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Die Palettierung

CONNEX-Kanalrohre DN/OD 315 - 500

CONNEX-Kanalrohre DN/OD 630 - 800, Länge 3,0 m

CONNEX-Kanalrohre DN/OD 630 - 800, Länge 6,0 m

16

KANALROHRSYSTEM

Alle Vorteile

auf einen Blick!

• Rohre und Formteile in den Nennweiten

DN/OD 315 - DN/OD 800 erhältlich.

• Rohre und Formteile sind wandverstärkt

(SN 8) für SLW 60 / 0,8 m - 6,0 m.

• Die Ringsteifigkeit liegt bei 8 kN/m 2 (SN 8) / (SDR 34).

• Baustellengerechte Rohrlängen von 1,5 m, 3,0 m

und 6,0 m (inkl. Muffe). Sonderlängen auf Anfrage.

• Fest integriertes 2-Komponenten-CI ® Dichtsystem.

Herausdrücken des Dichtringes nicht mehr möglich.

• Dauerhaft dichte Muffenverbindungen. Keine In- und

Exfiltrationen. Prüfdruck 2,4 bar gem. ATV DVWK A 142.

• Dauerhaft dicht selbst bei einer Abwinkelung

von bis zu 3°.

• Optimale Fließeigenschaften durch langgezogene

Bögen in 15°, 30°, 45° und 87°.

• Kleinere Richtungswechsel ohne aufwändige

Schachtbauwerke möglich.

• Effiziente Verlegung durch niedriges Gewicht, optimale

Baulänge und einfache Steckmuffenkonstruktion.

• Wurzelfest in allen Verbindungen.

• Durchschnittliche Nutzungsdauer von 50 - 80 (100) Jahren

(Quelle LAWA, 2005).

• Widerstandsfähig gegenüber Säuren, Laugen und aggressiven

Medien im pH-Bereich von 2 - 12.

• Vermeidung von Inkrustationen durch sehr glatte

Rohrinnenwand. Für den Transport von Abwasser mit

hohem Sedimentanteil besonders geeignet.

• Recyclingfähig durch Sortenreinheit.

Weitere Informationen:

Funke Kunststoffe GmbH • Siegenbeckstr. 15

D-59071 Hamm-Uentrop

Tel. +49 (0)23 88/30 71-0 • Fax +49 (0)23 88/30 71-550

info@funkegruppe.de • www.funkegruppe.de

Das Kanalrohr

mit DIBt - Zulassung Nr. 42.1 - 378

Höhere Standards durch

fest integriertes

CONNEX-CI ® -Dichtsystem

in den Nennweiten

DN/OD 315 - DN/OD 800

für Freispiegelkanäle

KANALROHRSYSTEM


Das Vorbild

Als Vorbild für die Konstruktion strukturierter

Rohre dienen natürliche, stabile, aber

trotzdem flexible Zellkonstruktionen

aus der Pflanzen- und Tierwelt, z.B.

die Struktur des Knochenbaus.

Der Aufbau ist vergleichbar:

Die Zellstruktur wird innen wie

außen durch eine starke Haut

geschützt. Im Zusammenwirken

beider Komponenten entsteht

eine leistungsfähige kompakte

Form. Dieses Prinzip wird bei der

Herstellung der CONNEX-Kanalrohre

umgesetzt.

Der Kreislauf

Mit einem gezielten Rohstoffeinsatz wird das PVC-Granulat

nach dem Coextrusionsverfahren zum CONNEX-Kanalrohr

geformt. Ein hoher technischer Standard bei der Fertigung

und eine regelmäßige Überprüfung der Qualität tragen dazu

bei, dass Rohre und Formteile des CONNEX-Kanalrohrsystems

die vielfältigen Anforderungen im täglichen Einsatz über

Jahrzehnte erfüllen.

2

Steinsalz

57%

Rohstoffeinsatz

Erdöl

43%

KANALROHRSYSTEM

Die Vorteile von PVC-U!

Das Produkt

Das CONNEX-Kanalrohrsystem bietet

Auftraggebern und Tiefbauunternehmen

eine sinnvolle

Alternative zu herkömmlichen

Rohrwerkstoffen. Bei Einbautiefen

von 0,8 - 6,0 m und

der Verlegung nach DIN

EN 1610 wird SLW 60

garantiert (SN 8).

