150.000 Stück - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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150.000 Stück - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

150.000 Stück

Gesamtauflage in Dortmund

Kostenlose Haushaltsverteilung!

1 1


Jetzt wird es Ernst! Am 4. September

ist die Frist zur Einreichung von Einwänden

gegen den geplanten Bau

des Supermarktes im Dorstfelder

Park abgelaufen. Neben zahlreichen

Einsprüchen verschiedener Bürger

und von Naturschutzverbänden, ist

auch „DorstfeldAktiv“ massiv und

mit vielen stichhaltigen Argumenten

gegen die Parkvernichtung vorgegangen.

So haben unter anderem

die Herren Kleinfeld und Fuß ausführliche

Schreiben an das Planungsamt

gerichtet und ihre Einwände

dezidiert dargelegt. Darüber hinaus

reichte Herr Oberschulte eine erste

Auswahl der Unterschriftenlisten der

über 1000 Parkbefürworter ein und

machte damit deutlich, auf welch

großen Widerstand Stadt, Verwaltung

und Investor in Dorstfeld stoßen. Seit

Kurzem kann die Bürgerinitiative sich

zudem kompetenter, anwaltlicher

Unterstützung sicher sein. Der über

Dortmunds Grenzen hinweg renommierte

Experte für Verwaltungsrecht

Manuel Kabis vertritt die Einwender

fortan im laufenden Verfahren. Zusammen

mit ihm konnten in letzter

Zeit neben den bekannten Argumenten

auch noch weitere Erkenntnisse

gewonnen werden, die uns

zuversichtlich stimmen, dass es doch

noch zu einer vernünftigen Lösung

kommen wird. Gleichzeitig werfen

diese Erkenntnisse aber auch Fragen

auf, auf die wir keine Antworten parat

haben und die uns stutzen lassen.

Büros statt REWE!?

Wir fragen uns zum Beispiel, warum

der Investor M.P.M. GmbH aus Vechta

ein Gutachten hat erstellen lassen,

in dem geprüft wird, ob in dem geplanten

Gebäude eine Nutzung in

Auch das Tryp Hotel in Eichlinghofen

an der Uni wurde vom Unwetter

kalt erwischt und schwer beschädigt.

Das Haus war an jenem 26.

Juli komplett ausgebucht, da viele

Gäste zum BVB-Spiel gegen Juventus

Turin wollten. Doch nicht nur

das Spiel fiel sprichwörtlich ins

Wasser, sondern auch im Hotel hieß

es plötzlich und vollkommen unerwartet

Land unter... Ob Biergarten,

Lobby oder Speiseräume; überall

im und ums Hotel bot sich ein Bild

der Verwüstung. Das Wasser stand

teilweise einen halben Meter hoch

und drang in sämtliche Räume des

Erdgeschosses ein. Hinzu kamen

erhebliche Hagelschäden an Autos

und Laternen. Die Gäste zeigten

aber ob der außergewöhnlichen Si-

2

Der große Bluff!?

Von Büros, schweigenden Lehrern und nicht

eingehaltenen Versprechen...

(v.l.). Dr.-Ing. Hans Fuß und Helmut Kleinfeld von „Dorstfeld ATIV“ mit RA Manuel Kabis

in dessen Kanzlei am Königswall 28

Form von Büroräumen möglich ist.

Gibt es etwa doch ein Standortrisiko

und möchte der Investor für den Fall

der Fälle vorsorgen? Oder können Sie

sich einen anderen Grund für dieses

Gutachten vorstellen? Laut Stadt

(Drucksache 11853-08) wird das

Parkgrundstück jedoch ausschließlich

als Standort für ein Einzelhandelsunternehmen

freigegeben. Was

wird hier gespielt? Sollen hier Tatsachen

geschaffen werden, die im Falle

eines (beabsichtigten?) Scheiterns

des Supermarktes eine (beabsichtigte?)

andere Nutzung dann zwingend

machen? Gibt es eigentlich

eine schriftliche Zusage von REWE,

dass sie in dem geplanten Gebäude

einen Supermarkt einrichten? Oder

ist es dem Investor vielleicht sogar

lieber, wenn anstelle der Wursttheke

Schreibtische das Gebäude füllen? Im

Masterplan Einzelhandel, mit dem ja

hinlänglich argumentiert wurde, kann

man lesen, dass durchschnittlich alle

800m ein Supermarkt zu finden sein

müsse. Wenn dann im Dorstfelder

Park womöglich ein Bürogebäude

steht, dann muss die Stadt eine andere

Fläche in der Nähe zur Bebauung

mit einem Laden freigeben. Wo

könnte diese Fläche sein? Vielleicht

im Schulte-Witten-Park?

Wenn eine Grundschule sich mehr

Verkehr und Abgase wünscht...

Was muss eigentlich passieren, damit

eine Grundschule nicht gegen

mehr Verkehr, mehr Lärm und mehr

Abgase in unmittelbarer Nähe protestiert?

Dies alles droht nämlich der

Gutenberg-Schule, sollte die Parkbebauung

Realität werden. Als wir

nachfragen wollten, erhielten wir

außer offener Ablehnung keine richtige

Antwort. Es war jedoch heraus

zu hören, dass die Schule befürchtet,

dass sie ihren angestrebten Erweiterungsbau

nur dann bekommen wird,

wenn der Supermarkt gebaut wird.

Erstens: Das ist falsch! In der Begründung

des Vorhabenbezogenen

Bebauungsplanes InW 216 von der

Stadt Dortmund findet sich auf Seite

4 ein Abschnitt, der dieses widerlegt.

„Der Schulerweiterungsbau kann

unabhängig vom neuen Supermarkt

errichtet werden.“ Zweitens: Wenn

dies stimmen würde, wäre es glatte

Erpressung. Also fragen wir uns, wer

diese falsche Information in der Schule

gestreut hat und wer hier anschei-

Tryp Hotel vom Regen verwüstet

Betroffene Bürger finden Unterschlupf

tuation ungeheuren Einsatz und unterstützten

die Hotelangestellten mit

allen Kräften beim Wasserschippen.

So konnte man im ganzen Hotel

viele fleißige Helfer beim Kampf gegen

die Wassermassen beobachten

und stellte trotz allen Übels erfreut

fest, dass es auch in unserer Zeit

noch Solidarität gibt. Zum Dank

erhielten die Gäste hinterher ein

Buffet.

Seit dem 29. Juli sind im Tryp Familien

mit Kindern und Hunden aus

den betroffenen Gebieten in Marten

und Dorstfeld untergebracht, deren

Wohnungen beim Jahrhundertregen

Chaos im Tryp-Hotel - Das Wasser

kam durch die Decke

nend so großen Druck ausübt, dass

die Gefährdung von Kindern durch

ein erhöhtes Verkehrsaufkommen,

eine Erhöhung der Abgase und des

Lärmpegels von Seiten der Schule

billigend in Kauf genommen wird?

Doch so etwas scheint in der Causa

Dorstfelder Park an der Tagesordnung

zu sein. Wie wir wissen, haben die

IN-Stadtmagazine mehrfach Kontakt

zu dem Architekten der Supermarktkette

K+K aufgenommen. Dieser

erklärte persönlich vor Ort die Bereitschaft

seines Unternehmens, in

den alten Edeka am Wilhelmplatz

einzuziehen, sollten gewisse Voraussetzungen

geschaffen werden.

Trotz mehrfacher Versprechen, dieses

schriftlich zu fixieren, wartet man

bis heute vergeblich auf ein solches

Schreiben. Wir können uns nicht vorstellen,

dass dieser Mann lügt! Wir

vermuten vielmehr, dass er sein Versprechen

nicht einhalten darf!

Ist das Frerich-Gelände mehr als

nur ein Park? Betrachtet man nun

diese beiden Aspekte, Grundschule

und K+K, dann werfen sich gleich

die nächsten Fragen auf. Ist die Bebauung

des Dorstfelder Parks von so

großer Bedeutung, dass im Hintergrund

Dinge passieren, die für den

gesunden Menschenverstand nicht

nachvollziehbar sind? Ist das Grundstück

so viel wert, dass es unter allen

Umständen verkauft werden muss?

Worin besteht dann dieser enorme

Wert?

Wir hoffen, dass wir in nächster Zeit

Antworten auf unsere Fragen erhalten

werden!

verwüstet wurden und die seither

auf die Renovierung ihrer Bleiben

bzw. auf neue Wohnungen warten.

Auch das Hotel selbst kämpft noch

immer mit den Folgen des Unwetters.

Seit Anfang August laufen Tag

und Nacht die Trocknungsgeräte

und langsam zeichnet sich ab, dass

die Renovierung so richtig losgehen

kann. „Die Tagungsräume sind inzwischen

wieder hergestellt“, kann

Hotel-Managerin Susanne Grewe

berichten; als nächstes sollen Lobby

und Restaurant folgen. Bleibt zu hoffen,

dass die betroffenen Menschen

schnellstmöglich wieder ein richtiges

Zuhause haben werden und

dass das Tryp alsbald wieder zum

Spanischen Abend einladen kann.


Die Auseinandersetzung um den

kleinen Dorstfelder Park und den

geplanten REWE-Markt zieht immer

skurrilere Kreise. Kämpfte

die Bürgerinitiative bislang gegen

die Politik, tritt nun ganz offen ein

weiterer Kontrahent auf den Plan.

Denn nachdem „DorstfeldAktiv“

regelmäßig Info-Blätter verfasst

und verteilt, setzt nun auch der

Gewerbeverein auf Information.

Information? Der Reihe nach... In

seinem Info-Blatt bezichtigt der

Gewerbeverein die Bürgerinitiative

der mehrfachen Lüge. Wir

wollten wissen, wer denn nun

Recht hat und recherchierten.

Unsere Ergebnisse möchten wir

Ihnen nicht vorenthalten.

„DorstfeldAktiv“ hatte verlautbart,

dass lediglich zwei potentielle

Mieter für das ehemalige Edeka-

Ladenlokal angesprochen wurden.

Laut Gewerbeverein stimmt dies

nicht. Es sollen „alle namhaften

Lebensmittelgroßhandlungen

kontaktiert und besucht“ worden

sein; „von der holländischen

Grenze bis in nördliche Regionen

Deutschlands.“

Den IN-Stadtmagazinen hingegen

liegt die Verwaltungsvorlage

(11853-08) der Stadt Dortmund

vor, in der namentlich Edeka und

REWE als einzig angefragte Nachmieter

zitiert werden.

Interesse von K+K am alten Edeka!?

Darüber hinaus widerspricht der

Gewerbeverein der Behauptung

von „DorstfeldAktiv“, dass das

Unternehmen K+K Interesse am

ehemaligen Edeka-Markt hätte.

Diese Behauptung von Seiten der

Bürgerinitiative lässt sich jedoch

sehr wohl aufrechterhalten. Herr

Beckers, der Architekt dieser Su-

Die Grenzen des guten Geschmacks

Geht man so mit den Meinungen anderer

Menschen um?

permarktkette erklärte erstmals

im Juni, dass sein Unternehmen

unter gewissen Voraussetzungen

gerne am Wilhelmplatz eine Filiale

eröffnen würde. Gegenüber

den IN-Stadtmagazinen bekundete

er noch zwei weitere Male

telefonisch das Interesse von K+K.

Zuletzt am 18. August, also einige

Zeit nach dem Info-Blatt des Gewerbevereins.

Laut dem Gewerbeverein behauptet

„DorstfeldAktiv“, dass das

Edeka-Ladenlokal noch zur Verfügung

stünde.

Richtig ist: Das Ladenlokal ist bis

Ende 2010 an Kik und Tedi vermietet.

Dass der Spar- und Bauverein

als Vermieter nach Auslaufen der

jetzigen Mietverträge liebend gerne

schnellstmöglich wieder einen

Vollsortimenter aufnehmen würde,

dürfte keine Überraschung

sein.

CDU zeigt sich uneins in Sachen

Supermarkt

Der Gewerbeverein wirft „DorstfeldAktiv“

des Weiteren vor, dass

hier eine „Version inszeniert“

werde, in der die „CDU etwas gegen

den Supermarkt“ habe.

Ob dies wirklich so zutrifft, lässt

sich nicht mehr nachvollziehen.

Jedenfalls steht fest, dass sich die

CDU-Ratsfraktion gegen die Bebauung

des Parks ausgesprochen

hat und lediglich die Ortsunion

Dorstfeld dafür votiert. Zur Information:

Frank Hengstenberg,

CDU-Fraktionsvorsitzender und

möglicher OB-Kandidat ist Mitglied

bei „DorstfeldAktiv“.

„Hundewiese“ ist ein offizieller

Park

In einem Fazit sieht der Gewerbeverein

den REWE-Markt im Park

als unbedingt notwendig. Er belebe

den Ort und sichere die Zukunft

von Dorstfeld. Zudem biete

der Park um das Schulte-Witten-

Haus genügend Platz zum spazieren

gehen, so dass man auf eine

„Hundewiese“ verzichten könne.

Diese despektierlich „Hundewiese“

genannte Anlage ist von der

Stadt Dortmund aber ganz offiziell

zu einem Park erklärt und als

Ausgleichsfläche für die Zerstörung

von Grünanlagen im Zuge

der Baumaßnahmen für die NS9

geschaffen worden. Des Weiteren

lässt sich sagen, dass der Bund für

Umwelt und Naturschutz Deutschland

(BUND) schon seit einiger

Zeit darauf hinweist, dass Dorstfeld

mit Grün unterversorgt sei.

Der BUND-Vorsitzende Thomas

Quittek dazu: „Die zunehmende

Versiegelung von Grünflächen in

Dorstfeld schafft jetzt schon große

klimatische Probleme.“ Wir halten

in diesem Zusammenhang auch

den kleinen Park für ausgesprochen

wichtig und erhaltenswert.

Schließlich empfiehlt der Gewerbeverein

der Bürgerinitiative

noch, ihren Namen in „Dorstfeld

Inaktiv“ zu ändern und unter dem

Slogan: „Dorstfeld – wir haben

alles... außer Geschäfte!“ zu firmieren.

Handelt es sich um eine Fälschung???

Da Wahrheit immer auch eine sehr

subjektive Angelegenheit ist und

Sei nicht stur man,

rufe Burmann!

Bedachungen

Bauklempnerei

S lartechnik

Dachstühle, Gauben und Fertiggauben

einschl. Bauantrag.

Balkonabdichtungen einschl. Plattierung.

es meistens mehrere davon gibt,

können und wollen wir hier kein

abschließendes Fazit zu den vorgebrachten

Vorwürfen wagen. Abgesehen

von den Inhalten scheint

aber ohnehin in erster Linie die

gewählte Form des so genannten

Info-Blattes höchst zweifelhaft zu

sein. Dass man Menschen, die

eine andere Meinung vertreten

derart angreift und persönlich verunglimpft,

kann doch wahrlich

nur als unseriös eingestuft werden.

Anscheinend ist der Gewerbeverein

mittlerweile derart nervös

geworden, dass es zu solchen

Kurzschlusshandlungen kommt,

die wir als stil- und geschmacklos

empfinden. Doch vielleicht ist es

auch ganz anders und stellt sich

so dar, wie Helmut Kleinfeld im

folgenden Leserbrief vermutet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Wochen sind in

Dorstfeld vereinzelt Flugblätter

im Namen des örtlichen Gewerbevereins

aufgetaucht, in denen

Herr Oberschulte und ich der

mehrfachen Lüge bezichtigt werden.

Ich möchte ausdrücklich

darauf hinweisen, dass wir diese

Blätter für eine Fälschung halten,

denn wir können uns beim besten

Willen nicht vorstellen, dass die

Mitglieder seines Vorstandes sich

zu einer derart unwürdigen und

unsachlichen Drucksache hergeben.

Ich möchte die Gelegenheit

zudem nutzen, um auf die

fundierten und belegbaren Veröffentlichungen

der Bürgerinitiative

„DorstfeldAktiv“ im Internet

hinzuweisen. Diese können von

jedermann unter www.dorstfeldaktiv.de

abgerufen werden.

