nur ein Drittel des

ehemaligen Voghtschen Gutes. Voght betrieb mit Sieveking das Handelshaus

Voght&Sieveking, welches weltweit Geltung hatte. Als fünzig Jähriger wurde Voght

für seine Verdienste in der Armenpflege in Hamburg, Berlin, Wien, Lissabon und

Marseille vom Kaiser geadelt. 1834 nach dem Untergang seines Handelshauses, mußte

Voght seine Ländereien an den steinreichen Bausenator Martin Jenisch (1793-1857)

verkaufen. Sein Landhaus in der Baron-Voght-Str.63 bewohnte er aber weiterhin.

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Senator Jenisch ließ sich sein Landhaus, das heutige Jenischhaus, von den Architekten

Forsmann und Schinkel entwerfen.

Außerdem ist im Jenischpark noch das Ernst-Barlach-(Dichter und Bildhauer) Haus zu

finden, welches der Industrielle Herrmann F. Reemtsma, er besaß auch die bedeutenste

Barlachsammlung, von dem Architekten Kallmorgen 1962 errichten ließ.

Nun sind wir beim Anleger und Jachthafen Teufelsbrück. Warum Teufel? Zum einen

liegt an dieser Stelle die Mündung der Flottbek, mit einem morastigen Flußbett,

welches zu einem nebligen Sagenklima führte. Zum anderen war die Elbchaussee nicht

immer eine solch noble Straße, im Dreißigjährigem Krieg war sie Heerstraße, mit

Dieben uund Deserteuren. Außerdem fanden Strandräuber hier viele angeschwämmte

Dinge, so daß die ansäßigen Bauern den Namen erdichteten.

Weitere Sehenswürdigkeiten (die Spezialtour führt bei Teufelsbrück wieder zurück):

Nr.354 Panther von H. Ruwoldt, dessen Witwe in dem Jugendstilhaus wohnt.

Nr.372 Elbschlößchen (Klassizismus) für den Kommerzerienrat Baur von dem

Architekten C.F.Hansen, wird vom Vorstandsvors. der Elbschloßbrauerei bewohnt.

Nr.401 Jacobs Weinrestaurant, wunderschöner Ausblick von der Terrasse (M.

Liebermann malte die Lindenterasse [Kunsthalle]), gegenüber die Nienstedtener

Hochzeitskirche(1750).

Nr.499 Johann Cesar IV Godeffroy, der “König der Südsee” mit 45

Firmenniederlassungen, ließ sich diese Residenz in seinen Hirschpark 1789-1792

bauen (Architekt C.F.Hansen), außerdem noch die Teestube “Witthüs”, in der der

Dichter und Orgelbauer Hans Henny Jahnn bis 1959 lebte.

Nr.486 Sommersitz von Ratsherr Barthold Hinrich Brockes (1885). Heutzutage

Tagungszentrum der BP.

Nr.547 Peter Godeffroy, der Bruder von Johann Cesar, lies sich das weiße Haus um

1800 bauen (Architekt C.F.Hansen); heute im Besitz der Reederin Liselotte Rantzau.

Auf dem Rückweg kommen wir an der Himmelsleiter mit ihren 126 Stufen

vorbei (Bereichsgrenze). Beim Schröderspark Höhe Nr.186 läßt sich ein kleiner

Fotostop, mit Blick über’s Elbpanorama einlegen. Zur Landseite liegt das Säulenhaus,

welches der Reeder Brandt (1899) nach Vorbildern die er auf der Krimhalbinsel

gesehen hatte, errichten ließ. Wim Wenders drehte dort den Film: “Der amerikanische

Freund.”

Nr.139 Le Cannard. Nr.130 Landhaus Scherrer hier wird mit Sternen gekocht.

Nr.103 hier stand bis vor Kurzem noch das Gartenhaus vom Altonaer Kaufmanns und

Konferenzrat Johann Daniel Lawaetz. Er ließ sich 1796 dort seinen Sommersitz

errichten (Architekt C.F.Hansen). Lawaetz ließ die Fabriken in Neumühlen als private

ABM Maßnahme errichten. Es waren dort bis zu 1000 Arbeiter beschäftigt. Nach seinem

Tod wurden die Fabriken geschlossen (s. Lawaetzhaus).Im Donnerspark (Höhe

Fischersallee /Susettestr.) stand das Donnerschloß, vom Bankier Bernhard Donner

1835-55 errichtet, Kaiser Wilhem I+II waren dort Gäste; es wurde im 2.ten Weltkrieg

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zerstört. Das Grundstück erwarb Donner von der Familie Sieveking, die ihr Landhaus

nach dem Niedergang des Handelshauses Voght&Sieveking verkaufen mußte. Georg

Heinrich Sieveking war ebenfalls ein Kaufmann, der über seinen Horizont als

Kaufmann weit hinaus dachte. Er baute Beziehungen zu Frankreich wieder auf, die

während der franz. Revolution, deren Befürworter er war, abbrachen. Auf seinem

Landsitz waren W. v.Humboldt und Klopstock häufige Gäste.