Das CONNEX-Kanalrohr ist

mit einem fest integrierten

2-Komponenten-CI ® -Dichtsystem

ausgestattet. Im Einsatz

erweist es sich als leistungsstarkes

und wirtschaftliches Produkt, das

allen Anforderungen an ein modernes

Kanalrohrsystem gerecht wird.

Das Material

CONNEX-Kanalrohre werden aus PVC-U hergestellt.

Der bewährte Werkstoff wird seit 1935 im Kanalbau erfolgreich

eingesetzt. Er besteht zu 57% aus Steinsalz und – im Gegensatz

zu anderen Kunststoffen wie PP und PE – nur zu 43% aus

Erdöl. Das Kürzel U (unplasticized) weist darauf hin, dass

Weichmacher grundsätzlich keine Verwendung finden.

• vielseitig

• langlebig

• robust

• rohstoffsparend

• schwerentflammbar

• recycelbar

• sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

• gute Ökobilanz

• abriebfest


Die Formteile

Für alle Nennweiten des CONNEX-Kanalrohrprogramms gibt es passende Formteile.

Sie sind ebenso wie die Rohre wandverstärkt und für eine Verkehrslast von SLW

60 (0,8 - 6,0 m) ausgelegt. Die Ringsteifigkeit liegt bei mindestens 8 kN/m 2

(SN 8). Das Außendurchmesser/Wanddickenverhältnis beträgt SDR 34 in Anlehnung

an die EN 1401-1. Mit dem CONNEX-CI ® -Dichtsystem, einem 2-Komponenten-

Dichtring, verfügen auch die Formteile über die CONNEX-typische fest integrierte

Dichtung. Eine weitere Besonderheit: Mit den neuen langgezogenen Bögen mit

Abwinkelungen von 15°, 30°, 45° und 87° lassen sich leichte Richtungsänderungen

ohne aufwändige Schachtbauwerke ausführen.

KANALROHRSYSTEM

Bögen 15°/30°/45°/87°

Überschiebmuffe Abzweig 45° Muffenstopfen

Böschungsstück mit Froschklappe

Schachtmuffe besandet

CONNEX-Anschluss DN/OD 160/162

an einem HS ® -Kanalrohr,

Bohrung 162 ± 1 mm

Werkseitig vorgefertigter,

sohlengleicher Anschluss

an einem Kanalrohr

CONNEX-Anschluss DN/OD 160/200

an einem CONNEX-Kanalrohr,

Bohrung 200 ± 1 mm

Böschungsstück 60°

CONNEX-Anschluss DN/OD 200/200

an einem HS ® -Kanalrohr,

Bohrung 200 ± 1 mm

Sonderformteile CONNEX

Nennweite Anschluss Ø Bohrung Nennweite Hauptrohr Der CONNEX-Anschluss mit Kugelgelenk

DN/OD

160

160

mm

162 ± 1 mm

200 ± 1 mm

DN/OD

200 - 315

400 - 1500

Mit dem CONNEX-Anschluss lassen sich Hausanschlussleitungen

oder Seitenzuläufe schnell, einfach und

200 200 ± 1 mm 250 - 1500 wirtschaftlich in den Sammler einbinden. Ab sofort verfügt

das Bauteil über ein integriertes Kugelgelenk. Es sorgt dafür, dass angeschlossene Rohre in einem Bereich von 0° bis 11°

schwenkbar sind. Damit erfüllt der CONNEX-Anschluss die Anforderungen des ATV-DVWK-A 139.

3


CONNEX-Schachtmuffe

Mit der Schachteinbindemuffe lässt sich das CONNEX-Kanalrohr optimal in gemauerte

Schachtbauwerke oder Fertigteilschächte einbinden – schnell, wirtschaftlich und mit der erforderlichen

Flexibilität. Die Schachtmuffe ist mit einem Anschlagsteg ausgestattet, dessen Höhe der Wanddicke

des CONNEX-Kanalrohres entspricht. Mit dem Einstecken des Gelenkstückes ergibt sich ein glatter

Übergang vom Spitzende zum Gerinne des Schachtes.