Helmut Kleinfeld

Germaniastraße 63 44379 Dortmund (Marten)

Telefon 02 31 - 61 30 73

Fax 02 31 - 61 75 22

Internet: www.bedachungen-burmann.de

Kontakt: info@bedachungen-burmann.de

3


Offener Brief (26.7.2008) von

Gernot Roßner, Teutoburgerstr. 34,

an Bernd F. Tücking

Betr.: Das in den Hauseingängen

hinterlegte Flugblatt des Gewerbevereins

Dorstfeld bezüglich des

Verbauens der Grünfläche im Dorstfelder

Park - eher entwertend als

“Hundewiese“ bezeichnet.

Sehr geehrter Herr Tücking! Als

verantwortlich Zeichnende haben

Sie und die Herren Breitenstein

und Taubenberger Stellung zum

Tun von „Dorstfeld Aktiv“ genommen.

So werden Sie sich nun an

Ihren Worten messen lassen müssen.

Welche Werte „Dorstfeld Aktiv“

rundum abzugeben hat, kann

ich nicht bewerten. Indes sprechen

deren Aktivitäten und die Resultate

(Unterschriftenliste etc.) offenbar die

Grundbedürfnisse der Menschen

des Dorstfelder Ortskerns an. Der

Slogan des Gewerbevereins „Wir

sind für Sie da“ verfehlt offenbar die

Wirkung. Wenn Sie jetzt in einer Gegenoffensive

dergestalt in die Ketten

gehen, hat das wohl einen tieferen

Sinn. Ihre verbale Vehemenz vermittelt

den Eindruck, als vertausche der

Gewerbeverein seine Rolle mit der

einer Bezirksvertretung und vertrete

ganz andere als die hier vorgegeben

Interessen. „Unser“ Problem ist die

Zugehörigkeit zur Innenstadt. Deren

Vertreter sind mitunter nicht die Vertreter

Dorstfelds, obwohl so ausgegeben.

So irren Sie sich in der Ausrichtung

Ihrer Wut offensichtlich. Wenn

es Missstände in Dorstfeld gibt, so

hat dies die kommunale Zentralregierung

zu verantworten. Der alte

Edeka-Laden war weder schmutzig,

die Bedienungen nicht unfreundlich

und die fehlenden Parkplätze waren

ein konstruiertes Märchen, da jene

auf den Einstellplätzen des Spar- und

Bauvereins gegeben waren und sind.

Aufgrund der Heftigkeit Ihrer Aussagen

stellt sich die peinliche, aber berechtigte

Frage, von wem Sie bezahlt

werden - von besagter Zentralregierung

oder stehen andere Geldgeber

Pate? Als sich Lidl in Dorstfeld breit

machte, war eine Reaktion des Gewerbevereins

nicht auszumachen.

Durch die Ansiedlung dieses Unternehmens,

sowie der Plunderdiscounter

Kik, Tedi und Preishammer

verflachten die Angebote Dorstfelds

4

zusehends.

Ein REWE-Markt

auf dem Frerichgelände

wäre für die Dorstfelder ein

Schlag in das Gesicht. Ihre Herabwertung

besagter Grünfläche als

„Hundewiese“ ist indes schon unverschämt

und plakativ. Den Populismus,

welchen Sie „Dorstfeld Aktiv“

vorwerfen, betreiben Sie selbst.

Ja, was will denn der Mensch auch

mit einer Hundewiese, die „man

in einer Minute queren kann“, ein

Grün zum optischen Ausruhen nicht

vonnöten ist, da der Bürger ja kaufen

soll, es genügend Natur in Dortmund

gibt, weil jede Grasnarbe,

wie Grünstreifen auf der Autobahn

statistisch das Naturareal prozentual

im Stadtgebiet ergänzen. Dass die

wichtigsten Baumareale weiterhin

erhalten bleiben, beruhigt sicher

alle. Und selbstverständlich wird

ein Großteil zubetoniert. Oder wie

gedacht entstehen auf welchem Untergrund,

die zu errichtenden Parkplätze

(eigentlich ein interessanter

Wortwitz!)? Die Zeiten, in denen

Glas-, Asphalt- und Betongerümpel

als wirtschaftliche Messlatte die

Schraube der Gewinnmaximierung

anziehen konnten sind vorbei: Luft,

Grün, Erholsamkeit, optische und

akustische Ruheareale stehen im Primärfeld

und keine Angebote wildfässiger

Bauobjekte, welche sich nur

als Eintagsfliegen präsentieren. Herr

Tücking, Sie freuen sich auf eine

neue Fachbäckerei mit einem Außencafe!?

Die Existenz der Bäckerei

Uhlenbruch und die des gegenüberliegenden

Eiscafes sind Ihnen offensichtlich

egal - ein feiner Gewerbeverein

für Dorstfeld sind Sie. Mit

der Vollmundigkeit um die Lügen

anderer wäre ich an Ihrer Stelle vorsichtig:

Die Herren Oberschulte und

Kleinfeld wohnten gar nicht in Altdorstfeld,

so Ihre Anführung. Ersterer

wohnt in der Hochstraße, welche

sich im Bereich der evangelischen

Gemeinde befindet und die gehört

damit sehr wohl zum „Dorf-Areal“.

Wie ich indes Ihrer gewerblichen

Adresse entnehmen kann, liegt diese

in der Nähe des S-Bahnhofes Süd.

Aber Sie wohnen „natürlich“, wie

sich Auslegungen immer umbiegen

lassen, in Altdorstfeld. „Wir sind

für Sie da“ - im besagten Punkt des

neuanvisierten REWE-Marktes bitte

nicht, und verschonen Sie uns mit

Ihren Konstrukten in der Gestalt von

Wurfsendungen.

Freundliche Grüße

Feuerwehr erfreute die Kleinen

Ende Juni besuchte die freiwillige

Feuerwehr aus Deusen das Kindergartenprojekt

der Bildungs- und

Staunende Gesichter gab es beim

Besuch der Feuerwehr

Begegnungsstätte Selam e.V. in der

Höfkerstraße in Dorstfeld.

Eine Gruppe von 12 Kindern be-

Olsberg lockt – Minister Stein kam

„Wenn Engel reisen, lacht der

Himmel erst bei ihrer Rückkehr

Freudentränen.“ – Mit diesem

Spruch lässt sich unser großer Ausflug

ins schöne Sauerland überschreiben,

denn je näher wir unserem

Ziel Olsberg kamen, desto

blauer wurde der Himmel. Wir,

das waren Bewohner, Angehörige

und Mitarbeiter des Begegnungs-

Dortmunder Wanderer kennen ihn.

Dortmunder Jogger und Lauftreffs

ebenfalls. Gemeint ist der Wanderweg

„Rund um Dortmund“,

gekennzeichnet durch den Buchstaben

D in einem weißen Kreis.

Rund 110 Kilometer führt er um

das Dortmunder Stadtgebiet. Immer

nahe der Grenzen zu den umliegenden

Städten. Durch Wälder

und Felder, durch Täler und über

Berge. Aber auch durch manche

Dortmunder Vororte. Die Etappen

sind verschieden lang, da das Gelände

unterschiedlich schwer zu

staunte den Feuerwehrwagen mit

all seinem Werkzeug und Zubehör.

Durch vielfältige Aktionen bekamen

die Kinder tiefe Einblicke in

das Berufsfeld der Feuerwehrleute.

Die Augen glänzten, als sich jedes

Kind bei einer Rundfahrt mal als

richtiger Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau

fühlen konnte und sogar

selbst die Sirene betätigen durfte.

Das Kindergartenprojekt von Selam

e.V. hat noch Plätze ab Sommer

für Kinder ab zwei bis sechs

Jahren zu vergeben. Info:

selam@selam-ev.de Tel. 0231/533

00 69 Bildungs- und Begegnungsstätte

Selam e.V.

und Seniorenzentrums Minister

Stein sowie Ehrenamtliche und

Besucher des Städtischen Begegnungszentrums

Eving. Anlass für

die Fahrt war, unseren Angehörigen

die Großwäscherei „Textilpflege

Göddecke“ zu zeigen, die

die persönliche Wäsche unserer

Bewohner sowie unsere Hauswäsche

wäscht. Text / Foto: Solveig Löffler

Rund um Dortmund in 5 Etappen

laufen ist. Während es auf der ersten

Etappe von Kruckel über Hohensyburg

bis zum Freischütz und der 5.

Etappe vom Haus Dellwig nach Kruckel

reichlich hügelig bis bergig zur

Eine Gruppe des Lauftreff Wischlingen. Sache geht, gestalten sich die zweite

Etappe vom Freischütz zum Haus

Wenge und die dritte Etappe von

Haus Wenge in Lanstrop bis nach

Groppenbruch, nicht ganz so anspruchsvoll.

Da alle teilnehmenden

ca. 80 Läuferinnen und Läufer der

genannten und weiterer Lauftreffs

gut trainiert und erfahren sind, ging

auch diese Etappe ohne größere

Probleme zu Ende. Übrigens: Der

Laufreff Wischlingen sammelte nach

dem Unwetter des 26. Juli 2008

Geldspenden unter seinen Mitgliedern,

die dem arg geschädigten Immanuel-Kindergarten

in Marten zur

Verfügung gestellt wurden.


4. Offenes Atelier bei Gudrun Mon Alvarez

Am letzten August-Wochenende

gab es im Atelier in der Sternstr. 20

Die Vermittlung von Menschen

von Holzbildhauerin Gudrun Mon

mit Behinderung in den ersten Ar-

Alvarez ein buntes Programm. Zum

beitsmarkt ist eine der wichtigsten

einen gewährte sie natürlich einen

Aufgaben des Integrationsfach-

Einblick in ihren Arbeitsbereich mit

dienstes (IFD) Dortmund. Neben

Wildholz. Aus Wildholz fertigt sie

der Unterstützung bei Problemen

Skulpturen, diverse Objekte und

am vorhandenen Arbeitsplatz

Möbel. Die vielfältigen Holzarten

und der Beratung bezüglich der

mit ihren unterschiedlichsten Struk-

beruflichen Orientierung hilft der

turen und Farbfacetten konnte man

IFD aber auch Arbeitgebern bei

bestaunen, anfassen und interessante

Einblicke zur Holzverarbeitung- und

Gestaltung erhalten. Weitere Künst-

Materialien und fertige Kunstobjekte

im Atelier bei Gudrun Mon Alvarez

der passgenauen Besetzung von

Arbeits- und Ausbildungsplätzen.

Betrieben wird IFD in Form eines

ler waren eingeladen. Handfilzerin Außerdem bildet er mit Klaus Römer Trägerverbundes, dem neben der

Monika Ullherr-Lang zeigte künst- „Green Grass Two“ und die beiden Stadt Dortmund, dem Zentrum für

lerische Objekte, Tragbares und spielten Folk- und Bluegrass Songs Gehörlosenkultur federführend

besondere Accessoires aus farben- zur Unterhaltung der Gäste. Interes- das Diakonische Werk und der

frohem Filz. Diese Unikate gestaltet se an Folk? Gibt es jeden 2. Freitag Caritasverband angehören. Exem-

sie von Hand alle aus Wolle. Nüvit im Dietrich Keuning Haus zu hören. plarisch für die gute Arbeit, die

Girgin war mit einer Auswahl selbst Gudrun Mon Alvarez und Kater Pitti der IFD leistet, möchten wir an

entworfenen und individuell gestal- sind täglich in ihrem Atelier erreich- dieser Stelle über die erfolgreiche

teten Schmucks aus Glasperlen verbar. Vormittags von 10°° - 12°° Uhr Vermittlung einer jungen körpertreten.

Beeindruckende Fotografien und nachmittags von 15°° - 18°° behinderten Frau berichten. Als

gab es von Fromut Lämm und Mario Uhr. Beide freuen sich über Besuch!! Lena Knüppel, 20 Jahre alt, die

Marini zu sehen. Norbert Denning- Im viertel-jährlichen Rhythmus gibt Realschule erfolgreich abgeschloshaus,

der nostalgische Gussöfen aus es dann einen neuen Tag des offenen sen hatte, war ihr Wunsch ganz

Dänemark sammelt, restauriert und Ateliers in der Sternstraße mit sicher- klar: sie wollte eine Ausbildung

verkauft, führte mit interessierten Belich vielen interessanten Künstlern absolvieren. Im Mai dieses Jahsuchern

eine Diskussion über „Sinn- und Angeboten und kulinarischen

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mit

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Genüssen.

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res konnte der IFD sie an die An-

Liedmann

waltskanzlei von Angelika Focken

Der Mazda6. Jetzt ab 2,99 % 1) Spitzenplatz im ADAC EcoTest.

finanzieren.




Integrationsfachdienst gibt Menschen mit

Behinderung eine Chance

v. l.: Michaela Rat (IFD), Lena Knüppel

und Rechtsanwältin

Angelika Focken

vermitteln. Während eines Praktikums,

bei dem beide Seiten vom

IFD betreut wurden, konnte die

Einsatzfähigkeit der jungen Frau

festgestellt werden. Und so wurde

am 1. August aus der Praktikantin

Lena Knüppel die Auszubildende

Lena Knüppel. Doch dies ist nur

ein Beispiel von vielen. Insgesamt

konnte im letzten Monat die Zahl

arbeitsloser Menschen mit Behinderung

in Westfalen-Lippe um

2.500 gesenkt werden. Eine erfreuliche

Entwicklung, an der der

Integrationsfachdienst maßgeblich

beteiligt ist.

























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Presseberichte von 1908

Zusammengestellt von

Karl-Heinz Frese

Dorstfeld, 17. Februar 1908.

Mehrere jugendliche Arbeiter

wurden heute mittag dabei abgefaßt,

als sie in dem Hause Kaiserstraße

4 hierselbst, welches früher

von den Zigeunern bewohnt war

und nun leer steht, Leitungsrohre

abschlugen und diese stehlen

wollten. Vorher hatten die Bürschchen

schon in verschiedenen

Ladengeschäften Diebstähle ausgeführt,

welche von ihnen auch

eingestanden wurden. Die Diebe

wurden dem Gerichtsgefängnis

zugeführt.

Dortmund, 1. Mai 1908. Dummejungenstreiche.

Einem unserer Polizeibeamten ist

es gestern gelungen, einen schulpflichtigen

Jungen dabei abzufassen,

als er am gestrigen Nachmittage

von der westlichen Böschung

hinter der Dorstfelder Brücke aus

die vorbeifahrenden Personenzüge

mit dicken Steinen bewarf.

Personen scheinen dabei nicht

verletzt zu sein.

Dortmund, 3. Juli 1908.

Neue Straßenbahnunfälle. Die

sich häufenden Unfälle durch

die Straßenbahn erfüllen das Publikum

natürlich mit wachsender

Erbitterung. Mag auch die Schuld

nicht immer auf der Seite des

Fahrpersonals liegen, so sind doch

Vorkehrungen erforderlich, die die

Zahl der Unfälle einschränken. Es

ist dringend nötig, die in anderen

Großstädten, z. B. in Dresden, an

den Wagen angebrachten Fangapparate

auf ihre - soweit uns

bekannt, durchaus bewährte -

Brauchbarkeit zu prüfen und sie

eventuell auch hier einzuführen.

Bis dahin erhöhe man die Fahrprämien

an das Fahrpersonal, um

häufigem Wechsel vorzubeugen

und zuverlässige Fahrer zu halten.

Ob gerade in der Innenstadt die

Fahrgeschwindigkeit nicht eine

weitere Verminderung erfahren

kann, ist eine Frage, die ebenfalls

ernsthaft geprüft werden muß. Es

wird weiter zu untersuchen sein,

ob die jetzigen Bremsen an den

Wagen nicht besser durch hydraulische,

wie man sie in ähnlich

großen Städten wie Dortmund

längst eingeführt hat, zu ersetzen

sind.

Dorstfeld, 4. Juli 1908. Gesangwettstreit.

Der Kaiser hat dem Männergesangverein

Dorstfeld, der vor 8

Tagen das 50jährige Bestehen feiern

konnte, zu einem Wettstreit

die silberne Königsmedaille als

Ehrenpreis gestiftet, der für den

besten Vortrag eines Volksliedes

verliehen werden soll. Der Delegiertentag

zu dem geplanten

Sängerwettstreit findet am 9. August

d. Js. nachmittags 4 Uhr, im

Lokale des Herrn W. Bertz, Kaiserstraße

(Bürgerhaus), statt, der

Wettstreit am 11. Oktober.

