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DRK-Schwesternschaft Berlin

GEMEINSCHAFT. GESCHICHTE. QUALITÄT.

daS BESondERE BlEiBt.


Deutsches Rotes Kreuz Schwesternschaft Berlin e.V.


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» So groß die Zahl der Schwestern auch wird:

Niemals soll der gute Ton trauten, schlichten Familienlebens fehlen. «

Oberin Elsbeth von Keudell, 1922


Oberin DOreen Fuhr

Vorsitzende der drK-schwesternschaft Berlin

Wie viele andere Organisationen musste sich

auch die DRK-Schwesternschaft Berlin in den

vielen Jahrzehnten ihrer Geschichte verändern

und anpassen. Denn hätten sich die Berliner

Rot-Kreuz-Schwestern dem ständigen Modernisierungsdruck

widersetzt, das Modell „Schwesternschaft

wäre als gescheitertes Experiment

in die Geschichte eingegangen. So aber ist das

Konzept „Frauen gründen einen Pflegeverein“ ein

erfolgreiches geworden. Und dabei haben wir das

Wesentliche – trotz struktureller, arbeitsorganisatorischer

und auch betriebswirtschaftlicher

Reformen – unangetastet gelassen: Nämlich das

große Ziel, das alle Mitglieder der DRK-Schwesternschaft

Berlin verbindet: anderen zu helfen.

Die Handlungsanleitung dafür liefern uns die

Grundsätze des Roten Kreuzes. Sie sind das

Wertefundament nicht nur unserer Mitglieder,

sondern eines jeden Mitarbeiters, der in den

Einrichtungen der DRK-Schwesternschaft Berlin

arbeitet und der so – indirekt – für den Verein

selbst wirkt. Das kommt in erster Linie

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unseren Klinikpatienten und den Bewohnern

des Pflegeheims zugute. Letztlich sind

Wertebekenntnis und Vereinsgedanke auch

Alleinstellungsmerkmale der DRK Kliniken

Berlin gegenüber allen anderen Gesundheitsversorgern.

Im Jahr 1875 erhielt Hedwig von Rittberg

die Zulassung für einen Hilfsschwesternverein.

Mit staatlicher Erlaubnis nahmen nun

Berliner Krankenpflegerinnen ihre Arbeit auf.

Es waren Frauen, die sich bewusst für eine

neue Organisationsform entschieden haben:

konfessionslos, überparteilich, die Pflegen – ihre

originäre Aufgabe – ausübten ohne Rücksicht

auf soziale Herkunft und politisch-religiöse

Weltanschauung. Diese Frauen haben mit ihrem

Wirken einen von der Gesellschaft anerkannten

und geschätzten Beruf etabliert, sie leisteten

ihren Beitrag zur Gleichstellung der Frau in der

Arbeitswelt. Aus der Hauskrankenpflege,

die für die Berlinerinnen Ende des 19. Jahrhunderts

Haupteinsatzgebiet war, wurde schon

bald das Krankenhaus zum Arbeitsort – erst

über Gestellungsverträge mit anderen Trägern,

später spielte sich der Pflegalltag in eigenen

Einrichtungen ab.

So ist es noch heute, unsere DRK Kliniken

Berlin befinden sich in alleiniger Trägerschaft

der Berliner Rot-Kreuz-Schwesternschaft.

Diese Krankenhäuser der Schwesternschaft

sind Gesundheitszentren. Hier bekommen die

Patienten Spitzenmedizin geboten, hier werden

sie von den Pflegenden professionell betreut.

Denn auch das war ein Grund, warum sich vor

fast 150 Jahren Schwesternvereine gründeten:

Sie wollten Pflege anbieten, die auf einer

„gründlichen“ theoretischen und praktischen

Ausbildung basiert. Dafür formulierten sie einen

Katalog an Anforderungen und setzten ihn

durch – immer wieder angepasst an neue

Standards und aktuelle pflegewissenschaftliche

Erkenntnisse. Der Qualifizierungsgrad ist daher

hoch, nahezu hundert Prozent der Pflegenden

in den DRK Kliniken Berlin sind examiniert.

Wir wissen aber auch: Die Ausbildung allein

genügt heute längst nicht mehr, mit Fortund

Weiterbildungsangeboten unterstützt

die Schwesternschaft die ständige Wissensanpassung

– übrigens nicht nur der Rot-Kreuz-

Schwestern. Mit der Fort- und Weiterbildung

rekrutieren wir – Schwesternschaft und die

Kliniken – neue Fachkräfte aus den eigenen

Reihen; dem Fachkräftemangel begegnen wir

also mit konkurrenzfähigem Personalmanagement.

Und die Mitglieder selbst: Als qualifizierte

Pflegespezialisten verschaffen sie sich eine gute

Position auf dem Arbeitsmarkt, von der Mitgliedschaft

in der DRK-Schwesternschaft Berlin

profitieren sie und zugleich diejenigen, die im

Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.

Ersetzt man den Universalbegriff „Verein“

durch das modernere „Netzwerk“, dann wird der

Sinn einer Mitgliedschaft deutlicher: Durch ihr

Engagement dort, im Netzwerk, bekommen

die DRK-Schwestern einen beachtlichen Mehrwert

geboten – einen sicheren Arbeitsplatz,

berufliche Weiterentwicklung und persönliche

Selbstverwirklichung wie schließlich die

gemeinsame Umsetzung des karitativen

Gedankens Menschen zu helfen. Und so

war es schon 1875; eine Gemeinschaft, eine

Geschichte, ein Ziel.