CONNEX-Schachtmuffe

Einbindung in Fertigteilschacht

Einbindung in gemauertes Schachtbauwerk

HS ® -Schacht

Der HS ® -Schacht DN/OD 800 zeichnet sich durch die gleichen Eigenschaften aus wie Rohre und Formteile. Er ist korrosionsfest,

dauerhaft dicht und strömungsgünstig ausgeformt. Die glatten Gerinne sind mit einem Gefälle von 1% ausgestattet. Hier

bilden sich keine Ablagerungen. Der Schacht steht in vielen Ausführungen zur Verfügung: mit gerade durchlaufendem Gerinne,

einem Gerinne mit seitlichem Zulauf oder mit einem abgewinkelten Gerinne.

HS ® -Schacht mit Schachtanschlüssen

DN/OD 400

4

Innenansicht HS ® -Schacht mit

Schachtanschlüssen DN/OD 400

DN/OD da, ca. L (mm)

315 365 150

400 455 150

500 560 150

630 720 275

710 810 290

800 900 290

HS ® -Schacht mit Gerinne und

seitlichem Zulauf

KANALROHRSYSTEM

da, ca.

Einbindung CONNEX-Rohr in Betonschacht

DN/OD

L

Besandung

HS ® -Schacht mit abgewinkeltem

Gerinne

Rohrquerschnitt CONNEX-Kanalrohr

Die Innenschicht (unten) ist deutlich dicker

als die Außenschicht, dadurch entsteht eine

weit über der Norm liegende Festigkeit

und Abriebreserve.

DN/OD 800

Wanddicke: 23,4 mm mind.

Schichtdicken CONNEX-Kanalrohr

DN/OD Gesamtwanddicke ea ei ei

e1 mind. prEN 13476-1 Funke

mind. mind.

315 9,2 0,80 0,80 1,00

400 11,7 0,90 1,00 1,30

500 14,6 1,00 1,50 1,90

630 18,4 1,50 2,00 2,50

710 20,8 1,70 2,20 2,70

800 23,4 1,90 2,30 2,90

Detail Rohrquerschnitt

Wandaufbau

CONNEX-Kanalrohr

Das Gewicht

CONNEX-Kanalrohre aus PVC-U

haben ein spezifisches Gewicht, das

unter Berücksichtigung der

Nennweiten deutlich unter dem

anderer Werkstoffe liegt. Die Vorteile

beim Einbau sind offensichtlich. Selbst

bei einem CONNEX-Kanalrohr

DN/OD 315, Baulänge 6,0 m,

benötigt man allenfalls kleine

Hubgeräte.

Hochdruckspülfestigkeit nach dem Hamburger Modell gewährleistet!

CONNEX-Kanalrohr mit HD-Drüse

CONNEX-Anschluss

Rohre

Anzahl Bauteile

Rohr/Verbindung/Anschluss 9/4/12 2/1/1 - - 3/-/-

Prüfdüse

(vgl. Abschn. 4.2)

D1 D2 D4 D20 D1 D2 D1 D1

Splittzugabe

[Liter/Zyklus]

0 5 0 20* 0 0 0 0 0

Versuchsanzahl

Quelle: IKT

2 1 - - - - - 3

ei

ei

ea

e1

ea

e1

Maße und Gewichte CONNEX-Kanalrohr

DN/OD Innen Ø Gewicht Wanddicke Ring- Baulänge Baulänge Baulänge

mm kg/m mind. steifigkeit 1,5 m 3,0 m 6,0 m

315 297 12 9,2 SN 8/SDR 34 1300 2800 5800

400 377 18 11,7 SN 8/SDR 34 1280 2780 5780

500 470 28 14,6 SN 8/SDR 34 1200 2700 5700

630 593 45 18,4 SN 8/SDR 34 1160 2660 5660

710 668 60 20,8 SN 8/SDR 34 1150 2650 5650

800 753 74 23,4 SN 8/SDR 34 1120 2620 5620

Abwasserrohre aus PVC-U,

Produktgruppe CONNEX der Funke Kunststoffe GmbH

Kanalrohre aus PVC-U (weichmacherfreiem Polyvinylchlorid) mit einem

dreischichtigen Wandaufbau und geschäumter Mittelschicht, Nennweite

DN/OD 315, Wanddicke e=9,2 mm, SDR 34, Nenn-Ringsteifigkeit SN 8 nach

DIN/EN 1401 [80] (Konstruktionsmaße) sowie prEN 13476 [79] (Produktion,

Wandaufbau), mit angeformter Steckmuffe und fest integriertem Zweikomponenten

CONNEX-CI ® -Dichtsystem inkl. gelbem Stützring aus Polypropylen

(PP). Die Baulänge der Rohre beträgt 3,0 m.

