von Rudi Gaidosch - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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von Rudi Gaidosch - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

von Rudi Gaidosch

Dortmunder Krankheit

- immer erst dagegen sein!

Kaum wird in Dortmund ein Projekt

angekündigt, schon melden

sich die Kritiker. Ohne Reflektion

auf Sachverhalte oder weitergehende

Recherche werden per Medien

die persönlichen Ansichten

verbreitet und Befürworter diffamiert

oder diskreditiert.

Verkündet Stadtwerkevorstand

Guntram Pehlke, den Phoenix-See

schneller als geplant mit 500.000

Kubikmetern Trinkwasser zusätzlich

füllen zu wollen, ist der Aufschrei

groß. Vor allem die Kritiker

des Projektes sehen ihre Chance

und verbreiten Zahlen, die weder

realistisch noch korrekt sind.

Und schließlich wird auch das

Gewissen des Lesers mit Hinweis

auf Wassermangel in Teilen dieses

Globus strapaziert. 500.000 cm³

- das ist eine Menge, die in Dortmund

zu Zeiten voller Industrieproduktion

vor 30 Jahren locker

2

in eineinhalb

Tagen verbraucht

wurde. Natürlich

nicht nur Trinkwasser

aus der Ruhr, auch

Grundwasser und Grubenwässer

von Zechen! Wir

werden auf absehbare Zeit keinen

Mangel an Trinkwasser haben.

Dafür haben unsere Vorväter gesorgt,

indem sie mit damaligen

einfachen technischen Mitteln

riesige Stauseen und Wasserverbünde

geschaffen haben. Zum

Beispiel speichert die Möhne-Talsperre

bis zu 133 Millionen Kubikmeter

Wasser. Wer den Phoenix-See

und die Umgestaltung in

Hörde will, für den sind 500.000

cm³ kein Thema. Aufgezeigte Vorschläge

wie „grüne Wiese“ oder

„den derzeitigen Zustand“ zu belassen

kann man nicht ernst nehmen.

Im Durchschnitt verbraucht der

Deutsche täglich im Durchschnitt

etwa 127 Liter Trinkwasser. Das

meiste geht beim Duschen, Baden,

Waschen und Autowaschen

drauf. Selbst für die Gartenpflege

wird mehr Wasser gebraucht als

zum Trinken oder zum Kochen.

Wer sparen will, kann also bei

sich selbst anfangen!

Siedlergemeinschaft feierte

Die Jubilare der Siedlergemeinschaft Am Sommerberg/Am Winterberg, außerdem Herr

Schiller, Kreisvorsitzender des Verbandes Wohneigentum Herr Lachmann, Vorsitzender

der SG Fr. Hendler, Seniorenbeauftragter sowie Maria und Fr. Krieg und W. Baschin .

Gleich 4 Jubiläen konnte die Siedlergemeinschaft

Am Sommerberg/

Am Winterberg auf ihrem 19. Straßenfest

feiern: Die Siedlergemeinschaft

besteht seit 30 Jahren, die

eigene Zeitung wird seit 15 Jahren

gedruckt, die Freundschaft mit der

Freiwilligen Feuerwehr aus Kruspis

(Haunetal, Hessen) besteht seit

15 Jahren und die eigene Playbackband

KOLONIE AS ist seit 10

Jahren aktiv. Zudem konnten Hanne

und Rudi Buchhof, Sabine und

Wolfgang Kocks sowie Horst Vorkoeper

für 25 Jahre Mitgliedschaft

geehrt werden. Das von schönem

Wetter begleitete Fest begann mit

dem traditionellen Musikumzug

der KOLONIE AS am Freitag, was

wieder eine gute Resonanz fand.

Am Samstag folgte dann das wie

immer gut besuchte Kinderfest.

In diesem Jahr lautete das Motto:

„Wasser“ und so wunderte es

nicht, dass manche Kinder ordentlich

nass wurden und alle riesigen

Spaß bei der Aktion hatten.

Der Sonntag begann mit einem

Ökumenischen Gottesdienst. Anschließend

hatte Heinz Erhardt (T.

Lehmann-Kuznik) seinen Auftritt.

Der Höhepunkt war das Jubiläumsprogramm

von KOLONIE AS,

welches über 2 Stunden das Publikum

begeisterte. Am Abend klang

das ruhige, von keinen Missstimmungen

getrübte Fest aus.

Dieter Schornstein

Historischer Rundgang erfreute Teilnehmer

Ortshistoriker Armin Hopp (mit ausgestrecktem Arm), links daneben

Ratskandidat Martin Grohmann

Zum vollen Erfolg trotz trüben

Wetters wurde der historische

Rundgang durch Benninghofen

und Brücherhof, zu dem der ansässige

SPD-Ortsverein und der

Ratskandidat Martin Grohmann

Anfang August eingeladen hatten.

Unter der fachkundigen Führung

des Ortshistorikers Armin Hopp

machten sich rund 30 Teilnehmer

auf den gut zweistündigen Rundgang

durch den Ortsteil. Neben

Informationen zu alten Gebäuden

und bekannten Straßennamen

konnte Armin Hopp besonders mit

kleinen Geschichten und lokalen

Dönekes den Teilnehmern viele

Neuigkeiten aus der Geschichte

Benninghofens erzählen. Nach

Abschluss der Führung wurden

bei Bratwürstchen und Getränken

die Eindrücke der Führung in etlichen

Gesprächen vertieft.

SPD Ortsverein

Benninghofen-Brücherhof


Sei ein Futurist - eine Initiative von dm

Gewinner auch in Dortmund. Im

Juni stellte dm gemeinsam mit

dem Kooperationspartner, der

Deutschen Unesco-Kommission,

beim diesjährigen Sommerfest

des Bundespräsidenten in Berlin

die Initiative „Sei ein Futurist“ vor.

Von Januar bis April 2009 waren

Kinder und Jugendliche dazu

aufgerufen, sich mit Projekten zu

bewerben, um die Zukunft für

Mensch und Umwelt lebenswerter

zu gestalten. Die Idee „Sei ein Futurist“

wurde zur Eröffnung der

tausendsten dm-Filiale 2008 in

Berlin geboren. Ziel war es, 1000

Projekte mit je 1000 Euro auszuzeichnen.

Da es aber mittlerweile

1082 Drogeriefilialen gibt, wurden

in diesem Jahr 1082 Gewin-

nerprojekte mit insgesamt 50.000

Bewerbern und 2500 eingereichten

Vorschlägen gefördert. Im

Juli konnten in der dm Filiale im

Rodenbergcenter die Kinder der

1. Klasse der Stiftsgrundschule aus

Hörde für ihr Projekt “Was blüht

denn da?“ einen Scheck über 1000

Euro aus den Händen der Filialleitung

Gabriele Dieser entgegennehmen.

In der Ganztagsschule

wurde ein Garten mit den Kindern

angelegt und bepflanzt. Die

Pflanzen haben die Kinder selbst

gezogen und besonders stolz sind

sie auf ihren Apfelbaum. Geplant

ist außerdem die Entdeckung und

Pflege der Pflanzenwelt auf dem

Schultenhof. Der Schultenhof

ist ein Zusammenschluss aus Initiativen

des sozialen und ökologischen

Bereiches. Angeschlossen

ist ein Wohnheim mit behinderten

Menschen. Der Hof wird ökolo-

Einige Schüler der Europa Schule, Lehrerin Heidrun Riedel (Mitte) und Filialleiterin

Mechthild Jadallah bei der Scheckübergabe

gisch bewirtschaftet. Die Kinder

nutzen alle Bereiche des Hofes

und erfahren so auch die Gemeinschaft

von behinderten und nicht

behinderten Menschen. Den

zweiten Scheck überreichte die

Filialleiterin aus der Köln-Berliner-

Straße, Mechthild Jadallah, an die

10. Klasse der Europa Schule für

das Projekt „Fair Trade Company“.

Die Schüler gründeten eine Schülerfirma,

die sich für den Fairen

Handel und für Schulmaterialien

v. l.: 2 begleitende Mütter, einige Schüler, Projektleiterin Frau Niemeyer (Mitte) und Filialleiterin

Gabriele Dieser freuen sich über die Auszeichnung.

aus Recyclingpapier einsetzt. Sie

wollen etwas für den Schutz der

Urwälder tun und auch den gerechten

Welthandel unterstützen.

An drei Tagen in der Woche wird

der Agenda21-Stand von den

Schülern in der einstündigen Mittagspause

betrieben.

Aber auch bei Veranstaltungen in

der Schule wird der Stand geöffnet.

Mit dem Erlös soll eine Schule

in Sambia unterstützt werden, damit

die dort lebenden Kinder eine

Chance auf Schulunterricht erhalten.

Die ersten Kontakte zu einer

Schule in Sambia sind bereits geknüpft.

Neuerungen im Familienrecht

Wegfall des Rentnerprivileg

Zum 01.09.2009 gab es einige

Veränderungen im Familienrecht.

Ein neues Verfahrensrecht

ist in Kraft getreten. Neu geregelt

wurde neben einigen anderen

Punkten auch der Vorsorgungsausgleich.

Das neue Gesetz

hat gravierende Auswirkungen

insbesondere für den Fall, dass

einer der Beteiligten schon Rentner

ist oder kurz vor der Rente

steht. Bisher galt das so genannte

Rentner- oder Pensionärsprivileg.

Dies bedeutete, dass im Fall einer

Ehescheidung derjenige, der

vor Rechtskraft des Vorsorgungsausgleichs

bereits Alters- oder

Hinterbliebenenrente bezog, die

ungekürzte Rente bis zu dem

Zeitpunkt – auch bei Durchführung

des Vorsorgungsausgleichs

- erhielt, indem der andere Ehegatte

selbst in Rente gehen konnte.

Dieses so genannte Rentnerprivileg

fällt mit der Neuregelung

des Vorsorgungsausgleichs weg

mit der Folge, dass nach einer

Scheidung von vorneherein nun

gekürzte Rentenzahlungen zu erwarten

sind. Weitere Änderungen

im Versorgungsausgleich gibt es

hinsichtlich betrieblicher Rentenanwartschaften.

Uwe Schönborn,

Rechtsanwalt

Schülerinnen zu Besuch im

„Seniorenhaus Penningskamp“

Bewohnerinnen und Bewohner des „Seniorenhaus Penningskamp“ freuten

sich über den Besuch der Mädchen

Im Rahmen eines „Sozialen Tages“

besuchten 5 Mädchen der 5.

Klasse des Phoenix-Gymnasiums

das Seniorenhaus Penningskamp.

Sie hatten sich vorgenommen, anderen

Menschen eine Freunde zu

bereiten und lasen deswegen den

Bewohnerinnen und Bewohnern

einige Gedichte vor. Anschließend

unterhielt man sich noch

angeregt. Da die Schülerinnen

aus unterschiedlichen Ländern,

wie Sri Lanka, Italien, Kasachstan,

Türkei und Italien kommen, gab

es viel zu erzählen. Seniorenhaus

Penningskamp

3


Jede Menge Konzentration, Ausdauer

und Geschicklichkeit bewiesen

Anfang Juli die Teilnehmer

auf der 2. Youngster‘s-Point Gaudi-

Orientierungsfahrt der IG Jugend

& Freizeit auf dem Höchsten. 36

Teilnehmergruppen lösten die

recht kniffligen Fragen und Aufgaben

auf der insgesamt 85 km

Nach 53 Jahren, 475 Aufführungen

von 128 Stücken und

68.000 Zuschauern verabschiedete

sich die Volksbühne Höchsten

1922 e.V. Mitte Mai von ihrer

langjährigen Spielstätte, dem

Haus Lehmufer in Iserlohn Rheinermark.

Seit Anfang des Jahres

stand fest: die Volksbühne Höchsten

benötigt ab Herbst 2009 eine

neue Spielstätte. Frau Bengsch

und Frau Schweitzer hatten sich

entschieden, das Haus Lehmufer

in seiner jetzigen Form nicht weiterzuführen.

Die Volksbühne Höchsten musste

schnell handeln, da spätestens

zum Zeitpunkt des Frühjahrsstückes

die Zuschauer über den

neuen Spielort informiert werden

sollten. Für die optimalen Bedingungen

im Haus Lehmufer,

wie z.B. Lagermöglichkeiten für

Bühnenbaumaterialien und Requisiten,

große Bühne, ausreichende

Saalgröße und flexible

Probezeiten, musste die VBH

erst einmal eine passende Alternative

finden. Glücklicherweise

bietet das Haus Dröge Adria in

Iserlohn-Kalthof nahezu die gleichen

perfekten Bedingungen. Das

Haus hat einen neu renovierten

Saal von gleicher Größe und eine

4

2. Youngster‘s-Point Gaudi-Orientierungsfahrt

langen Fahrstrecke. Entlang der

Streckenführung - Dortmund-Süd

über Holzwickede nach Iserlohn

und zurück von Iserlohn nach

Holzwickede bis zum Endpunkt

nach Schwerte - standen reichlich

Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.

Überrascht waren fast

Die Teilnehmer der Gaudi-Orientierungsfahrt

alle 80 Teilnehmer über die Dinge,

die sich in unserer unmittelbaren

Umgebung befinden. Stationen

wie der „Wetterschacht Margarethe“,

„Emscherquellhof“, „Historische

Fabrikanlage Maste-Barendorf“,

„Gutsbrennerei Bimberg“

oder das „130er Kellerkopf Denk-

Abschied, Jubilare und Pfefferpotthast

Volksbühne Höchsten 1922 e.V. hat neuen Spielort

Das neue Domizil der Volksbühne Höchsten 1922 e.V.

Bühne, außerdem bietet das Haus

einen Lager- und Probenraum auf

dem Grundstück. Schnell konnte

sich die VBH von den Vorzügen

des Hauses überzeugen und

durch die freundliche, zuvorkommende

Art des Eigentümers wurde

schnell eine Einigung erzielt.

Ab dem Herbst 2009 spielt die

Volksbühne Höchsten im Haus

Dröge Adria. Gespielt wird das

Stück „Akt mit Blume“ von Norman

Robbins am 26.09.2009

um 19:30 Uhr, 03.10.2009 um

19:30 Uhr, 04.10.2009 um 18:00

Uhr, 10.10.2009 um 19:30 Uhr

und am 11.10.2009 um 18:00

Uhr. Natürlich wurde der Abschied

vom Haus Lehmufer im

Rahmen der Monatsversammlung

gebührend gefeiert. Zudem wurde

Herbert Biermann für seine

50-jährige Mitgliedschaft in der

Volksbühne Höchsten geehrt. Mit

einem Gedicht, einem vom Vorsitzenden

Bernd Peters übereichten

Korb voller Leckereien und

viel Applaus bedankten sich alle

Mitglieder für seinen nimmermüden

Einsatz, speziell im Bereich

des Bühnenbaus. Anschließend

bedankte sich Bernd Peters im

mal“ wurden dabei erkundet und

kennengelernt. Beim Ausklang

im Jugendtreff „Youngster’s-Point“

wurde anschließend in feierlicher

Zeremonie die Siegerehrung

durchgeführt. Den diesjährigen

ersten Preis – ein Wochenende am

Timmendorfer Strand – gewann

das Team „Andrea und Kerstin“.

Namen der Volksbühne Höchsten

bei Frau Schweitzer und Frau

Bengsch für die tolle Zeit im Haus

Lehmufer und die gute Zusammenarbeit.