Dieses Besondere: Es ist bis heute geblieben.


alF Stähler

sprecher der GeschäftsführunG

drK KliniKen Berlin

Die DRK Kliniken Berlin sind ein Berliner

Traditionsunternehmen mit medizinisch-pflegerischen

Einrichtungen an fünf verschiedenen

Standorten in der Stadt. Zu unserem Unternehmen

gehören die

DRK Kliniken Berlin | Westend,

DRK Kliniken Berlin | Mitte,

DRK Kliniken Berlin | Köpenick,

DRK Kliniken Berlin | Wiegmann Klinik,

DRK Kliniken Berlin | Park-Sanatorium Dahlem

sowie

die DRK Kliniken Berlin | Pflege & Wohnen

Mariendorf und das Bildungszentrum

für Pflegeberufe.

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Wir betreiben an all unseren Standorten

auf hohem Niveau pflegerische und medizinische

Einrichtungen. Als frei gemeinnütziges Unternehmen

fühlen wir uns dieser Stadt und ihren

Einwohnern verpflichtet, vor allem unseren

Patienten und Bewohnern.

Gegenwärtig sind etwa 3.400 Mitarbeiter

bei den DRK Kliniken Berlin beschäftigt.

Sie sind unmittelbar oder mittelbar zum Wohle

derjenigen tätig, die sich uns anvertrauen:

60.000 stationäre Patienten, die Jahr für Jahr

– und mit steigender Tendenz – unsere Krankenhäuser

frequentieren. Sie dokumentieren

nachhaltig das Vertrauen in die bei uns

beschäftigten Mitarbeiter, in die Einrichtungen

und in ihren Träger.

Dabei ist die Prägung unserer Einrichtungen

durch den Träger, die DRK-Schwesternschaft

Berlin, eine ganz Besondere: Eigentümer unserer

Kliniken sind im Ergebnis diejenigen, die die

größte Berufsgruppe in der Betreuung Kranker

und pflegebedürftiger Menschen darstellen –

die Rot-Kreuz-Schwestern, die Mitglieder der

DRK-Schwesternschaft Berlin.

Mit dieser Trägerschaft ist für die DRK

Kliniken Berlin gewährleistet, dass das Wohl der

Patienten und Bewohner stets im Mittelpunkt

all unserer Entscheidungen steht. In Konsequenz

dieser Ausrichtung wächst das Vertrauen

in unsere Einrichtungen stetig, Jahr um Jahr

vertrauen sich uns mehr Patienten und Hilfesuchende

an. Auf der Grundlage dieses

Vertrauens sind wir in der Lage, wirtschaftlich

stabil zu agieren, Investitionen zu tätigen und

unsere Einrichtungen auch für die nächsten

Jahre und Jahrzehnte beständig und zukunftsorientiert

auszubauen.

Für uns ist die Tradition der DRK-

Schwesternschaft Berlin der Garant für eine

kontinuierliche, leistungsstarke Gesundheitsversorgung.

Sie ist Grundlage und Verpflichtung

zugleich, den erfolgreichen Weg aus der Vergangenheit

auch für die Zukunft zu gestalten.

Wir werden unsere Standorte fachlich

weiter profilieren und unter selbstverständlicher

Ausrichtung durch unseren Träger den Mut,

seit 1919 eigene Krankenhäuser zu betreiben,

zur Basis unseres Handelns für die

Zukunft machen.


drK-schwesternschaft Berlin und drK KliniKen Berlin:

Gemeinsame VerantwortunG für eine ausGezeichnete Gesundheits-

VersorGunG - wie in den drK KliniKen Berlin | westend,

eine Von insGesamt sechs einrichtunGen


Geschichte

1875-1975-heute:

EinE Rot-KREuz-SchwEStERnSchaft

mit gRoSSER tRadition

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird der Mangel an professionellen Pflegekräften

immer deutlicher. Und das betrifft nicht nur die klassische Krankenversorgung,

die bislang fast ausschließlich Nonnen und Diakonissen übernommen haben.

Sie allein schaffen es nun nicht mehr, die Opfer wachsender sozialer Missstände

zu pflegen oder die Verwundeten in den modernen Massenkriegen zu versorgen.

Frauen aus Adel und Großbürgertum, aber auch engagierte Männer gründen daher

Wohltätigkeitsorganisationen wie Vaterländische Frauenvereine und Schwestern-

schaften. Diese Organisationen sollen die Gesundheitsversorgung verbessern,

für die Initiatoren gehört dazu die Anpassung der Krankenpflegeausbildung an den

medizinischen Fortschritt. Ein weiterer Aspekt spielt noch eine Rolle: alleinstehenden,

wirtschaftlich nicht abgesicherten Frauen bietet der Beruf einer Krankenpflegerin

eine neue Lebensperspektive. Bald nach der Gründung schließen sich viele dieser

Vereine dem Roten Kreuz an. Von ihm übernehmen sie die noch heute verbindlichen

sieben Grundsätze „Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit,

Freiwilligkeit, Einheit, Universalität“.