Formstücke

Kompaktabzweige aus PVC-U, (weichmacherfreiem Polyvinylchlorid)

Produktgruppe CONNEX, Nennweite DN 1 /OD 1 /DN 2 /OD 2 = 315/160, 45°

nach sowie prEN 13476 [79] (Produktion, Wandaufbau). Sattelstücke aus

PVC-U (weichmacherfreiem Polyvinylchlorid), DN/OD 200, 90°, zum Anschluss

von HS ® - oder KG-Rohren nach DIN EN 1401 DN/OD 200 (bzw. DN/OD 160

mittels Übergangsrohr) an CONNEX-Kanalrohre.

Düsen-Strahlversuch Düsen- Düsen-

Prüfmethode HD-Systemversuch Einzelstrahl HD-Spüldüse

KANALROHRSYSTEM

Schleif- Fall-

Versuch Versuch

5


Auch nach 300 Reinigungszyklen

voll funktionsfähig!

Rohre und Rohrverbindungen unterliegen im täglichen Einsatz vielfältigen Beanspruchungen,

denen längst nicht alle Systeme auf Dauer gewachsen sind. Besonders deutlich wird das bei

der üblichen Reinigungspraxis mit dem Hochdruckspülverfahren. Nicht selten treten

aufgrund der hohen Drücke oder aufgrund von mechanischen Beanspruchungen durch Spülschläuche

oder Spüldüsen gravierende Beschädigungen an Rohrleitungen auf, die den Betrieb nachhaltig

stören und oft teuere Sanierungsarbeiten nach sich ziehen. Hier machen sich die Stärken des

CONNEX-Systems bezahlt: Das Rohr ist aufgrund seiner Innenwandverstärkung um mindestens

25% gegenüber prEN 13476 deutlich belastbarer. Das bestätigt ein vom Institut für Unterirdische

Infrastruktur (IKT) durchgeführter Hochdruckspülversuch nach dem ”Hamburger Modell”.

Das Ergebnis: Die Beanspruchungen der Hochdruckreinigung haben keine Schäden an den CONNEX-

Kanalrohren und den CONNEX-Abzweigen verursacht.

IKT-Versuchsstrecke bestehend aus

CONNEX-Kanalrohren

Mittlerer Abrieb am in [mm]

2,0

1,5

1,0

0,5

0,0

0 100 200 300 400

Anzahl der Lastspiele in Tausend

Publizierte Abriebkurve Verfahren TU Darmstadt

Befüllstation am Haltungsende zum

Einbringen der Modellsedimente

Das CONNEX-Kanalrohr im Härtetest!

Selbst nach 400.000 Lastspielen noch überzeugende Abriebwerte


Betonrohr


FZ-Rohr


PVC-U-Rohr


Steinzeugrohr

Die Bestätigung

Eine beim Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft

der TU Darmstadt durchgeführte

Abriebprüfung nachEN 295 Teil 3 (Darmstädter

Verfahren) bestätigt das gute Abschneiden des

CONNEX-Kanalrohrsystems im vorangegangenen

IKT-Test. Der Abriebwert von max. nur

0,8 mm nach rund 400.000 Lastspielen –

entspricht etwa 100 Jahren Nutzungsdauer –

unterstreicht Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer

von Rohren und Formteilen.

KANALROHRSYSTEM

Eingebrachtes Modellsediment mit

einer Ablagerungshöhe von 45%

Versuchsaufbau Hochdruckspültest

Der Test

Die CONNEX-Kanalrohre wurden im Rahmen des IKT-Forschungsprojektes ”Kanalreinigung-Düsen,

Drücke und Hochdruckstrahlen” für den Aufbau einer rund 26 m langen, oberirdisch verlegten

Kanalhaltung eingesetzt. In zahlreichen Versuchen mit verschiedenen Verschmutzungsgraden und

unter Einsatz verschiedener Düsensysteme untersuchte das IKT die Wirksamkeit von Hochdruckspülgeräten

beim Transport von Ablagerungen im Kanal. In mehr als 300 Reinigungszyklen

war das CONNEX-Kanalrohr den unterschiedlichen Beanspruchungen

durch die Hochdruckwasserstrahlen, das Ziehen der Düsenkörper und den

Abrieb durch Sedimente im Bereich der Rohrsohle sowie dem Aufschlagen

von aufgewirbeltem Sediment auf die Rohrwandung ausgesetzt.