Als kleines Dankeschön

erhielten sie einen Strauß

Blumen, ein Erinnerungsfoto

und eine RuhrTopCard. Ein paar

feuchte Augen waren zu sehen

und einige schöne Erinnerungen

wurden noch ausgetauscht, bevor

Frau Bengsch die VBH zum

Pfefferpotthast-Schmaus einlud.

Reservierungswünsche für unser

nächstes Stück im Haus Dröge

Adria nehmen wir gerne entgegen

unter der Rufnummer: 02304/940

6200 oder im Internet unter www.

theater-verein.de. Die Volksbühne

Höchsten 1922 e.V. ist ein

sehr aktiver Verein mit über fünfzig

Mitgliedern aus Dortmund,

Schwerte und Iserlohn. Neben

einem Frühjahrs- und Herbstprogramm,

in dem wir Komödien

und Schwänke von bekannten

Erfolgsautoren spielen, führen wir

jedes zweite Jahr Veranstaltungen

für Kinder durch. Seit über 50 Jahren

befindet sich unsere Heimatbühne

in Iserlohn.

Volksbühne Höchsten

1922 e.V.


Youngster Point rockte den Höchsten

Mitte August sorgten die verschiedenen

Bands vom Youngster

Point, Wittbräuckerstraße 370, mit

Coverrock/Pop im Stundentakt bei

ihrem Sommerfest auf dem Höchsten

für eine bombige Stimmung

bei heißem Sommerwetter. Neben

viel Musik gab es einen Trödelmarkt,

Kinderanimation und

eine Tombola. Seit fünf Jahren

gibt es diesen generationenübergreifenden

Treff, der Kinder, Jugendliche

und Erwachsene eint

und Bands in den verschiedensten

Freddie B. and the Jumping Flashbacks

Konstellationen hervorbringt. Der

Youngster Point wird demnächst

ca. 20 Meter vom jetzigen Standort

ein neues Zuhause in einer

alten Kneipe finden. Der Umzug

ist erforderlich, da der Eigentümer

mit den bisherigen Räumlichkeiten

andere Pläne hat. An den

Renovierungsarbeiten im neuen

Domizil haben sich viele fleißige

Helfer beteiligt und der Erlös des

Sommerfestes ist für noch weiter

anstehende Arbeiten in den neuen

Räumen gedacht.

Konzerte in Heilig-Geist Wellinghofen

Chorkonzert

Sonntag, 27. September 2009,

17.00 Uhr

Das mit vier Sängerinnen und

Sängern pro Stimme besetzte Ensemble

„Westfälische Kammersolisten“

aus Burgsteinfurt erlaubt

es durch die hohe Professionalität

der Mitglieder, Solopartien aus

dem Ensemble heraus zu besetzen.

Zugleich verschmelzen die

Stimmen zu einem Gesamtklang

von großer Homogenität. - Unter

Leitung ihres Gründers Markus

Lehnert bietet das Konzert mit

kleinen eingeschobenen Orgel-

Barbara und Heinz Werner Kortmann

„Westfälische Kammersolisten“

stücken ein abwechslungsreiches

Programm. Ein absolutes Highlight

der diesjährigen Kirchenmusik.

Querflöte trifft Orgel

Sonntag, 11. Oktober 2009,

17.00 Uhr Für ihr Konzert in Heilig-Geist

haben Barbara (Querflöte)

und Heinz Werner Kortmann

(Orgel) aus Krefeld u.a. Werke von

Joh. Seb. Bach, Gabriel Fauré und

Maurice Ravel ausgewählt. - Das

Musikerehepaar erhielt u.a. 2004

den Publikumspreis für das beste

Konzert innerhalb der Hermann-

Schröder-Konzertreihe in Kortrijk/

Belgien.

Katholische Kirchengemeinde

Heilig-Geist, Dortmund-Wellinghofen,

Auf den Porten 4. Weitere Infos

unter Tel., 462135 oder www.

heilig-geist-wellinghofen.de

Fred Ape,

Kabarettist und Liedermacher, wurde in Wichlinghofen

geboren, wuchs in Hombruch auf, lebte 25 Jahre

in WGs in Berghofen und Barop, wohnt jetzt in Benninghofen,

führt in Hörde im Cabaret Queue Veranstaltungen

durch und spielt in Brünninghausen Fußball.

Mehr „Süden der Stadt“ geht nicht.

5


6

Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

Stadtarchiv Dortmund Best.

15/82 und 143, Heimat Dortmund

1/86, Gespräch und Fotos

Franz Henkemeier (vom Arbeitskreis

Hörde damals)

Dem Preußischen Verwaltungsblatt

Nr. 46 vom 15. August 1908

entnehmen wir: „ Nach § 4 der

Kreisordnung vom 13. Dezember

1872 sind „Städte, welche mit

Ausschluß des aktiven Militärpersonals

eine Einwohnerzahl von

mindestens 25000 Seelen haben

und gegenwärtig einem Landkreis

angehören, befugt, für sich einen

Kreisverband, Stadtkreis, zu bilden.“

In entsprechender Bestimmung

der Kreisordnung für Westfalen

ist die Mindestziffer auf 30000,

in der für die Rheinprovinz auf

40000 Einwohner festgesetzt.

Die Personenstandsaufnahme im

Jahre 1907 ergab, daß die Stadt

Hörde eine Einwohnerzahl von

30490 hatte. Gemäß der Kreisordnung

war jetzt auch Hörde

berechtigt einen eigenen Kreis-

verband – Stadtkreis – zu bilden.

Dieses brachte für Hörde einen

finanziellen Vorteil.

Aus dem Protokollbuch der

Stadtverordneten-Versammlung

vom 28.10.1907: Anwesend:

Herr Sanitätsrat Dr. Broelmann –

Vorsitzender und 17 Mitglieder.

„Versammlung beschließt einstimmig

den Magistrats-Beschluß

vom 25.10. 1907, dahin lautend:

Nachdem durch die Personenstandsaufnahme

im Oktober

1907 festgestellt ist, dass die Stadt

Hörde eine Einwohnerzahl von

30490 Seelen hat, ist sie befugt, in

Gemäßheit der Bestimmung des

§4 der Kreisordnung für die Provinz

Westfalen vom 31. Juli 1886

für sich einen Kreisverband (Stadtkreis)

zu bilden und zu diesem

Behufe (=Zweck) aus dem bisherigen

Kreisverbande des Kreises

Hörde auszuscheiden. Der Magistrat

beschliesst demgemäß, bei

dem Herrn Minister des Innern zu

beantragen, die Stadt Hörde mit

der Wirkung vom 1. April 1908

aus dem bisherigen Kreisverbande

des Kreises Hörde für ausgeschieden

zu erklären.“

Eine Entscheidung über die „Auskreisung“

zog sich jedoch bis

1911 hin, da in diesem Zeitraum

die Problematik des Ausscheidens

kleinerer Städte aus den

Kreisverbänden im preußischen

Geburtshaus Franz Henkemeier

Früher Schützenstraße 15 heute

Gildenstraße

Innenministerium und im Landtag

kontrovers diskutiert wurde. Der

Magistrat der Stadt Hörde wollte

nunmehr auch den 30.000ten

Einwohner feststellen und mit einer

„Prämie“ von 150 Mark belohnen.

Der Tagespresse vom 16. März

1907 entnehmen wir: „Wer bekommt

die Prämie? Gestern morgen

gegen 10.00 Uhr meldete sich

eine zugezogene Familie von sieben

Köpfen an, gleich darauf ein

zugezogener Pole. Um 11.00 Uhr

meldete der Magistratssekretär

Lenzing seinen Erstgeborenen an,

der jedoch schon drei Tage alt war.

Franz Henkemeir - rechts

Heute kam zur Anmeldung ein

Kind des Arbeiters Henkemeier,

dasselbe ist gestern um 10 ¾ Uhr

vormittags geboren. Jetzt entsteht

die Streitfrage: Wer bekommt die

Prämie, der zuerst angemeldete

drei Tage alte Weltbürger, oder

der als 30.000er Geborene? Wer

ist Schiedsrichter? Diese Frage

werden jedenfalls die Preisstifter,

Magistrat und Stadtverordnete zu

entscheiden haben.

18, Märt 1907

Die Prämie für den 30.000sten

in Hörde geborenen Weltbürger

wurde noch nicht festgelegt,

da nicht ausgeschlossen ist, dass


eine Schiebung vorgekommen ist,

die noch einer näheren Kontrolle

bedarf. Berechtigt scheint die Anmeldung

des Herrn Henkemeier

zu sein.

In seiner Sitzung vom 16. April

1907 stellte der Magistrat unter

Vorsitz des Herrn Bürgermeisters

Evers fest: „daß das am 14.

März 1907 10¾ Uhr geborene

Kind „Franz“ des Fabrikarbeiters

Heinrich Henkemeier, hier Schüt-

zenstrasse 15, als der nach dem

29.999ten Einwohner hier geborene

30.000te Einwohner der

Stadt Hörde anzusehen ist und

beauftragt den Herrn Bürgermeister

die für den 30.000ten Einwohner

vorgesehene Prämie von

150 Mark anzulegen.

Am 23. 4. 1907 erhielt Heinrich

Henkemeier vom Bürgermeister

der Stadt Hörde die Nachricht,

daß eine Spareinlage bei der „hiesigen

Sparkasse“ angelegt wird.

Das Kapital nebst angelaufenen

Zinsen sollte nach Erreichen der

Großjährigkeit ausgezahlt werden.

Infolge der Währungsreform

schrumpfte die „Einlage“ auf

35,72 M. Unter dem 15. März

1928 verfügte der Oberbürgermeister

unter Eilt „Der in dem

Sparbuch Nr. 1729o angelegte

Betrag von 35,72 M ist auf 200,00

M zu erhöhen. Die Differenz von

164,28 M ist zur Zahlung auf das

Sparbuch anzuweisen.

Fortsetzung der Reise durch

das Tagesgeschehen

8. Mai 1908

Betriebschef Karl Harr, bisheriger

Leiter des Hörder Hochofenwerkes,

ist zum Vorstandsmitglied

und Direktor der zum Phönix

gehörigen Hochöfen ernannt

und wird seinen Wohnsitz nach

Ruhrort verlegen. Die Leitung des

Hörder Hochofenwerkes ist dem

Betriebschef E. Lange aus Ruhrort

übertragen.

11.5.1908

(Auszug aus einer öffentlichen

Sitzung des Stadtverordneten-

Kollegiums) ....... Der Herr Regierungspräsident

zu Arnsberg hat

im vorigen Jahr angeregt, daß zur

Vermeidung der Gefahr, welche

mit der Ermittlung und Feststellung

von der Ansteckung durch

Genickstarre verdächtige Personen,

auch in Hörde in den Krankenhäusern

Untersuchungs- und

Behandlungslokale eingerichtet

werden. Der Magistrat hat auf diese

Verfügung hin bei den beiden

Krankenhäusern angefragt, ob sie

derartige Untersuchungs- und Behandlungsräume

für etwaige auftretende

Epidemien der Stadt zur

Verfügung stellen können. Beide

Krankenhäuser haben in einem

durchaus verneinenden Sinne

geantwortet. Der Magistrat hat

daraufhin bei dem Zentralkomitee

des Preußischen Landesvereins

vom Roten Kreuz angefragt. Letzteres

liefert Seuchenbaracken und

berechnet pro tausend Einwohner

fünf Mark jährliche Miete. Die

Miete würde somit pro Jahr 155

Mark betragen und ist der Vertrag

auf 10 Jahre abgeschlossen.

13. 5. 1908

Wegen Diebstahls hatte sich der

Gemüsehändler Heinrich Töngers

aus Hörde zu verantworten.

Es wird ihm zur Last gelegt, am

17. Dezember vorigen Jahres zu

Dortmund dem Fuhrunternehmer

W. Blom zwei Säcke mit

Kohl, im Werte von 15 Mark aus

dem Garten gestohlen zu haben.

Die Beweisaufnahme ergab die

Schuld des Angeklagten und mit

Rücksicht auf seine Vorstrafen

und sein Leugnen, erkannte der

Gerichtshof gegen ihn auf eine

Zuchthausstrafe von 1 Jahr und

5 Jahren Ehrverlust. Außerdem

wurde die sofortige Inhaftnahme

des Angeklagten verfügt.

17. 5. 1899

Letzte Fahrt der Postkutsche. Sie

wurde durch die Hörder Kreisstraßenbahn

abgelöst.

18.5.1908

Eine unangenehme Verwechselung

passierte kürzlich einem

hiesigen Beamten. Derselbe hatte

das Glück, in einer Lotterie einige

Hundert Mark zu gewinnen; trotz

des Glücksumstandes richtete er

wie sonst ein gehörig begründetes

Unterstützungsgesuch an

seine vorgesetzte Behörde, denn

er durfte doch gegen andere Kollegen

nicht etwa zurückstehen.

Gleichzeitig fertigte er auch ein

Schreiben an die Lotterie Direktion

an, in welchem er unter Beifügung

des Gewinnloses um baldige

Übersendung des Gewinnes

ersuchte. Bei der Absendung

wurden indes die Briefumschläge

verwechselt. Nach einigen Tagen

ging von der Behörde folgendes

Schreiben ein: „ An den..-..Von

Ihrem Schreiben über den stattgehabten

Lotteriegewinn, zu welchem

wir übrigens gratulieren,

ist entsprechende Notiz genommen.

Das beigefügte Los erhalten

Sie wieder zurück“ --- Und

Penningskamp 7

44263 Dortmund

Verwaltung: 0231 / 43 79 83

Mo. - Fr. 10.00 - 14.00 Uhr

am folgenden Tage erhielt der

Antragsteller des Unterstützungsgesuchs

von der Lotteriedirektion

ein Schreiben: „Ihr bei uns eingegangenes,

nicht an unsere Adresse

gerichtetes Unterstützungsgesuch

haben wir der Kürze halber

an die königl......weitergesandt.

Hochachtungsvoll“

23. 5. 1908

Brücherhof steht in voller Blütenpracht.

So wird von hier und

Umgegend auch in diesem Jahre

wieder wie immer eine Völkerwanderung

nach dem schön

gelegenen Dörfchen stattfinden.

Man weiß allgemein, daß man

dort gut aufgehoben ist und sich

nach dem Spaziergange bestens

erfrischen und erholen kann.

Herr Gastwirt Beisner hat durch

seinen modernen Umbau und

seiner wohlgepflegten Gartenanlagen

für gastliche Aufnahme

Sorge getragen; Küche und Keller

bieten wie bekannt nur das Beste.

Auch zur Volksbelustigung ist

in hinreichender Weise gesorgt.

Auf den angrenzenden Wiesen

sind Karussells , Schau- und

Schießbuden aufgebaut. Abends

findet im Saal des Herrn Kombrink

ein Ball statt. Wer also am

Sonntag einen recht vergnügten

Nachmittag verleben will, versäume

nicht, dieses Blütenfest zu

besuchen.

25. 5. 1908

Die Hörder Schützen, die bei

einem Aufmarsch den polizeilichen

Erlaubnisschein nicht vorzeigen

konnten und nun wegen

Vergehens gegen das Vereinsgesetz

angeklagt worden waren,

wurden jetzt auch in Zweiter Instanz

freigesprochen.