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auch in der BetreuunG KrieGsVersehrter fehlten

qualifizierte pfleGeKräfte: rot-Kreuz-schwestern

arBeiteten daher auch im sanitätsdienst


Geschichte

in Berlin wird 1875

die ERStE SchwEStERnSchaft

GeGründet

In Berlin wird die erste Schwesternschaft

1875 gegründet, ein Hilfsschwestern-Verein, der

aus seiner Gründerin, Hedwig von Rittberg, und

zwei Krankenpflegerinnen besteht.

„Ohne Unterschied der Konfession, des Standes,

der Krankheit, des Ortes“ betreuen sie fortan

kranke und bedürftige Menschen. Die Rittberg-

Schwesternschaft – wie der Verein bald genannt

wird – wächst, viele junge Frauen möchten

Rot-Kreuz-Schwester werden, auch wenn das

Leben nun ein komplett anderes sein wird als

früher. Die Pflege Kranker bleibt das Vereinsziel,

in den Anfangsjahren sind die Schwestern

ausschließlich in der Privatpflege tätig; später

schließen sie Verträge mit Krankenhäusern ab,

in denen die Rot-Kreuz-Schwestern arbeiten.

Mit den Einkünften aus der Krankenpflege

bezahlt die Schwesternschaft Wohnung,

Verpflegung, Ausbildung und ein Taschengeld.

Und die Schwestern kümmern sich um die

Mitschwestern, die aus Altersgründen oder

krankheitsbedingt berufsunfähig sind; Rot-

Kreuz-Schwester ist man ein Leben lang.

In Berlin bleibt die Rittberg-Schwesternschaft

nicht die einzige Rot-Kreuz-Schwesternschaft,

1891 kommt das Märkische Haus für Krankenpflege

hinzu, einige Jahre später das Luisen-

Cecilienhaus, dann die Schwesternschaften aus

Berlin-Weißensee und vom Paulinenhaus sowie

schließlich noch die Brandenburgische Schwesternschaft.

Einige Vereine lösen sich auf, andere

gehen gemeinsame Wege und fast ausnahmslos

geschieht dies aus wirtschaftlichen Gründen.

Im Mai 1975 vereinigen sich die verbliebenen

Schwesternschaften zur „Deutsches Rotes Kreuz

Schwesternschaft Berlin e.V.“ Es ist der Abschluss

einer seit vielen Jahren andauernden

Zusammenführung, diese Fusion legt den Grundstein

für die Erfolgsgeschichte „DRK-Schwesternschaft

Berlin e.V.“

Im Herbst 2008 veröffentlichte der Verein

sein „Leben nützlich für andere. Das Buch der

DRK-Schwesternschaft Berlin“. Zum ersten Mal

werden in einer Publikation alle wichtigen

Fakten und Zahlen über die Rot-Kreuz-Schwesternschaften

der Stadt zusammengefasst.

Zugleich erzählt diese Chronik Anekdoten

aus gut anderthalb Jahrhunderten. Hunderte

von Privataufnahmen und Dutzende

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die ursprünGliche

form eines Vereins haBen

die Berliner rot-Kreuzschwestern

Bis heute

BeiBehalten

Aktenordner wurden für das Buch gesichtet,

Zeitzeugen befragt und unzählige Notizen

ausgewertet. Für das Buch „Leben nützlich für

andere“ ausgewählt wurden bislang noch nie

gezeigte Fotos und Dokumente. Mit dem Buchtitel

wird übrigens Hedwig von Rittberg zitiert:

Als 25-jährige hatte die Gründerin der ersten

Berliner Rot-Kreuz-Schwesternschaft ihr Elternhaus

verlassen, um ihr „Leben nützlich für

andere und zum Segen für mich auszunützen“.

Die Chronik gibt jedoch nur einen Ausschnitt

wieder, auch kann sie Zeitzeugnisse lediglich als

Reproduktion und Faksimile zeigen. So wie die

vielen Privataufnahmen, die Originalzeitungen

aus der Kaiserzeit, aufwendig gestaltete Dokumente,

aber auch Alltagsgegenstände: Bestecksammlungen,

Geschirr und Mobiliar, dazu die

Trachten. Besichtigen kann man nun diese und

viele andere Exponate in der neuen Dauerausstellung

Schwesternschaftsjahre 1875 bis heute.

Die Ausstellung der DRK-Schwesternschaft

Berlin“. Pünktlich zum Jubiläum „135 Jahre

Berliner Rot-Kreuz-Schwesternschaften“ wurde

die Ausstellung im Haus S auf dem Gelände der

DRK Kliniken Berlin | Westend eröffnet.


ein examen hat jede rot-Kreuz-schwester

aBGeleGt: in der Gesundheits- und KranKenpfleGe,

der Gesundheits- und KinderKranKenpfleGe,

der altenpfleGe oder als heBamme


Mitglieder

allES, um zu hElfEn:

menschliche zuwendunG,

professionelle pfleGe

„Zweck der Schwesternschaft ist die Förderung der öffentlichen Gesund-

heitspflege und der Hilfeleistung für Menschen in Not“, so ist es in der Satzung

der DRK-Schwesternschaft Berlin nachzulesen. Ihre Mitglieder arbeiten zusammen

mit den direkt bei den DRK Kliniken Berlin angestellten Berufsgruppen: auf den

Stationen, in den Funktionsbereichen wie dem OP, der Endoskopie oder im Herz-

katheterlabor, in der Geburtshilfe und auch in der Altenpflege. Dabei überneh-

men die Rot-Kreuz-Schwestern grundsätzlich alle Managementaufgaben,

welche die Pflege betreffen. Schlüsselpositionen wie die einer Hygieneschwester,

der Qualitätskoordinatorin und die der Pädagogin im Bildungszentrum sind

ebenfalls mit Rot-Kreuz-Schwestern besetzt. Und selbstverständlich arbeiten

in Führungspositionen wie Pflegedienst- und Abteilungsleitung Mitglieder

der Schwesternschaft.

