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Wie junge

Wie junge

Das Deutsche

Das Deutsche Jugendinstitut e V. ist ein außer- universitares sozialwissenschaftliches Forschungs- institut Seine Aufgaben sind anwendungsbezoge- ne Grundlagenforschung uber die Lebensverhalt- nisse von Kindern, Jugendlichen und Familien, Initiierung und wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten der Jugend- und Familienhilfe so- wie sozialwissenschaftliche Dienstleistungen. Das Spektrum der Aufgaben liegt im Spannungsfeld von Politik, Praxis, Wissenschaft und Offentlich- keit Das DJI hat dabei eine doppelte Funktion: Wissenstransfer in die soziale Praxis und Politik- beratung einerseits, Ruckkopplung von Praxiser- fahrungen in den Forschungsprozeß andererseits. Trager des 1963 gegrundeten Instituts ist ein ge- meinnutziger Verein mit Mitgliedern aus Institutio- nen und Verbanden der Jugendhilfe, der Politik und der Wissenschaft. Dem Kuratorium des DJI gehoren Vertreter des Bundes, der Lander, des Tragervereins und der wissenschaftlichen Mitar- beiter des DJI an. Das DJI hat acht Forschungsab- teilungen (Jugendhilfe; Jugend und Arbeit; Ju- gend und Politik; Madchen- und Frauenforschung, Familie/Familienpolitik; Kinder und Kinderbetreu- ung; Medien und neue Informationstechnologien; Sozialberichterstattung/Dokumentation und Methodik) in Munchen und Außenstellen in Frank- furt/M und Leipzig. Von den 120,5 unbefristeten Stellen (1 993) sind 80 mit Wissenschaftlern be- setzt Der institutionelle Etat von ca. DM 17 Millio- nen wird uberwiegend vom Bundesministerium fur Frauen und Jugend finanziert, im Rahmen von Proje k tforde ru ng a us M i ttel n der Bu ndesm i n iste- rien fur Familie und Senioren sowie fur Bildung und Wissenschaft. Weitere Zuwendungen kom- men von den Bundeslandern und Institutionen der Wissenschaftsforderung . " Herausgeber und Erscheinungsort Deutsches Jugendinstitut I. ' , e V (DJI), FreibadstraRe 30, D-81503 Munchen. Tel (089) .,?: .. 62306-244 Presserechtlich verantwortlich Prof Dr Ingo ;i::,. .. Richter Redaktion Richard Rathgeber Visuelle Gestaltung/ -.. .' Layout Erasrni & Stein, Munchen Druck und Versand 3 . ' '. I. : Presse-Druck- und Verlags-GmbH Augsburg ISSN 0930-7842 ' Namentlich gezeichnete Beitrage geben die Meinung der Autoren wieder Nachdruck unter Quellenangabe und gegen Belegexeinplare gestattet Kostenloser Bezug auf schriftliche Anforderung an die Redaktinnsanschrift Geben Sie bei einer Adreßanderung bitte auch Ihre alte Anschrift an Die Adressen der Bezieher des DJI-BULLETIN sind in einer EDV-Adreßdntei gespeichert Das DJI-BULLETIN erscheint viernial irr Jahr Fotos in diesem Heft- Volker Derlath, Munchen Zeichnung . . S 213 Egbert Greven. Penzberg Kinderbetreuung Dossier an Hochschulen Kinder an die Uni! 3 Wie junge Frauen leben wollen 10 Erzie hu ngs beratung Sexueller Nachrichten 14 Mißbrauch: ein ))Rand problem«? 4 Neu e rsc heinu n- Erzieherinnen in den neuen Bundesländern ))Wir wenden uns immer noch!« 6 DJI-Handbücher Was für Kinder 7 D J I -Reg ion al daten bank Ländlich leben - ein Nachteil? 8 gen 15 -