Das Ergebnis

Alle Teile des CONNEX-Kanalrohrsystems haben den IKT-Test mit

Bravour bestanden. Die Beanspruchungen der Hochdruckreinigung verursachten

keine Schäden an den CONNEX-Kanalrohren und den CONNEX-Abzweigen. Lediglich im Sohlenbereich

der Rohre hinterließen die Reinigungsdüsen leichte Schleifspuren. Die Meinung des IKT: Aufgrund

der beobachteten Materialveränderungen ist keine Beeinträchtigung der Dichtheit und Dauerhaftigkeit

der Probekörper zu erwarten.

Flachstrahlende Düsen während der

HD-Reinigung

Versuchsanordnung für die Abriebprüfung

1000 ± 10

DN Prüfmaterialmenge

mm kg

100 2,8

125 3,1

150 3,4

200 4,0

250 4,5

300 5,0

400 5,8

500 6,5

6 CONNEX-Kanalrohr nach 400.000 LSP

7

45°

Rundumstrahlende Düse in CONNEX-

Kanalrohr

Schematische Darstellung des Tests Versuchsanordnung

KANALROHRSYSTEM

CONNEX-Kanalrohr während eines

Hochdruckspülversuches


Die Dichtung

Mit dem CONNEX-CI ® -Dichtsystem, einem 2-Komponenten-Dichtring, verfügt das Rohrsystem über eine fest

integrierte Dichtung! Ein Herausdrücken oder gar Vergessen der Dichtung bei der Verlegung ist nicht mehr möglich.

Ein entscheidender Vorteil, den Tiefbauer zu schätzen wissen: Herausgeschobene Dichtungen aufgrund bauartbedingter

Schwachstellen oder in Folge einer unsachgemäßen oder regelwidrigen Bauausführung gehören damit der

Vergangenheit an.

Das CONNEX-CI ® -Dichtsystem besteht aus einem Dichtbereich und einem gelben Stützring. Es wirkt durch zwei

Dichtflächen, die selbst bei einer Abwinkelung bis zu 3° dauerhaft dicht sind. Damit werden Dichtigkeitsanforderungen

an Freispiegelkanäle gem. ATV DVWK A142 von 2,4 bar Prüfdruck erfüllt. Durch die extra lange Ausführung der

Muffen kann bei der 3,00 m Baulänge, die in Bergsenkungsgebieten geforderte Aufnahme von Zerrungen und

Pressungen von 1% der Baulänge, schadfrei und ohne Beeinträchtigung der Dichtigkeit gewährleistet werden.

Komplettes Dichtungsprogramm

DN/OD 315 - DN/OD 800

2-Komponenten-CONNEX-CI ® -Dichtsystem

DN/OD 800 als Querschnitt

CONNEX-CI ® -Dichtsystem in Rohrmuffe

fest integriert

Druckverteilungsdiagramm beim Verpressen

des CONNEX-CI ® -Dichtsystems

Detailskizzen der Muffen

Druckverteilung nach Zonen dargestellt,

bei verpresstem CONNEX-CI ® -Dichtsystem

Schnitt durch die Dichtungszone Verpresstes CONNEX-CI ® -Dichtsystem Querschnitt CONNEX-Muffe

KANALROHRSYSTEM KANALROHRSYSTEM

8 9

Inc: 365

Time: 2.300e+000

da

0.000e+000

-2.000e-001

-4.000e-001

-6.000e-001

-8.000e-001

-1.000e+000

DN/OD

B

C

DN/OD da A B C

315 365 62 20 41

400 455 70 24 48

500 560 80 28 58

630 720 93 34 68

710 810 101 38 77

800 900 110 44 98

A


Zellstrukturen sind die Garanten für stabile,

hochbelastbare Formen.