Dortmund, 10.07.1908.

Der Bürgerverein des Westens tagte

gestern abend 8 ½ Uhr im Saale

des Herrn Eckert, Rheinische Str.

95. Der Vorsitzende, Herr Schulte-

Ebert, begrüßte zunächst nach

dem Danke an die Erschienenen,

besonders die Herren aus Dorstfeld.

Das Referat über die Eingemeindung

von Dorstfeld hat Herr

Lehrer Rummenhöller übernommen.

Die Eingemeindung hält der

Vortragende als im gegenseitigen

Interesse liegend. Dorstfeld würde

u. a. die Vorteile einer Großstadt,

wie z. B. der Wasserleitung, Kanalisation,

besserer Beschaffenheit

der Straßen usw. erlangen. Die

Bautätigkeit würde belebt werden

infolge billigerer Baugelder und

höherer Grundstücksbewertung.

Zu übersehen ist nicht der Vorteil

einer besseren Straßenhygiene,

die angesichts der jetzigen Staubentwickung

namentlich der Schule

zugute käme, ferner der elektrischen

Beleuchtung, die ohne

Eingemeindung nicht zu erlangen

ist, größere Feuersicherheit durch

eine ständige Feuerwache usw.

Das aufzuschließende Baugelände

Dorstfelds umfaßt etwa 1000

Morgen, die die Anlage größerer

industrieller Etablissements

ermöglichen würden. Dorstfeld

bringt u. a. als Gegengabe schöne

Schulen und Kirchen, ferner

Erweiterungsmöglichkeiten des

Dortmunder Straßenbahnnetzes

nach außen hin. Redner befürwortet

am Schlusse seines Vortrages

unter lebhaftem Beifall, der,

wie der Vorsitzende bemerkte, am

besten beweise, wie sehr man mit

dem Vortragenden einverstanden

sei, die Eingemeindung.

Da auch eine aus allen Ständen

Dorstfelder Bürger zahlreich besuchte

Versammlung sich einhellig

im Prinzip für die Eingemeindung

ausgesprochen hat, so beschließt

der Bürgerverein des Westens einstimmig,

Wohllöblichen Magistrat

zu ersuchen, Verhandlungen in

dieser Eingemeindungsfrage in die

Wege zu leiten.“

Dorstfeld, 25. Juli 1908.

Eine Tat, die an die des Mörders

Kurschuß erinnert, beging gestern

nachmittag der Bergmann W. Trippe

aus Dortmund. Er war auf der

Zeche „Dorstfeld 2“ beschäftigt,

und zwar mit Schlepparbeiten.

Von seinem Steiger Gustav Tünnemann

verlangte er gestern, daß er

ihn mit Hauerarbeiten beschäftige,

da er sonst zu wenig verdiene. Als

seinem Verlangen nicht entsprochen

wurde, zog T. einen bereit

gehaltenen Revolver und gab auf

den Steiger 3 Schüsse ab, von denen

2 den Unterleib streiften und

einer in den linken Unterschenkel

eindrang. Nach der Tat flüchtete

Trippe und konnte bis jetzt noch

nicht ergriffen werden. Er soll vorher

schon geäußert haben, er werde

dem Steiger eins aufbrennen.

Dorstfeld, 31. Juli 1908.

Der vor fast zwei Jahren begonnene

Umbau des hiesigen Personenbahnhofs

ist in ein neues Stadium

getreten. Die Unterführung

und Verlegung der Kaiserstraße

unter den Gleisen der früheren

rheinischen Bahn her ist, soweit

die Erdarbeiten und Brückenbauten

in Betracht kommen, beendet.

In der gleichen Höhe, wie

die Unterführung der Kaiserstraße,

soll auch die Hochstraße, die eine

viel benutzte Verbindung der unteren

Wittenerstraße und des Hellweges

bildet, gebracht werden, so

daß die Straße nach ihrer Fertigstellung

eine bedeutende Steigung

(1:18) bekommen wird.

Die Tiefbaufirma Gockel und

Niebuhr aus Bochum hat die

Ausschachtungsarbeiten an der

Hochstraße übernommen und ein

Feldbahngleise auf der südlichen

Seite der rheinischen Eisenbahn

gelegt. Die Erd- und Mergelsteinmassen

finden Verwendung bei

der Erbreiterung des Dammes der

rheinischen Bahn, die durch Abzweigung

der Verbindung zum


Dortmunder Hauptbahnhof notwendig

geworden ist.

Amts-Sparkasse Dorstfeld, 4. August

1908.

Infolge Umzuges bleibt die Sparkasse

am Mittwoch, den 5. d. M.

geschlossen. Die Geschäftsräume

befinden sich von diesem Tage ab

in dem Neubau Wittener Strasse

No. 9, in der Nähe des bisherigen

Lokals. Die Sparkassen-Verwaltung.

Dorstfeld, 2. August 1908. Vorturnerstunde.

Am heutigen Nachmittag fand in

der hiesigen Gemeindeturnhalle

eine Vorturnerstunde statt, zu der

die 11 Turnvereine des 2. Bezirks

des Hellweg-Märkischen Gaues

zahlreiche Vertreter entsandt hatten.

Den Übungsstoff bildeten die

für das am 23. d. Mts. in Dorstfeld

stattfindende Bezirksfest vorgesehenen

Übungen: Hantelübungen

und Sechskampf (3 Übungen

an Geräten, 3 volkstümliche

Übungen). Die weiteren Verhandlungen,

an die sich ein gemütliches

Beisammensein schloß, fanden im

Lokale des Turngenossen Herrn B.

Bertz (Bürgerhaus) statt.

Der äußerst zahlreiche Besuch

dieser Vorturnerstunde ist ein

sehr erfreuliches Zeichen für das

wachsende Interesse an der für

unser Volksleben so wichtigen

Turnsache; haben doch an dem

Deutschen Turnfeste auch 8 Mitglieder

des hiesigen Allgemeinen

Turnvereins teilgenommen.

Dorstfeld, 8. August 1908.

Die Verhandlungen über die Zusammenlegung

des einen Teiles

der hiesigen Feldmark (südlich von

der Zeche Dorstfeld), sind soweit

gediehen, daß die Vermessungen

stattfinden. Durch die zusammengelegten

Grundstücke wird eine

Anzahl Wege gelegt werden, die

die Verbindung nach Süden, nach

der Zeche Karlsglück, auch nach

der oberen Wittenerstraße herstellen.

Damit die zukünftigen Straßen

den steigenden Bedürfnissen

des Verkehrs genügen, ist ihre

Breite auf 14 Meter in Aussicht

genommen; einige freie Plätze

sollen auch geschaffen werden.

Der bisherige tiefe Hohlweg, der

bis zum Hellweg nach der Martener

Grenze führt, ist zugeschüttet

worden, da die Aktiengesellschaft

für Feld- und Kleinbahnenbedarf

(früher Orenstein und Koppel) die

zur Vergrößerung ihres Fabrikterrains

angekauften Grundstücke

im Laufe des letzten halben Jahres

auf die Bodenhöhe des bisherigen

Fabrikplatzes abtragen ließ.

Hoffentlich ist die Zusammenlegung

und die damit in Aussicht

genommene Schaffung von Bauplätzen

von Bedeutung für das

Wachstum unseres Ortes.

Dorstfeld, 10. August 1908.

Der hiesige Knappenverein feierte

am gestrigen Sonntag das Fest des

vierzigjährigen Bestehens unter

Beteiligung befreundeter Knappenvereine

aus den umliegenden

Orten durch Festzug, Konzert

und Ball, letztere waren gut besucht,

da das schöne Wetter und

der schattige Zieglersche Garten

viele Teilnehmer herbeigezogen

hatten.

Dorstfeld, 22. August 1908.

Die Bautätigkeit ist in diesem

Sommer in unserer Gemeinde

eine äußerst geringe gewesen;

wie im ganzen geschäftlichen Leben

macht sich auch in dieser Beschäftigung

eine ungemein starke

Zurückhaltung geltend.

Von öffentlichen Bauten ist das

an der unteren Wittenerstraße

gelegene neue Sparkassengebäude

vollendet worden; nach den

Plänen einer Dortmunder Archi-

tektenfirma erbaut, bildet es eine

Zierde des Ortes. Im Kellergeschoß

befindet sich die Dienstwohnung

eines Polizeibeamten,

im Erdgeschoß ist das Kassenlokal

der Amtskasse mit den notwendigen

Nebenräumen und ein Saal

für Sitzungen der verschiedenen

Körperschaften der Gemeinde;

das Obergeschoß bildet die

Dienstwohnung des Amtmanns

Herrn von Stojentin.

An dem Gebäude vorbei führt eine

neue breite Straße, die die untere

Wittenerstraße mit der Bismarckstraße

verbindet. Ein schmuckes

Gitter faßt das Grundstück ein;

die Mehrzahl der ausgeführten Arbeiten

war Dorstfelder Geschäftsleuten

übertragen.

Dorstfeld, 31. August 1908.

In der Versammlung des Krieger-

und Landwehrvereins wurden

nach Erledigung der gewöhn-

lichen geschäftlichen Angelegenheiten

zwei neue Mitglieder und

ein aus Dortmund überwiesenes

Mitglied aufgenommen. Die Versammlung

ehrte das Andenken

des seit der letzten Versammlung

verstorbenen Kameraden W. Rosenbohm

in der üblichen Weise.

Für den nächsten Sonnabend (5.

September) wird eine Felddienstübung

festgesetzt und der Vorstand

mit den Vorbereitungen betraut.

In der nun folgenden Sedanfeier

hielt der Vorsitzende, Kamerad

Schulz, eine von echtem Patriotismus

durchwehte Ansprache, in

der auf die Bedeutung des Tages

hinwies und betonte, daß wir uns

der großen Errungenschaften jener

denkwürdigen Zeit dankbar erzeigen

müßten. Die Rede schloß

mit einem Hoch auf Se. Majestät

den Kaiser und König. Unter dem

Gesang froher Lieder und den humorvollen

Vorträgen des Herrn L.

Middendorf aus Dortmund verlebte

die Versammlung noch einige

gemütliche Stunden.

Wegen Heirat des jetzigen suche

ich per 1. Oktober (1908) ein bess.

ev. Mädchen von 16-17 Jahren bei

familiärer Behandlung. Wilhelm

Starke, Dorstfeld, Roonstr. 1

7


Der allgemeine Knappenverein

„Glück-Auf“ Dorstfeld 1867 veranstaltete

nach der Flutkatastrophe

in Dorstfeld eine spontane

Spendenaktion, um den Kindern

am Wiesengrund zu helfen. Am

5. und 8. August standen die Kameradinnen

und Kameraden auf

dem Wilhelmplatz und baten bei

den Marktbesuchern um kleine

Spenden. Neben Bargeld kamen

auch einige Spielsachen zusammen.

Nach der Aktion konnten wir

fast 273 € zählen. Wir möchten

uns nochmals bei allen Spendern

bedanken, die uns unsere Soforthilfe

ermöglicht haben. Nachdem

der AKV Dorstfeld 1867 die Summe

auf 500 € aufgerundet hatte,

setzten wir uns mit dem Moderator

Uwe Kisker in Verbindung, der

ebenfalls zu den Flutopfern zählt,

8

Spendenaktion für Kinder im „Negerdorf“

da er selbst dort wohnt. Mit seiner

Hilfe konnten wir am 16. August

unsere Sach- und Geldspenden

an den Mann, beziehungsweise

an die Kinder bringen. Nachdem

jede Familie mit Kindern informiert

worden war, gab es viel Andrang.

Wir konnten an 46 Kinder je 10 €

als kleines Taschengeld verteilen.

Auch die gesammelten Spielzeuge

waren ruck-zuck verteilt. Die restlichen

40 € gingen als kleine Spende

weiter an die Dorstfelder Ferienspiele,

wo sie auch wieder den

Kindern zu Gute kommen. Leider

konnten wir nur für eine ganz kleine

Hilfe sorgen. Aber vielleicht haben

wir es geschafft, den Kindern

wenigstens eine kleine Freude zu

bereiten, damit sie für eine Weile

wieder an etwas anderes denken

konnten. Gabriele Rafalczyk

Ausflug der Knappen

Mitte Juni fuhren wir ins schöne

Sauerländer Städtchen Marsberg,

um den „Kilianstollen“ zu besichtigen.

Das Besucherbergwerk

ist nicht nur ein Kleinod für Mineralogen

und Geologen, auch

wir Knappen kamen auf unsere

Kosten. Eindrucksvoll schilderte

unser Führer das frühere Geschehen

und die Arbeitsweise unter

Tage. Nachdem wir mit Helmen

und Schutzkleidung ausgerüstet

waren, fuhren wir mit der Grubenbahn

etwa 10 Minuten bis in

das Grubenfeld „Oskar“, wo eine

konstante Temperatur von 8-10°C

herrscht. Von dort ging es dann zu

Fuß weiter bis zum Grubenfeld

„Frederike“. Die Führung – bergmännisch

Fahrung – war ein spannendes

Erlebnis. Ein herzliches

Glückauf! Gabriele Rafalczyk

In 14 Tagen zum Rekord:

Die Dorstfelder Ferienspiele

Ende Juli begannen im Schulte-

Witten-Park zum 18. Mal die Dorstfelder

Ferienspiele. Die Spiele, die

14 Tage lang unter dem Motto „Die

Reise zu den Planeten“ standen,

waren auch in diesem Jahr wieder

ein voller Erfolg und brachten einen

neuen Besucherrekord. Im Schnitt

waren 400 Kinder pro Tag anwesend.

Hauptattraktionen waren

zahlreiche Aktionsstände, die als

Planenten fungierten. Der „Planet

Tropic Blue“ etwa stand für das Element

Wasser – feuchter Spaß war

hier garantiert. Der „Music Planet“

stand für Musik, Tanz und Bewegung

und den „Planet der Affen“ erlebten

die Kinder überwiegend von

oben und „kletternder Weise“, denn

klettern ist ja bekanntlich das, was

Affen am besten können. Auch ging

es hier darum, seine Welt möglichst

schön und bunt zu gestalten. Aber

auch andere Attraktionen wurden

für die Kinder bereitgehalten, so

etwa auch das Basteln von Tieren

etc. Außerdem hatte das Familienbüro

Innenstadt-West in Kooperation

mit den anderen Veranstaltern

erstmals ein neues Angebot für die

kleinen und ganz kleinen Besucher

bis 3 Jahre organisiert. In der Nähe

des Spielplatzes im Schulte-Witten-

Park, etwas vom Ferientrubel der

„Großen“ entfernt, konnten die

ganz Kleinen krabbeln, spielen,

malen und bauen, und zwar sonnen-

und regengeschützt gemeinsam

mit ihren Müttern und Vätern

unter einem weißen Zeltdach. Die

MitarbeiterInnen Sabine und Hanna

Stein, Wolfgang Thiel und Larissa

Klein sorgten für altersgemäße

Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten

und waren Ansprechpartner

für die Eltern. Die Ferienspiele

wurden auch in diesem Jahr wieder

organisiert und finanziert von zahlreichen

Vereinen, Privatpersonen

und Institutionen. Der Dank der

Arbeitsgemeinschaft gilt hier den

Sponsoren für ihre Spenden, insbesondere

dem Knappenverein, den

örtlichen Bäckereien und allen weiteren

Unterstützern. Weiterer Dank

gilt insbesondere den vielen Ehrenamtlichen,

die bei der Organisation

und bei der Betreuung halfen.

TEMPO 30

Hier wird geblitzt...

Seit Mitte August stehen entlang

der Wittenerstraße (Kreuzung

Rheinische-Str. bis zum LIDL)

Tempo-30-Schilder. Was der Sicherheit

des Bürgers zur Gute

kommen soll, wird nun von vielen

teuer bezahlt werden müssen.

Denn schon kurz nach der Aufstellung,

tauchten mobile Blitzkisten

auf. Anscheinend ist Schluss mit

der Narrenfreiheit...