Nr.31 hier steht das Gartenhaus von dem Bankier Salomon Heine (1767-1844), dem

Onkel Heinrich Heines. Er half der Stadt Hamburg mit großzügen Krediten beim

Wiederaufbau nach dem großen Brand. In diesem Haus soll der Neffe mit dem reichen

Onkel um Geld gestritten haben. Heute ist in dem Haus eine kleine Galerie.

Stop bei den Rainvilleterrassen. Die Rainvilleterrassen (Architekt C.F.Hansen) galten

als eines der nobelsten Ausflugslokale, sie standen auf dem Gelände der heutigen

Seefahrtsschule. Spaziergang zu Klopstocks Grab vor der Christianskirche (1783 im

dänischen Dorf Ottensen). H. Heine:”Ich kenne keine Gegend in der ein toter Dichter

so gut begraben liegt wie dort. Als lebendiger Dichter dort zu leben, ist schon weit

schwerer.” Am 22.3.1803 Gab es einen Trauerzug von ca 50000 Menschen zu Ehren

Klopstocks, bei dem die Glocken der 5 Hauptkirchen läuteten.

Altona

Rathaus Altona:

Errichtet Ende des letzten Jahrhunderts im Renaissancestil. Es wurde auf dem Platz

des ehemaligen Altonaer Bahnhofs errichtet. Teile der Bahnhofsfassade wurden für

den Bahnhofsbau wiederverwendet.

Neumühlen/Övelgönne/Gr. Elbstraße:

Das Lawaetzhaus wurde 1802 von dem sozial engagierten Unternehmer Daniel

Lawaetz (s. Elb.103) erbaut. Es war das Hauptgebäude seiner Manufakturanlage,

welche er zur Bereitstellung humaner Arbeitsplätze errichten ließ.

Das gegenüberliegende Kühlhaus wurde 1926 im Auftrage einer englischen

Fleischimportfirma gebaut. Es bestanden schon diverse Pläne das Kühlhaus

umzubauen, nachdem es seinem eigentlichen Zwecke nicht mehr diente, z.B.

Luxushotel, Altenheim.

Museumshafen:

Der Museumshafen wird seit 1977 von der “Vereinigung zur Erhaltung segelnder

Berufsfahrzeuge betrieben. Sämtliche Schiffe sind in liebevoller, ehrenamtlicher Arbeit

restauriert worden. Das bekannteste Schiff des Hafens ist das Feuerschiff “ELBE 3”.

Vorbei an dem erstklassigen Fischereihafenrestaurant (Reservierung unbedingt

erforderlich) über den Straßenstrich (nachts), Altonaer Fischereihafen (tags) zur

Fischauktionshalle. Sie wurde 1895/96 errichtet und sicherte Altona einen

Vorsprung bei den damals eingeführten Fischauktionen. Fische werden dort seit

längerer Zeit nicht mehr versteigert, aber jeden Sonntag, seit 1703, während der

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Fischmarktzeit (6.00-10.00) werden hier lebende Kleintiere verkauft. Außerdem wird

sie für große festliche Veranstaltungen (Sylvester,Hafengeburtstag,Firmenfeiern..)

genutzt.

St. Pauli

Die Bebauung begann Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Hamburger Berg. Von den

alten Gebäuden ist jedoch nur noch die Laterne am Posten Nobistor geblieben.

Ursprünglich standen dort zwei Laternen und markierten die Grenze Hamburgs zu

Altona. Die Reeperbahn erhielt ihren Namen nach den Bahnen, auf denen die

Reepschläger die Seile für Fischernetze und Schiffstaue schlugen. Einige Touristenstandart

Ziele: Große Freiheit, Davidswache, Panoptikum, Herbertstraße, Cats, St.

Pauli Theater, Schmidts Theater, Cafe Keese. Der Starclub wurde in der Großen

Freiheit 39 am 13.4.1962 eröffnet; Gäste waren unter anderen: Beatles, Bill Haley,

The Cream, Jimmy Hendrix. Die Große Freiheit ist nach der dort herrschenden

Zunfts- und Religionsfreiheit benannt. Diese resultierte aus der Lage St. Paulis im

Niemansland zwischen Millerntor und Nobistor.

Neustadt

Die Kirche St. Michaelis wurde 1649-68 erstmals an dieser Stelle gebaut. Sie erstzte

damit die zu klein gewordene Kleine Michaeliskirche. 1750 brannte diese Kirche ab.