Neben dem Bildungszentrum für Pflegeberufe betreibt die Schwestern-

schaft eine staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte: In den kommenden

Jahren wird sich die Versorgungslandschaft noch stärker verändern

und der Versorgungsauftrag nachhaltig wandeln.

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Gemeinsam mit ärzten und dem nicht-medizinischen

personal üBernehmen die pfleGeKräfte ein hohes mass

an VerantwortunG für patienten und Bewohner


Mitglieder

mEnSchEn hElfEn mEnSchEn: diesem ziel

fühlen sich die mitGlieder der

drK-schwesternschaft Berlin Verpflichtet

Nur mit qualifiziertem Personal können

Schwesternschaft und Kliniken die neuen

Anforderungen erfüllen und im Wettbewerb

bestehen. Die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter

fördert dabei nicht nur deren fachliche,

sondern auch ihre sozialen und methodischen

Kompetenzen. Die Abteilung Fort- und Weiterbildung

organisiert Lehrgänge zur Heranbildung

von Pflegefachkräften für leitende Funktionen

in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens

sowie Weiterbildungen in der Intensivmedizin

und Anästhesie. Außerdem können

Pflegekräfte die Zusatzqualifikation zum Praxisanleiter

erwerben. Zwischen 2005 und 2012

haben so mehr als zweihundert Pflegekräfte

Kurse in der Fort- und Weiterbildung absolviert.

Die DRK-Schwesternschaft Berlin unterstützt

ihre studierwilligen Mitglieder, sie vergibt

Stipendien. Ein Examen hat jede Rot-Kreuz-

Schwester abgelegt: entweder in der Gesundheits-

und Krankenpflege, der Gesundheitsund

Kinderkrankenpflege, der Altenpflege oder

als Hebamme. Damit erfüllt sie die Voraussetzung

für die Aufnahme in die Schwesternschaft

und sie erlangt zugleich den Status

eines „ordentlichen Mitglieds“.

Denn nur so ist es den Rot-Kreuz-Schwestern

erlaubt, die Berufsbezeichnung „Gesundheitsund

Krankenpflegerin“ bzw. „Gesundheits- und

Kinderkrankenpflegerin“, „Krankenschwester“,

„Altenpflegerin“ oder „Hebamme“ zu führen.

Einzige Ausnahme bilden übrigens Mitglieder

im Vorstand, die den Mitgliedsstatus durch ihre

Wahl in das Gremium erreichen. Neben ordentlichen

Mitgliedern gibt es auch außerordentliche;

Auszubildende besitzen zum Beispiel

diesen Status.

Menschen helfen Menschen: Diesem Ziel

fühlen sich die Mitglieder der DRK-Schwesternschaft

Berlin verpflichtet, ihm widmen sie ihr

Wissen, Können und ihre ganze Kraft. Bewohner

und Patienten der DRK Kliniken Berlin werden

in ihrer krankheitsbedingten, körperlichen,

psychosozialen und individuellen Situation

angenommen – sie werden respektiert, unabhängig

von Alter, Geschlecht, sozialer Herkunft,

Kultur, Religion und Nationalität. Die Beziehung

von Patienten und Bewohnern zu Pflegepersonal

und Ärzteschaft ist in den DRK Kliniken Berlin

eine aktive und vor allem gleichberechtigte.

Patienten und Bewohner werden – soweit

möglich und erwünscht – in den Heilungsund

Pflegeprozess einbezogen.

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so Viel selBstständiG-

Keit wie möGlich, so Viel

hilfe wie nötiG - das

ist der GrundGedanKe

im pfleGeKonzept der

drK-schwesternschaft

Berlin

Professionelle Pflege heißt systematisch,

methodisch und kompetent zu pflegen. Dies

bedeutet aber auch: so viel Hilfe wie nötig,

so viel Selbstständigkeit wie möglich.

Der Gesundheitsvorsorge wird in der täglichen

Arbeit ein immer größerer Platz eingeräumt,

Pflege und medizinische Versorgung setzen

nicht erst im akuten Krankheitsfall ein.

Ein großes Anliegen ist den Rot-Kreuz-

Schwestern eine von Professionalität und

Respekt geprägte Zusammenarbeit mit allen

Beteiligten des therapeutischen Teams wie

auch mit den anderen Berufsgruppen.

In den DRK Kliniken Berlin gibt es Arbeitsgruppen,

in denen Pflegekräfte und Mediziner

gemeinsam an der Verbesserung der Behandlungsqualität

arbeiten. In den sechs Einrichtungen

der DRK-Schwesternschaft Berlin kommen

technologisch anspruchsvolle Methoden

in komplexen Abläufen zum Einsatz.

Eines ist allen Mitarbeitern bewusst:

Die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten

Menschen sind es, die zählen.


Strukturen

GleichBerechtiGter

teil eines Ganzen sein:

JEdE StimmE zählt

Die DRK-Schwesternschaft Berlin ist ein „e.V.“, ein eingetragener Verein.