Links die Zellstruktur eines Knochens,

daneben die Zellstruktur eines Bausteins

aus Porenbeton. Genauso ist die

Mittellage des CONNEX-Rohres konstruiert.

Prüfzeugnisse CONNEX-Kanalrohr

Die Qualität der CONNEX-Produkte wird von unabhängigen Fachleuten in externen Labors und von Mitarbeitern während

der Produktion regelmäßig überprüft. Die Ergebnisse der umfangreichen Tests sowie die nationalen und internationalen

Prüfzeugnisse belegen: Das CONNEX-Kanalrohrsystem erfüllt nicht nur die Anforderungen des deutschen und europäischen

Marktes. Mit seinen hervorragenden Materialeigenschaften, mit seiner Wirtschaftlichkeit und der Flexibilität in der Verlegung

setzt es Standards im modernen Kanalbau.

Zeugnis NF Zeugnis KOMO

Zeugnis DIBT

Zeugnis MPA

Die Qualitätssicherung

Die Funke Kunststoffe GmbH ist nach ISO EN 9001:2000 zertifiziert und führt im Rahmen der Qualitätssicherung kontinuierliche

Prüfungen und Tests im firmeneigenen Prüflabor durch. Eine hochmoderne Ausstattung und versierte Fachleute garantieren

die gleichbleibend hohe Qualität der CONNEX-Kanalrohre und -Formteile. Besonderes Augenmerk wird bei diesen Tests auf

eine homogene Schaumstruktur gelegt. Die hier gewonnenen Daten werden permanent überprüft und an das Steuerungsmodul

der Extruder weitergeleitet.

Schichtbestimmung Scheiteldruckversuch CONNEX-Kanalrohr DN/OD 800

KANALROHRSYSTEM

Maße CONNEX-Bogen

Maße CONNEX-Reduktion

KANALROHRSYSTEM

Maße CONNEX-Abzweig

DN/OD ds LM Z1 Z2 Z3 Z4 L

315 160 180 170 480 470 640 1000

315 200 180 170 510 470 640 1000

315 250 180 170 585 470 640 1000

400 160 215 345 535 725 1070 1500

400 200 215 345 565 725 1070 1500

400 250 215 345 640 725 1070 1500

400 315 215 345 530 725 1070 1500

500 160 235 280 600 750 1030 1500

500 200 235 280 635 750 1030 1500

500 250 235 280 710 750 1030 1500

500 315 235 280 595 750 1030 1500

500 400 235 280 670 750 1030 1500

630 160 260 445 670 1035 1480 2000

630 200 260 445 720 1035 1480 2000

630 250 260 445 795 1035 1480 2000

630 315 260 445 680 1035 1480 2000

710 160 325 340 740 1010 1350 2000

710 200 325 340 775 1010 1350 2000

710 250 325 340 850 1010 1350 2000

710 315 325 340 735 1010 1350 2000

710 400 325 340 810 1010 1350 2000

800 160 330 295 800 1045 1340 2000

800 200 330 295 835 1045 1340 2000

800 250 330 295 885 1045 1340 2000

800 315 330 295 795 1045 1340 2000

800 400 330 295 870 1045 1340 2000

800 500 330 295 900 1045 1340 2000

Maße CONNEX-Muffenstopfen

DN/OD 315 400 500 630 710 800

L 170 200 220 250 310 320

S 9,2 11,7 14,6 18,4 20,8 23,4

da 370 460 630 705 770 850

10 11

Z2

a

DN/OD e a = Grad Z1 Z2

315 9,2 15 95 35

30 120 55

45 140 80

87 440 440

400 11,7 15 160 160

30 225 225

45 255 255

87 495 495

500 14,6 15 200 200

30 285 285

45 325 325

87 575 575

630 18,4 15 280 280

30 375 375

45 460 460

87 770 770

710 20,8 15 220 220

30 330 330

45 410 410

87 745 745

800 23,4 15 220 220

30 330 330

45 420 420

87 780 780

dn1

A B

L

DN/OD 315/250 400/315 500/400 630/500 710/630 800/710

dn1 250 315 400 500 630 710

dn2 315 400 500 630 710 800

A 200 220 260 310 350 400

B 170 200 220 250 310 320

L,ca. 385 435 495 575 675 735

Z1

e

dn2

DN/OD

LM

ds

da

S

a = 45°

L

Z3

DN/OD

Z 4

L

Z2

Z1

Abzweiglängen können abweichen

Technische Änderungen vorbehalten!