Sonnin und Prey entwarfen den Neubau, mit dem schon 1751 begonnen wurde, 1786

wurde der Turm fertiggestellt. 1906 wurde die Kirche durch Unaufmerksamkeit mit

einer Lötlampe beim Dachdecken erneut in Brandt gesetzt und brannte aus. Bis 1912

wurde sie nach alten Plänen rekonstruiert. Aus der ersten Kirche stammt lediglich noch

der Opferstock.

Die Innung der Krämer ließ 1670 Witwenwohnungen errichten. Am Krayenkamp 10

sind die 1972 restaurierten Kramer Amtsstuben noch heute zu sehen. Sie sind die

letzten Überreste einer Bebauung, wie sie zur Jahrhundertwende noch üblich war

(Gängeviertel).

In der Peterstraße sind restaurierte und im alten Stil nachgebaute Bürgerhäuser des 18.

Jahrhunderts zu sehen, u.a. der Beylingstift an der Ecke Peterstr./Neanderstr. .

Fritz Schumacher war es, der 1913-22 unter Verwendung von Bruchstücken

mittelalterlicher Gebäude, das Museum für Hamburgische Geschichte baute. Decken

und Portale abgebrochener Häuser sind ebenso integriert, wie das Wappen des alten

Rathauses im Giebel der Nordfront. Sehenswert sind die Schiffssammlung, der

Hafensaal (Nachbildung Hamburger Hafen) sowie die Modellbahnanlage.

Die Musikhalle am Karl-Muck Platz wurde 1904 vom Reeder Laeisz gestiftet und

1908 fertiggestellt. Karl Muck war 1922-34 Dirigent in Hamburg.

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Stadtrundfahrt

Am Sievekingplatz stehen, von der Musikhalle aus gesehen, zur Rechten das

Strafjustizgericht (1882), zur Linken das Ziviljustizgericht (1897-1903) und in der

Mitte mit den drei Türmen das Oberlandesgericht (1907-1912), nach dessen

ehemaligen Präsidenten Friedrich Sieveking der Platz benannt wurde.

Der Fernseh- oder auch Heinrich-Hertz-Turm ist durch eine neue Antennenanlage auf

nun 275 m gewachsen. Er besitzt in 128 m und in 132 m Höhe eine

Aussichtsplattform und ein Restaurant, dessen Außenteil sich in einer Stunde einmal

um seine Achse dreht.

Die neben dem Fernsehturm gelegen Bahnlinie ist die alte Verbindungsbahn, sie

verband, bevor der Hauptbahnhof gebaut wurde, die Bahnhöfe im Osten Hamburgs

mit dem Altonaer Bahnhof.

»das taxi« Stadtrundfahrten Tourenbeschreibungen

1. Alster City Tour

Startpunkt: Ferdinandstor/An der Alster

Zielpunkt: Ballindamm/Glockengießerwall

Ausgabe 4/96

Kennedybrücke - Alsterufer - Harvestehuder Weg - Krugkoppelbrücke - Fernsicht -

Bellevue - Körnerstraße - Mühlenkamp - Hofweg - Fährhausstraße - Schöne Aussicht

- Schwanenwik - An der Alster - Ferdinandstor - Glockengießerwall -

Mönckebergstraße - Rathausmarkt - Plan - Bergstraße - Schmiedestraße - Alter

Fischmarkt - Brandstwiete - Zippelhaus - Baumwall - St. Pauli Landungsbrücken

(+alter Elbtunnel) - Davidstraße - Spielbudenplatz - Millerntorplatz - Ost-West-

Straße - Herrengraben - Martin-Luther-Straße - Winklerstraße - Englische Planke -

Neanderstraße - Enckeplatz - Holstenwall - Karl-Muck-Platz - Gorch-Fockwall -

Esplanade - Lombardsbrücke

Zeit: 60-70 Minuten - Strecke: ca 18 km - Preis ca DM 70,- bis 90,-

2. Große Tour

Startpunkt: Ferdinandstor/An der Alster

Zielpunkt: Ballindamm/Glockengießerwall

Kennedybrücke - Alsterufer - Harvestehuder Weg - Milchstraße -Mittelweg -

Böhmersweg - Pöseldorferweg - Alsterchaussee - Harvestehuder Weg -

Krugkoppelbrücke - Fernsicht - Bellevue - Körnerstraße - Mühlenkamp - Hofweg -

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Stadtrundfahrt

Fährhausstraße - Schöne Aussicht - Schwanenwik - An der Alster - Ferdinandstor -

Lombardsbrücke - Neuer Jungfernstieg - Jungfernstieg - Reesendamm - Rathausmarkt -

Mönckebergstraße - Steintorwall- Klosterwall - Burchardstraße - Pumpen - Klingberg