Die Beziehungen zwischen der Schwesternschaft und ihren Mitgliedern regeln die

Satzung und die Mitgliederordnung, sie beschreiben ausführlich Rechte und Pflichten

einer Rot-Kreuz-Schwester. Laut Satzung ist die Mitgliederversammlung das oberste

Organ. In der Rot-Kreuz-Schwesternschaft arbeiten daneben die Gremien „Vorstand“

und „Beirat“. Alle diese drei Vereinsorgane sind demokratisch legitimiert.

Die Mitgliederversammlung findet in der Regel jährlich statt. Hier wählen die

Rot-Kreuz-Schwestern Oberin, Vorstand und Schwesternbeirat. Auf der Mitglieder-

versammlung verliest die Oberin ihren Rechenschaftsbericht. Auch wird der

Wirtschaftsplan der Schwesternschaft für das anstehende Jahr vorgestellt,

die Mitglieder müssen diesen genehmigen. Sie haben die Möglichkeit, auch über

Satzungsänderungen oder neue Beiträge abzustimmen.

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Im Vorstand der DRK-Schwesternschaft

Berlin arbeiten Experten aus unterschiedlichen

Fachgebieten, denn nur so kann dieses Gremium

seine vielfältigen Aufgaben erfüllen:

Mit der Oberin als Vorsitzende ist der Vorstand

verantwortlich für die Führung der

Geschäfte der DRK-Schwesternschaft Berlin.

Der Beirat informiert und betreut die Mitglieder,

ihre Anliegen vertritt er in einer kontinuierlichen

Zusammenarbeit mit dem Vorstand.

In „Mitgestaltung, Mitbestimmung, Mitverantwortung“

sieht die DRK-Schwesternschaft Berlin

die zentralen Aspekte ihres Selbstverständnisses.

Engagierte Mitglieder heißt sie nicht nur

willkommen: Engagement wird in der Schwesternschaft

gezielt gefördert, sei es bei der

individuellen Karriereplanung oder als vereinsübergreifende

Interessenvertretung.


Einrichtungen

BeständiGKeit auf hohem

niVeau: diE dRK KliniKEn BERlin

Die DRK-Schwesternschaft Berlin war die erste aller deutschen Rot-Kreuz-

Schwesternschaften, die eine gemeinnützige Krankenhaus GmbH gründete. Das

war im Jahr 1975. Inzwischen wurden noch weitere Gesellschaften gegründet, deren

Zweck darin besteht, DRK-Einrichtungen pflegerisch, ärztlich, kaufmännisch und auch

technisch als Einheit zu führen. Eine bestmögliche Krankenversorgung bei optimaler

wirtschaftlicher Betriebsführung wird so erreicht. In der Rechtsform gemeinnütziger

Krankenhausgesellschaften mit beschränkter Haftung betreibt die DRK-Schwestern-

schaft Berlin fünf Kliniken und ein Pflegeheim mit 1.500 Betten. In den DRK Kliniken

Berlin sind rund 3.400 Mitarbeiter beschäftigt. Der Qualifizierungsgrad der Mitarbeiter

ist überdurchschnittlich hoch, der Anteil examinierter Pflegekräfte in den DRK

Kliniken Berlin beträgt so zum Beispiel fast einhundert Prozent. Zudem haben

nahezu 50 Prozent der Pflegenden fachspezifische Zusatzqualifikationen.

Die DRK-Schwesternschaft Berlin ist alleiniger Träger aller dieser Einrichtungen.

Das bedeutet: Rot-Kreuz-Schwestern verantworten Ziele, Strategien und Leitlinien.

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in den drK KliniKen

Berlin arBeiten

3.400 mitarBeiter

(Von oBen nach unten)

drK KliniKen Berlin:

wieGmann KliniK,

KöpenicK,

westend

Die Oberin als Vorsitzende der DRK-Schwes-

ternschaft ist alleinverantwortlich für die

Leitung des gesamten Pflegebereichs in den DRK

Kliniken Berlin. Über das Zentrale Pflegemanagement,

das aus den engsten Mitarbeiterinnen

besteht, bezieht die Oberin die Berufsgruppe der

Pflegenden rechtzeitig in die Entscheidungen ein

– nur so ist die schnelle Umsetzung in das

operative Geschäft gewährleistet.

Die DRK Kliniken Berlin können gegenüber

den privaten Konkurrenten viele Wettbewerbsvorteile

vorweisen: Einer davon ist, dass erwirtschaftete

Überschüsse in das Unternehmen

reinvestiert werden. Ziel muss es sein, diesen

Umstand nach dem Motto „Qualität, Fortschritt

und Wertzuwachs für alle Anspruchsgruppen

anstatt Gewinnausschüttung“ konsequent

auszuschöpfen.

Die DRK-Schwesternschaft Berlin investiert

daher in ihre Krankenhäuser, die Gewinne werden

zur Weiterentwicklung der Kliniken und

Einrichtungen verwendet. Denn bei den DRK

Kliniken gibt es keine Shareholder und

Aktionäre zu bedienen.


Einrichtungen

der anteil ExaminiERtER PflEgEKRäftE

in den drK KliniKen Berlin BeträGt

fast einhundert prozent

Als erster deutscher Krankenhausverbund

erhielten die Kliniken im Jahr 2002

die Akkreditierung der Joint Commission

International (JCI) aus den USA. Die Einrichtungen

konnten nachweisen, dass sie selbst

internationale Standards rundum erfüllen.