DN/OD


Referenzen

A 5 bei 79415 Rheinweiler-West

Kanalerneuerung in

37213 Witzenhausen

12

Kläranlagenbau in

48727 Billerbeck

Neubaugebiet in 85117 Eitensheim

KANALROHRSYSTEM

Mischwassersammler

in 34289 Zierenberg

Belüftungsleitung für

Flughafen Paderborn-Lippstadt

Sammler in 59379 Selm-Bork

Erdwärmkollektor für die

Fachhochschule in A-4600 Wels

Hausanschlüsse in 59379 Selm-Bork

Kanalerneuerung in 07989 Teichwolframsdorf

KANALROHRSYSTEM

Erdwärmkollektor für die

Fachhochschule in A-4600 Wels

13


Einbau

Das CONNEX-Kanalrohrsystem hat sich im Einsatz auf der Baustelle bewährt. Seine Robustheit und das

niedrige Gewicht bringen Vorteile beim Verfüllen des Grabens und in Bezug auf das einzusetzende

Hebegerät. Zudem lässt sich das CONNEX-Rohr mit der Schachtmuffe optimal in Fertigteilschächte

und gemauerte Schachtbauwerke einbinden. Ein weiterer Vorteil: Mit dem zum Programm

gehörenden CONNEX-Anschluss gestaltet sich das Einbinden von Hausanschlussleitungen

oder Seitenzuläufen schnell, einfach und wirtschaftlich.

Rohrverlegung

Für die Verlegung der Rohre gelten die EN 1610 sowie das ATV-Arbeitsblatt A 139. Bei

der Erstellung von Rohrgraben und Verbau ist ergänzend die DIN 4124 zu beachten.

Die Einbauparameter müssen den Erfordernissen der statischen Berechnung entsprechen

(s. Grafik). Die Mindestgrabenbreite ist der EN 1610, Tabelle 1 bzw. 2 zu entnehmen.

Der jeweils größere Wert ist dabei maßgebend.

Die Gründungsschicht ist erforderlich, wenn im Bereich unterhalb der unteren Bettung

(z.B. aufgrund instabiler, nicht tragfähiger Grabensohle) ein Bodenaustausch vorgenommen

wird. Der Einbau erfolgt über die gesamte Grabenbreite und in sehr breiten Baugruben oder in

Dämmen auf der Breite des vierfachen Rohraußendurchmessers. Die Dicke der Gründungsschicht

hängt von den Untergrundbedingungen ab, sollte jedoch min. 0,3 m betragen.

Die Mächtigkeit der unteren Bettungsschicht (a) darf – gemessen unter dem Rohrschaft

– 100 mm bei normalen Bodenverhältnissen und 150 mm bei Fels oder fest

gelagerten Böden nicht unterschreiten.

Die Mächtigkeit der oberen Bettungsschicht (b) wird durch den in der statischen

Berechnung angesetzten Auflagerwinkel 2 α vorgegeben (bei Kunststoffrohren i.d.R. 120°-180°).

Mindestwerte für die Abdeckung (c) sind 150 mm über dem Rohrschaft und 100 mm über der Rohrverbindung. Mit dem

Verlegen der Rohrleitung wird am tiefsten Punkt begonnen. Der Einbau erfolgt somit entgegen der Fließrichtung. Bei Muffenrohren

wie z.B. den CONNEX-Rohren verläuft die Fließrichtung von der Muffe zum Spitzende. Die Rohre sind gemäß dem erforderlichen

Gefälle zu verlegen. Eine gleichförmige Auflagerung ist sicherzustellen.

Für die Bettung von Rohren > DN/OD 250 sollten Baustoffe gewählt werden, deren Bestandteile eine Korngröße von 40

mm nicht überschreiten. Betonauflager oder eine Teilummantelung mit Beton sind nicht zulässig. Sollte im

Auflagerbereich aus bautechnischen Gründen der Einsatz einer Betonplatte erforderlich sein, ist zwischen Rohr und Betonplatte

eine Zwischenlage aus verdichtungsfähigem Sand oder Feinkies mit einer Mindestdicke von 100 mm + 1/10 DN [mm] vorzusehen.