DEW21-Umweltwochen mit einem

„Tag der offenen Tür“

Ende August nahmen etwa 1200

Besucher am Tag der offenen Tür

im Kundenzentrum der DEW21

am Ostwall 51 teil. Im Mittelpunkt

des Interesses standen die drei

Themen Energieeinsparungen,

Energieeffizienz und Erneuerbare

Energien. Die Besucher hatten

Gelegenheit, sich umfassend beraten

zu lassen, insbesondere was

„Stromsparen im Haushalt“ und

„geringe Energiekosten“ angeht.

Ebenso konnte man sich über die

Möglichkeiten, eine eigene Solar-,

Wärmepumpen- oder Holzpelletsanlage

zu installieren, informieren.

DEW21 Kundenberater Thomas Rux

(links) im Gespräch mit Besuchern

Auch Erdgasfahrzeuge und deren

Besonderheiten wurden vorgestellt.

Wie immer bei Tagen der offenen

Türen kam auch der Spaß nicht

zu kurz. Das DEW21-Maskottchen

„Pido“, ein Gewinnspiel,

die Möglichkeit, einen „Segway“

(Selbstbalanceroller) zu fahren

und vieles mehr trugen zur Begeisterung

der Gäste bei.

„Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Die

evangelischen Pfarrer haben mit

2:1 gewonnen“, hieß es am Ende

der diesjährigen Auflage des Spiels

Pfarrer gegen Imame im Hoesch-

Park. Wie schon in den letzten

zwei Jahren, bildete das Aufeinandertreffen

von Christen und Muslimen

den Höhepunkt des Tages,

der unter dem Motto “Anstoß zum

Dialog“ stand. In einem munteren

Spiel, das phasenweise hochklassiger

war als so manches Spiel des

BVB in den letzten Jahren, behielten

die Pfarrer schließlich die

Oberhand und konnten den Wanderpokal

in Empfang nehmen.

Bei sommerlichen Temperaturen,

einer tollen Stimmung auf den

Rängen und dem Geruch von

Grillwürstchen und anderen zum

Teil exotischen Leckereien, trafen

zunächst die jüdischen Kicker von

Makkabi Dortmund und eine Auswahl

von Moschee-Vorständen

Fußball verbindet

aufeinander. Am Ende hieß es 2:3,

was aber den Spaß auf beiden Seiten

in keiner Weise schmälerte.

Denn an diesem Tag ging es um

viel mehr, als nur um Fußball.

So zeigte sich Pfarrer Friedrich

Stiller auch sehr angetan von der

Veranstaltung, die mittlerweile zu

einem großen Familienfest geworden

ist. Schirmherrin Birgit Jörder

war ebenfalls hocherfreut und

glaubt fest an die integrative Wirkung

solcher Veranstaltungen.

Vor Beginn des abschließenden

Spiels der Pfarrer gegen die Imame,

das übrigens unter der Leitung

eines jüdischen Schiedsrichters

stand, wurde die Dortmunder

Selbstverpflichtung verlesen, in

der sich die Religionsgemeinschaften

verpflichten, sich gegenseitig

zu respektieren. Zudem bitten

sie um Geduld, wenn man auf

dem Weg zueinander nur langsam

vorankommt.

9


Jedem ist eine Gottesanbeterin

oder ein Tausendfüßler ein Begriff.

Man kennt sie aus Dokumentationen

oder von der heimischen

Wiese. Doch kennen Sie diese

Tiere auch im Zusammenhang

mit Ihrem Wohnzimmer?

Nein? Schade, denn

die kleinen Krabbler

sind sehr gesellige

Zeitgenossen, die

man sich unter

einfachen Bedingungen

10

Sonderveröffentlichung

Das große Krabbeln bei Zoo Mühle

zu Hause halten kann.

Sie benötigen hierfür

nur ein Terrarium, ein

paar Pflanzen und eine

beliebige Insektenart natürlich.

Der Unterhalt der Tiere

ist kostengünstig und braucht

keinerlei größere Erfahrung

im Bereich der Insekten.

Die Pflege gestaltet sich

hierdurch als einfach und

jeder kann sich in diesem

Bereich der Haustierhaltung

versuchen.

Damit Sie direkt den richtigen

Start mit Ihrem neuen Haustier haben,

sollten Sie sich in der neuen

Insektenabteilung der Zoo Mühle

informieren - über Arten wie

Gottesanbeterinnen, Stabschre-

cken, Farnschrecken, Rosenkäfer,

Gespensterheuschrecken, Wandelndes

Blatt, Geißelspinnen,

Dreikäfer oder Tausendfüßler.

Die Zoo Mühle zeigt in 61 Terrarien

über 25 Insektenarten,

die ständig wechseln, damit

Sie das richtige Haustier für

sich finden.

Letzte oberirdische

Straßenbahn fuhr

Spende ein

Seit dem 27. April dieses Jahres

fahren alle Bahnen der Dortmunder

Stadtwerke (DSW21) unterirdisch

durch die Dortmunder Innenstadt.

Zum Ende der oberirdischen Straßenbahn-Geschichte

in der Stadtmitte

haben die beiden Straßenbahnfahrer

von DSW21, Kerstin

Witter und Christian Hoff, bereits

in der Vorweihnachtszeit 2007

den Filmbeitrag »Eine Ära geht

zu Ende« produziert. Der DVD-

Film vermittelt eine historische

Zusammenfassung seit Beginn

des Stadtbahn-Zeitalters bis hin

zur schienenfreien Innenstadt.

Mitarbeiter/-innen des Unternehmens

und weitere Interessenten

konnten die DVD ab April an den

Betriebshöfen zum Preis von 5,00

EUR erwerben.

Den Reinerlös aus dem Verkauf –

es kamen insgesamt 2.000 € zusammen

– stellen die beiden engagierten

DSW21-Beschäftigten

nun dem Christlichen Jugenddorf

Dortmund zur Verfügung.


NordstadtAteliers08

Zum zweiten Mal nach 2004 öffneten

die Nordstadtkünstler im

Juni 2008 ihre Ateliers und Werkstätten

für die Öffentlichkeit. 82

Bilder aus dem Atelier von

Andrea Fortmann

Dortmunder Künstler gewährten

einen Einblick hinter die Kulissen

ihres Schaffens, präsentierten ihre

Werke und gaben Gelegenheiten

für ein persönliches Gespräch.

Dietrich Lackner, Gestalter von

sehr interessanten Werkzeug- Metallskulpturen,

schlüpfte für zwei

durstige Damen auf der Vernissage

im Depot in die Rolle „des

Butlers“ und organisierte und servierte

Getränke für sie. Der Kunstmaler

Klaus Peter Knabe verriet,

dass das Kinderporträt seines Ausstellungsbeitrages

im Depot, sein

eigenes Jugendfoto sei.

Im Atelier von Andrea Fortmann

wurde man in ein Meer der unterschiedlichstenFarbkompositionen

ge-taucht, Ihre Nachbarin

Christina Kreymborg zeigte unter

anderem Terrazzo Skulpturen. Der

Hund von Viola Welker hatte auf

der Stirn ein Schild „nicht verkäuflich“,

aber dafür konnte man ihre

Werke käuflich erwerben, zum

Beispiel eine mikroskopisch vergrößerte

Zecke in berauschenden

Lilatönen. Verena Simone Schuh

veredelt einen Teil ihrer Werke

mit Zucker. Eine originelle Idee,

die tolle Akzente setzt. In der

Paulus Kirche waren Arbeiten von

Johannes Lühes zu sehen, Bilder,

die in einer Live-Malperformance

entstanden. Die Nordstadt ist auf

jeden Fall für 2010 zum Jahr der

Kulturhauptstadt mit seinen vielseitigen

Künstlern gerüstet.

Wussten Sie eigentlich, dass Journalisten

niemals Urlaub haben?

Als Schreiberling ist man ja grundsätzlich

immer im Dienst. Auch

wenn es Sommer ist und man

mit der Frau seines Herzens die

Sonne genießt. So nutzte der Verfasser

dieser Zeilen einen Besuch

im Dortmunder Zoo, um nachzuschauen,

was aus den Steinläusen

geworden ist. Zur Erinnerung: Im

Februar dieses Jahres übernahm

der CDU-Stadtrat Manfred Sauer

die Patenschaft für vier Vertreter

dieser possierlichen und vom

Aussterben bedrohten Spezies.

Zoo-Direktor Frank Brandstätter

hatte extra zu diesem Zweck eine

Zoo Dortmund freut

sich über Nachwuchs

Zucht-Bemühungen zeigen

erste Erfolge

Trockenmauer errichten lassen,

in der die Steinläuse ein unbeschwertes

Dasein fristen sollten.

Erfreulicherweise können wir nun

mitteilen, dass die kleinen Racker

sich in ihrem neuen Zuhause

pudelwohl fühlen und sich tatsächlich

schon vermehrt haben.

Jeweils zwei Weibchen und zwei

Männchen haben vor wenigen

Wochen in Dortmund das Licht

der Welt erblickt. Viele Besucher

des Zoos konnten die Steinläuse

bereits beim Herumtollen beobachten

und waren sich sicher,

dass sie putzmunter und zufrieden

sind. Phantasie ist gefragt!

Einziges Problem: Den Kleinen

fehlen noch Namen! Wenn Sie

Ideen haben und dafür sorgen

möchten, dass die Steinläuse nicht

namenlos durch ihre Trockenmauer

krabbeln, dann mailen Sie Ihre

Vorschläge unter dem Stichwort

Steinläuse an: s.kottkamp@instadtmagazine.de.

Wie gesagt,

zwei weibliche und zwei männliche

Namen werden benötigt. Den

Gewinnern winkt eine Familienkarte

für den Dortmunder Zoo!

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11


Der Jahrhundert-Regen Ende Juli hat große Teile Dortmunds überflutet,

einen enormen materiellen und emotionalen Schaden angerichtet

und viele Fragen hinterlassen. Die Menschen wollen wissen, wie es zu

dieser Katastrophe kommen konnte. Haben wir hier zum ersten Mal

am eigenen Leib die Auswirkungen der Klimaerwärmung zu spüren bekommen?

Oder handelt es sich schlicht um menschliches Versagen der

Stadt und Emschergenossenschaft, die nicht für ausreichenden Schutz

gesorgt haben? Die Anwohner der betroffenen Gebiete stehen jedenfalls

vor einem Scherbenhaufen und wissen nicht, wie es weitergeht.

Sie befürchten, dass es erneut zu solchen Schäden kommt, wenn sich

ein derartiges Unwetter über ihnen austobt. Genügt der Hochwasserschutz

dann wieder nicht, oder handelte es sich tatsächlich bei dieser

Jahrhundertflut um ein Ausnahmeereignis, das in absehbarer Zeit nicht

wieder passieren wird?

Die Frage: Was kann bzw. muss

getan werden, um zukünftig solche

Katastrophen zu verhindern

oder zumindest ihre Folgen abzuschwächen?

Sehen Sie Versäumnisse

auf Seiten des Tiefbauamtes

oder der Emschergenossenschaft,

die Entschädigungen an die betroffenen

Bürger rechtfertigen

oder sogar nötig erscheinen lassen?

SPD Horst Krohn

Genau 2 Jahre nach dem verheerenden

Hagelunwetter in

der Nacht vom 26. auf den

27.07.2006 im Bereich Lütgendortmund/Germania/Kley

und Oespel,

gab es nun das Unwetter

im Bereich Marten. Das Glück

im Unglück war, dass die Regenmassen

am frühen Nachmittag auf

Marten niederprasselten. Das ganze

Ausmaß der aufgetreten Schäden

wurde erst sichtbar, nachdem

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk

(THW) die Wassermassen

aus Kellern und Rückhaltebecken

abgepumpt hatten. Für die SPD-

Fraktion in der Bezirksvertretung

Lütgendortmund war am Montag,

28.07. klar, eine erste Hilfe sollte

dem total zerstörten Kindergarten

zugute kommen. Weiterhin haben

wir die Verwaltung gebeten, zur

nächsten Sitzung der BV Vertreter

der Emschergenossenschaft und

der Dortmunder Wasserwirtschaft

einzuladen. In der öffentlichen

12

Diskussion rückte die Schuldfrage

mehr und mehr in den Mittelpunkt.

Reichen die vorhandenen

Kanalnetze für die Zukunft aus?

Diese und andere Fragen sollten

in einem zu erstellenden Gutachten

beantwortet werden. Dieses

Gutachten wird für die SPD-Fraktion

Grundlage sein, geeignete

Maßnahmen in den kommenden

Jahren zu ergreifen, um Schäden

durch Unwetter weitgehend zu

vermeiden. Die SPD-Fraktion sagt

allen Helfern und Spendern ein

herzliches Dankeschön!

CDU Klaus Murawski

Tief erschüttert war ich bei der in

Augenscheinnahme des Martener

Ortskerns.

Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen

dieser Regenkatastrophe.

Dort, wo noch freitags das Martener

Volksfest fröhlich eröffnet

wurde, standen am Sonntag große

Bereiche unter Wasser. Nun sind

Verwaltung und Politik gefordert,

dafür Sorge zu tragen, dass solche

Überschwemmungen nach

Starkregenfällen nicht solche Ausmaße

annehmen können.

Es ist bekannt, dass Marten, als

tiefster Punkt im Stadtbezirk, immer

schon überflutungsgefährdet

ist, und solange es nur einzelne

Keller waren (wie auch Andererorts

im Stadtbezirk geschehen)

gab es seitens der Verwaltung

immer wieder den Hinweis auf

Eigeninitiative, wie den Einbau

von Rückstauklappen und entsprechenden

Pumpen, aber diese

eigenen Maßnahmen können

allenfalls bei geringeren Kellerüberflutungen

greifen, nicht aber

bei Starkregenfällen, wie wir sie

leider in Marten erleben mussten.

Des Weiteren verwies man immer

auf sogenannte Jahrhundertregen,

mit denen man rechnen müsste.

Das Jahrhundert ist noch recht

jung und wer weiß, mit welchen

Regengüssen wir noch in Zukunft

zu rechnen haben, daher ist jetzt

sofortiges Handeln gefragt.

Die Politik muss jetzt Druck machen

auf städtische Stellen, wie

aber auch auf die Emschergenossenschaft,

um derlei Katastrophen

zu verhindern. Beide Institutionen

haben zugesagt durch ein Gutachten

die Katastrophe analysieren zu

lassen um aus deren Ergebnissen,

den Überflutungsschutz in Marten

zu optimieren.

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung

Lütgendortmund wird

den weiteren Prozess des Gutachtens

begleiten, Ergebnisse einfordern,

so dass diese der Öffentlichkeit

zugänglich gemacht werden

können und schnellst möglich

realisiert werden.

Eines muss jedem klar sein, dass

solche Maßnahmen Geld kosten,

viel Geld. Geld, was anscheinend

auch da ist, denn es kann ja nicht

sein, dass ein Teil der Dortmunder

Bevölkerung zur Vernissage unter

das U geladen wird, während den

anderen im wahrsten Sinne des

Wortes, das Wasser bis zum Halse

steht. Das Gebot der Stunde heißt

jetzt: „Taten statt Worte“.

FDP Lars Rettstadt

Die FDP Do-West hat mit Erschrecken

die Folgen des Unwetters

und die damit verbundenen

Folgen für viele Menschen in Marten

und Umgebung wahr genommen.

Das Unwetter und die Regenmassen

waren sicherlich die absolute

Ausnahme und eine absolute lokale

Besonderheit. Nichts desto

Trotz muss man kritisch fragen,

ob der Ausfall von 2 Pumpen zu

verhindern gewesen wäre und ob

dieser Pumpenausfall ursächlich

für die massiven Überschwemmungen

gewesen ist. Die Aufarbeitung

dieser Katastrophe und

die genaue Beurteilung der Fakten

werden aber letztendlich wohl die

Gerichte entscheiden.

Wichtig aus Sicht der FDP ist, dass

die Soforthilfe auch bei den Menschen

ankommt und dass eine unbürokratische

Hilfe gesichert ist.