Drei Jahre später wiederholten sie den Erfolg,

wie auch 2008 und 2011.

Diese Zertifizierungen und die vielen

weiteren Auszeichnungen sind ein Beweis für

die hohe Qualität der DRK Kliniken Berlin.

Alle diese Prädikate sind das Ergebnis einer

langfristig ausgerichteten, von der DRK-Schwesternschaft

Berlin als Träger maßgeblich gestalteten

Strategie – einer Unternehmensstrategie,

die neben allen wirtschaftlichen

Aspekten vor allem vom Grundsatz „Menschen

helfen Menschen“ bestimmt wird. Mit ihren

Broschen repräsentieren die Rot-Kreuz-Schwestern

den Träger vor Ort, in den DRK Kliniken

Berlin. Sie symbolisieren damit die Grundsätze

von Rotem Kreuz und Schwesternschaft.

Die DRK Kliniken Berlin | Westend sind seit

1991 in der Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft

Berlin. Sie befinden sich am Spandauer

Damm. Auf dem Gelände des ehemaligen

Universitätsklinikums Charlottenburg arbeiten

gut eintausend Mitarbeiter. In der Rettungsstelle

versorgen sie jährlich 45.000 Patienten, stationär

werden 26.000 behandelt. Mehr als 2.500 Kinder

kommen Jahr für Jahr in der Frauenklinik zur

Welt. Typisch für das traditionsreiche Krankenhaus

ist die Verbindung von pflegerischer und

ärztlicher Kompetenz mit einer außergewöhnlichen

Architektur und dem patientenfreundlichen

Ambiente. So erinnern die Grünanlagen

mit der Aue an eine Parklandschaft. Auch

werden in den DRK Kliniken Berlin | Westend

Kunst und Gesundheitsversorgung miteinander

verknüpft: Die DRK-Schwesternschaft Berlin

unterstützt den Förderverein „Kunst in den

DRK Kliniken Berlin | Westend“, auch ist sie

Mitglied im Kuratorium der Stiftung „Figuren

im Park“. Schwesternschaft und Klinik verfolgen

ein ganzheitliches Therapieziel, Kunst soll dabei

den Heilungsprozess fördern. Über das Klinikgelände

verteilt befinden sich mehr als dreißig

Skulpturen, in Fluren und Räumen der Häuser

schaffen Ausstellungen prominenter Künstler

eine besondere Atmosphäre.

Die DRK Kliniken Berlin | Köpenick sind

die erste Einrichtung der Schwesternschaft, die

sich im ehemaligen Ostteil der Stadt befindet.

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Von der mozartstrasse 37 aus

leitet die oBerin mit ihrem team die

drK-schwesternschaft Berlin


Einrichtungen

die drK KliniKen Berlin

Gehören zu den 26 gRoSSEn

aRBEitgEBERn der stadt

Seit 1992 ist die DRK-Schwesternschaft Träger

dieses Krankenhauses. In den DRK Kliniken

Berlin | Köpenick arbeiten heute fast eintausend

Mitarbeiter, die Rettungsstelle versorgt jährlich

32.000 Patienten, 20.000 werden stationär

betreut. Die Klinik ist akademisches

Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin

Berlin.

Von allen Einrichtungen am längsten

bei der Schwesternschaft sind die DRK Kliniken

Berlin | Mitte: Seit mehr als neunzig Jahren

ist das Krankenhaus in der Drontheimer Straße

bei der Berliner Rot-Kreuz-Schwesternschaft.

Jedes Jahr werden hier in der Rettungsstelle

20.000 Patienten versorgt und 11.000 stationär

behandelt. Insgesamt vierhundert Mitarbeiter

arbeiten in der Weddinger Klinik.

2004 wechselte erstmals in Deutschland

eine privat geführte Klinik zu einem gemeinnützigen

Träger: die DRK Kliniken Berlin |

Wiegmann Klinik; sie ist übrigens die älteste

psychosomatische Fachklinik Deutschlands.

Zwei Jahre später war es das Park-Sanatorium

Dahlem, das als private Klinik von der DRK-

Schwesternschaft Berlin übernommen wurde.

Mit der Übernahme dieser Einrichtung

stärken die DRK Kliniken Berlin ihr belegärztliches

Angebot.

Seit fast 30 Jahren betreibt die

DRK-Schwesternschaft Berlin die DRK Kliniken

Berlin | Pflege & Wohnen Mariendorf, eine

stationäre Pflegeeinrichtung. Nach umfangreichen

Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen

können in dem Mariendorfer Pflegeheim

heute bis zu 159 Bewohner in Einzel – und

Zweibettzimmern betreut werden. Die DRK

Kliniken Berlin | Pflege & Wohnen Mariendorf

nehmen teil am „Berliner Projekt“: Die Einrichtung

beschäftigt fest angestellte Ärzte

und Therapeuten zur optimalen Versorgungsqualität

der Bewohner.

Menschen zu helfen, sie professionell

zu pflegen – darin sehen junge Menschen ihre

berufliche Zukunft. Ihnen bietet die DRK-

Schwesternschaft Berlin die Möglichkeit, diesem

Ziel einen großen Schritt näher zu kommen.