Dauer- und

Kurzzeitpflege

Seniorenhaus Penningskamp

Mit Menschen für Menschen

Leitung - Information: 0231 / 43 79 81

Pflege- u. sonst. Dienste: 0231 / 43 79 82

e-mail: info@haus-penningskamp.de

Homepage: www.haus-penningskamp.de

7


8

Gestohlen – gefunden – geheilt

Kleines Nashorn kehrt nach Holzen zurück

Das kleine Nashorn ist wieder da (Foto: Wellenbrecher/carl funkel)

Das kleine Nashorn, das Wellenbrecher

e.V. dem Verein „Holzen

aktiv“ gespendet hatte, kehrte

nach einer Odyssee an seinen

Standort an der Feldmark zurück.

Der kleine Kerl war etwa vor

zwei Monaten gestohlen worden.

Passanten hatten das Mini-

Nashorn vor einigen Wochen in

einem Graben in Schwerte entdeckt.

Vandalen hatten ihm die

Flügel gestutzt. Ein Fall für den

Nashorn-Doktor Carsten Hückert.

Der Art- & Grafik-Künstler aus der

Johann-Melzer-Straße in Dortmund

repariert alle Dortmunder

Diabetes ist in aller Munde und

mittlerweile eine regelrechte

„Volkskrankheit“.

Wenn Bewegung und Nahrungsumstellung

nicht mehr ausreichen,

müssen oft Arzneimittel her, doch

vertragen sich die neuen Tabletten

mit dem, was Sie sonst noch

einnehmen müssen? Wussten Sie,

dass ein einfaches Mittel gegen

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Liebe Kunden!

Nashörner, die Schaden erlitten

haben. „Ich habe selbst zwei Kindergärten

gesponsert.

„Es war doch selbstverständlich,

dass ich hier einspringe“, sagt

Hückert, der die Vorgeschichte

aus Holzen kennt: Hauptschule

und AWO-Kindergarten hatten ein

großes und das kleine Nashorn

gestaltet, der Rohling stammte

von Wellenbrecher e.V. Jetzt kann

der kleine Kerl wieder an der Feldmark

vor dem Wellenbrecher-Domizil

besichtigt werden.

Sodbrennen die Wirkung der Antidiabetika

verändern kann? Es ist

wichtig, Medikamente nicht nur

regelmäßig, sondern auch richtig

einzunehmen. Vertrauen Sie Fragen

rund um Ihre Gesundheit den

Experten an und sprechen Sie uns

an!

Wir freuen uns auf Sie!

Das Team der Alten Apotheke

„Die Freitagsmaler“

Das Dortmunder Familien-Projekt lud zum

Workshop in die Bibliothek Hörde ein

In diesem Jahr organisierten und

begleiteten die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der zwölf Dortmunder

Familienbüros alle im

Rahmen des „Familien-Projektes“

stattgefundenen Ausflüge. Eine

dieser Exkursionen führte Mitte

Juli einige aus mehreren Stadtbezirken

stammende Familien nach

Hörde in die dortige Bibliothek

in der Hermannstraße. Die anwesenden

Kinder sollten hierbei

mindestens 6 Jahre alt sein. Bei

dem Event, das unter dem Arbeits-

Erfolgreicher Wandertag des

Martener Gewerbes

Auch eine Wellinghofenerin hat Glück bei Verlosung

Beinahe ein Muss für viele Wanderfreunde

war der bereits siebte

Wandertag des Gewerbes, der am

2. August von der Arbeitsgemeinschaft

Martener Vereine e.V. unter

Leitung des 1. Vorsitzenden Reinhard

Gallen, durchgeführt und

von Wanderführer Jürgen Mann,

Bezirksmarketing Naherholung,

vorzüglich geleitet wurde. Wieder

starteten die Wanderinnen

und Wanderer am Amtshaus Lütgendortmund.

Die zehn Kilometer lange Strecke

führte zunächst durch den westlichen

Dellwiger Wald nach Bövinghausen.

Dann ging es durch

den Bövinghauser Volkspark,

an Zollern II/IV vorbei bis zum

Schloss Dellwig. Alle erreichten

schließlich bester Stimmung Marten

und das Martener Volksfest

MAVOFE. Während der Wanderung

sprach es sich herum, dass

Lütgendortmunds Amtsleiter Guenter

Lentner mit Peter Schiefelbein

(Elektropartner Schiefelbein

titel „Die Freitagsmaler“ stattfand,

hatten die Freizeitmaler Gelegenheit,

unter Anleitung der Künstlerin

Anette Göke, Leinwände mit

Farben und weiteren als geeignet

befundenen Gegenständen fantasievoll

zu gestalten. Dass hierbei

viel Spaß aufkam, versteht sich

von selbst. Die Teilnahme war

kostenlos. Nach Beendigung der

Aktion wurden die Kunstwerke

noch einige Tage in den Räumen

der Bibliothek zur Freude der Besucher

ausgestellt

Eine der Gewinnerinnen der Verlosung, Vanessa

Glaubitt aus Wellinghofen, Bildmitte. Von links:

Reinhard Gallen, Paul Werner Hofmann, Glücksfee

Nora, Vanessa Glaubitt, Roderich Stromberg,

Peter Schiefelbein, Jürgen Mann

& Hartmann) gewettet hatte, ob

weniger oder mehr als einhundert

Wanderer teilnehmen würden.

Die Teilnehmerliste gab klar

Auskunft darüber: Es waren 103

Personen. Davon allein 26 Teilnehmer

vom ASC Aplerbeck! Auf

alle warteten am Ziel Gutscheine

für Getränke bzw. Grillwürstchen,

auf der Bühne eine Verlosung von

zwanzig ansehnlichen Preisen

und ein ereignisreicher Aufenthalt

auf dem Martener Volksfest.


Heidemarkt mit Heidefest

im Botanischen Garten Rombergpark

Bei sonnigem Wetter trafen sich

viele tausend Besucher beim traditionellen

Heidefest im Rombergpark

am letzten Augustwochenende.

Sie flanierten an den

70 Ständen mit Pflanzenraritäten,

Gartendekorationen, Biolebensmitteln,

Honig und Obst entlang,

die die Leitung des Bot. Gartens in

diesem Jahr in die Moor- und Heidelandschaft

eingeladen hatte. Einen

weiteren neuen Schwerpunkt

zum 11. Heidemarkt eröffnete

Kulturdezernent Jörg Stüdemann

im angrenzenden historischen

Schulgarten mit der Künstlermeile,

auf der zahlreiche Kunstschaffende

das Thema Garten und Natur

auf ihre Weise interpretierten.

Informationsstände gaben zu

Fragen rund um die Dortmunder

Grünlandschaft, das Kindermu-

seum mondo mio, den Kneippverein

und die Schulbiologie

Auskunft. Der Freundeskreis des

Bot. Gartens sorgte traditionell

wieder mit über 100 selbstgeba-

Viele Besucher fanden den Weg zum Heidefest

ckenen Torten und Kuchen sowie

gegrillten Leckereien und kühlen

Getränken für das leibliche Wohl

der Marktbesucher.

An zwei Infoständen nahmen Mitglieder

des Vereins Anregungen

der Besucher entgegen und warben

um die Unterstützung von

Dortmunds beliebter Parkanlage,

der der Reinerlös des Festes wieder

eins zu eins zugute kommt.

Mehr zum Garten und seinem

Freundeskreis und weitere Bilder

vom schönen Heidefest unter:

www.Freundeskreis-Botanischer-

Garten-Rombergpark.org

Neuer Kreisarzt bei den Johannitern

Die Johanniter in Dortmund haben

einen neuen Kreisarzt: Bei

einer Feierstunde im Rahmen des

Johannistags am 24. Juni wurde

Clemens Dobis von Kreisvorstand

Wolfgang Baumbach vor 80 Gä-

sten offiziell in sein Amt berufen.

„Die Johanniter arbeiten auf

einem sehr hohen Niveau“,

sagte der 48-jährige Facharzt für

Neurologie, der als Oberarzt am

Dortmunder Knappschafts-Krankenhaus

arbeitet. „Ich freue mich

darauf, mit meinem Know-how

dazu beizutragen.“ Er wird Nach-

v.l.: Clemens Dobis, Dr. Werner Heisig, Wolfgang Baumbach (Kreisvorstand) und

Nicole Plath (Kreispfarrerin)

folger von Dr. Werner Heisig, der

aus persönlichen Gründen von

seinem Amt zurücktreten musste.

NOSFERACULA - DER LETZTE SEINER ART

GALADINNER Produktion letztmalig

im Pullmann Hotel Dortmund

Graf Nosferacula, letzter Spross Hausdiener Renfield im Schilde?

der mächtigen Dynastie derer von Kann man der seltsamen Zigeune-

Dragon lädt in das Stammschloss rin Esmeralda, die einen Bund mit

der Familie nach Transsilvanien ein. Mutter Erde geschlossen hat, trauen?

Es gilt, das alljährliche Fest des Le- Was bedeuten die mysteriösen Gebenssaftes

zu feiern. Zur Verkostung räusche aus den tiefen Katakomben

des herausragenden Jahrgangs der

sagenumwobenen Dracula-Traube

finden sich Mutige, Neugierige und

Furchtlose ein. Zudem wird ein fantastisches

4-Gänge-Menü gereicht,

welches in diesem Jahr von jemand

ganz Besonderem zubereitet wird.

Das Geschlecht derer von Dragon

ist nicht nur als sehr bissig bekannt,

sondern auch als äußerst musikalisch.

Nicht nur der Graf, sondern

auch die anderen Wesen der Nacht

des Schlosses? Nicht alle, die sich

huldigen mit Hingabe der Musik auf das Wagnis eines Besuchs einge-

und dem Gesang. Kulinarische lassen haben, sind zurückgekehrt!

Köstlichkeiten und akustische Hö- Spielort: Pullmann Dortmund, Linhepunkte

werden jedes Jahr beim demannstr. 88, Dortmund, Spiel-

Fest des Lebenssaftes dargeboten. In zeit: Samstag, 03.Oktober 2009,

diesem Jahr lauern aber auch son- Beginn: 19.00 Uhr, Dauer: ca. 4

derbare, erschreckende Dinge hin- Stunden, Preis: 69 Euro pro Perter

den dicken Mauern des düsteren son (inkl. 4-Gänge-Menü + Aperitif)

Schlosses. Was für Gefahren und Reservierungen und Informationen:

Geheimnisse Anzeige_Junges_Wohnen_90x128 erwarten die Besucher 13.12.2006 Galadinner: 16:39 0201 Uhr - Seite 201 201 1 oder

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9


Wie in jedem Jahr fand auch

2009 wieder einmal unser allseits

beliebtes Straßenfest im Langen

Rüggen statt. Diese Tradition gibt

es nun bereits seit 1983.

Unser Fest ist immer gut besucht

und zaubert den Nutzern der

Häuser Langer Rüggen sowie des

Springstücks und der Brandeniusstraße

ein Lächeln auf die Lippen.

Auf Wunsch einiger Nachbarn

Die U16 NRW ging als klarer Favorit

in diese Stadtmeisterschaften,

- obwohl sie verletzungsbedingt

auf Joshua Cohen und Lukas Westerhoff

verzichten musste.

Seinen Einstand in das Team gaben

heute WBV-Kaderspieler Niklas

Lange (vormals ETV Essen)

und Lambi Papadropolous (vom

10

Straßenfest in Wellinghofen

wird unser Straßenfest seit 2008

nur noch im kleinen Kreis veranstaltet.

Es gibt verschiedene Gründe,

warum wir versuchen, unser

Fest Jahr für Jahr wieder zu ver-

anstalten: Die die Zusammenführung

zwischen älteren und jüngeren

Personen, die an diesem Tag

zusammensitzen und gemeinsam

Das U12-Team freut sich mit den Trainern über den Gewinn der

Basketball-Stadtmeisterschaft

TSC Eintracht). Niklas Lange stößt

damit nach einer Saison für den

ETB Essen wieder zu den Baropern

Spaß haben, die Integration von

neuen Mietern, die das erste Mal

an unserem schönen Fest teilnehmen,

sowie den Zusammenhalt

in unserer Gemeinschaft zu stärken.

Es geht bei uns nicht darum,

großen Profit aus unserem Fest zu

schlagen, sondern es wird kostendeckend

gearbeitet, sodass sich

jeder diesen Abend leisten kann.

Kaffee, Kuchen, Grillfleisch, Grillwürstchen,

Getränke und auch

die Musik dürfen bei einem solchen

Fest natürlich nicht fehlen.

Deshalb sind wir froh, genügend

tatkräftige Helfer zu haben, die

Jahr für Jahr ehrenamtlich dafür

sorgen, dass nicht nur sie selbst,

sondern auch andere Spaß haben.

Auch Kinder sind bei uns herzlich

eingeladen und dürfen sich aus

Erfolgreiche Baroper

U12, U16 und U17w wurden Basketball-Stadtmeister

und zeigte seine überragenden

Fähigkeiten im Fastbreakspiel und

seine hervorstechende Sicherheit

Freude über den erkämpften Titel beim U17w-Team

einem Sortiment verschiedenster

Spielzeuge ein Teil aussuchen, das

anschließend natürlich mit nach

Hause genommen werden darf.

Wir hoffen, dass unser Straßenfest

weiterhin so erfolgreich ist wie

in den letzten Jahren und freuen

uns darauf, noch viele Jahre mit

unseren Freunden, Familienmitgliedern

und Nachbarn feiern zu

können. Die Veranstalter

als Werfer aus der Distanz. Insgesamt

konnte das Team von Nejdet

Uzun seiner Rolle mehr als gerecht

werden.

Jungjahrgang Max Winter konnte

in der Centerposition viele gute

Akzente setzen und füllt diese Rolle

immer besser aus! In der U12

freuten sich Barops Trainer Theo

Göstenkors & Markus Schwetlick

über Siege gegen den ASC und

den TVA Mengede. Vor allem im

letzen Spiel gegen die körperlich

starken Spieler vom CVJM Berghofen

zeigte das Team eine tolles

Zusammenspiel, bei dem immer

wieder Jonas Kus und Simon Tüllmann

über gelungene Give & Go-

Aktionen glänzen konnten.

Marius Weltjen und Julian Heitmann

glänzten in der Defense

und über viele Fastbreakaktionen,

wobei sich auch Jonathan Otto

hervortat. Die einzige Niederlage

musste man gegen ein Kooperationsteam

vom SVD und Schüren

hinnehmen, die außer Konkurrenz

spielten.

In spannenden, heiß umkämpften

Spielen konnte das U17w-Team

von Annika Jaing den ASC 09 und

den TV Hörde nur knapp bezwingen.

Die anschließende Freude

über die gewonnene Stadtmeisterschaft

fiel dafür umso größer

aus. Weitere Infos unter www.tvebarop.de


Am Samstag, dem 31. Oktober

2009 von 14:00 - 17:00 Uhr, richtet

die DCG-Region Ruhrgebiet

im Naturkundemuseum der Stadt

Dortmund an der Münsterstraße

271, ihre „Große Jahresfischbörse“

aus. Einlass für Anbieter ab 13

Uhr - Einlass für Besucher ab 14

Uhr.

Dies ist der große Tag für die ganze

Familie zum Schauen, Sehen,

Informieren und Fachsimpeln mit

erfahrenen Aquarianern.

Wir laden ein zur Aquaristik pur.