Wenn aus statischen Gründen eine Lastverteilung über dem Rohr erforderlich ist, wird hierfür eine Betonplatte oberhalb der

Abdeckung (c) empfohlen.

Verlegung

Korrektes Auftragen des Gleitmittels

auf das CONNEX-CI ® -

Dichtsystem, die Rohrmuffe

und das Spitzende

Fachgerechtes Eindrücken des

CONNEX-Kanalrohres

Leichtes Handling des

CONNEX-Kanalrohres

Hauptverfüllung

Leitungszone

Rohrgraben,

Bezeichnungen nach EN 1610

Straßenoberfläche

b

a

Grabensohle

a: Untere Bettungsschicht b: Obere Bettungsschicht

c: Rohrabdeckung

KANALROHRSYSTEM KANALROHRSYSTEM

2 α

Gründungsschicht

14 15

c

Erdüberdeckung h

Nennweite OD

Neben der werkseitig integrierten

Dichtung, die Verlegefehler vor

Ort vermeiden hilft, sorgt vor allem

das niedrige Gewicht des Rohres

und die einfache

Steckmuffenkonstruktion für

wirtschaftliches Arbeiten.

Haupteinsatzbereiche

• Mischwasserkanäle • Schmutzwasserkanäle • Regenwasserkanäle

• Verkehrswegebau • Stauraumkanäle

Baustoffe für die Leitungszone müssen den Planungsanforderungen entsprechen und der

verlegten Leitung dauerhafte Stabilität sowie ausreichende Tragfähigkeit bieten. Gefrorenes

Material darf nicht verwendet werden. Für die Leitungszone eignen sich besonders Sand,

Ein-Korn-Kies, rollige Baustoffe, Kiessand, Kies mit abgestufter Körnung und

gebrochene Baustoffe. Recyclingmaterial darf nur bei nachgewiesener

Eignung der Umweltverträglichkeit verwendet werden.

Die Verfüllung im Bereich der Leitungszone und Überschüttung muss beiderseits der

Rohrleitung in gleichmäßigen Lagen erfolgen. Die Höhe der einzelnen Lagen ist

von den Verdichtungsgeräten abhängig. Richtwerte können dem Arbeitsblatt

ATV-A 139, Tabelle 4, entnommen werden. Die Verdichtung hat mittels Rammsondierung

oder durch Plattendruckversuche simultan mit der Bauausführung

durch Eigen- und/oder Fremdüberwachung zu erfolgen und muss den Ansätzen

der statischen Berechnung entsprechen.

Die statische Berechnung der CONNEX-Rohre erfolgt nach dem ATV-Arbeitsblatt

A 127 (08.2000). Im Einzelnen werden für biegeweiche (elastische) Rohrsysteme Spannungs-,

Dehnungs-, Verformungs- und Stabilitätsnachweise geführt. Unter üblichen Einbaubedingungen

können CONNEX-Rohre bei Erdüberdeckungen von 0,8 m bis 6,0 m und gleichzeitiger

SLW 60-Belastung eingebaut werden. Da sich Kunststoffrohre durch geringe Verformung den

Belastungen entziehen und somit den Erd- und Verkehrslasten immer eine entsprechende

Reaktionskraft des Bodens entgegenwirkt, sind bei Einhaltung bestimmter Randbedingungen

auch größere Erdüberdeckungen möglich.

Grundsätzlich gilt: Bei biegeweichen Rohren wie dem CONNEX-Rohr gelten geringe

Rohrverformungen von 1-4 % als gewünschte Reaktion auf Belastungen

und Bodensetzungen. Dadurch wird ein großer Teil der Lasten auf das Erdreich

übertragen – Leistungsfähigkeit und Funktionalität des Rohres aber in keiner Weise

beeinflusst. (Weitere technische Informationen auf Anfrage).

Bei den umfangreichen

Sanierungsarbeiten in der

Altstadt von Zierenberg werden

Sammler und Hausanschlussleitungen

komplett

erneuert.

Mit der Schachteinbindemuffe

lässt sich das CONNEX-Kanalrohr

optimal in gemauerte

Schachtbauwerke oder Fertigteilschächte

einbinden.

Hausanschlussleitungen werden

mit dem 45°-Standardabzweig

DN/OD 315/160 in die Hauptleitung

eingebunden.

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