Die FDP hat im Sozialausschuss

der Soforthilfe von 500.000 € für

die Überschwemmungsopfer zugestimmt,

wohl wissend, dass es

nur eine kleine Hilfe für die Betroffenen

sein kann.

Die FDP-DO-West setzt sich auch

beim Land-NRW für eine Soforthilfe

und für Zinslose Kredite für

die Betroffenen ein. Auch hierbei

ist zu hinterfragen, warum ein

Schadensbericht von der Landesregierung

erst nach Wochen angefordert

werden musste.

Wichtig ist auch, dass die Stadt

in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft

zügig die

jetzt schon bekannten Mängel im

Hochwasserschutz abstellt. Dieser

Prozess wird von der FDP weiter

kritisch begleitet. Die FDP wird

dazu regelmäßig Anfragen nach

dem Sachstand der nötigen Arbeiten

machen.

Als Abschluss dankt die DO-West-

FDP noch mal allen beteiligten

Helfern für ihren Einsatz.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Dr. Frank Gillmeister

Eine solche Menge an Regen in so

kurzer Zeit gab es noch nie in unserer

Region. Eine außergewöhnliche

Wetterkonstellation, welche

immer wieder vorkommen

kann, lag diesmal über unserem

Stadtteil. Dies zeigen alle Wetteraufzeichnungsdaten

und der

Vergleich mit anderen Ereignissen

dieser Art. Hochwassersituationen

sind dabei unvermeidbar, da hier

nicht nur die versiegelten Flächen

entsorgt werden müssen, sondern

auch wasserbindende Flächen

wie Wiesen/Acker/Beete usw. die

Regenmenge nicht mehr aufnehmen

können, frei ablaufen und

zusätzlich das Kanalsystem belasten.

Das Kanalsystem auszubauen

wäre eine Möglichkeit, doch sind

hier natürliche, technische und

finanzielle Grenzen gesetzt. Wir

haben zu erkennen, das Bereiche

bebaut sind, die ohne technische

Hilfen Seen wären und behandelt

werden müssen wie Polderflächen

am Meer: Mit Eindeichung und

Pumpwerken. Einen hundertprozentigen

Schutz wird es nie geben

können, zeigen dies andere Unwetterkatastrophen

weltweit.


Doch was können wir tun? Wenn

schon nicht verhindern, dann

wenigstens mindern. In den letzten

Jahren sind neben ortsnaher

Dachentwässerung etliche Regenrückhaltebecken

entstanden

und der Ausbau muss und wird

fortgesetzt. Die Versiegelung von

Flächen kann nicht so weitergehen

wie bisher, wobei hier nicht

nur die großflächige Bebauung

betrachtet werden darf, sondern

jeder auf seinem eigenen Grundstück

mal schauen sollte, welche

Flächen in den letzten Jahren versiegelt

wurden, wie z.B. durch

eine Terrasse, ein Gartenhäuschen

oder eine Garage.

Zusätzlich ist der Gesetzgeber

gefordert, die soziale gesellschaftliche

Verantwortung aller einzufordern,

denn das Wasser des

Bergbewohners läuft auch ins Tal.

So muss der Bergbewohner am

Schaden des Tales beteiligt werden.

Andere Bundesländer haben

dies in der Form einer Elementarversicherung

für alle umgesetzt.

Hier ist also mehr Staat gefragt,

nicht weniger!

Nicht mehr wegdiskutieren lässt

sich jedoch der Umstand, dass wir

uns in einem Klimawandel befinden.

Unser übermäßiger Konsum

führt zu einem Ungleichgewicht

mit der Natur, deren Folgen wir

heute und besonders morgen spüren

werden, denn die Einsicht hält

meist nicht lange an.

OBERBÜRGERMEISTER

Dr. Gerhard Langemeyer

Natürlich hat uns dieser Jahrhundert-Regen

alle überrascht. Niemand

hat mit einer solchen Katastrophe

gerechnet.

Die Stadt und die städtischen Unternehmen,

vor allem die EDG,

haben alles getan, um die Folgen

für die Betroffenen abzumildern.

Wir sind auch heute noch mit Bürgerbüros

- gemeinsam mit den

Wohlfahrtsverbänden - vor Ort

und haben 500.000 Euro für die

Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Inwieweit hier Versäumnisse vorliegen

und Schadensersatzansprüche

bestehen, lässt sich momentan

noch nicht sagen. Wir haben

ein entsprechendes Gutachten in

Auftrag gegeben, das diese Fragen

klären wird. Über zukünftige

Vorkehrungen sind wir mit der

Emschergenossenschaft im Gespräch.

BÜRGERMEINUNG

Peter Schiefelbein

Durch die Hochwasserschäden

wurde uns und vielen Anderen,

ein enormer materieller Schaden

zugefügt. Wir haben nicht nur mit

den Folgen zu kämpfen, sondern

müssen zudem erheblich in den

Fortbestand unserer Existenz investieren.

Die unserer Meinung nach Mitverursacher

dieser Katastrophe, z.B.

die Emschergenossenschaft entziehen

sich ihrer Verantwortung.

Durch ausreichend gesicherte

Pumpen wären die Schäden erheblich

geringer ausgefallen. Auch

von der Stadt gab es für unsere

betroffenen Geschäfte und Betriebe

keinerlei Hilfe. Wo bleibt die

„Aufbau- und Investitionshilfe“?

Ich appelliere an die Politik, sich

endlich auch mit den Problemen

der Gewerbesteuerzahler und Arbeitgeber

zu befassen.

Die schöne Unbequeme

oder die U 43

auf der Ost-West-

Verbindung!

Anmerkungen vom

Dortmunder Seniorenbeirat

In der öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirates

am 6. März 2008

erklärte Hubert Jung, Mitglied

des Vorstandes der DSW21: „Eine

wichtige Aufgabe der DSW21 ist

die Barrierefreiheit, die unbedingt

eingehalten und ausgebaut werden

muss. Die Stationen werden

nach und nach umgebaut, zusätzlich

werden neue Fahrzeuge zum

Einsatz kommen.“

Die neuen Wagen sind nun auf

der Ost-West-Strecke zum Einsatz

gekommen. Aber wer glaubte, das

wäre eine gute Mitteilung für Jung

und Alt, der hat sich schwer getäuscht.

Nicht umsonst sprechen

die Senioren von der „schönen

Unbequemen“. Warum? Es sind

jetzt zwar mehr Sitzplätze vorhanden,

dafür aber weniger Sitzfläche.

Das ist vor allen Dingen

dann sehr unangenehm, wenn

zwei wildfremde Menschen so

zusammen sitzen müssen wie in

einer Sardinendose.

Außerdem ist die Beinfreiheit für

Die perfekte Kontaktlinse

Augenarzt Dr. Helmut Stodollick

ist ein Kontaktlinsenspezialist, der

bei seiner Präzisionsarbeit bestes

augenoptisches Know-how mit

modernster Technik verbindet. So

erschafft er Ihre ganz persönliche

„natural fit“– die speziell für Sie

maßgefertigte Komfort-Kontaktlinse:

Zunächst erfolgt das Anpassen

bzw. Vermessen Ihrer Augen. Zu

diesem Zweck wird ein dreidimensionales

hochpräzises Abbild

Ihrer natürlichen Hornhaut hergestellt.

Dieses Bild wird dann

per E-Mail an den Hersteller geschickt.

Hierdurch werden Fehler,

die durch Messgrößen-Interpretationen

vor der Herstellung entstehen

könnten, vermieden. Die

3-D-Abbildung Ihrer Hornhaut ist

die Basis für die Produktion Ihrer

Sonderveröffentlichung

die Fahrgäste zwischen den Sitzen

viel zu eng und die Sitze zu hart.

Eine wichtige Aufgabe des Seniorenbeirates

wird es auch für die

Zukunft sein, weiter aktiv, in erster

Linie für die Senioren und darüber

hinaus für alle Bürger, den Weiter-

und Ausbau der Barrierefreiheit

auf der Ost-West-Strecke kritisch

zu beobachten.

zukünftigen komfortablen Maßkontaktlinse,

die die Individualität

Ihres Auges wie keine andere

Kontaktlinse berücksichtigt. Sowohl

die innovative Messmethodik

als auch die Herstellung Ihrer

„natural fit“ vollziehen sich im

Eiltempo – Sie sparen auch Zeit

bei Ihrem Kontaktlinsenspezialisten

- unter anderem dadurch, dass

das Tragen von Probelinsen entfällt.

Der hohe Tragekomfort passt

nicht nur gut zu Ihren Augen,

sondern ein optimierter dünner

Linsenrand sorgt für zusätzlichen

Komfort: Die Hornhaut wird auch

im Bereich unter der Kontaktlinse

exzellent mit Tränenflüssigkeit

versorgt und es entsteht ein Tragegefühl,

wie Sie es von weichen

Kontaktlinsen kennen.

13


So etwas hatte Dortmund entweder

sehr lange oder noch nie

erlebt! Ende Juli ergoss sich über

weiten Teilen unserer Stadt ein

Jahrhundert-Regen, der Chaos,

Entsetzen und Verzweiflung hinterließ.

Neben enormen materiellen

Schäden, beklagen die

Anwohner, der am meisten betroffenen

Gebiete auch emotionale

Wunden. Wut und Enttäuschung

darüber, dass so etwas überhaupt

passieren kann war allenthalben

spürbar.

Es ist ein sonniger Samstagmittag

und niemand ahnt, was der Stadt

bevorsteht. Die Menschen mähen

den Rasen, waschen ihr Auto oder

unternehmen mit der Familie einen

Spaziergang. Von Weitem

nähert sich jedoch unaufhaltsam

eine Gewitterfront, die sich mit

lautem Grollen und ersten dunklen

Wolken ankündigt. Auch als

die ersten Tropfen vom Himmel

fallen, denkt noch niemand an

ein derart verheerendes Unwetter.

Doch stetig öffnen sich die Himmelsschleusen

ein wenig mehr

und lassen die Emscher kontinuierlich

anschwillen. Als die ersten

Wogen über die Ufer treten und

in die anliegenden Straßen flie-

14

Jahrhundert-Regen überflutet Teile Dortmunds

Menschen stehen vor dem Nichts und fragen nach der Verantwortlichkeit

ßen, hören die Telefone bei der

Feuerwehr nicht mehr auf zu klingeln.

Der Pegel der Emscher steigt

unterdessen auf ein Rekordniveau

von über fünf Metern. Binnen

drei Stunden fallen im Dortmunder

Westen 200 Liter Regen pro

qm. Der stärkste Niederschlag im

Ruhrgebiet seit Menschengedenken.

Zu allem Überfluss versagt

das Pumpwerk seinen Dienst, was

ein Übriges zur Katastrophe beiträgt.

Das so genannte Negerdorf

in Dorstfeld hat es besonders

schlimm erwischt. Fernsehteams

aus ganz Deutschland berichten

von dort und schicken Bilder der

Verwüstung in die Wohnzimmer

der Republik.

Am Tag nach dem Unwetter

scheint die Sonne vom wolken-

losen Himmel und vermittelt den

Eindruck, als ob nichts passiert

wäre. Doch im Negerdorf von

Normalität keine Spur. Die Straßen

sind voller Schlamm und es

liegt ein beißender Gestank in

der Luft. „Uns steht das Wasser

nicht bis zum Hals, sondern wir

stecken knietief in der Scheiße!“

macht sich ein Anwohner Luft.

Vor seinem Haus hat er den Inhalt

seines Kellers aufgetürmt. Neben

der Waschmaschine finden sich

massenhaft Spielzeug, Sportgeräte

etc. Das THW pumpt noch immer

Keller aus und versucht, Autos

wieder flott zu machen. Ein Twingo

steht am Straßenrand und sieht

aus, als wäre er soeben aus einem

verdreckten Tümpel gezogen worden.

Etwas weiter hinten hat ein

massives Gartenhaus den Wassermassen

nicht standhalten können.

Es liegt nun halb auf der Seite und

erinnert an die Bilder, die wir aus

New Orleans kennen, nachdem

das Sturmtief Katrina dort 2005

gewütet hatte.

Die Menschen laufen in Gummistiefeln

herum und tragen ihre

Habseligkeiten nach Draußen, wo

sie prompt von der DEW abgeholt

werden. Es wirkt alles irgendwie

unreal, was sich hier abspielt.

Solche Bilder kennt man aus ganz

anderen Teilen der Welt, aber

doch nicht aus Dorstfeld. Ha-

ben wir hier zum ersten Mal am

eigenen Leib die Auswirkungen

der Klimaveränderung gespürt?

Schnell werden Klagen laut, die

der Emschergenossenschaft die

Schuld geben, da diese nicht für

genügend Hochwasserschutz gesorgt

haben soll. Oder trägt die

Stadt Dortmund die Schuld, weil

sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten

immer mehr Flächen versiegelt

hat und dadurch Versickerungsmöglichkeiten

wegfielen?

Oder liegt die Schuld bei der Feuerwehr,

die den Ernst der Lage zu

spät erkannt hat? Doch dies spielt

kurz nach dem Unwetter erstmal

nur eine untergeordnete Rolle.

Ebenfalls katastrophale Ausnahme

erreicht das Unwetter an der

Wittener/Ecke Adalbertstraße.

Hier steht in der Senke die Fahrbahn

metertief unter Wasser. Der

Eingangsbereich des dortigen Supermarktes

ist vollkommen in den

Fluten versunken und nur noch

die Werbebanden erinnern daran,

dass man hier ansonsten einkaufen

kann.

In Marten hat der Jahrhundert-

Regen ebenfalls für verheerende

Schäden gesorgt. Dort sind auch

unzählige Gewerbetreibende betroffen,

die nun vor dem Nichts

stehen. Inzwischen hat sich eine

Bürgerinitiative „Flutopfer-Hilfe

Dortmund-Marten“ gegründet, die

versucht, Hilfen zu bekommen.

Mehrere Hilfsorganisationen haben

Spendenkonten eingerichtet

und sammeln zudem Sachspenden,

wie z. B. Möbel. OB Langemeyer

hatte einen Tag nach dem

Unwetter unbürokratische Hilfe

zugesagt. So stockt die Stadt Dortmund

den Spendentopf der Wohlfahrtsverbände

um 500.000€ auf

und wird einen neutralen Gutachter

bestellen, der die Anlagen zum

Hochwasserschutz überprüfen

wird.

Bürger, die Hilfe annehmen

möchten, können sich in drei

neu eingerichteten Bürgerbüros

informieren. Allerdings nur nach

telefonischer Terminvereinbarung

unter 50-10000.

Mehr zum Unwetter und den Folgen

lesen Sie auch in unserer Rubrik

„Politik IN Dortmund“.


Einmal komplett abschalten, neue

Energien tanken, den Alltag vergessen

– das ist die Idealvorstellung

von Urlaub. Viele Menschen

machen jedoch in der „schönsten

Zeit des Jahres“ die Erfahrung, dass

Urlaub nicht automatisch erholsam

ist. „Gerade bei Menschen,

die beruflich sehr angespannt

sind, besteht die Gefahr, dass sie

den Stress mitnehmen“, weiß Dr.

Thomas Finkbeiner, Chefarzt der

Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie

am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund.

Wer Schwierigkeiten hat zu entspannen,

sollte v.a. zwei Grundprinzipien

beherzigen, nämlich

Selbstkontrolle und Konzentration,

rät der Psychiater. Auf diesen beiden

Prinzipien bauen auch viele

Entspannungsverfahren auf (z. B.

autogenes Training, Meditation

etc.). Selbstkontrolle meint dabei,

eine entspannte Situation aktiv zu

planen und herzustellen. „Den

Urlaub einfach auf sich zukommen

zu lassen, ist ein passives Verhalten.

Viel hilfreicher ist es, sich

aktiv ein angenehmes Ziel mit angenehmen

Rahmenbedingungen

zu überlegen, wie einen Museumsbesuch

oder die Besichtigung

eines Bauwerkes. Die Schulung

Richtig entspannen im Urlaub

- Tipps für die richtige Erholungsstrategie -

Dr. Thomas Finkbeiner ist Chefarzt der

Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie

am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund.

der Konzentration im Verlauf der

Entspannung kann helfen, tatsächlich

ein Wohlempfinden zu erreichen.“

Man nimmt sich z. B. vor,

ohne Zeitdruck zum geplanten Ort

zu fahren, einen Teil des Weges

zu Fuß zu gehen und sich durch

nichts stören zu lassen. „Im Museum

oder bei der Besichtigung des

Bauwerkes kann man sich dann

gelassen, aber zielgerichtet auf die

neuen Eindrücke konzentrieren.