Mitglieder der DCG-Region Ruhrgebiet

und Freunde der Region

bieten Nachzuchten nicht nur

von Cichliden sondern auch von

Fischen anderer Gattungen wie

z.B. Welsen, Salmlern, lebendgebärenden

Zahnkarpfen und

Aquarienpflanzen - die leben-

Der neue Porsche und

die Porsche-Küche von HHKT

Wie bekommt man Männer an

den Herd? Richtig, man lässt die

Küche von Porsche designen.

So geschehen im Küchenstudio

HHKT an der Märkischen Straße

und vorgestellt im Porsche Zen-

Sternekoch Björn Freitag eingerahmt von Renate Michel (r.) und

Christiane Schlütz-Siefke, der Tochter von HHKT-Gründer Josef Schlütz.

trum Dortmund am Airport. Dort

wurde Mitte September die Markteinführung

des neuen Porsche

Panamera gebührend gefeiert. Die

Küche aus dem Hause Poggenpohl

wurde laut Renate Michel,

Mitglied der Geschäftsleitung von

Große Jahresfischbörse mit Tombola

den Erfolge ihres Hobbys - zum

Tausch gegen andere Arten sowie

Pflanzen und Zubehör an. Sie ist

sowohl für jeden Aquarienfreund

als auch für Gäste zugänglich. Ein

jeder kann hier Fische und Pflan-

zen aus eigenen Beständen und

Zubehör anbieten oder erwerben,

Rat einholen und fachsimpeln,

ganz wie es ihm gefällt. Um anfallende

Kosten halbwegs abdecken

zu können ist es erforderlich, von

jedem Anbieter 10% des Verkaufserlöses

als Kostenbeitrag für

die Region zu erheben. Eine Attraktion,

für die sich allein schon

HHKT, an die Wünsche der Männer

angepasst. „Der Mythos Porsche

findet sich hier in Materialien

und Technologie wieder!“ Der

bekannte TV-Sternekoch Björn

Freitag, der zu diesem Anlass die

Küche einweihte und die Gäste

mit Leckereien verwöhnte, fügte

hinzu: „Männer sind technik-

affiner als Frauen.

Frauen achten auf das Interieur

einer Küche und Männer eher auf

die technischen Geräte.“

der Weg nach Dortmund lohnt,

ist das Museumsaquarium mit ca.

70.000 Litern Inhalt. Hinweis für

Anbieter: Unsere Börse richten

wir als Tütenbörse aus, weil sich

dies über Jahre hinweg bestens

bewährt hat. Diejenigen Anbieter,

die den Aufwand an Arbeit

auf sich nehmen wollen und ihre

Tiere lieber in Aquarien anbieten

möchten, sollten sich zuvor beim

Obmann melden, damit wir auch

einen geeigneten Platz bereitstellen

können. Geeignete Aquarien

und notwendiges Zubehör wie

Pumpen, Durchlüfter, Schläu-

che, Eimer und Leuchten müssen

vom Anbieter selbst mitgebracht

werden. In diesem Falle wird um

möglichst zeitiges Erscheinen gebeten.

Am Samstag, dem 21.

November lassen wir das Jahr mit

einem hochkarätigen Vortrag über

außergewöhnliche Aquarienpfleglinge

ausklingen. Hierzu haben

wir den weitgereisten Aquarianer

und Autor zahlreicher aquaristischer

Fachbücher, Uwe Werner

aus Ense Bremen, eingeladen.

Mit brillanten Lichtbildern und

einem über Jahrzehnte angesammelten

Fachwissen wird er

uns in seinem Vortrag mit dem

Thema „Ausgefallene Aquarienpfleglinge“

Fischarten wie Raubsalmler,

Schlangenköpfe, Gabelbärte,

Buschfische und Welse

näherbringen.

Dieser Vortrag ist für jeden Aquarianer

beinahe ein Muss. Der 21.

November ist damit ein Termin,

den man als Aquarianer nicht

versäumen darf. Dieser Vortrag

beginnt, wie alle unsere Veranstaltungen,

um 14:00 Uhr.

DCG-Region Ruhrgebiet

11


Die Sternwarte im Dortmunder

Westfalenpark besteht in diesen

Tagen seit 25 Jahren. Aus diesem

Grund bietet der Astronomische

Verein Dortmund e. V. am 10.

und 11. Oktober jeweils ab 12

Uhr Veranstaltungen mit Beobachtungen

und Vorträgen an, in

denen auch die großen Fernrohre

der Sternwarte zum Einsatz kommen.

Am Tage werden die Sonne und

die Venus betrachtet, parallel

dazu werden über den Tag verteilt

kurze Vorträge über astronomische

Themen – wie z. B. „wie

Finsternisse entstehen“, gehalten.

Ab etwa 20.30 Uhr kann der Sternenhimmel

beobachtet werden.

Als die Diakoniestation Mitte-

Nord am 1. Juli 1974 gegründet

wurde, war sie die erste ihrer Art

in Dortmund. Sie trat damit in einen

Aufgabenbereich ein, den bis

dahin jahrzehntelang Diakonissen

versorgt hatten. Notwendig wurde

dies, da die bis dahin üblichen

Schwesternstationen eine nach

der anderen schließen mussten

und nicht mehr genügend Diakonissen

zur Verfügung standen, die

das Feld der häuslichen Kranken-

und Altenpflege weiter hätten bestellen

können. Arbeiteten Mitte

der 70er Jahre im gesamten Raum

Dortmund und Lünen 62 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in

den Diakoniestationen, so sind es

12

25 Jahre Sternwarte im Westfalenpark

Astronomischer Verein bietet Veranstaltungen an

35 Jahre Diakoniestation Mitte-Nord

heute über 400 – 59 davon allein

in Mitte-Nord. Hat sich die Arbeit

der Diakoniestation in den frühen

Jahren aus Erlösen von Kranken-

Team Diakoniestation-Nord

kassen bzw. Sozialamt, Zuschüssen

der Kirchengemeinden und

Spenden finanziert, muss heute

mehr und mehr wirtschaftlich

Gezeigt werden sowohl offene

als auch Kugelsternhaufen, Nebel

und Galaxien sowie Sternbilder.

Es dürfen auch eigene Teleskope

mitgebracht werden. Die Fachleute

des astronomischen Vereins

geben Ihnen gerne Tipps, verraten

Ihnen Tricks über die Handhabung

von Teleskopen und stehen

für gezielte Beobachtungen und

Beratungen zur Verfügung.

Besonders interessant dürfte auch

die Feststellung der Abstände von

der Erde zu besonders markanten

Punkten oder Sternen, wie etwa

zum Stern von Bethlehem (gab es

den überhaupt?) oder zum Mond,

sein.

gearbeitet werden. „Aber unsere

Stationen haben noch eine Seele“,

betont Pfr. Schade-Hohmann, Vorsitzender

des Aufsichtsrates der

Diakonischen Dienste Dortmund

gGmbH. „Auch wenn wir unternehmerisch

denken und arbeiten

müssen, ist es uns wichtig, weiterhin

diakonisches Profil zu zeigen

und nicht alles nur in Euro und

Cent zu rechnen.“ „Wir tun sehr

viel für die Menschen, und dafür

sind wir auch bekannt“, ergänzt

Stationsleitung Angelika Feß, die

seit 1976 zum Team gehört. „Das

Klientel in der Nordstadt braucht

einfach mehr Beratung als beispielsweise

die Kunden in den

südlichen Vororten. Das wissen

wir, und darauf reagieren wir.“ Die

nördliche Lage der Station spiegelt

sich auch in der Mitarbeiterstruktur

wieder. Zum Team gehören

u.a. Kolleginnen und Kollegen aus

Polen, der Türkei und Portugal sowie

aus arabischen Ländern. Die

Arbeit in einer Diakoniestation ist

nicht immer einfach.

Um die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter auch in schwierigen

Situationen nicht allein zu lassen,

stehen in allen Stationen regelmäßige

professionelle Supervisionen

auf der Tagesordnung.

Auch auf eine gute fachliche Qualifikation

sowie auf die soziale

Absicherung der Beschäftigten

wird großer Wert gelegt. Auf die

Frage, was Angelika Feß motiviert,

diese Arbeit schon seit 33 Jahren

zu machen, kommt ihre Antwort

prompt: „Jeder Tag ist anders und

so wird die Arbeit nie zur Routine.

Das ist täglich aufs Neue spannend.“


Diagnose und Therapie

bei Vorhofflimmern

Das Herz schlägt im Normalfall

60 bis 70 Mal pro Minute und

pumpt das Blut unaufhörlich

durch den gesamten Körper. Dass

das Organ bei dieser Ausdau-

Dr. Hufnagel steht Patienten mit kardiologischen

Problemen nicht nur in der Hörder

Klinik, sondern auch im Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund zur Verfügung.

erleistung gelegentlich mal aus

dem Takt gerät, verwundert nicht.

Kommt es jedoch komplett aus

dem Rhythmus, können die Folgen

sehr unterschiedlich sein.

Lebensbedrohliche Rhythmusstörungen

wie das Kammerflimmern

sind glücklicherweise relativ

selten. „Die meistverbreitetste

Erkrankung dieser Art ist das sog.

Vorhofflimmern“, weiß Dr. Bernd

Hufnagel, Chefarzt der Klinik für

Innere Medizin am Ev. Krankenhaus

Bethanien. „Zu den typischen

Merkmalen zählen Herzrasen,

Unwohlsein, Leistungsabfall und

Luftnot.“ Beim Vorhofflimmern

gerät das elektrische Zentrum im

Herzvorhof aus dem Takt. „Das

Herz hat dann keine geordnete

Aktivität mehr, Vorhöfe und Kammern

schlagen unabhängig voneinander

in unterschiedlicher

Geschwindigkeit und sehr unregelmäßig“,

erklärt der Kardiologe.

Die Erkrankung ist zwar nicht

unmittelbar lebensbedrohlich,

kann aber gefährliche Folgen haben.

„Sehr wichtig ist es daher,

eine Rhythmusstörung frühzeitig

zu erkennen und zu behandeln“,

so der Chefarzt.„Denn Vorhofflimmern

erzeugt auf Dauer erneutes

Vorhofflimmern und führt so zu

einem Teufelskreis, da sich mit der

Zeit auch die elektrische Eigenschaft

der Vorhöfe ändert.“ Dann

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

steigt die Wahrscheinlichkeit, dass

die Erkrankung dauerhaft auftritt,

also chronisch wird. Schlaganfall-

und Herzinfarktrisiko steigen dramatisch

an. Diagnostizieren lässt

sich ein Vorhofflimmern mit EKG

bzw. Langzeit-EKG.

Wird es erstmalig festgestellt,

sollte immer auch nach zusätzlichen

Begleiterkrankungen wie

z. B. Schilddrüsen-Überfunktion

gesucht werden. Weiterhin muss

unbedingt eine Grunderkrankung

des Herzens als Auslöser abgeklärt

werden. Dazu wird eine

Herz-Ultraschalluntersuchung

(Echokardiographie) durchgeführt.

Im Einzelfall gehört zur Diagnosesicherung

auch eine Herzkatheter-

untersuchung. „Hier kooperieren

wir eng mit dem Katheterlabor

im Klinikum Dortmund, wo wir

solche Untersuchungen vornehmen“,

erklärt Dr. Hufnagel.

Die Therapie des Vorhofflimmerns

zielt darauf ab, den normalen Sinusrhythmus

des Herzens wieder

herzustellen. Bei seltenem Auftreten

reichen oft Medikamente,

sog. Antiarrhythmika. Sie wirken,

indem sie den Natriumstrom in

die Zelle hemmen. Bei überwiegend

vorhandenem oder sogar

chronischem Vorhofflimmern

können Betablocker und / oder

Digitalispräparate die Wahrung

einer normalen Herzfrequenz

herbeiführen. Allerdings ist dann

eine Blutverdünnung zur Verhinderung

von Schlaganfällen durch

Gerinnselbildung erforderlich.

Gelingt es durch die medikamentöse

Therapie nicht, das Herz in

einen normalen Sinusrhythmus zu

überführen, besteht die Möglichkeit

einer elektrischen Kardioversion.

Dabei wird in Kurznarkose

über zwei Elektroden von außen

ein Elektroschock abgegeben.

„Damit wird die elektrische Aktivität

des Herzens synchronisiert,

so dass der Sinusknoten den regelmäßigen

Herzschlag wieder

steuern kann“, so Dr. Hufnagel.

Beim sog. bradykardem Vorhofflimmern,

also einem zu langsamen

Herzschlag, kann ggf. die

Implantation eines Schrittmachers

erforderlich werden – ein kleiner

Eingriff, der in der modernen Medizin

längst zur Routine gehört.

Patienten, bei denen medikamentöse

und andere Therapien nicht

den gewünschten Erfolg erzielen,

kann ggf. mit einer sog. Katheter-

Ablation geholfen werden. Ziel

dieses minimal-invasiven Eingriffs,

der unter leichter Betäubung

durchgeführt wird, ist es,

das Gewebe, das den Fehlimpuls

auslöst, zu veröden.

Durch einen kleinen Schnitt an

der Leiste wird ein dünner flexibler

Schlauch unter Röntgenkontrolle

zum Herzen geschoben.

Um die Vorkammer für die Behandlung

im Computer dreidimensional

zu rekonstruieren, ist

im Vorfeld eine Kernspintomogra-

Firma Goeke überreichte Apfelbäumchen

an Dortmunder Bundestagsabgeordnete

Nachdem „Die Familienunternehmer

– ASU“ Ende August in Berlin

bereits 100 Apfelbäumchen

frei nach dem Luther-Motto „Und

wenn morgen die Welt in der Fi-

nanzkrise unterginge, so pflanze

ich heute noch ein Apfelbäumchen“

– in Töpfe gepflanzt und

zwei dieser Bäumchen an Kanzlerin

und Kanzlerkandidaten zur

Pflege übergeben hatten, so hatte

sich die Firma Goeke GmbH aus

Dortmund, dessen Geschäftsführender

Gesellschafter Thomas

Goeke Pressereferent der ASU

phie oder Computertomographie

notwendig. „An den beiden Lungenvenen

wird dann auf jeweils

etwa 14 Zentimetern das Gewebe

Punkt für Punkt im Millimeterabstand

verödet und damit funktionsunfähig

gemacht. So entsteht

eine elektrische Barriere“, erklärt

Chefarzt Hufnagel. „Das Verfahren

ist allerdings nicht für jeden

Patienten geeignet und erfordert

im Vorfeld eine sehr sorgfältige

und exakte Diagnostik.

Bei diesen Eingriffen kooperieren

wir ebenfalls mit dem Klinikum

Dortmund bzw. dem dortigen

Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr.

Heitzer.“

Klinik für Innere Medizin am

Ev. Krankenhaus Bethanien: Tel.

0231/9430-261.

Dortmund ist, dazu entschlossen,

Anfang September den vier Dortmunder

Bundestagsabgeordneten

Ulla Burchardt und Marco Bülow

(beide SPD), Michael Kauch (FDP)

v. l.: Stefan Rundholz (Vorstandsmitglied beim Familienunternehmen ASU), Philipp Gellhaus

(Azubi), Marco Bülow (MdB/SPD), Daniel Agostino Ninone (Azubi), Michael Kauch

(MdB/FDP), Corinna Jozwiak (Azubi), Thomas Goeke (Geschäftsführer v. Goeke)

und Erich Georg Fritz (CDU)

ebenfalls jeweils ein Apfelbäumchen

zu übergeben.