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die drK KliniKen Berlin

sind ein GemeinnütziGer

VerBund, Bestehend aus

fünf KranKenhäusern

und einem pfleGeheim

als aKutKranKenhäuser

mit rund um die uhr

Geöffneten rettunGsstellen

Gewährleisten

die einrichtunGen

an ihren standorten

in charlottenBurG,

KöpenicK und mitte

die reGionale GesundheitsVersorGunG

(Von oBen nach unten)

drK KliniKen Berlin:

mitte, parK-sanatorium

dahlem, pfleGe &

wohnen mariendorf

Sie ist Träger einer eigenen, staatlich

anerkannten Schule: Das Bildungszentrum

für Pflegeberufe der DRK-Schwesternschaft

Berlin e.V. bildet Schüler zu Gesundheitsund

Krankenpflegern sowie Gesundheitsund

Kinderkrankenpflegern aus, eine weitere

Ausbildungsrichtung ist die zum Operationstechnischen

Assistenten (OTA). Verantwortungsbewusste

und teamfähige Bewerber absolvieren

am Bildungszentrum eine fachlich fundierte

und praxisorientierte pflegerische Ausbildung.

Sie gewährleistet, dass die Pflegenden die

Anforderungen im Berufsalltag auch tatsächlich

bewältigen. Das Bildungszentrum bietet seinen

Auszubildenden zusätzlich den Abschluss eines

„Bachelor of Science (B.Sc.)“: Innerhalb von nur

fünf Jahren können sie sowohl das Examen

in der Gesundheits- und Krankenpflege ablegen,

als auch diesen akademischen Grad erreichen.


135 Jahre „Menschen helfen Menschen“

Polizeikrankenhaus

Spandau

Paulinenhaus-

Krankenanstalt

Mutterhaus und Feierabendhaus

Schwesternschaft Paulinenhaus

Henriettenhaus

Klinik

Am Roseneck

Cecilienhaus

DRK KLINIKEN BERLIN

PaRK-SanatoRium dahlEm

Hindenburg-Lazarett

Städt. Behring-Krankenhaus

DRK Krankenhaus

Jungfernheide

Knesebeck

Kinderklinik

Ev. Altenzentrum

St. Lukas

Entbindungsheim

Hermsdorf

DRK KLINIKEN BERLIN

wEStEnd und wiEgmann KliniK

DRK-Kinderheim

„Iltisbau“

Vinzenz-Krankenhaus

Graf Botho Schwerin-Krankenhaus

Königswarter-Krankenhaus

Rudolf-Virchow-

Krankenhaus

Städt. Bürgerhaus-Hospital

DRK-Rittberg-Krankenhaus

und Kinderklinik

Staatskrankenhaus

der Polizei

Städt. Krankenhaus Am Knie

DRK KLINIKEN BERLIN

mittE

Alterswohnheim Lange-Schucke-Stiftung

Kaiser-Wilhelm-und-Augusta-Stiftung

Kaiserin-Augusta-

Hospital

Landhaus-Klinik vom Roten Kreuz

Rheingau-Klinik

Auguste-Viktoria-Krankenhaus

Städt. Krankenhaus Berlin-Schöneberg

Mutterhaus und Feierabendhaus

Schwesternschaft Luisen-Cecilienhaus

dRK-SchwEStERnSchaft BERlin

Städt. Krankenhaus Lankwitz

AOK-Krankenhaus

Mutterhaus und Feierabendhaus

Schwesternschaft Rittberghaus

Chirurg.

Universitätsklinik

Universitäts-

Augen-Klinik

Charité

Auguste-Viktoria-

Krankenhaus Weißensee

Städt. Krankenhaus

Hasenheide

Klinik für Zahn-

Mund- und Kieferkrankheiten

Diabetes-Klinik und Altersheim

des Berliner DRK-Landesverbandes

Hubertuskrankenhaus

Städt. Krankenhaus Lichtenberg

Mutterhaus und Feierabendhaus

Schwesternschaft Märkisches Haus

Staatl.

Blindenanstalt Steglitz

Standortlazarett

Tempelhof

DRK KLINIKEN BERLIN

PflEgE & wohnEn maRiEndoRf

Von BERlinER

Rot-KREuz-SchwEStERnSchaftEn

Betreute einrichtunGen

(1875 Bis heute)

Kreiskrankenhaus altlandsberg

haus am Berge st. andreasberg/harz

Kreiskrankenhaus Bernau

martha-stapenhorst-heim Bielefeld

sanatorium Blankenburg

ev. Gemeindepflegestation Breitenfelde

städtisches Krankenhaus cottbus

erholungsheim Bad doberan

standortlazarett döberitz

standortlazarett frankfurt/oder

Kreiskrankenhaus Gardelegen/altmark

lenzheim Garmisch-partenkirchen

lungenheilanstalt Grabowsee

standortlazarett halberstadt

Knappschaftskrankenhaus Bergmannstrost halle/saale

schwesternerholungsheim hemmelmark/eckernförde

städt. Krankenhaus hirschberg/schlesien

lungenheilstätte hohenlychen

Beleg-Krankenhaus hornburg/wolfenbüttel

städtisches Krankenhaus jarotschin/posen

städtisches Krankenhaus landsberg/warthe

Kreiskrankenhaus liebenwalde

städt. Krankenhaus magdeburg

Kindererholungsheim der stadt magdeburg

städt. Krankenhaus neubrandenburg

DRK KLINIKEN BERLIN

KÖPEnicK

Kreiskrankenhaus oranienburg

cornelienheim oranienburg

städt. Krankenhaus perleberg

schwesternheim potsdam-Babelsberg

standortlazarett potsdam

Kreiskrankenhaus prenzlau

Krankenhaus rüdersdorf-Kalkberge

Kurhaus sophienhaus Bad salzuflen

Kinderheim schluft/schorfheide

städt. Krankenhaus seesen

altenzentrum st. Vitus seesen

städt. Krankenhaus senftenberg

Kreiskrankenhaus spremberg

Kindererholungsheim trassenheide

altersheim wernigerode/harz

ev. Krankenhaus st. jacobistift werther i.w.