Eine solche Konzentration auf ein

selbst gewähltes Thema, das nicht

von außen auferlegt wurde (Selbstkontrolle)

bedeutet also nicht Anspannung,

sondern im Gegenteil

Entspannung“, erklärt Dr. Finkbeiner.

Durch diese Schulung der

Konzentration werde nicht nur an

dem Tag selbst Beruhigung und

Wohlbefinden erreicht; oft helfe

diese Erfahrung auch im Berufsleben

weiter. „Integrieren Sie positive

Elemente aus dem Urlaub

in Ihren Alltag. Das kann dazu

führen, dass Sie besser in der Lage

sind, mit Stress umzugehen bzw.

Prioritäten erkennen, statt sich von

unwichtigen Außenreizen ablenken

zu lassen.“

Um den Urlaub nicht schon völlig

gestresst anzutreten, ist es ratsam,

sich bereits am Arbeitsplatz mental

darauf einzustimmen und die

eigene Abwesenheit gut vorzubereiten.

Von der Abreise direkt am

ersten Urlaubstag oder sogar noch

am Abend des letzten Arbeitstages

rät Dr. Finkbeiner ab. Besser

plant man noch einen Tag zu

Hause ein, bevor es losgeht. „Der

Körper kommt mit starken Spannungswechseln

nicht gut zurecht.

Darum sollte auf die beständige

Aktivität aus dem Arbeitsleben

nicht plötzlich absolute Ruhe folgen.“

Am besten sollte man gerade

in den ersten Urlaubstagen

noch aktiv sein und etwas unternehmen,

zum Beispiel den schon

erwähnten Museumsbesuch oder

die Besichtigung eines Bauwerkes

mit der Konzentration auf neue Erfahrungen

und Erlebnisse.

Wer auch im Urlaub ständig erreichbar

und präsent ist, erschwert

es seinem Gehirn, völlig abzuschalten.

Handy, Notebook und

Co. bleiben daher besser zu Hause.

Wenn sich ein Kontakt zum

Betrieb absolut nicht vermeiden

lässt, sollte man feste Zeiten vereinbaren,

beispielsweise an zwei

Tagen pro Woche von 9.00 bis

10.00 Uhr. Telefonate und Mailboxabrufe

zu anderen Zeiten sind

tabu. „Günstiger ist es allerdings,

während des gesamten Urlaubs

komplett darauf zu verzichten,

denn auch phasenweise Erreichbarkeit

für den Arbeitgeber oder

Kollegen geht mit einem Defizit

an Erholung einher“, weiß Dr.

Finkbeiner.

15


1,6 Millionen Menschen sollen

auf dem „Highway to Love“ gefeiert

haben

Trotz monsunartiger Regenfälle

erlebte Dortmund angeblich die

größte Parade aller Zeiten. Das

Wetter, das von strahlendem Sonnenschein

bis zu Wolkenbrüchen

sein ganzes Spektrum zeigte, hielt

die tanzbegeisterten Gäste aus

ganz Deutschland und anderen

europäischen Ländern nicht vom

Besuch der Liebesparade 2008 ab.

Wumm-Wumm-Wumm... klingt

es schon von weitem. Die Bässe

der 36 Parade-Wagen (Floats)

dröhnen hinüber bis in die umliegenden

Stadtteile. Buntgekleidete

Menschen schlendern über die

Schnettkerbrücke und strömen in

Richtung Paradestrecke. Über ihren

Köpfen kreisen Hubschrauber

und übertragen die Bilder in über

50 Länder weltweit. Heute steht

Dortmund im Mittelpunkt des Interesses.

Heute steppt hier der Bär,

wie OB Langemeyer konstatiert.

Trotz des riesigen Menschenauflaufs

verläuft diese Party der

16

Größte Loveparade aller Zeiten???

Superlative nicht nur feucht und

fröhlich, sondern auch sehr friedlich.

Zwar fließt der Alkohol in

Strömen und die Sanitäter müssen

hie und da hilflose Personen

behandeln, doch die allermeisten

Besucher sind hier um zu feiern

und Spaß zu haben. Hier tanzen

junge Raver, dort steht ein älteres

Ehepaar an der Strecke und begutachtet

die vorbeiziehende Parade.

Viele haben ihre Kinder mitgebracht,

die teilweise mit Ohrenschützern

ausgerüstet bei Papa auf

der Schulter sitzen und erstaunt

die Menschen auf den Floats anschauen.

Verärgerte Anwohner im Kreuzviertel

Bei einer Bürgerversammlung

nach der Loveparade mussten

sich Planungsdezernent Ulrich

Sierau und Veranstalter Kersten

Sattler, den Beschwerden der Anwohner

des Kreuzviertels stellen.

Diese beklagten verwüstete Vorgärten

und Pöbeleien betrunkener

Besucher der Loveparade. Zudem

wurde beobachtet, wie auf einem

Schulhof mit Drogen gedealt wurde.

Dort soll es anschließend wie

auf einem Schlachtfeld ausgesehen

haben. „Bitte nie wieder!“

war das Credo der Anwesenden.

Mal sehen, wer sich schlussendlich

durchsetzt, denn Sierau würde

die Loveparade ab 2012 gerne

langfristig in Dortmund etablieren.

Schummelei bei Besucherzahl!?

Freute sich Dortmund über 1,6

Millionen Menschen und feierte

die vermeintlich größte Loveparade

aller Zeiten, so stehen hinter

den offiziellen Zahlen mittlerweile

große Fragezeichen. Denn

nach Berechnungen von Experten

beläuft sich die tatsächliche Zahl

der Besucher auf rund 900.000.

Durch Luftbilder, Flächenberechnungen

und unter Beachtung der

Förderleistung vom ÖPNV kann

diese Zahl wohl als relativ genau

und gesichert gelten. Doch Dortmund

ist nicht die erste Stadt, die

bei der Angabe der Besucherzahl

geschummelt hat. Also, alles halb

so wild; doch ein etwas fader Beigeschmack

wird wohl bleiben...

Wenn Sie mehr über die Loveparade

wissen möchten, dann

klicken Sie doch mal auf unsere

Sonderseite: www.lets-do.de


Nach der Unwetterkatastrophe: DSC 09 steht vor einer schwierigen Zeit!

Auf Grund der Unwetterkatastrophe

besuchte Anfang August der

CDU-Fraktionschef im Rat der Stadt

Dortmund, Frank Hengstenberg,

gemeinsam mit Dortmunds Bürgermeister

Adolf Miksch, dem sportpolitischen

Sprecher Jürgen Böhm,

Geschäftsführer Manfred Jostes und

einigen Dorstfelder Parteifreunden

den „Bummelberg.“

Die Sportanlage stand zu diesem

Zeitpunkt unter Hochwasser, war

total verschlammt und mit einer

Lehmkruste und Steinen überzogen.

Außerdem ist die Drainage seit

der Flut irreparabel verschlammt.

Die CDU-Politiker setzten sich dafür

ein, dass die betroffenen Mannschaften

und Vereine so schnell

wie möglich den Sportplatz wieder

nutzen können. Obwohl der „Bummelberg“

auf der Prioritätenliste

der Dortmunder Fußballplätze auf

Platz 2 liege, würde er nach dem

damaligen Stand der Dinge möglicherweise

erst im Dezember 2009

fertig gestellt sein.

Das wäre eine Katrastophe für

den Verein!

Die CDU will sich per Ratsvorlage

dafür einsetzten, dass der Platz

mit Kunstrasenausführung nach der

fußballerischen Winterpause, aber

spätestens zu Beginn der Saison

2009/10, komplett fertig gestellt

sein wird. Die Vereine, die die weiteren

betroffenen Plätze nutzen, die

durch das Vorziehen des Bummelberges

zeitlich „zurückfallen würden,“

werden die CDU-Initiative

wohl mit Skepsis beobachten, aber

sie können ihren Platz wenigstens

bespielen.

Thorsten Kaminski schreibt:

Bedingt durch das Jahrhundertunwetter

wurde unsere Sportanlage

Bummelberg so schwer in Mitleidenschaft

gezogen, dass diese nicht

mehr genutzt werden kann. Durch

die schnelle Mithilfe der Nachbarvereine

konnte der Spielbetrieb jedoch

sichergestellt werden. Unsere

Jugendabteilung trainiert und spielt

auf der Sportanlage des DSV 26,

also im „Negerdorf“. Unsere Seniorenmannschaft

trainiert und spielt

auf der Anlage von Hellweg Lütgendortmund,

Limbecker Straße.

Die aktuellen Spielzeiten bitten wir

unserer Internetseite (www.scdorstfeld09.de)

oder der Tagespresse

bzw. Aushängen am Bummelberg

zu entnehmen. Insbesondere unsere

zweite Mannschaft wird die

Heimspiele häufiger erst um 17.00

Uhr austragen können. Wir hoffen,

alle organisatorischen Probleme in

den Griff zu bekommen und würden

uns sehr freuen, zahlreiche

Zuschauer auf den vorgenannten

Anlagen begrüßen zu dürfen. Mit

Unterstützung der Politiker hoffen

wir, dass die Baustelle Bummelberg

sich schnell zu einer schönen

Sportanlage mit Kunstrasen entwickelt.

Wir hoffen, dass dieses Bauvorhaben

bis März/April 2009 realisiert

ist. Eine schnelle Umsetzung

ist notwendig, da wir die hohen

finanziellen Einbußen nicht langfristig

schultern können und somit

der Verein gefährdet wäre. Sportlich

hoffen wir auf einen guten Start in

die neue Bezirksligasaison. In der

Vorbereitung wurde beim Westcup

in Marten und beim Turnier in

Kirchderne jeweils der zweite Platz

erzielt. Eingesetzt wurden die Neuzugänge

Timo Link, Christoph Foitzik,

Taner Dogan, Mike Piepenburg,

Alexander Schwarz und Alessandro

Maglione. Wir hoffen, unsere Kader

damit gezielt verstärkt zu haben.

Auch im Pokalwettbewerb wurde

die nächste Runde erreicht. Leider

hat sich hier Robert Grüner schwer

verletzt (Wadenbeinruch), wir wünschen

gute Besserung!

Unsere zweite Mannschaft geht in

der Kreisliga B an den Start. Leider

wurde der Aufstieg nicht geschafft

und unter Trainer Michael Heitmann

soll wieder eine vordere Platzierung

angestrebt werden. Jüngere

Spieler sollen hier den Einstieg in

den Seniorenbereich schaffen.

Zum Schluss noch der Hinweis,

dass unser Vereinsheim vom Unwetter

verschont geblieben ist und

zu den gewohnten Zeiten geöffnet

ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nähere Terminbekanntgabe

(z.B. Oktoberfest, Knobelturnier)

folgt in Kürze.

Mit sportlichen Grüßen

Thorsten Kaminski (Geschäftsführung)

13 neue Kunstrasen-Fußballplätze

entstehen in Dortmund

Wie Mitte August bekannt wurde,

stellt die Stadt Dortmund ab sofort

8,2 Millionen Euro für zunächst

10 neue Kunstrasenplätze zur Verfügung.

Neben dem Bummelberg

profitieren davon als erste die Stadtbezirke

Lütgendortmund (Idastraße),

Hörde (Hüttenhospitalstraße),

Hombruch (Kobbendelle), Aplerbeck

(Lichtendorfer Straße) und

Innenstadt Ost (Hallesche Straße).

Dieser erste Bauabschnitt soll bis

2009 abgeschlossen sein, danach

folgen weitere Plätze, so auch in

Mengede (Volksgarten) und in Lütgendortmund

(Im Dorney). Der Rat

der Stadt Dortmund hatte das Gesamtprojekt

prinzipiell bereits in

seiner Sitzung vom 30. August 2007

beschlossen - incl. der Prioritätenliste.

8,2 Millionen Euro werden aus

Mitteln der Landessportpauschale

gedeckt, für die restlichen 4,4 Millionen

wird die Stadt einen Kredit

aufnehmen.

17


Die neue Geschäftsführung hat einiges

bewegt, um den Revierpark

Wischlingen für Alt und Jung wieder

attraktiv zu machen. Eingebettet in

eine gewachsene Natur bietet der

großzügig angelegte Park mit seinem

See jetzt wieder für jeden etwas:

Vom Bootfahren auf dem See über

Minigolf und Tennis bis Fußball,

Tischtennis und Hochseilklettergarten

reicht die Palette. Über den Park

18

Sommerfest im Seniorenhaus Vinzenz

Auch in diesem Jahr fand das bei

Bewohnern und Gästen so beliebte

Sommerfest statt. Anfang August

ließen es sich die Teilnehmer bei

Gegrilltem, aber auch Kaffe und

Kuchen - jeweils zu moderaten

Preisen - wohl ergehen.

Die anwesenden Kinder konnten

sich auf einer Hüpfburg, beim Dosenschießen,

beim Kinderschminken

und beim Sackhüpfen erfreuen.

Neu kam in diesem Jahr der

Streichelzoo des Kaninchenzuchtvereines

W472 hinzu, der alle Anwesenden

erfreute. Gleiches galt

für die Kreativstände, die Zaubershow

und die Clownerie vor Ort.

Dass die Tombola mit den gewohnt

attraktiven Preisen und die

Tanzeinlagen des Karnevalsver-

eines den positiven Verlauf der

Veranstaltung noch steigerten,

versteht sich von selbst.

verteilt gibt es ausgedehnte Rasenflächen

zum Sitzen und Lagern, Betreten

ausdrücklich erwünscht. Kleinkinder

können auf kindgerechten

Spielanlagen tollen und toben nach

Herzenslust. Besonders beliebt ist

hier der Wasserspielplatz. Wenn

jedoch die Stille bevorzugt wird,

bringt das angrenzende Waldgebiet

erholsame Ruhe mit Spazier- und

Wanderwegen unter ehrwürdigen

Baumkronen. Hier im Wald stand

Dorstfelder Musiktage

Die Dorstfelder Musiktage fanden

in diesem Jahr im Schulte-

Witten-Park statt. Musikalisch

untermalt wurde die Veranstaltung

vom Kirchlinder Blasorchester

unter der bewährten Leitung

von Wilhelm Osterhaus. Ein weiterer

Höhepunkt des Events war

das „Dorstfeld-Quiz“ mit Horst

Revierpark Wischlingen

früher die Wasserburg von Wischlingen.

Heute sind nur noch einige

Grabmäler und die historische Ka-

pelle aus dem Jahr 1500 erhalten.

Dieser geschichtsträchtige Bau steht

jetzt für Ambiente-Trauungen zur

Verfügung.

Herzstück des Parks ist das Solebad

Wischlingen - hier kann man eintauchen,

entspannen und sich im wohlig

warmen Solebecken so richtig

erholen. Luftig-sprudelnde Wasserstrahlen

verwöhnen mit einer angenehm

prickelnden Unterwassermassage,

Schwall- und Nackenduschen

und ein Solewasserfall halten fit. Die

Attraktion des Solebades ist jedoch

Hauschke. Wie viele Kneipen

gibt es in Dorstfeld und wie viele

Tankstellen? - Diese Fragen und

einige andere stellten die Ortskenntnis

der Teilnehmer auf die

Probe. Die Gewinnerinnen und

Gewinner freuten sich anschließend

über eine Flasche „guten

Weines“.

die Saunalandschaft: Inmitten eines

4000 m2 großen Saunagartens begeistert

ein riesiges Blockhaus aus

naturbelassener Nordpolar-Kiefer

(Kelo). Auch die Salzstollen-Sauna

mit heilsamen Sole-Aufgüssen ist

eine Sensation oder das irisch-römische

Dampfbad. Ganz normale

finnische Saunen gibt‘s natürlich

auch. Im Sommer lockt das Allwetterbad

mit Springer-, Schwimmer-,

Nichtschwimmerplansch- und

Wellenbecken. Stündlich branden

hier die Wellen auf. Ansonsten:

gemütlicher Gastronomiebereich,

großzügige Liege- und Ruhezonen,

Kinderspielbereich, moderne Physiotherapie-Praxis.