Leider konnten nur Marco Bülow

und Michael Kauch die Bäumchen

in Empfang nehmen – die

beiden anderen MdB’s mussten

sich aus terminlichen Gründen

entschuldigen.

13


Dortmund stand vor einer Wahl, einer

ungemein bedeutenden Wahl. Es

galt, einen neuen Oberbürgermeister

und die neue Zusammensetzung des

Rates sowie der zwölf Bezirksvertretungen

zu bestimmen. Bedenkt

man die Entscheidungen, die in den

nächsten fünf Jahren in Dortmund zu

treffen sein werden, so kommt man

schnell zu dem Schluss, dass diese

Wahl mehr als sonst die Weichen

der Dortmunder Zukunft stellen würde.

Umso erschreckter und trauriger

macht einen die niedrige Wahlbeteiligung.

Solche Befunde haben zwar

stets vielerlei Gründe, doch sollte sich

die Schwarz-Gelbe Landesregierung

in Düsseldorf fragen, ob sie mit ihrer

Wahltermin-Taktiererei nicht eine gewisse

Mitschuld an diesem demokratischen

Desaster trägt. Bei einer von

der Opposition geforderten Zusammenlegung

mit der Bundestagswahl

wäre es mit Sicherheit zu den oft zitierten

Synergieeffekten gekommen,

was sich mit einer deutlich höheren

Wahlbeteiligung bemerkbar gemacht

hätte. Festzuhalten bleibt, dass der

große Verlierer an diesem Abend nicht

irgendeine Partei oder irgendeine Person

war, sondern schlicht unsere Demokratie.

Die Ereignisse, die nur 17

Stunden nach Schließen der Wahllokale

Dortmund schockierten, werden

bei diesem laufenden Erosionsprozess

ihren Teil beitragen.

Die Kandidaten an der Urne

Der frühe Vogel fängt den Wurm,

dachte sich wohl Ullrich Sierau und

eröffnete den Wahltag bereits um 9

Uhr. Zusammen mit seiner Frau (und

14

Die Kommunalwahl in Dortmund

Vom Wahltag berichten Stephan Kottkamp (Text)

und Sarah Schwalm (Fotos)

mit Helm) radelte er zum Wahllokal

im Schatten des Florians, vor dem bereits

zahlreiche Medienvertreter auf

ihn warteten und die üblichen Phrasen

abfragten. Siegessicher machte er

seine Kreuzchen – „bei mir selbst“,

wie er verriet - und gab sich mehr als

optimistisch, dass er die Wahl gewinnen

würde.

Eine Stunde später betrat Mario Krüger

die Wahlkabine in einer Kneipe

in Hörde. In Begleitung seiner Frau

zeigte sich auch der Grünen-Chef

überzeugt, am Abend Grund zum

Feiern zu haben. Den Tag würde er in

aller Ruhe mit seiner Familie verbringen,

bevor es am späten Nachmittag

ins Rathaus ginge.

Petra Zielazny (Bürgerliste) erschien

um 11 Uhr mit Mann und Tochter in

der Grundschule Aplerbecker Mark,

um ihre Stimme abzugeben. Danach

hieß es Koffer packen, da die ganze

Familie am nächsten Tag erstmal

den wohlverdienten Urlaub antreten

wollte. Übrigens: entgegen der geringen

Wahlbeteiligung in ganz NRW

mussten die Bürgerinnen und Bürger

in Aplerbeck Schlange stehen.

Kurz vor Schließen der Wahllokale

schritt auch Herausforderer Joachim

Pohlmann zur Tat. In einem Hombrucher

Kindergarten empfingen ihn

und seine Lebensgefährtin Kameras

und begleiteten seine Stimmabgabe

zwecks medialer Aufbereitung. Trotz

der schlechten Umfragewerte sei er

recht positiv gestimmt, was den Wahlausgang

anginge, diktierte er in die

Blöcke der anwesenden Journalisten.

„Ich habe lange geschlafen, ausgiebig

gefrühstückt und Zeitung gelesen.

Und dann habe ich im Garten noch

einen Wasserhahn repariert“, lachte

er in die Kameras.

Freude und Trauer im Rathaus

Ab 17.30 Uhr wurde es dann ernst:

der Bürgersaal im Rathaus füllte sich

und die Spannung stieg von Minute

zu Minute. Die Parteien hatten sich in

unterschiedlichen Sälen eingerichtet

und ihre Fahnen und Transparente an

die Brüstung gehängt. Im Pressezentrum

herrschte rege Betriebsamkeit

und das Fernsehen sowie das Radio

bereiteten sich auf den Moment vor,

in dem die erste Prognose auf der

Leinwand erscheinen würde.

Um kurz nach 18 Uhr war dann soweit:

im Rennen um den Posten des

Oberbürgermeisters stellte die Pro-

gnose Ullrich Sierau 45% in Aussicht,

während Joachim Pohlmann rund

36% der Stimmen auf sich vereinigen

konnte. Mario Krüger erreichte stattliche

9% und Helmut Manz von den

Linken kam auf 4,5%.

Freude auf der einen und Trauer auf

der anderen Seite. Diese Emotionen

festigten sich noch mit der Bekanntgabe

der Prognose hinsichtlich des

Ratsergebnisses. Hierbei kam die SPD

auf rund 40%, die CDU hingegen

landete bei desaströsen 28%. Großer

Jubel bei den Grünen: mit 15% konnte

man ein historisches Wahlergebnis

feiern und die Anzahl der Sitze um

die Hälfte steigern. Die FDP erreichte

6%, die Linke 5%. Somit verloren die

großen Parteien, während die kleinen

teilweise erheblich zulegen konnten.

Der Bürgersaal hatte sich binnen

von Sekunden in ein rotes Meer verwandelt,

die Genossinnen und Genossen

schwenkten Fahnen, stießen

mit Sekt und anderen alkoholischen

Getränken auf den Wahlsieg an und

hielten Schilder mit der Aufschrift

„Danke Dortmund“ und „Danke

Ulli“ in die Luft.

Auf Seiten der CDU dagegen

herrschte eisiges Schweigen. Schnell

hatten sich die Christdemokraten in

ihren Saal zurückgezogen und ver-

suchten, das Ergebnis zu verdauen.

Nicht viel weniger Trauer bei der FDP.

Annette Littmann: „Mit unserem Ergebnis

bin ich sehr zufrieden, aber

ansonsten...“ Manche Sätze muss

man einfach nicht beenden.

Ganz anders Mario Krüger: bei den

Grünen wurde nach der ersten Prognose

nur noch gefeiert. 12,5kg

Mousse au Chocolat versüßten den

Abend noch weiter und auch das ein

oder andere Glas, das im Eifer des

Gefechts zu Bruch ging, konnte verschmerzt

werden. Krüger: „Das ist das

beste Ergebnis seitdem wir hier antreten“

,lächelte er und umarmte seinen

grünen Gartenzwerg, den er bei

einem Junggesellenabschied ergattert

hatte, noch etwas inniger.

Wenige Minuten nach 19 Uhr zeigte

sich dann der Gewinner der Wahl.

Eingerahmt von Alt-OB Günter Samtlebe

und Noch-OB Gerhard Langemeyer

präsentierte sich Ullrich Sierau

der Presse und den anwesenden

BürgerInnen. Unter Jubel, Ulli-Ulli-

Sprechchören und vereinzelten Buh-

Rufen bedankte er sich für das ihm

entgegengebrachte Vertrauen und

blickte schon mal voraus auf die anstehenden

(schweren) Aufgaben. Ob

er zu diesem Zeitpunkt schon wusste,

was am nächsten Tag um 11 Uhr passieren

würde?

„Ich hatte auf einen Dämpfer für

Sierau und die SPD gehofft, damit sie

endlich mal wieder sozialer werden“,

formulierte eine Zuschauerin ihre enttäuschten

Erwartungen.

Nach reichlich Umarmungen, Blumen

und Küsschen trafen Ullrich

Sierau und Joachim Pohlmann in der

Menschenmenge zusammen und

es kam zu einem kurzen Gespräch.

Man dankte sich gegenseitig für einen

fairen Wahlkampf und wünschte sich

alles Gute für die Zukunft. Auch mit

Pohlmanns Lebensgefährtin wechselte

der frisch gewählte Oberbürgermeister

einige Worte, bevor er sich

dem Interview-Marathon stellte.

Um 20.17 Uhr teilte der Wahlleiter

schließlich das vorläufige amtliche

Endergebnis mit und bestätigte damit

die Genauigkeit der erste Prognosen

mehr oder weniger. Damit stand fest:

Dortmunds neuer Oberbürgermeister

heißt Ullrich Sierau und die rot-grüne

Mehrheit im Rat bleibt bestehen.

Doch für Analysen des Wahlergebnisses

blieb keine Zeit, denn schon

am darauffolgenden Montag fand

die mittlerweile berühmt-berüchtigte

Pressekonferenz statt, die alles auf

den Kopf stellte.


Von Haushaltslöchern, Skandalen

und Wahlbetrug

Der scheidende OB Langemeyer und

die Kämmerin Christiane Uthemann

kündigten die Verhängung einer

Haushaltssperre an - trotz zahlreicher

Beteuerungen, der städtische Etat sei

in Ordnung – zumindest vor der Wahl.

Hieß es zunächst, der Fehlbetrag liege

bis Jahresende bei rund 100 Mio. €,

so stieg die Zahl im Laufe der Woche

auf 230 Mio. und sank anschließend

wieder auf 136 Mio. Noch vier Tage

vor der Wahl hatte Uthemann mitgeteilt,

„dass derzeit nicht erkennbar sei,

dass die Stadt Dortmund mit den zur

Verfügung stehenden Mitteln nicht

auskommt.” Was sich innerhalb von

vier Tagen alles ändern kann...

Die Bestürzung über das Haushaltsloch

und vor allem über den Termin

der Bekanntgabe schlug hohe Wellen,

die weit über die Dortmunder Stadtgrenzen

hinaus reichten. Die Opposition

sprach und spricht von Wahlbetrug,

der Koalitionspartner zeigte sich

brüskiert und nannte das Vorgehen

Langemeyers einen Eklat. Allenthalben

wurde die Transparenz innerhalb

der Stadtverwaltung bemängelt – die

politischen Partner wurden erst durch

die Presse informiert. Seither ist Dortmund

täglich in den Schlagzeilen und

muss sich mit Spott und Häme überziehen

lassen. Der neu gewählte OB

will von alldem nichts gewusst haben

und wäscht seine Hände in Unschuld.

Doch wie wahrscheinlich ist

es, dass Sierau als Stadtdirektor über

ein derartiges Finanzproblem nicht

Bescheid wusste? Der Glaube an sein

Unwissen schwindet von Tag zu Tag.

Inzwischen musste Kämmerin Uthemann,

die sich auf unbestimmte krank

gemeldet hat, ihren Hut nehmen.

Nachfolger ist zunächst Jörg Stüdemann,

der nun versuchen muss, den

Schaden zu begrenzen. Ob Ullrich

Sierau jemals den Posten des Oberbürgermeisters

übernehmen wird,

steht momentan auch in den Sternen.

Nun gab Regierungspräsident Helmut

Diegel zudem bekannt, er werde eine

Anfechtung der Wahl einleiten.

Fazit: auf die Stadt Dortmund und

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ihre BürgerInnen kommen sehr unangenehme

Zeiten zu. Nicht nur, dass

es große finanzielle Probleme geben

wird, auch der Image-Schaden ist immens.

Wie es weitergehen wird, wird

sich teilweise bereits am Donnerstag,

dem 17. September zeigen. Dann

wird es zur Sitzung des alten Rates

kommen und dann wird man sehen,

wie die Parteien mit der Lage und mit

dem zerbrochenen Porzellan umgehen

werden. Die IN-Stadtmagazine

werden bei dieser vermutlich spannendsten

Ratssitzung in der Dortmunder

Geschichte vor Ort sein und auf

ihrer Homepage (www.in-stadtmagazine.de)

aktuell berichten.

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zur Kommunalwahl erreichten

uns unzählige Emails, Briefe und

Anrufe, in denen wir ausschließlich

Lob erfuhren. Auch in persönlichen

Gesprächen waren die Reaktionen

durchweg positiv.

Für den Zuspruch möchten wir an

dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern

herzlich danken.

Die Tatsache, dass Kritik lediglich von

einigen wenigen Politikern geäußert

wurde, bestärkt uns umso mehr in der

Annahme, dass wir vieles richtig gemacht

haben.

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15


16

Luftige Grüße aus dem Rombergpark

flogen weit

Nach fünf Wochen und insgesamt 20 Rücksendungen wurde der Luftballonwettbewerb

zum Muttertag „Grüße aus dem Botanischen Garten Rombergpark“ der Initiative Dortmund

Parks entschieden. Ende Juli fand nun die Preisverleihung für die fünf weitesten

Flüge am Torhaus im Rombergpark statt. Stadtgrün-Leiter Johannes Blume und das Team

der Park-Ranger begrüßten die Gewinner und überreichten die Preise.

Zeige Jürgen Klopp dein Dortmund und

werde sein persönlicher Stadtführer

Du bist der Meinung, dass du das

Zeug zum persönlichen Tour-Guide

von Kloppo durch Dortmund

hast und die interessantesten Plätze

in deiner Stadt kennst?

Du bist ein waschechter Borusse,

Dortmund ist deine Heimat und

der Borsigplatz kein Fremdwort

für dich?

Du bist großer BVB-Fan und der

Signal Iduna Park dein zweites

Zuhause? Dann bewirb dich jetzt!

Die Bewerbungsunterlagen und

alle weiteren Infos erhältst du auf

www.bvb.de oder www.kappasport.net.

Zusätzlich kannst du ein

maximal drei Minuten langes Video

oder spannendes Bildmaterial

senden. Mitmachen können alle

Fans ab 14 Jahren.

Bewerbungsschluss ist der 25.

September 2009.

Die Gewinner werden persönlich

benachrichtigt und können je eine

Begleitperson mitbringen (Kinder

unter 16 Jahren in Begleitung

eines Erziehungsberechtigten).

Und das ist der Lohn der Mühen:

Fünf eingefleischte BVB-Fans erhalten

die Chance, eine exklusive

Stadtrundfahrt durch Dortmund

zu gewinnen. Du bist spontan und

nicht auf den Mund gefallen?

Dann ist dies deine Chance, einen

Tag mit BVB-Trainer Jürgen Klopp

zu verbringen. Jürgen Klopp und

Kappa freuen sich auf deine Bewerbung.

Viel Glück!

Bestanden und

gegautscht!

Nach dreijähriger Ausbildung hat

unser Auszubildender Nassim

Ghorabi seine Prüfung zum Mediengestalter

erfolgreich bestanden.

Wir gratulieren und wünschen

ihm alles Gute für die weitere Zukunft.

Segeln auf Lebensmitteln?

Ein Kommentar von Reiner Schwalm

Schmieren Sie die Hinterachse

Ihres Autos auch mit Markenbutter

ab? Nein? – Niemand käme auf

diese absurde Idee. Mit Lebensmitteln

geht man sorgfältig um.

Das haben wir alle gelernt und

das gilt auch für unser Trinkwasser.