- Hopfensack - Kleine Reichenstaße - Alter Fischmarkt - Brandstwiete -

Kornhausbrücke - Alter Wandrahm - Dienerreihe - Brooktorkai - Neue Weg Brücke -

Pickhuben - Kehrwieder Brook - Niederbaumbrücke - Vorsetzen - St. Pauli

Landungsbrücken (+alter Elbtunnel) - St. Pauli Hafenstraße - Fischmarkt - Große

Elbstraße - Kaistraße - Neumühlen - Museumshafen - Neumühlen - Kaistraße -

Palmallie - Breite Straße - Pepermölenbek - Reeperbahn - Silbersackstraße -

Balduinstraße - Erichstraße - Davidstraße - Spielbudenplatz - Millerntorplatz - Ost-

West-Straße - Englische Planke - Wende am Krayenkamp über Busparkplatz -

Englische Planke - Ost-West-Straße - Holzbrücke - Deichstraße - Kajen -

Rödingsmarkt - Graskeller - Stadthausbrücke - Düsternstraße - Stadthausbrücke -

Wexstraße - Großneumarkt - Neuer Steinweg - Neanderstraße - Enckeplatz -

Holstenwall - Karl-Muck-Platz - Sievekingsplatz - Vor Dem Holstentor -

Karolinenstraße - An Der Verbindungsbahn - Edmund-Siemers-Allee - Theodor-

Heuss-Platz - Alsterglacis - Neuer Jungfernstieg - Lombardsbrücke.

Zeit: ca. 2 Stunden - Strecke: ca 33 km - Preis DM 130,- bis DM 150,-

3. Spezial Tour

Startpunkt: Ferdinandstor/An der Alster

Zielpunkt: Ballindamm/Glockengießerwall

Kennedybrücke - Alsterufer - Harvestehuder Weg - Milchstraße -Mittelweg -

Böhmersweg - Pöseldorferweg - Alsterchaussee - Harvestehuder Weg -

Krugkoppelbrücke - Fernsicht - Bellevue - Körnerstraße - Mühlenkamp - Hofweg -

Fährhausstraße - Schöne Aussicht - Schwanenwik - Sechslingspforte - Lange Reihe -

Spadenteich - Ernst-Merckstraße - Glockengießerwall - Lombardsbrücke - Neuer

Jungfernstieg - Jungfernstieg - Reesendamm - Rathausmarkt - Große Johannisstraße -

Adolphsplatz - Alter Wall - Mönckedamm - Adolphsplatz - Börsenbrücke - Nes--

Kleine Johannisstraße - Rathausplatz - Mönckebergstraße - Steintorwall- Klosterwall

- Burchardstraße - Pumpen - Klingberg - Hopfensack - Kleine Reichenstaße - Alter

Fischmarkt - Brandstwiete - Kornhausbrücke - Alter Wandrahm - Dienerreihe -

Brooktorkai - Neue Weg Brücke - Pickhuben - Kehrwieder Brook - Niederbaumbrücke

- Vorsetzen - St. Pauli Landungsbrücken - Einfahrt Alter Elbtunnel - Hermann-Blohm-

Straße - Ellerholzdamm - Roßdamm - Köhlbrandbrücke - BAB Auffahrt Waltershof

Richtung Norden - Neuer Elbtunnel - BAB Abfahrt Othmarschen - Behringstraße -

Paul-Ehrlich-Straße - Hirtenweg - Liebermannstraße - Corinthstraße - Elbchaussee -

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Stadtrundfahrt

Teufelsbrück - Elbchaussee - Klopstockstraße - Kaistraße - Neumühlen -

Museumshafen - Neumühlen - Große Elbstraße - Fischmarkt - Breite Straße -

Pepermölenbek - Reeperbahn - Silbersackstraße - Balduinstraße - Erichstraße -

Davidstraße - Reeperbahn - Nobistor - Große Freiheit - Paul-Roosen-Straße -

Clemens-Schulz-Straße - Hein-Hoyer-Straße - Spielbudenplatz - Millerntorplatz -

Ost-West-Straße - Englische Planke - Wende am Krayenkamp über Busparkplatz -

Englische Planke - Ost-West-Straße - Holzbrücke - Deichstraße - Kajen -

Rödingsmarkt - Graskeller - Stadthausbrücke - Düsternstraße - Stadthausbrücke -

Wexstraße - Großneumarkt - Neuer Steinweg - Neanderstraße - Enckeplatz -

Holstenwall - Karl-Muck-Platz - Sievekingsplatz - Vor Dem Holstentor -

Karolinenstraße - An Der Verbindungsbahn - Edmund-Siemers-Allee - Theodor-

Heuss-Platz - Alsterglacis - Neuer Jungfernstieg - Lombardsbrücke.

Zeit: ca. 3 Stunden - Strecke: ca 55 km - Preis ab DM 180,-

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