Bis März (dann


Neue Bilderausstellung im Seniorenhaus

Vernissage mit der Künstlerin

Gerda Knauer läutete neue Ausstellung

ein

Mitte August eröffnete die Künstlerin

Gerda Knauer im Seniorenhaus

Vinzenz ihre neue Ausstellung.

Die 70-jährige Künstlerin

lässt ihrer Fantasie in ihren Bildern

in Aquarell, Acryl und Öl freien

Lauf. „1994 entdeckte ich mein

Talent zum Malen. Ich erfülle mir

einen Jugendtraum und lebe so

meine Kreativität aus“, so Gerda

Knauer. 2003 verabschiedete sie

sich aus der Arbeitswelt und gibt

sich seitdem „dem Abenteuer

Ein Park lebt wieder auf

wieder ab Ende Oktober) gibt es in

der Eislaufhalle auf zwei Ebenen

reichlich Gelegenheit große Sprün-

Das Team vom FITNESS & FREIZEIT CENTER:

Dariusz Seifried, Sarah Bomm, Sandra Jung

ge, kleine Kurven und schnelle

Pirouetten zu fetziger Musik und

heißen Hits zu proben. In den Sommermonaten

haben Snowboarder,

Surfer und Skater die Möglichkeit

zum Street Surfing.

Im ehemaligen Freizeithaus hat sich

das Fitness & Freizeit Center etabliert.

Wer dort Kalorien abtrainiert

Die Künstlerin Gerda Knauer

Malen“ – wie sie es selbst nennt –

hin. Seniorenhaus Vinzenz

hat, kann sich danach in der Parkgastronomie

mit Biergarten wieder

stärken. Camper freuen sich über

das im Parkbereich eröffnete Mobil-

Camp.

Übrigens: WischlingenCard beantragen

und sparen! – diese Aktion

läuft zur Zeit im Solebad. Die WischlingenCard

gibt es für 30 € jährlich.

Nutzer dieser Sparkarte profitieren

von folgenden Angeboten: Eine 11er

Karte zum Preis von 100 € (Erwerb

bis zum 31.10.2008 möglich). Jede

weitere 11er Karte zum Preis von

115 € 10 % Rabatt auf alle Bademoden

im Shop, 10 % Rabatt auf alle

Speisen im Restaurant „Ocean’s“, 10

% Rabatt auf Teil- und Rückenmassagen

durch die Praxis „Physio-Fit“,

10 % Rabatt auf alle Speisen im Restaurant

„The Parkside“, 10 % Rabatt

auf Kletterspaß im Hochseilgarten

Tree2Tree, 10 % Rabatt auf Minigolf

und Bootsverleih.

Altenpflegeschülerinnen im

Bestattungshaus Huhn

Im Rahmen ihrer einjährigen Ausbildung

zur Altenpflegehelferin im

Krankenhaus Dortmund-West besuchten

die Schülerinnen zusammen

mit ihrer Lehrerin, Schwester

Jeanette, wie seit vielen Jahren Tradition,

das Bestattungshaus Huhn

an der Rahmer Straße 31. Neben

einer Betriebsbesichtigung erhielten

die Schülerinnen von Bestattermeister

Wolfgang Huhn wertvolle Tipps

für ihre Arbeit mit sterbenden und

bereits verstorbenen Menschen.

Es wurde auch deutlich, dass die

„The Parkside“ bietet

Genuss mit Seeblick

Das Restaurant „The Parkside“ hat

bis zu 100 Plätze (variabel in 2

Bereichen) und besticht durch seine

grandiose Aussicht in den Park.

Rundum verglast und mit 2 Biergärten

hat man von jedem Platz aus

einen fantastischen Blick ins Grüne,

auf den See oder die Beach. Wir servieren

hier unseren Gästen in rauchfreiem

Ambiente leckere Pizza- und

Pastagerichte, aber auch frische

Salatteller, hausgemachte Antipasti

und deftige Ruhrpottküche sowie

leckeren Fisch. Die Speisekarte wird

zudem durch tägliche Sonderangebote

ergänzt. Direkt daneben können

die Raucher in unserer Lounge

von der gleichen Karte wählen. Hier

stehen bis zu 50 Plätze zur Verfügung.

Täglich bieten wir ab 9.30

Uhr leckeres Frühstück ab 2,90 Euro

an. Und auch unsere Cocktailkarte

Fürsorge, die die Schülerinnen den

pflegebedürftigen Menschen angedeihen

lassen, nach dem Tod nicht

plötzlich endet, sondern durch die

Mitarbeiter der Firma Huhn noch

ein Stück weit fortgesetzt wird. So

legt der Traditionsbetrieb sehr viel

Wert auf den würdevollen Umgang

mit den Verstorbenen. Die Schülerinnen

erlebten einen interessanten

Nachmittag und hatten die Gelegenheit,

einen Blick hínter die Kulissen

eines Bestattungshauses zu

werfen. Huhn Bestattungen

kann sich sehen lassen. Bei schönem

Wetter lädt unsere Beach ein,

im Liegestuhl die Seele baumeln zu

lassen. Und wer jemals einen Blick

auf unsere sehr vielseitige Eiskarte

geworfen hat, ist begeistert. Von den

Bechern und den Preisen. Ebenfalls

ist es uns ein besonderes Anliegen,

Familienfeiern zu veranstalten. Von

der Hochzeit über Taufen, Konfirmationen

und Geburtstagen bieten wir

jedem Geldbeutel etwas Passendes.

Alle Büffets (ab 12 Euro) bekommen

Sie bei uns auch außer Haus.

19


Über eine erfolgreiche Sommerrunde

2008 freut sich die Gemischte

U12 Tennis-Jugend des ATV Dorstfeld.

Nach 5 Mannschafts-Spielen

wurde die Meisterschaft im letzten

Spiel gegen den SV BW Altstedde

mit einem 4:2-Sieg perfekt gemacht.

In der Aufstellung: Fabian Schulz,

Shawn Micke, Phil Pallentin, Angelina

Juric-Spiric, Julia Bornschein, Ana

Ocokolijc und Jannik Klein, wurde

der tolle Erfolg mit 9:1 Punkten ungeschlagen

erreicht. Das Schlüsselspiel

wurde am vorletzten Spieltag

gegen die bis dahin führende Mannschaft

aus Brackel gespielt. Anschließend

wurde mit der Gästemannschaft

bei einem Abendessen über

das spannende Spiel gesprochen

20

Meisterschaft 2008 ist perfekt

-Tennisjugend U12 des ATV Dorstfeld wird Kreismeister-

Phil Pallentin, Shawn Micke,

Angelina Juric-Spiric, Fabian Schulz

und auch herzhaft gelacht. Auch das

gehört zu den Tennis-Mannschaftsspielen

dazu. Man geht nach den

Spielen nicht einfach auseinander,

sondern lernt auch die Gästespieler

bei einem netten Essen kennen. Bei

allem sportlichen Ehrgeiz und tollen

Matches auf dem Platz, ist auch dies

ein wichtiger Bestandteil im Jugend-

Tennis.

Interessierte Jugendliche der Jahrgänge

1994-1996, die auch gerne

in dieser Mannschaft spielen möchten,

können sich jeweils freitags von

14 –17 Uhr beim Trainer Ralf Ziegler

auf der Tennisanlage des ATV Dorstfeld,

Am Kortental 7 melden. Durch

ein intensives Mannschafts-Training

wurden bereits in den letzten Jahren

immer wieder Kinder und Jugendliche

sehr schnell an die Leistungsstärke

der anderen Jugendspieler

herangeführt.

Also, ob Anfänger oder Fortgeschrittene:

Macht euch auf zum Tennisspielen

beim ATV Dorstfeld!

Wir freuen uns auf euch.

Eure Tennis-Jugend des

ATV Dorstfeld

25 Jahre ATV Dorstfeld Schwimmen

Im August feierte der ATV Dorstfeld

Schwimmen mit einem Sommerfest

sein 25-jähriges Bestehen. Für

ihre Verdienste und Förderung im

Schwimmsport wurde an Nicole

Hebbelmann, Saskia Pross und Thomas

Zysnarski, durch den Geschäftsführer

des Schwimm-Verbandes

Südwestfalen, Waldemar Vogt,

die Silberne Ehrennadel verliehen.

Lore Pütter, Mitbegründerin der

Schwimmabteilung des ATV und

Heiner Hebbelmann, Abteilungsleiter,

erhielten für ihre langjährige,

Tätigkeit im Schwimmsport über

die Dortmunder Grenzen hinaus,

die Goldene Ehrennadel.

Rückblick auf das Jubiläumsfest des MGV

Dortmund-Dorstfeld 1858

Mit großem Engagement der Sänger

und deren Ehefrauen ist das Fest zur

150-Jahrfeier vorbereitet worden

und die Arbeit hat sich gelohnt.

Auf dem Gelände des ATV Dorstfeld,

der dankenswerter Weise den

Sängern die Räumlichkeiten und

qualifizierte Unterstützung zur Verfügung

gestellt hatte, ist ein schönes

Fest am 28. und 29. Juni zu Ende gegangen.

Vorher wurde die Turnhalle

aufwändig geschmückt und mit vielen

großen Tafeln versehen, auf de-

Ein Verein -

viele Aktivitäten

Viel Spaß hatten die Teilnehmer beim

Familienwandertag des VfV Fidelitas

In den Monaten Mai und Juni waren

die Mitglieder des VfV Fidelitas

wieder sehr aktiv. So stand Ende

Mai der traditionelle Familienwandertag

auf dem Programm. Über

60 Mitglieder beteiligten sich an

dieser von Edeltraud Röttchen und

Käthe Schwerz sehr gut organisierten

Wanderung. Der 31.05.08

stand dann ganz im Zeichen der

IDV, denn sie organisierte den

Tag der Dorstfelder Vereine in der

Kleingartenanlage „Oberdorstfeld“.

Natürlich war der VfV mit dem Damen-

und Männerballett sowie der

Sketchgruppe vertreten. Durch das

Programm führte der 1. Vorsitzende

des VfV Fidelitas, Karl-Heinz Hülsmann.

Er, sowie die über 300 Zuschauer,

konnten sich an den Auftritten

seines Vereins sehr erfreuen.

Noch mit von der Partie waren der

Männergesangverein Liedertafel,

die KG „So fast as Düörp`m“ und

die Dortmunder Show und Tanz

KG. In Dorstfeld sprach man von einer

sehr gelungenen Veranstaltung,

die man öfter wiederholen sollte.

Einen Tag später traten dann das

nen die Geschichte des MGV Dortmund-Dorstfeld

1858 in Bild und

Schrift ausführlich dargestellt wurde.

Der MGV hat sich mit seinem

Jubiläums-Fest nicht zuletzt bei den

Dorstfelder Bürgerinnen und Bürgern

für die stets gut besuchten Veranstaltungen

in den vergangenen

Jahren bedankt. Schon jetzt sei auf

das Jubiläums-Weihnachtskonzert

am 7. Dezember in der ev. Kirche

an der Hochstraße hingewiesen.

MGV Dortmund-Dorstfeld

Männerballett und die Sketchgruppe

im Fredenbaum beim Bergbau-

und Familientreff auf. Auch hier

wussten die Akteure zu überzeugen

und wurden spontan für das nächste

Jahr wieder eingeladen. Aber die

härteste Aufgabe für den Verein lag

ja noch vor den Mitgliedern, denn

am 21. und 22.06.08 wurde die Komödie

„Der geliehene Opa“ in der

Aula der Wilhelm-Busch Realschule

aufgeführt. Hier haben sich alle

Beteiligten ein Sonderlob verdient,

denn es wurde wieder ein überwältigender

Erfolg. Angefangen von

den Bühnenbauern, die in weniger

als einem Tag die Bühne aufbauen

mussten und den Bühnengestaltern,

die mit sicherer Hand wieder ein

schönes Bühnenbild erstellten über

den Tontechniker, der dafür sorgen

musste, dass der Ton gut rüberkam,

bis hin zur Maskenbildnerin, die

aus Jung Alt und umgekehrt machen

musste, haben alle ihr Bestes

für den Verein gegeben. Unsere Laienschauspieler,

die unter der Regie

von Manuela Börgers und Heike

Zaydowicz ihre Rollen in mehr als

5 Monaten sehr gut geprobt hatten,

übertrafen sich an beiden Tagen

mit ihrer Schauspielkunst selbst, so

dass es zu spontanen Beifallsbekundungen

am laufenden Band kam.

Unser Publikum war von dieser Komödie

restlos begeistert.

Dank aber auch vom Vorstand an

alle anderen Helfer des Vereins,

denn ohne diese Hilfe hätten wir

nicht so einen Erfolg feiern können.

VfV Fidelitas


„i-Männchen“ der Funke-Grundschule

wurden eingeschult

Am 12. August wurden die „i-

Männchen“ des Jahrganges 2008

der Funke-Grundschule in Dorstfeld

eingeschult. Sie, ihre Eltern

und Gäste wurden von den Lehrern

der Schule und den älteren

Kindern mit einer sehr schönen

Einschulungsfeier, die in der Turnhalle

stattfand, herzlich begrüßt.

Der Höhepunkt der Feier, mit

Im Rahmen des traditionellen

LEG-Ferienprogrammes fand

Ende Juli ein Erlebnistag für

Kinder statt. Dabei erlebten die

kleinen Mieter einen abwechslungsreichen

Nachmittag mit

Spiel, Spaß und Spannung in der

Fine-Frau-Straße in Dorstfeld.

Vom Wasser-Staffellauf, Zielspritzen,

Wassereimer-Wettlauf, Torwandschießen,

Tauziehen, Sackhüpfen,

Hüpfburg-Fußball und

Seilspringen. All dies wurde von

den kleinen Athleten bei einer Art

„Spiel ohne Grenzen“ mit groß-

der die Kleinen in ihren neuen

Lebensabschnitt – die Schulzeit

– eingeführt wurden, war ein

Gottesdienst, den die älteren Kinder

mitgestaltet hatten, zum Thema

„Regenbogen“. Im Laufe der

Veranstaltung bekam dann auch

jedes der „i-Männchen“ einen

Regenbogen zum Umhängen geschenkt.

LEG: Olympiade für kleine Mieter in Dorstfeld

em Ehrgeiz und Einsatz bewältigt.

Weitere Höhepunkte waren die

LEG-Riesenhüpfburg, das Kinderschminken

und nicht zuletzt die

LEG-Torwand. Am Nachmittag

übernahm der Comedy-Künstler

Guido Hoehne für eine Stunde

das „Kommando.“ Mit dem Stück

„Made in China“ erzählte er den

Kindern die Geschichte von einer

kleinen Made, die nach China

ausgewandert war und von dort

Botschaften an die Heimat sendet.

Gerade diese Vorstellung brachte

die Kinder völlig in ihren Bann.

Mit dem Ferienprogramm schenkte

die LEG den daheim gebliebenen

Kindern einen Tag Urlaub vor der

eigenen Haustür. Auch stand der

von den Kindern heiß geliebte

LEG-Knuddelhase Hoppel für Aufnahmen

bereit.

Früh übt sich.... Mütter ihre Kinder spazieren fa-

Heute schieben die netten kleinen

Mädchen ihre Puppen im Wagen,

bald schon werden sie als junge

hren. Dorstfeld braucht sich offensichtlich

keine Sorgen um seinen

Nachwuchs zu machen.

Mensch-Tier / Welt-All

/ Technik

war der Titel einer Ausstellung, die

bis zum 7.9. in der DASA zu sehen

war. Eindrucksvolle Arbeiten

des Malerbildhauers Daniel Wagenblast,

gestaltet in Holz, Bronze

oder Aluminium.