Wir lassen den Garten vom

Regen bewässern, nutzen Dusche

statt Badewanne, verwenden

Sparschaltungen und Stopptasten

und lassen das Auto in Anlagen

mit Wasserumlauf reinigen, in denen

das wertvolle Nass mehrfach

genutzt wird. Wirtschaftlich zu

gewinnende Trinkwasservorräte –

das wissen wir nicht erst seit heute

- stehen nur noch in begrenzter

Menge zur Verfügung. Steigende

Wasserpreise machen uns das

deutlich.

Ganz anders sieht das Stadtwerkechef

Guntram Pehlke. Er hat

die Absicht 500.000 Kubikmeter

Trinkwasser in den Phoenix-See

zu leiten, statt abzuwarten, bis

der See mit natürlichem Oberflächenwasser

aus den umliegenden

Bächen voll gelaufen ist. So jedenfalls

war es ursprünglich geplant.

Ein natürlicher See mit natürlichem

Wasser in einer der Natur

zurückgegebenen Industriebrache.

Was liegt näher? Herr Pehlke

will nun einfach den Wasserhahn

aufdrehen und Trinkwasser laufen

lassen, sprich verschwenden,

das auf seiner eigenen Internetseite

(DSW21.de) als „das am

strengsten kontrollierte Lebensmittel

überhaupt“ beschrieben

wird.

Versuchen wir mal, uns die Menge

von 500.000 Kubikmetern Wasser

vorzustellen. Die Wasseroberfläche

des Phoe-nix-Sees entspricht

ca. 35 Fußballfeldern, und der

See soll 2 bis 3 m tief werden. Das

käme einem Würfel von 80 Metern

Kantenlänge gleich: 80 Meter

lang, 80 Meter breit und 80 Meter

hoch. (Zum Vergleich: der U-Turm

an der Rheinischen Straße ist nur

ca. 60m hoch).

Wie die Einspeisung in den See

aussehen soll, wissen wir Bürgerinnen

und Bürger noch nicht. In

der Flutung des Lohbachtals haben

die DSW ja bereits Erfahrung.

Zweimal ist der Hochbehälter am

Schwerter Wald in Richtung Hörde

leer gelaufen. Vielleicht kann

man diesmal wenigstens die Forellen

rechtzeitig evakuieren...

Gewinnspiel

Draculadinner gefällig?

GALADINNER hat uns für die Vorstellung am 03. Oktober

2009 im Pullmann Hotel Dortmund 1 x 2 Karten im Wert von

je 69 Euro zur Verfügung gestellt, die Sie gewinnen können.

Beantworten Sie zum Draculadinner die folgende

Frage: Wo liegt das Schloss der Familie Dragon?

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden Sie

diese an die Redaktion: IN-Stadtmagazine, Arminiusstraße

1, 44149 Dortmund. Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer.

Es gilt das Datum des Poststempels. Bei mehreren

Einsendungen entscheidet das Los. Der Gewinner wird telefonisch

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 28. September 2009!


Was lange währte wurde doch noch gut

Hörde erhält zwei Citymanager – und das ist gut so!

Ende August wurde im Rahmen

des Handlungsprogramms „Hörde

Zentrum“ vom damaligen Stadtdirektor

und nun frisch gewählten

Oberbürgermeister Ullrich Sierau

(SPD) im Hörder Bürgersaal ein

Vertrag unterzeichnet, auf dessen

Zustandekommen alle Interessierten

bereits seit Jahren so sehr gewartet

hatten: Hörde erhält nicht

nur – wie erwartet – einen Citymanager,

sondern gleich zwei - und

das ist gut so. Es sind dies die

31-jährige Tina Kuras vom NRW-

Team der Hamburger Stadterneuerungs-

und Stadtentwicklungsgesellschaft

Steg, die den Zuschlag

für das Mammutprojekt in Hörde

bekommen hat sowie Jörg Lehnerdt

von der Kölner Unternehmensberatung

BBE. Die beiden

sollen in den nächsten zwei Jahren

für ein schöneres und attraktiveres

Hörde sorgen und alles

Erdenkliche dafür tun, Hörde vor

allem auch ökonomisch weiter

nach vorn zu bringen. Der Vertrag

des Citymanagements umfasst in

diesem Zeitraum ein Finanzvolumen

in Höhe von 540.000 Euro.

Zur Erfüllung der an das Citymanagement

gestellten Erwartungen

sind enge Kontakte zu ortsan-

„Hexe dringend gesucht“

Bibliothek Hörde veranstaltete Workshop

Ende Juli fand in der Bibliothek

Hörde ein Workshop zum Thema

„Hexe dringend gesucht“ statt.

Zum Inhalt der Geschichte: Es war

einmal ein einsamer schwarzer

Kater namens Herbert... der verbrachte

seine Tage in der Stadtbibliothek

und las für sein Leben

gern Bücher. Eines Tages entdeckte

er in einem Lexikon, dass Hexen

schwarze Kater lieben. Aber wie

sässigen Firmen, zu wünschenswerten

Investoren und zu Eigentümern

unabdingbar und dringend

erforderlich. Ziel ist nach wie

vor, eine attraktive neue Hörder

City zu schaffen, die nicht nur

die im Stadtbezirk vorhandenen

Kräfte bindet, sondern auch die

zu erwartenden Ansprüche neuer

Bürger befriedigen kann, was

nicht zuletzt auch im Interesse der

bereits seit Langem hier lebenden

und agierenden Eigentümer und

Kaufleute wäre.

Ullrich Sierau brachte es dann

auch auf den Punkt und sagte:

„Phoenix-West und -Ost, das

sind zwei starke Flügel, die einen

starken Körper brauchen, um

abheben zu können. Und dieser

starke Körper ist eben das Hörder

Zentrum!“ Ergänzend fügte

der alte und wohl auch zukünftige

Hörder Bezirksbürgermeister

Manfred Renno hinzu: „Bei der

Neugestaltung unseres Zentrums

sind wir sehr dankbar für die

professionelle Begleitung durch

das Citymanagement!“ Hiermit

hat der Bezirksbürgermeister den

neuen Machern den Rückenwind

der Hörder Politik zukommen lassen.

In der Bibliothek Hörde ging man auf Hexensuche

soll Herbert eine Hexe finden,

wenn er noch nie eine Hexe gesehen

hat? Die anwesenden Kinder

zwischen 5 und 10 Jahren konnten

dann erfahren, wie die Geschichte

weitergeht und hatten im Anschluss

daran zu ihrer großen Freude noch

Gelegenheit, einen Kater oder eine

Hexe zu basteln oder zu malen.

Wie man sich denken kann, war

dieser Workshop ein voller Erfolg.

Gelungenes Nachbarschaftsfest am B3

Auch in diesem Jahr fand das

inzwischen traditionelle Nachbarschaftsfest

rund um das Begegnungszentrum

B3 an der

Niederhofener Str. 52 statt. Weit

über 200 begeisterte Gäste hatten

viel Spaß. Wie immer hatten

Mieter der gws-Wohnen sowie

deren Nachbarn und Freunde

Gelegenheit, nachbarschaftliche

Kontakte zu pflegen und es sich

an diesem Nachmittag bei Kaffee

und Kuchen, frischen Waffeln

und Obstsalaten gut gehen zu lassen.

Wer es lieber etwas deftiger

mochte, konnte sich an Brat- und

Currywurst oder Frikadellen erfreuen.

Auch die alkoholfreien

Cocktails, frisch zubereitet von

dem “Jungen Gemüse”, fanden

starken Zuspruch. Für die gute

Unterhaltung incl. Musik und Tanz

sorgten unter anderem die Gruppe

Kolonie AS, der „europachor“ und

die Ortsgruppe Hörde des Bundesverbandes

Seniorentanz e.V. Die

zahlreichen Kinder hatten Spaß

beim Schminken, konnten Buttons

gestalten, sich auf der Hüpfburg

austoben oder stundenlang

das stets sehr beliebte Glücksrad

drehen und hierbei schöne Preise

gewinnen. Zusätzlich boten

kreative Nachbarn selbst gestaltete

Gelkerzen, Ketten, Karten,

Selbstgestricktes und vieles mehr

zum Kauf an. Das Fest, das wie

gewohnt vom Sozialdienst Kath.

Frauen Hörde, dem Stadtteilbüro,

von der Nachbarschaftshilfe Hörde

e.V. sowie von allen Gruppen, die

das B3 nutzen und einigen engagierten

Einzelpersonen organisiert

wurde, war wie erwartet erneut ein

voller Erfolg. Nicht zuletzt sollten

auch noch die zahlreichen Nachbarn

erwähnt werden, die sich,

wie bereits in den vergangenen

Jahren, mit Kuchen- und/oder Salatspenden

beteiligt hatten.

17


Die Entscheidung, einen Tierfriedhof

zu eröffnen, haben wir

nicht bereut. Die Friedhofsgärtner

Dortmund eG blickt auf eine

erfolgreiche Zeit zurück und stellt

die Weichen für die Zukunft. Ein

weiteres Grabfeld wurde vor

kurzem eröffnet und fügt sich mit

einer neuen Formgebung ansprechend

in die blühende Anlage

ein. Es erweitert die Individualität

des Friedhofs und garantiert auch

für die nächsten Jahre würdevolle

Tierbestattungen. Viele Besucher

(auch Nicht-Tierbesitzer) verweilen

in der Anlage und genießen

die Blumenvielfalt sowie die

Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt.

Seit der Eröffnung haben wir die

Preise weitgehend stabil gehalten

- beim Nachkauf der Grabstätten

konnten wir sie sogar erheblich

senken. Dies ist ebenfalls ein

sehr wichtiger Aspekt für unsere

Kunden. Das Angebot an Särgen

und Urnen wurde stetig ergänzt

und so den Wünschen der Kunden

angepasst. Die Mitarbeiter

der Genossenschaft wissen genau,

welche Gefühle und Empfindungen

die Familien im Trauerfall

bewegen. Jung und Alt sind

gleichermaßen betroffen, wenn

18

Tierbegräbnisse Rennweg 11

Eine Initiative der Friedhofsgärtner Dortmund eG

ein Tier - oft langjähriger Weggefährte

der Familie - verstirbt. Ihre

Wünsche sind die Grundlage für

unsere ausführliche Beratung.

Deshalb sind wir im Notfall auch

außerhalb unserer Geschäftszeiten

erreichbar. Zugleich sind

wir als Tierbestatter tätig und

beraten Sie auch im Falle einer

gewünschten Tierkremation. Ob

Einzel- oder Sammeleinäscherung:

das Angebot ist umfassend.

Ein besonderes Anliegen ist uns,

die Qualitätskriterien des Bundesverbandes

der Tierbestatter

in allen Bereichen einzuhalten

oder zu übertreffen. Diesen

Anforderungen stellen wir uns

täglich neu. Internet? Ja, natürlich

– hier haben wir alle Informationen

neu zusammengefasst.

Besuchen Sie uns auf www.tierbegraebnis.de

oder schauen Sie

sich die blühende Anlage doch

einmal selbst an. Hier können

Sie sich im wahrsten Sinne des

Wortes ‚ein Bild machen‘. Von

Montag bis Freitag ist garantiert

von 7:30 - 15:30 Uhr geöffnet.

Und zu anderen Zeiten? – Fast

immer sind Tierbesitzer in der

Anlage, die Ihnen gerne öffnen.

Weitere Neuigkeiten: In unserem

Büro der Friedhofsgärtner Dortmund

eG, Am Gottesacker 52

in Dortmund halten wir umfangreiche

Trauerliteratur für Sie bereit.

Gern können Sie sich für die

schweren Stunden ein Buch aus-

leihen oder eine Bücherliste kopieren.

Neu im Angebot ist auch

der Museumskoffer ‚Vergiss mein

nicht‘. Hier sind Materialien für

Kindergärten und Schulklassen

zum Thema Tod und Trauer zusammengefasst

◊ fragen Sie uns

nach dieser pädagogischen Besonderheit.

Friedhofsgärtner Dortmund eG

DOGEWO21 eröffnete Musterwohnung im

Stadtteil Benninghofen

v. l. Anja Jäckel (POCO-Hausleiterin), Kerstin zur Horst (Stellv. Leiterin Bestandsmanagement),

Sabine Ludwig (DOGEWO21-Kundenberaterin)

Die DOGEWO21 bietet seit Anfang

September einen zusätzlichen

Service für Mietinteressenten

in Dortmund-Benninghofen.

In ihrem Mietshaus „Auf der Kuhweide

13“ wurde eine Wohnung

modernisiert und komplett eingerichtet,

sodass sich Interessenten

ab sofort dort einen Eindruck verschaffen

können, wie ihre Wunschwohnung

aussehen könnte.

Die DOGEWO21 modernisierte

die Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung,

die Firma POCO richtete

die Wohnung komplett mit Möbeln

für Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer

sowie Küche ein.

Termine für Besichtigungen können

bei Kundenberaterin Sabine

Ludwig unter Tel. (0231) 10 83-

144 vereinbart werden.

Die Tintenstation in Hörde ist seit

5 Jahren erfolgreich

Die Tintenstation in Hörde wurde

vor 5 Jahren eröffnet und ist seitdem

erfolgreich am Markt tätig.

Nachdem das Geschäft zunächst

in der Nähe der „Schlanken Mathilde“

angesiedelt war, ist der

neue Standort seit mehr als 3

Jahren an der Hörder Rathausstraße

14. Für den sympathischen

Inhaber Ilkan Dere (Foto) gelten

die strikten Regeln: es werden

ausschließlich hochwertige Produkte

zu fairen Preisen angeboten,

ebenso hat er für jede Patrone

die individuelle Tinte „made

in germany“, deren Entwicklung

und Produktion bis aufs kleinste

Detail geprüft wird und auf eine

langjährige Erfahrung in der Herstellung

von hochwertigen Tinten

zurückblickt.


Gewichtiges Stück Geschichte im Hörder Museum

v. l.: Bernhard Finkeldei - stellv. Vorsitzender; Helmut Broich - Geschäftsführer; Willi Garth

- 1. Vorsitzender; Margarethe Heitmann - Schatzmeisterin Foto: Heimatverein Hörde

Der Hörder Heimatverein konnte

sein Museum um ein wichtiges

und gewichtiges Stück Geschichte

bereichern. Im Eingangsbereich

prangt jetzt eine rote Marmorplatte,

140 Meter mal 80 cm groß

und gute 150 kg schwer, die ursprünglich

das alte Hohensyburg-

Denkmal schmückte. Von 1893 bis

1901 baute man an dem Denkmal.

Ursprünglich waren außer Kaiser

Wilhelm I., Bismarck und Moltke

noch Kaiser Friedrich III. und Prinz

Friedrich Karl als mächtige Bronzefiguren

dort aufgestellt. Die letzten

beiden wurden unter den Nationalsozialisten

1935 entfernt, weil ihre

Frauen Engländerinnen waren und

das Denkmal erheblich verkleinert.

Dabei demontierte man auch die

große Marmortafel, die beschriftet

war

KAISER WILHELM DEM GROS-

SEN UND SEINEN HELDEN

DIE DANKBARE GRAFSCHAFT

MARK

Auch das passte den neuen Machthabern

nicht ins Konzept. Sie ließen

den Spruch anbringen „Im dritten

Jahr der Regierung Adolf Hitlers,

in dem er dem Deutschen Volke

die Wehrfreiheit wiedergab, wurde

das Denkmal erneuert“. Die neue,

bis heute erhaltene Denkmalform,

wurde etwas spöttisch „ATA-Dose“

genannt. Sie erinnerte an die konisch

zulaufende Verpackung des

Scheuermittels ATA. Beim Abbruch

des alten Denkmals konnten Bauarbeiter

sich Erinnerungsstücke

mitnehmen. Manche Ornamente

landeten in Gärten der Umgebung.