städt. Krankenhaus wolfenbüttel

standortlazarett wunsdorf

deutsches Krankenhaus lissabon

hospital aleman madrid

zahlreiche Gemeindestationen

u.a.


zahlen und faKten

1.062 Mitglieder hatte die

drK-schwesternschaft Berlin

am 1. märz 2013, etwa halb

so viel waren es 1995.

in fünf berliner Stadtbezirken

befinden sich Einrichtungen

der DRK-Schwesternschaft

Berlin: Charlottenburg, Steglitz-

Zehlendorf, Köpenick, Mitte,

Tempelhof-Schöneberg.

31 Oberinnen leiteten seit

1875 die Berliner rot-Kreuzschwesternschaften.

Seit 1898 gibt es die enge

Anbindung der Schwesternschaft

an das Rote Kreuz.

2002 wurden die drK Kliniken

Berlin von der joint commission

international akkreditiert; 2005,

2008 und 2011 schafften die

Kliniken ihre reakkreditierung.

Zwei Jahre nach dem Mauerfall

übernahm die DRK-Schwesternschaft

Berlin im Ostteil der Stadt

ein Krankenhaus.

99 Prozent aller Pflegekräfte

in den DRK Kliniken Berlin sind

examiniert.

1975 gründete die DRK-

Schwesternschaft Berlin als erste

Rot-Kreuz-Schwesternschaft eine

Krankenhausgesellschaft.

38 Jahre beträgt das durchschnittliche

Alter einer Berliner

Rot-Kreuz-Schwester.

2004 übernahm die DRK-

Schwesternschaft Berlin als erster

gemeinnütziger Träger eine privat

geführte Klinik, drei Jahre später

wurde die zweite Privatklinik

in den Verbund aufgenommen.

21 Jahre alt ist die jüngste

rot-Kreuz-schwester, 65 jahre

das älteste ordentliche mitglied.

im Jahr 1919 wurde die erste

eigene Klinik - das Rittberg-

Krankenhaus - erworben.

Zweimal im Jahr erscheint der

Newsletter der DRK-Schwesternschaft

Berlin, die „hedwig“.

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Kein Mitglied der drKschwesternschaft

Berlin trägt

den Vornamen hedwig.

(stand dezember 2010)

Drei Mitglieder der DRK-

Schwesternschaft Berlin sind

Männer: Sie sitzen im Vorstand

des Vereins.

immer ein banker von Beruf

ist der Schatzmeister der

DRK-Schwesternschaft Berlin.

bis zum Frühjahr 1975

vereinigten sich fünf Berliner

Rot-Kreuz-Schwesternschaften

zur DRK-Schwesternschaft

Berlin.

Durchschnittlich 310

Schwestern kommen zur

jährlich stattfindenden

Mitgliederversammlung im

Herbst.

Platz 26 unter den größten

Arbeitgebern der Hauptstadt

belegen die DRK Kliniken Berlin.

im Oktober 2008 wurde

„Leben nützlich für andere -

Das Buch der DRK-Schwesternschaft

Berlin“ veröffentlicht.

1987 wurde das ehemalige

Mutterhaus der Luisen-Cecilienschwesternschaft

in der

Lankwitzer Mozartstraße

Verwaltungszentrale der

DRK-Schwesternschaft Berlin.

108 Jahre alt wurde 2012

die älteste pensionierte Berliner

rot-Kreuz-schwester.

am 5. Oktober 1875 gründete

Hedwig Gräfin Rittberg in Berlin

ihren Hilfsschwesternverein,

aus dem später die erste

Rot-Kreuz-Schwesternschaft

der Stadt entstand.

Zwischen 26 und 30 Jahre alt

sind die meisten Mitglieder der

DRK-Schwesternschaft Berlin.

Fünf Kliniken, ein Pflegeheim

und ein Bildungszentrum

gehören der DRK-Schwesternschaft

Berlin.

im März 2008 begrüßte

die Schwesternschaft ihr

eintausendstes Mitglied.

110 Minuten dauert durchschnittlich

der offizielle Teil der

Mitgliederversammlung.

Schwesternschaftsjahre 1875

bis heute. die ausstellung der

drK-schwesternschaft Berlin

öffnete im dezember 2010.


helfen

Menschen

Menschen

DRK-SCHWESTERNSCHAFT BERLIN

Weitere Publikationen:

hedwig – Der Newsletter der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.

Broschüre Grundsätze der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.

Broschüre Beirat der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.

Leben nützlich für andere – Das Buch der DRK-Schwesternschaft Berlin

Brille und Bauch Agentur für Kommunikation

www.brilleundbauch.de

© März 2013 DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.

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