Der Kern seiner „Botschaft“ aber

wächst immer aus Holz, welches

er für seine Arbeiten „direkt aus

dem Wald holt“. Seine organische

Spannkraft und Elastizität beein-

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KRÄMER OPTIK in Huckarde erstellt

„Landkarte“ der Augen

Das EYE TOP – Mess-System für

die optimalen Kontaktlinsen ist

ein spezielles Verfahren zur Anpassung

formstabiler Einstärken-

und Mehrstärken-Kontaktlinsen.

Hierbei ermittelt man eine Vielzahl

von Kenngrößen am Auge,

die mit dem angeschlossenen

Computerprogramm weiterverarbeitet

werden können. Mit

einem sog. Topographen wird die

Hornhaut-Oberfläche an 20.000

Analysepunkten vermessen. Die

hieraus ermittelten Messdaten

dienen der genauen Beurteilung

der Hornhaut in Form und Größe

sowie zur Auswahl der optimalen

flussen immer das Ergebnis. Farbenfroh

waren die Werke, „damit

auch das junge Publikum den

Weg findet“, so der Künstler.

Die gezeigten Objekte hatte er unterteilt

in „Taxidriver“, „Weltenfahrer“,

„Weltraum“ sowie „Mensch

und Tier“. Es waren nicht nur die

Kompaktthemen, die beeindruckten,

sondern auch die Einzelthemen

wie „Bruno der Bär – Ende

einer Idylle 2006“. Eine gelungene

Ausstellung, die den Besuch zu

einem Erlebnis machte.

Kontaktlinse. Zudem kann bereits

am PC überprüft werden, wie

die emittelte Kontaktlinse später

einmal auf der Hornhaut passt.

Dadurch wird die Präzision und

somit die Verträglichkeit der Kontaktlinse

erheblich erhöht, der

Anpassvorgang verkürzt und der

Kunde erhält individuelle Kontaktlinsen

– perfekt in Geometrie und

Seh-Stärke, als Maßanfertigung für

bequemes Sehen. Wir beraten Sie

gerne über die Möglichkeiten Ihrer

Anpassung.

21


Hochwasser in

Dorstfeld hausgemacht!?

Seit Jahrhunderten gibt es in Dorstfeld

immer mal wieder Hochwasser. Bedingt

durch die geringe Besiedelung

und die großen Wiesen im Umfeld

der Emscher war das Hochwasser

jedoch kein Problem. Erst seit der

Industrialisierung und der stark steigenden

Bevölkerungsentwicklung

greift der Mensch zerstörerisch in die

Natur ein und es kommt zu solchen

Katastrophen. Am 27.06.2008 haben

viele Dorstfelder Bürger erlebt was es

bedeutet, Naturgewalten hilflos ausgesetzt

zu sein. Die starken Regenfälle

kann man vermutlich als Jahrhundert-Regen

einstufen, für den nicht

unbedingt der Mensch verantwortlich

sein muss. Das aus den starken

Regenfällen verursachte Hochwasser

mit seinen immensen Schäden ist jedoch

mit Sicherheit vom Mensch verursacht

worden. Seit über 100 Jahren

nehmen Politik, Industrie, Gewerbe

und die Immobilienwirtschaft kaum

Rücksicht auf die Natur und deren

eigene Gesetze. Man hat ohne Überlegung

Zustände verändert, die sich

über Jahrhunderte bewährt haben

22

und hat die daraus

resultierenden negativen

Veränderungen

ignoriert oder billigend

akzeptiert. Speziell im Bereich

Wittener-/Adalbertstraße kam

es häufiger zu Überschwemmungen.

Bis ca. 1965 hatte bei starken Regenfällen

nur die Gaststätte Lenz (zwischen

Plus und Tankstelle) Probleme

mit Hochwasser, aber auch nur weil

die Eingangstür ca. 1m. unter dem

Straßenniveau lag. Das Regenwasser

lief vom Oberdorf und sämtlichen

angrenzenden Seitenstraßen der Wittener

Str. bis ca. 20m hinter die Adalbertstraße.

Von hier strömten die Wassermassen

durch die Hofeinfahrten

und tiefergelegenen Gärten, der heute

nicht mehr vorhandenen Häuser in

Richtung Zechenhalde. Etwa 50m vor

Düppe konnte das Wasser in einen

ca. 1m breiten Wassergraben in Richtung

Bummelberg und Lange Fuhrstr.

(heute Kortental) abfließen und an-

schließend in ein Kanalnetz in Richtung

O&K. Der heutige Sportplatz

lag seinerzeit ca. 5m tiefer und war

eine Wiese, die teilweise als Schafweide

genutzt wurde. Diese Fläche

konnte bei Bedarf mehrere 100.000

m³ Wasser aufnehmen, bildete also

ein natürliches Auffangbecken. Nach

der Zechenstillegung wurden die alten

Häuser an der Wittener Straße

abgerissen. Das Grundstück wurde

aufgefüllt, eingeebnet und der Wassergraben

verschwand. Am Bum-

melberg wurden die Wiesen aufgeschüttet,

ebenfalls eingeebnet und

ein Sportplatz angelegt. Hochhäuser

und Tiefgaragen wurden unter Straßenniveau

gebaut. Bei dem seinerzeit

neu errichteten Plus-Laden befindet

sich der Eingangsbereich ebenfalls

nur annähernd auf Straßenniveau. Ab

diesem Zeitpunkt gibt es an der Wittener

Straße ständig Hochwasser mit

steigender Tendenz und Schäden, für

die die Stadt Dortmund als Verursacher

bzw. genehmigende Instanz alle

Verantwortung ablehnt. Die ständig

überflutete Gaststätte hatten auch die

in Dorstfeld verantwortlichen Politiker

(Vorgänger der Bezirksvertretung Innenstadt

West) innerhalb von Monaten

vergessen. Mangelnde Kompetenz auf

allen Gebieten? Die seinerzeit durch

die Politik versprochene und ausgeführte

Vergrößerung der Kanalisation

erscheint mir mangelhaft bis ungenügend.

Man hätte den Rohrquerschnitt

VerkehrtHAIRum

Erstaunt standen die Dorstfelder

vor dem Hause Dorstfelder Hellweg.

Was tut sich denn da? Ein

neuer skurriler Friseurladen? Mitnichten

– die Filmproduktionsfirma

„Rattenschaf“ hatte für einige

Tage dort ihre Zelte aufgeschlagen.

Tina Porsche führte die Kamera zu

einer etwas anderen Musical-Komödie.

„VerkehrtHAIRum“ - ein

20-Minuten Film mit einer abgedrehten

Story, bunt schrill und

ausgeflippt, ein Wechselspiel zwischen

Illusion, Vision und Wirklichkeit,

nach dem Drehbuch von

Katja Klüting, Kai Stänicke und

um ein Vielfaches vergrößern müssen.

Mittlerweile haben die Verantwortlichen

sich an den Zustand gewöhnt.

Die Politik schiebt das Hochwasser

auf die Regenfälle und verschweigt

die wahren Ursachen. In Dorstfeld

gibt es Hochwasser, weil Politik und

Planungsamt versagt haben und die

selbstgemachten Probleme nicht sehen

oder vertuschen wollen. Die Nachfolger

dieser Politiker haben bis heute anscheinend

nichts dazu gelernt. Es wird

immer weiter abgeholzt und versiegelt

- ohne zwingende Notwendigkeit.

Ein regelrechter Kahlschlag ist in den

letzten 50 Jahren durchs Land gegangen.

In der Politik sind anscheinend

Bedenkenlosigkeit, Bequemlichkeit,

Trägheit und Kompromissbereitschaft

gegen Lobbyisten, die es in dieser

Situation nicht geben darf, an der Tagesordnung.

Zur Zeit bemüht sich die

Bezirksvertretung Innenstadt West und

der Dorstfelder Gewerbeverein, die

nächste Grünfläche ohne Skrupel und

Notwendigkeit zu zerstören. 4000m²

Parkfläche an der Arminiusstr. sollen

für eine überflüssige Investitionsruine,

die kaum ein Dorstfelder haben will,

zerstört werden. Ich kann der Dorstfelder

Bevölkerung nur empfehlen, bei

den anstehenden Kommunalwahlen

2009 diesen Politikern keinen Auftrag

und somit keine Legimitaion für

weitere zerstörerische Tätigkeiten zu

erteilen. Beobachten Sie, was in Dorstfeld

passiert und wer sich für Lebensqualität

einsetzt. Mit guten Ideen und

relativ geringen Investitionen kann

man das Hochwasserproblem in den

Griff bekommen. Die Bürgerinitiative

Dorstfeld Aktiv ist zwar keine Partei,

aber sie hat gute Konzepte zur Lösung

viele Dorstfelder Probleme. Die betreffenden

und interessierten Politiker sind

herzlich eingeladen.

Helmut Kleinfeld

Janette Wölwer (Medienakademie

Dortmund). Mit dieser Produktion

wollen die „Macher“ anknüpfen

an ihren ersten Film „Flamenco

Surealisto“, im letzten Jahr im Cinema

uraufgeführt.


Die Kunstkiste wurde „3“

Ende August feierte die Dorstfelder

„Kunstkiste“ - zugleich Atelier und

Malerwerkstatt - ihr dreijähriges Bestehen.

In dieser Zeit hat sich das Angebot

der Malschule, aber auch die

Künstlerin Alexandra Wagner selbst

permanent und zur Freude ihrer Anhänger

weiterentwickelt. Ihr Kunststudium

hat sie erfolgreich absolviert,

erste Ausstellungen schlossen sich an.

Fernab des Hockenheimringes

und anderer berühmter Rennstrecken,

aber inmitten „echter Rennsportbegeisterung,“

fand Ende

August zum 9. Mal für Seifenkistenfans

aus Dorstfeld und Umgebung

die inzwischen traditionelle

„Formel Respekt“ statt. Kleine

und große Fahrer gaben ihr Bestes

und kämpften in fünf Klassen

um die Siege. Mit bis zu 40 km/h

Höchstgeschwindigkeit schossen

die Sportler, darunter auch Mäd-

Jugendkongress

Zum 11. Jugendkongreß lädt die

DASA am 17. und 18.9. ein An

beiden Tagen wird ein breit gefächertes

Programm in „Talkrunden“

und „Gesprächsinseln“ geboten.

Jugendliche, die ihren Weg

in den Beruf gefunden haben und

„alte Hasen“, die wissen, wo man

Ihr Kursprogramm findet nun bereits

an drei Nachmittagen pro Woche statt,

ebenfalls wurde die Zusammenarbeit

mit Grundschulen im Rahmen des

„Offenen Ganztags“ aufgenommen.

Zur Geburtstagsfeier hatte Alexandra

Wagner zwei weitere Künstlerinnen

eingeladen, die mit ihren Werken den

„Tag der offenen Tür“ noch weiter bereicherten.

Es handelte sich hierbei um

Mechtild Heselmann aus Gelsenkirchen

mit ihren erstklassigen Schwarzweißfotografien

unter dem Motto

„Fundstücke aus dem Alltag“ und

Annegret Kalvelage aus Karlsruhe, die

zusammen mit ihren ausdrucksvollen

Steinfiguren, Gesichtern, Engeln und

Figurengruppen „angereist“ war. Die

Leiterin der Kunstkiste selbst zeigte

Werke aus den Bereichen Malerei und

Druckgrafik. Zahlreiche Gäste haben

sich an dem umfangreichen Kunst-Mix

erfreut und mit den drei Künstlerinnen

bei Kaffee und Kuchen gefeiert. Auch

die anwesenden Kinder wurden sinnvoll

beschäftigt.

Entführung im Blauen Salon

Nach Japan geht am 26.9. ab 19.30

Uhr die Entführung der Gäste im

Haus Schulte-Witten.

„Muse“ Ewa Anna und Sven Dannowski

bieten einen einzigartigen

Einblick in die Musik, Kultur und die

Menschen Japans. Arrangements für

Klavier und Gesang werden gebo-

ten. Texte in japanisch und deutscher

Sprache. Abgerundet wird das Programm

durch begleitende Moderation,

Präsentation von Lichtbildern,

eine atmosphärische Dekoration und

Originalkostüme.

Platzreservierung wird empfohlen unter

0231 / 17 18 09

Das 9. Dorstfelder Seifenkistenrennwochenende

warb erneut für Toleranz

chen, die etwa 200 Meter lange

Rennstrecke im Kortental herunter

und trotzen dabei jeglichem Nervenkitzel.

am besten suchen kann, stehen

mit Rat und Tat zur Verfügung.

Der Kongress will für das Leben

nach der Schule Anregungen geben

und Kontakte schaffen. Im

Beiprogramm gibt es jede Menge

Kleinkunst, Theater, Musik und

vieles mehr. Informationen hierzu

auch im Internet unter www.

dasa-Jugendkongress.de

Tag der offenen Tür im emmy

Mitte August luden das Mütterzentrum,

die Hebammenpraxis und die Musikschule

Da Capo al Fine zum Tag der

offenen Tür in die Hospitalstraße 6 ein.

Das emmy hatte alle Bereiche geöffnet

und lud zum Schnuppern und Informieren

ein. Ein buntes Spiel- und Bastelprogramm

für Kinder und Erwachsene

begleitete den Tag. Auch PIDO,

der große, weiche Pinguin der DEW,

war mit dabei. Das Mütterzentrum

stellte sein neues Programm vor, erklärte,

was sich hinter dem Kurs PALME für

Alleinerziehende verbirgt und nahm

direkt Anmeldungen auch für den Kurs

„Eltern stärken“ entgegen. Die Kinderbetreuung

des Mütterzentrums hatte

sich u.a. mit der Löwenfütterung, der

Schatzsuche und dem Urwaldkegeln

tolle Spiele ausgedacht. Perlenbastelei

für Erwachsene und Kinder standen mit

auf dem Programm. Die Tagesmüttervermittlung

und die Spielgruppe boten

Seidenmalerei für Kinder und daneben

natürlich reichlich Informationen, wie

man Tagesmütter findet und Tagesmutter

wird. In der Hebammenpraxis für

Geburt und Gesundheit waren alle

„ehemaligen“ aber auch alle „neuen“

Schwangeren mit Partnern herzlich zu

Informationsgesprächen eingeladen.

Wann die neuen Kraki-Kurse beginnen,

die Klangwelt für Kinder oder

der Instrumentalunterricht stattfinden,

konnte man in der Musikschule erfah-

Am 3. September wurden sie der

Wilhelm-Busch-Realschule offiziell

übergeben - die neuen Schüleraußenbänke,

die zum Verweilen einladen.

Die Dorstfelder Volksbank hat diese

im Wert von 1.000 Euro zur Verfügung

gestellt. Zweigstellenleiter Herr

Kowalski und Herr Storck gaben die

Sitzgelegenheiten jetzt endgültig für

den Gebrauch frei. Der Förderverein

ren. Das emmy-Café bot derweil Platz

zum Verweilen. Für das leibliche Wohl

sorgten Rostbratwürstchen, Salate, Kaffee

und Kuchen. Die große Tombola

wurde wieder mit tollen Preisen von

Dortmunder Firmen aber auch von

Herstellern von Kinderspielzeug und

Schulmaterial von Berlin über Hamburg

bis Süddeutschland gesponsert

und fand großen Zulauf. Die neu entwickelten

Flyer für das Mütterzentrum

waren noch rechtzeitig im Mütterzentrum

eingetroffen. Ünterstützung

braucht das Mehrgenerationenhaus

weiterhin von Politik, insbesondere

auch bei den begonnenen Baumaßnahmen

zur Erweiterung der Terrasse.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister

Friedrich Roesner und Birgit Unger

vom Rat der Stadt Dortmund hatten

die Einladung angenommen und sich

vor Ort von Barbara Hauenstein und

Ilse Kahrmann über Neuerungen informieren

lassen.

Neue Bänke für die Pausen

der Wilhelm-Busch-Realschule, vertreten

durch Frau Kuczniak und Frau

Mallek, hat weitere Schülersitzbänke

für 2.200,-- Euro erwirtschaftet und

damit die Schulanlage ausgestattet

und erweitert. Schulleiter Herr C. Kuhmann

freut sich sehr über diese Unterstützung

und bedankt sich für die

partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Wilhelm-Busch-Realschule

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Ihre

in DORSTFELD

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