Die gewichtige Marmortafel kam

nach Kirchhörde. Der damalige

Pfarrer Hochdahl ließ die Tafel, die

wahrscheinlich damals doppelt so

groß war, auf 1,50 Meter Länge

kürzen. So blieben von dem obigen

Spruch nur die Reste

KAISER WILHELM D…

UND SEINEN…

DIE DANKBARE GRAF…

Die Tafel wurde mit der Schrift

nach unten auf einen Granitsockel

gelegt, der ebenfalls vom Denkmal

stammte. 33 Jahre lang feierte

man an diesem Altar Gottesdienst,

Kinder wurden davor getauft und

Jugendliche zur Konfirmation geführt.

Einer, der hier konfirmiert

wurde, heiratete und seine Kinder

taufen ließ, ist der heute 85-jährige

Fritz Neuhoff. Nachdem der

Altar 1968 einem neuen weichen

musste, verlor Neuhoff die geschichtsträchtige

Altartafel aus den

Augen. Kürzlich entdeckte sein

jüngerer Bruder die Tafel in einem

Nebenraum der Kirchhörder Friedhofskapelle.

Neuhoff nahm sofort

Kontakt zu Willi Garth auf, dem

1. Vorsitzenden des Hörder Heimatvereins.

Der nahm mit dem

Geschäftsführer des Vereins, Helmut

Broich, die Platte vor Ort in

Augenschein. Bei Gesprächen mit

den Pfarrern Michael Nitzke und

Karsten Schneider traf Garth auf

offene Ohren. Die Kaisertafel sei

schließlich allgemeines Kulturgut,

meinte Pfarrer Schneider, da biete

sich das Hörder Museum an. Das

Transportproblem und die Anbringung

des gewichtigen Stückes löste

Vereinsmitglied Bäckermeister

Willi Feldkamp.

Bei der offiziellen Übergabe

machte Fritz Neuhoff noch einmal

seine starke Verbundenheit zu der

Tafel deutlich. Die Pfarrer Nitzke

und Schneider lobten die gelungene

Aktion. Willi Feldkamp versüßte

die Stunde mit Gebäck und

Willi Garth, Helmut Broich und

die weiteren Vorstandsmitglieder

Margarete Heitmann und Bernhard

Finkeldei bedankten sich bei

den Pfarrern für die neue Attraktion

im Hörder Museum.

Buchtipps aus Ihrer Bibliothek

Patterson, James:

Höllentrip

Weltbild, 2009

Die verwitwete Herzchirurgin

Catherine versucht alles, um

ihre Familie zusammenzuhalten.

Doch besonders seit ihrer Heirat

mit dem Staranwalt Peter Carlyle

Brown, Sandra:

Lockruf des Glücks

Weltbild, 2008

Megan Lambert geht es prima. In

ihrem anspruchsvollen Beruf bei

einer Radiostation in Atlanta läuft

es perfekt – bis sie auf Josh Bennett

trifft. Der ist wahnsinnig attraktiv,

einflussreich, unberechenbar und

Megans wichtigster Werbekunde.

sträuben sich ihre Kinder gegen

jede Annäherung. Ein Segeltörn

ohne den Stiefvater soll die Stimmung

wieder bessern. Doch kaum

auf See, kommt es zu dramatischen

Ereignissen: Nach einer

Explosion an Bord strandet das

Schiff auf einer einsamen Insel.

Und das soll nicht die einzige Katastrophe

bleiben. Es scheint, dass

jemand sichergehen will, dass die

Familie die Insel nicht lebend verlässt...

Seine neueste Idee befördert Megan

direkt in die Welt der Reichen

und Schönen – und in seine Nähe.

Doch sie weiß, sind seine Küsse

auch noch so verführerisch, ein

Mann wie Josh kann sich niemals

binden. Als aber dramatische Ereignisse

Josh und Megan zusammenführen,

muss sie sich eines

Tages entscheiden: Soll sie das

Wagnis eingehen und ihrer Liebe

eine Chance geben?

Sabine Bernard, Zweigsbibliotheksleiterin

„Fit für 100, Bewegung heißt Leben“

Die Physiotherapeutin Susanne

Kutz bietet in Kooperation mit der

Caritas-Tagespflege am Harkortbogen

wegen der großen Nachfrage

bereits zum 4. Mal das spezielle

Bewegungsprogramm an. Der

Kurs startete Mitte September - ein

Einstieg ist aber auch jetzt noch

möglich. Wir treffen uns: dienstags

um 16.30 Uhr in den Räumen

der Caritas-Tagespflege am

Harkortbogen, Luisenglück 47

(Eingang neben Kaufland) 44225

Dortmund; Kosten: 66,-EUR (11 x

1 Std..) Als Präventionskurs übernehmen

die Krankenkassen 80 %.

Eine Abrechnung ist auch als Rehasport

möglich. Auf Ihr Kommen

freuen sich die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Tagespflege &

Susanne Kutz

Zum Projekt „fit für 100“ Ziel der

wöchentlich stattfindenden Bewegungsstunden

ist eine Verbesserung

der Alltagskompetenzen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

sollen (wieder) in die Lage

versetzt werden, eigenständig Verrichtungen

des täglichen Lebens

wie aufstehen, gehen, Treppen

steigen oder Körperpflege selbst

ausführen zu können oder die

Pflegekraft bei pflegerischen Maßnahmen

aktiv zu unterstützen.

Auch zur Sturzprophylaxe wird

mit dem Training ein wichtiger

Beitrag geleistet, denn die vielfältigen

Koordinationsübungen

schulen vor allem die Gleichgewichtsfähigkeiten.

Die notwendige

Grundlage dafür wird durch

die Kräftigungsübungen geschaffen.

Das Bewegungsangebot hilft

vor allem hochaltrigen und an

Demenz erkrankten Menschen

Alltagshandlungen möglichst

lange selbstständig verrichten zu

können, denn nachlassende Kraft

ist nur allzu oft ein Faktor, der im

Alter leistungsbegrenzend wirkt.

Die Erfahrungen aus der ersten

Projektphase haben gezeigt, dass

das Kraftniveau vieler Älterer erheblich

gesteigert werden kann.

Dies führt letztlich auch zu einer

größeren Lebensqualität und -zufriedenheit.

19


20

CDU-Sommerfest für alle

Innenstadtbewohner im Hotel Esplanade

Mitte August lud die Dortmunder

CDU in Kooperation mit der MIT

Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung

zu einem Sommerfest für

alle Innenstadtbewohner ein. Das

Fest fand im Innenhof des Hotels

Esplanade statt. Auch der OB-

Kandidat von CDU und FDP, der

Dortmunder Rechtsanwalt Joachim

Pohlmann sowie der Fraktionsvorsitzende

Frank Hengstenberg

und MdB Erich G. Fritz waren zu

Gast. Eine große Tombola mit

schönen Preisen wie etwa Reisegutscheinen

und einem hand-

signierten Fußball, der Auftritt

der Dixieland-Swing-Mainstram-

Band „Darktown Stompers“ sowie

Kaffee und Kuchen oder

auch Grillwürstchen und frisches

Dortmunder Bier rundeten das

CDU-Sommerfest ab.

ComputerClub Dortmund bietet an

Computer-Basiswissen

für Neueinsteiger

vom 24.09. bis 15.10.2009, jeweils

7 x, dienstags und donnerstags

von 9.30 bis 12.30 Uhr; Fotobuch

erstellen – das persönliche

Geschenk – zweitägiger Workshop

am 25.9. und 2.10.2009, jeweils

von 9.30 bis 12.30 Uhr

PC-Kurs zum Reinschnuppern

vom 28.9. bis 5.10..2009, jeweils

von 9.30 bis 12.30 Uhr

Chat-Foren im Internet

am 2. Okt. 2009, 9.30 bis 12.30 Uhr

Googlen Sie mit!

Suchen und Finden im Internet

ist Thema des eintägigen

Workshops am 7. Oktober

von 9.30 bis 12.30 Uhr

Das eigene Notebook kennen lernen

und verstehen ist Thema des eintägigen

Workshops am 7. Okt., 9.45

bis 12.00 Uhr

Seniorenkurse

Microsoft Schnupperkurse

jeweils eintägige Workshops in

MS Word am Freitag, 9.10.2009,

in MS Excel am 16.10.2009

E-Mails schreiben

In dem Workshop am 26. und

28. Oktober, jeweils von 9.30 bis

12.30 Uhr erlernen die Teilnehmer

E-Mail-Adressen

einrichten, schreiben, empfangen,

Datenanhänge sowie den Umgang

mit gefährlichen E-Mails

Computer-Basiswissen

für Neueinsteiger vom 27.10. bis

17.11. über 7 Termine, jeweils

von 9.30 bis 12.30 Uhr in den

Schulungsräumen in Dortmund-

Schüren

Computer-Basiswissen II

Aufbaukurs von Kurs I sowie für

Quereinsteiger mit Vorkenntnissen

geeignet – vom 27.10. bis

17.11.2009, jeweils 7 x, dienstags

und donnerstags von 9.30 bis

12.30 Uhr

Kurse für Kids/Teens - auch in den Herbstferien

Sicher chatten

Wo und wie finde ich sichere und

interessante Chat-Plattformen?

Herbstferien-Workshop am 12. +

14. Oktober, jeweils von 10.30

bis 12 Uhr, in den Schulungsräumen

in Dortmund-Brackel

Internet-Führerschein

Sicher surfen im Web - findet

während der Herbstferien vom

19. bis 22. Oktober, jeweils von

10 bis 12 Uhr statt

Ein Fotoworkshop für Kids

um Digitalbilder am PC bearbeiten

zu können, findet in den

Herbstferien vom 19. bis 22. Okt.,

jeweils von 10 bis 12 Uhr in den

Schulungsräumen in Dortmund-

Schüren statt

Ebenfalls in den Herbstferien findet

in Dortmund-Schüren der

MP3-Workshop, Montag 19.10.

und Mittwoch, 21.10. jeweils von

15 bis 16.30 Uhr, statt


Vereinsgemeinschaft

Dortmund-

Wellinghofen wählte

neuen Vorstand

v. l.: Dieter Kappen, Hans Rotschuh, Peter

Pfeiffer, Willi Tietz, Wilfried Diederichs

Die Vereinsgemeinschaft Wellinghofen

hat auf ihrer diesjährigen

Jahreshauptversammlung einen

teilweise neuen Vorstand gewählt.

Er setzt sich wie folgt zusammen:

Ehrenvorsitzender: Hans Rothschuh

(TUS Wellinghofen), 1.

Vorsitzender: Peter Pfeiffer (SPD),

2. Vorsitzender: Dieter Kappen

(IGBCE), Schriftführer: Wilfried

Diederichs (Siedlergemeinschaft

Crone), Kassierer: Helmut Broich

(CDU)

In der Vereinsgemeinschaft Wellinghofen

haben sich 30 Vereine,

Institutionen, Organisationen und

die Kirchen aus dem Raum Wellinghofen

zusammengeschlossen

mit dem Ziel, das kulturelle und

gemeinnützige Leben zu fördern.

Wichtige Bestandteile der Vereinsarbeit

sind u. a. alle drei Jahre das

große Wellinghofer Dorffest, das

zum 8. Mal am 25. und 26. Juni

2010 stattfinden soll.

Neben diesem „Prestigeobjekt“

finden auch „zig“ weitere attraktive

Events im Jahr statt.

Der 1. Vorsitzende, Peter Pfeiffer,

ist zu erreichen unter:

Godekinstr. 112,

44265 Dortmund,

Tel./Fax. (0231) 464638 und per

E-Mail hp.pfeiffer@t-online.de

Willi Garth stellte neues Buch vor

querbeet – Hörde von Da Vinci Code bis Möppkenbrot

Geschichte ist unerschöpflich,

das musste Willi Garth, Autor des

neuen Buches, wieder einmal

feststellen. Doch die vorgegebene

Seitenzahl verlangte Einschränkungen.

Das neue Buch ist eine

Anekdotensammlung, gespickt mit

historischen Ereignissen, Überlieferungen

und persönlichen Erlebnissen

in und um Hörde. Herausragend

ist der Tatsachenbericht

über den Hörder Geistlichen Dr.

Emil Möller, der bei seinen Forschungen

über Leonardo herausfand,

dass das Universalgenie, das

bisher nur Leonardo hieß, in der

Stadt Vinci geboren wurde. Erst

von diesem Zeitpunkt an wurde

er Leonard da Vinci genannt. Die

Stadtväter von Vinci waren von

dieser Entdeckung und der plötzlichen

Berühmtheit ihrer Stadt so

begeistert, dass sie Dr. Möller am

4. Mai 1949 zum Ehrenbürger ernannten.

Dass die Ascheurne des

aus Hörde stammenden berühmten

Bildhauers Bernhard Hoetger zeitweise

von seiner Witwe im Küchenregal

zwischen Milchkanne

und Zuckerdose aufbewahrt wurde,

wird manchen verwundern.

Ein Filmteam drehte für das ZDF in

Dortmund und Hörde den Krimi

„Der Schnapper“ und bescherte

dem Buchautor, der die Mimen

zeitweise begleitete, erstaunliche

Einblicke in die Dreharbeiten. Der

bekannte Schauspieler Horst Krause

spielte darin den Kommissar.

Drehorte waren beispielsweise der

Hörder kath. Friedhof, die Dimberger

Glocke und die Hörder Burg.

Wirklich querbeet geht es weiter

durch die westfälische Küche mit

Möppkenbrot und Pannegüätte.

Erinnert wird an den Filmschauspieler

Albrecht Schoenhals, der

im Hörder Stiftshof Goethe las

und seine Hörder Wurzeln offenbarte.

Albert Schweitzer schickte

dem Autor, der damals begeisterter

Autogrammsammler war, aus Lambarene

die schönste aller Widmungen.

Der Abbruch des Hörder

Stahlwerks ist ein Thema und die

anschließende Reise Garths nach

China, als offizielles Mitglied der

Hörder Delegation. Erinnert wird

auch an das legendäre Hörder

Volksblatt, an Pelle Jöns, den privat

sehr stillen Humoristen, der

in einem Gartenteich an der Hagener

Straße einen Hecht „angel-

Am 11. September stellte Willi Garth sein

neues Buch im Hörder Bürgersaal vor

te“. Bubenstreich, Burggeister und

das gastliche Hörde sind weitere

Themen. Das Buch bietet auf 80

Seiten viel Wissenswertes, Unter-

„NRW-Sportschule“ Goethe-Gymnasium

erhält neue Dreifachturnhalle

Der frisch gebackene Direktor

des Hörder Goethe-Gymnasiums,

Christoph Nattkemper, hatte Ende

August - kurz nach seinem Amtsantritt

- großen Grund zur Freude:

„Seine“ Schule soll mit einer

Gesamt-Investitionssumme von

4.380.793€ in den nächsten 18

Monaten eine Dreifachturnhalle

erhalten. Auf Grund der unbedingt

erforderlichen Landesförderung

muss die Baumaßnahme

noch in diesem Jahr begonnen

werden. Das Projekt wurde daher

kurz zuvor wegen der gebotenen

Eile vom scheidenden Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Langemeyer

(SPD) und vom CDU-Fraktionsvorsitzenden

im Rat der Stadt

Dortmund, Frank Hengstenberg,

per Dringlichkeitsentscheidung

auf den Weg gebracht. Man kann

davon ausgehen, dass der Rat sich

in Kürze mit der Angelegenheit

haltsames und Amüsantes. 26 Geschichten

aus Hörde und Umgebung,

durch teils unbekannte Fotos

ergänzt, laden zu einem kurzweiligen

Lesevergnügen ein.

Das Buch ist im Wartberg Verlag

erschienen. Es kostet 11 Euro.

Wegen einer in Hörde fehlenden

Buchhandlung ist das Buch in

Hörde nur bei dem Fotofachgeschäft

Feldmann, Hermannstraße

38, erhältlich. Zu den Öffnungszeiten

des Heimatmuseums (jeden

1. Donnerstag im Monat) wird es

auch vom Heimatverein angeboten.

Ansonsten ist es über jede

Buchhandlung zu beziehen (ISBN

978-3-8313-1970-1).

befassen und entsprechend beschließen

wird, Die neue Dreifachsporthalle

ist unter anderem

in Hörde sehr willkommen, weil

das Goethe-Gymnasium in seiner

Eigenschaft als „NRW-Sportschule“

- das offizielle Schild „NRW-

Schule“ wurde ebenfalls Ende August

dem neuen Schulleiter durch

NRW-Innenminister Dr. Ingo

Wolf (FDP) und OB Dr. Gerhard

Langemeyer verliehen - in Zukunft

über mehr Hallenkapazität

verfügen können muss als bisher

vorhanden ist. Außerdem wird

die Halle ggf. wohl auch anderen

Nutzern aus Hörde und Umgebung

zur Verfügung stehen. Auf

die Bemerkung des Dortmunder

Oberbürgermeisters, der Titel sei

die Belohnung für ein innovatives

Schulprogramm, werden sowohl

das Lehrerkollegium als auch die

Schülerschaft zurecht stolz sein.

21


22

HTC-Clubmeisterschaft und

Sommerfest 2009

v. l.: Malte Schoeneberg, Vanessa Cotterell, Raimond Barnau,

Christine Benge, Oliver Hoffrichter, Kristin Schwanck, Hildegard Schauerte,

Doris Langer, Susanne Schneider, Peter Schwanck

Der Hörder Tennis Club 1930

e.V. hat zum zweiten Mal die

Endspiele der Clubmeisterschaft

zusammen mit einem anschließenden

Sommerfest ausgerichtet.

Die Kombination wurde von den

Mitgliedern mit Freude aufgenommen.

Das Motto hieß: Nachmittags

noch um den Sieg kämpfen und

abends an der Cocktailbar den

Sieg oder die Niederlage feiern.

Die Teilnahme der 79. Clubmeisterschaft

war erfreulich hoch.

Herausragender Spieler war mit

v. l.: Thomas Klopfer, Malte Schoeneberg

zwei Siegen und einem zweiten

Platz Malte Schoeneberg. HTC

Männerchor der Dortmunder Actien-Brauerei

konzertierte im ausverkauften Brauersaal

Der DAB-Männerchor besitzt im

Bereich des Chorverbandes Dortmund

einen hohen Stellenwert.

Geprägt durch mannigfache Aktivitäten

mit hörenswerten Auftritten,

bildet das Herbstkonzert

jeweils den absoluten Höhepunkt

des Jahres. Auch jetzt war

der Brauersaal, das traditionelle

Konzert-Domizil der Sänger, bis

auf den letzten Platz besetzt, als

sich der Chor mit seinen knapp

30 stimmstarken Akteuren einem

erwartungsfrohen Publikum vorstellte.

Nach dem Tod seines vor

einem Jahr verstorbenen, verdienstvollen

Dirigenten und Ar-

Der DAB-Männerchor

rangeurs Hugo Köhler, dessen

zu Beginn mit Ehrfurcht gedacht

wurde, sprachen die Sänger von

einem Glücksfall, dass Herbert

Grunwald als neuer Chorleiter gewonnen

werden konnte. So wurde

das Herbstkonzert unter seiner

Leitung, das den Titel „Welch ein

Geschenk ist ein Lied“ trug, ein

voller Erfolg. Es gab Beifall über

Beifall, Bier für die Sänger, Blumen

für die Solisten und auch

Dankesworte für die treuen Gäste

aus dem Hessenland, die auch

zum 75-jährigen Jubiläum im

nächsten Jahr wieder dabei sein

werden. Gerd Kontny

Mitgliederversammlung beim Verein

zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde

Im Anschluss an den Vortrag

„ausgegraben! 800 Jahre Hörder

Burggeschichte(n) in der Bezirksverwaltungsstelle

Hörde hatte der

Heimatverein Hörde zu seiner

Mitgliederversammlung 2009 in

den Bürgersaal eingeladen.

Die anwesenden Mitglieder wurden

zunächst vom Geschäftsführer

Helmut Broich herzlich begrüßt.

Nach der formellen Eröffnung

der Versammlung begrüßte der 1.

Vorsitzende Willi Garth die Mitglieder

und gedachte des verstorbenen

Mitgliedes und Förderers

des Vereins, Karl Stein, der auch

Träger des vom Verein verliehenen

„Konrad-Ringes“ war. In seinem

Bericht über die Veranstaltungen

in 2008 und die Aktivitäten des

Vereins betonte Herr Garth die

vielfältige und positive Resonanz

bei den Mitgliedern und in der

Presse. Als besondere Ereignisse

wurden die Ausstellung „Karl Alt“

bei der GWS und die „Konrad-

Ring-Verleihung“ an Herrn Harald

Heinze hervorgehoben.

Die zurzeit in der Hörder Burg

laufende Ausstellung „ausgegraben!

800 Jahre Burggeschichte(n)“

SHOES IN

wurde vom Museum für Kunst

und Kulturgeschichte, von der

Denkmalbehörde der Stadt Dortmund

in sehr enger Kooperation

mit dem Verein organisiert. Herr

Garth dankte den Verantwortlichen

der Stadt für das Projekt,

aber auch den Mitorganisatoren

und Helfern aus dem Verein für

ihr Engagement. Zudem erläuterte

er die schwierige Suche nach neuen

Räumlichkeiten für das Heimat-Museum.

Stadt und Politik

in Hörde seien in die Lösung des

Problems eingebunden. Alle seit

der Mitgliederversammlung 2008

neu in den Verein eingetretenen

Mitglieder wurden von Herrn Broich

namen-tlich begrüßt.

Aktuell hat der Verein 91 Mitglieder.

Schatzmeisterin Margarete

Heitmann erläuterte das

finanzielle Ergebnis des Vereins

und Kassenprüfer Heribert Wölk

v. l.: Bernhard Finkeldei, Margarethe Heitmann,

Willi Garth, Helmut Broich Foto: Heimatverein

berichtete über die Kassenprüfung,

die ohne Beanstandungen

verlaufen sei. Herr Sascha Koltermann

- bisher stellv. Vorsitzender

des Vereins - hatte sein Amt am

27.4.09 aus beruflichen und persönlichen

Gründen niedergelegt.

Daher war die Neuwahl eines

stellv. Vorsitzenden erforderlich.

Auf Vorschlag des Vorstandes wurde

Herr Bernhard Finkeldei als

neuer stellv. Vorsitzender einstimmig

gewählt. Den Abschluss der

Jahreshauptversammlung bildete

die Vorführung des Films: Hörder

Fassaden - Teil 2 -, den Vereinsmitglied

Heribert Wölk gedreht

hat. Er erhielt viel Beifall für seinen

eindrucksvollen Filmbeitrag.

Verein zur Förderung der Heimatpflege

e.V. Hörde

(www.heimatverein-hoerde.de)


Bad Hörde – Sichtweisen vom Seeufer VII

Lassen Sie uns heute mal über ein

Loch, Wasser und Geld und Moral

reden. Sie erinnern sich noch, die

Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen

sollten die Gesamtkosten

des Projektes Phönix-See

decken, eine schwarze Null sollte

herauskommen. Aber von vorne.

Wasser ist satt vorhanden, so hieß

es, zumindest im Modell. Haben

Sie die Kurzform vielleicht auch

noch im Ohr, man stellt die Pumpen

ab und schon ist Land unter,

damals, beim ersten Spatenstich

von höchster Stelle so beschlossen

und verkündet.

Und jetzt, Jahre später und Meter

tiefer im Gelände, „Plan B“? Bei

der Erstbefüllung soll mit Trinkwasser

nachgeholfen werden. Das

geht schneller und sicherer hört

man. Die Vermarktung wird beschleunigt.

Denn wer kauft schon

ein Grundstück, bei dem der

Hausteich noch nicht fertig und

gefüllt ist? Das geht gar nicht. Da

muss man Prioritäten setzen. Und

schließlich hat das Ganze doch

einen eigenen Charme. Man kriegt

Rabatt, Großkundenrabatt. Also

auf zur Schnäppchenjagd. Mögen

die letzten Nörgler doch endlich

verstummen. Das Geld bleibt in

der Stadt. Mensch, das Ganze

ist so genial, eigentlich ist das viel

zu gut für einen „Plan-B“. Das ist

doch ein 1 A-Plan. Vielleicht hatte

man ja nur vergessen das bei den

Gesamtkosten mit zu berücksichtigen.

Oder man sieht es als Zubrot.

Wie dem auch sei, ein Ass im Ärmel

ist immer gut, und beim Pokern

lässt man sich halt nicht gerne

in die Karten, schon gar nicht in

die Ärmel schauen. Denn wenn

der „Joker“ sticht, heißt es freundlich

bleiben und für die einen zahlen,

die anderen mit Genuss kassieren.

Ach ja, es gibt noch eine

Kleinigkeit. Im Jahresschnitt fehlen

50.000m³ Wasser, kaum der Rede

wert, gerade mal 10% der Erstbefüllung,

und nur gut 50m³ pro

Wohneinheit pro Jahr, wenn denn

mal alles bebaut ist. Das kann über

Tiefenpumpen leicht ausgeglichen

werden; ganz billig. Zur Not gibt

es, wen wundert es, die DEW, die

springt gerne ein.

Mal auf den Punkt gebracht, der

See funktioniert dauerhaft nicht

von alleine. Stutzig bei dem

Ganzen macht das Wörtchen „im

Schnitt“. Wenn ich einen Fuß in

heißes Wasser halte, den anderen

in Eiswasser, habe ich am einen

Verbrennungen, am anderen Erfrierungen,

im Schnitt aber eine

ideale Badetemperatur. Und wie

ist es beim See? Im Winter Hochwasser

bis zum Überlaufen und

im Sommer Ebbe? Im Schnitt mal

zu nass und mal zu trocken. Wen

wundert es, dass die DSW dieses

„Fass ohne Boden“ so schnell

wie möglich, 10 Jahre früher als

geplant, loswerden will; aber bitte

vergoldet und schnell, denn

im Moment haben die es bei der

Stadt ja nicht so mit dem Rechnen.

62,5 Millionen für 29 Hektar, zuzüglich

4,8 Mio. für notwendige

Betriebseinrichtungen macht umgerechnet

232€ pro m² Hausteich.

Nur zum Verständnis, das ist nicht

der Preis für erstklassiges, erschlossenes

Bauland in bester Lage,

sondern der Preis für ein inkontinentes,

Wasser gefülltes Loch.

Im Gegenzug sind dann die DSW

bereit das Risiko der Grundstücksvermarktung

allein zu tragen.

Angesichts eines Szenarios explodierender

Kostenrechnungen

mehr als nobel, oder gehört das

etwa mit zum Spiel und war nur

ein großer Bluff. Klar ist, dass

sich die offizielle Gesamtkostenrechnung

deutlich verändert. Bei

marktüblichen 4% reduziert sich

die Zinslast in 10 Jahren um etwa

25 Mio. Hinzu kommen für den

Zeitraum noch eingesparte Unterhaltungskosten

von 10 x 1,5 Mio.

Gesamt also schlappe 40 Mio.

Euro. Von den prognostizierten

220 Mio. Gesamtkosten bleiben

dann unter dem Strich nicht mal

120 Mio. € als offen übrig, die über

die Vermarktung der Grundstücke

hereinzuholen sind. Das müsste

doch nun wirklich für den großen

Retter DSW zu schaffen sein.

Abschließend, ohne besonders

auf das Hickhack um den maroden

städtischen Haushalt und das

damit verbundene Theater anspielen

zu wollen, aber irgendwie hat

man doch immer öfter das Gefühl

„verarscht“ zu werden. Warum erscheint

es wichtig die Menschen

vor Ehrlichkeit zu schützen? Das

ist wohl alles eine Frage der Sichtweise.

Klaus Tillmann

Ein Ort der friedlichen Stille:

„Haus der Sinne und würdigen

Abschiednahme“

Am 22. August präsentierte das Bestattungshaus

Heinrich Kritzler seine

neuen Räumlichkeiten.

Zum „Tag der offenen Tür“ verschafften

sich viele Besucher einen

persönlichen Eindruck. Für das

leibliche Wohl war gesorgt. Der Erlös

geht als Spende an die Hospiz-

Initiative Schwerte e.V.. Mit dem

„Raum zur Sonnenseite“ hat das

Bestattungshaus Heinrich Kritzler,

dessen Philosophie es ist, Traditionen

zu bewahren und neue Wege

zu gehen, seine Räumlichkeiten auf

Wunsch und Anregung von Angehörigen

zur Gartenseite hin erweitert.

Etwa ein halbes Jahr dauerte die Fertigstellung

des Anbaus über 2 Ebenen.

Weil zum Unternehmen auch

eine modern eingerichtete Tischlerei

mit CNC Maschinen gehört,

konnten Heinrich Kritzler und seine

Mitarbeiter fast alles in Eigenregie

erledigen.

Lediglich beim Rohbau war er auf

die Hilfe externer Dienstleister angewiesen.

Der Anbau ist hell und

freundlich, mit Blick auf den parkähnlichen

Garten des Abschieds-

hauses. „Im ‚Raum zur Sonnenseite’

haben die Hinterbliebenen die

Möglichkeit, Verwandte, Freunde

und Bekannte einzuladen“, erklärt

Heinrich Kritzler.

Auch Gesprächskreisen und Gruppen

stehe der „Raum zur Sonnenseite“

zum Gedankenaustausch

über Verlust und Trauer zur Verfügung.

Schon beim Betreten des

„Hauses der Sinne und würdigen

Abschiednahme“ sollen den Angehörigen

Wärme, Geborgenheit und

Sicherheit vermittelt werden. Hell,

freundlich und lichtdurchflutet wie

der Eingangsbereich präsentiert sich

das ganze Gebäude. Besprechungsräume,

Trauerhalle, Warteraum,

der neue „Raum zur Sonnenseite“

sowie die Abschiedsräume und die

neue Sargausstellung überzeugen

durch ein freundliches Ambiente.

Durch ein durchdachtes Raumkonzept

mit viel Licht und hellen Farben

ist eine Atmosphäre entstanden, die

der emotionalen Ausnahmesituation

Hagenentgegenkommt. “Das AbschiedsVond

haus ist ein Ort der freundlichen

Kritzler_1_38_CMYK_646_0909 Stille, in dem der Trauer Raum und fr

Zeit gegeben wird“, so Kritzler.

Haus der Sinne und

würdigen Abschiednahme

Heinrich Kritzler

www.bestattungshaus-kritzler.de

23


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