Kinderbetreuung an Hochschulen Kinder an die Uni! Eine DJl-Studie geht der Frage nach, wie bisher dem spezifischen Bedarf von Studierenden und Hochschulbescha ftigten an Kinderbetreuung entspro- chen wird und welche For- men und Modelle es ati Hochschulen und im Um- feld von Hochschulen gibt n deutschen Hoch- schulen haben 8 % der Studierenden aller Fachrichtungen mittlerweile Kinder. »Studieren mit Kind(ern)« ist eine neue Lebensform geworden und wird nicht mehr nur als ))Notlage(( gesehen. Immer mehr junge Paare planen ihren Nachwuchs bewußt schon in der Ausbildungs- phase. Sie wollen Studium und Kind(er) verbinden und ihre Flexibilitat in dieser Zeit fur Familienaufgaben A nutzen, ohne auf eine Qua- lifikation verzichten zu mus- sen. Außerdem erhoffen sie sich gunstigere Start- Chancen im Beruf, wenn die Kinder aus dem Grob- sten heraus sind. Studie- rende Eltern fordern mehr und mehr ein, was eigent- lich selbstverstandlich sein sollte namlich bedarfsge- rechte Kinderbetreuungs- moglichkeiten an den Hochschulen, die eine wichtige Voraussetzung fur die Vereinbarkeit von Stu- dium und Familie sind. Studierende haben einen anderen Betreuungsbedarf, aber auch andere Potentia- le als z B berufstatige El- tern. Sie sind einerseits starker angewiesen auf fle- xible und langere Offnungs- Zeiten der Einrichtungen und auf niedrige Elternbei- trage, andererseits konnen sie sich manchmal in star- kerem Maße engagieren als Berufstatige und zeigen haufiger eine hohe Bereit- schaft, Kinderbetreuungs- einrichtungen selbst mitzu- gestalten. Der geringe Frauenanteil an der Hochschullehrerschaft verweist darauf, daß Kinder und eine akademische Kar- riere kaum zu vereinbaren sind. Wissenschaftlerinnen arbeiten in der Regel unter befristeten Vertragen und stehen unter dem an der Universitat ublichen Qualifi- kationsdruck Sie geben ihre beruflichen Plane hau- fig auf, wenn zu den hohen fachlichen Anforderungen hinzukommt, daß sie Lo- sungen fur die Betreuung ihrer Kinder finden mussen Di e U nive rsi ta t en unterst ut- zen sie bislang kaum dabei, obwohl sie nach dem Hochschulrahmengesetz dazu verpflichtet sind, auf die Beseitigung der Nach- teile von Wissenschaftlerin- nen hinzuwirken. Die Hoch- schulrektorenkonferenz sieht in der Bereitstellung von Kinderbetreuungsmoglichkeiten einen wichtigen Beitrag dazu, Wissenschaftlerinnen mit Kindern zu unterstutzen Zugleich wird in diesem Bereich weiterhin ein erheblicher Mangel festgestellt. Hochschulangehorige haben einen spezifischen Arbeitsrhythmus durch Semesterzeiten, Praktika, Prufungen und Qualifizierungsphasen. Das bedeutet einerseits, daß sie ihre Arbeitszeit großenteils frei einteilen konnen, andererseits aber auch, daß sie oft noch abends durch Seminare und ahnliche Veranstaltungen gebunden sind. Hinzu kommt, daß die Strukturen und damit verknupfte Anforderungen sich von Fachbereich zu Fachbereich un te rsc he ide n . Dies e rf ordert andersartige und vielfaltigeKinderbetreuungsangebote, die von bestehenden Einrichtungen nicht abgedeckt werden. Seit Juni 1993 wird am DJI im Auftrag des Bundesministeriums fur Bildung und Wissenschaft ein Forschungsprojekt zur Situation der Kinderbetreuung an Hochschulen durchgefuhrt. Ziel der Untersuchung ist zunachst eine qualitative Bestandsaufnahme: Wie organisieren Studierende und Hochschulmitarbeiterinnen und mitarbeiter die Betreuung ihrer Kinder? Wo und in welcher Form gibt es Kinderbetreuungseinrichtungen an den Hochschulen? Welche Modelle haben sich bewahrt? Dazu werden betroffene Eltern ~ Studierende und Hochschulbeschaftigte - sowie Vertreter der Hoch- schulen, der Studentenwer- ke und anderer Trager hochschulnaher Kinderbe- treuungseinrichtungen an ausgewahlten Standorten befragt. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen uber sinn- volle padagogische Konzep- te, Organisationsformen und Finanzierungsquellen sollen einfließen in eine Dokumentation uber die Si- tuation der Kinderbetreu- ung an den Hochschulen Die Ergebnisse der Recher- chen werden erganzt und vertieft durch theoretische Uberlegungen zu den Op- tionen verschiedener pad- agogischer Konzepte und Organisationsformen fur Einrichtungen, die an dem spezifischen Bedarf von Hochschulangehorigen wie auch an den Bedurfnissen der Kinder orientiert sind. Berucksichtigt werden auch die jeweiligen rechtlichen Bestimmungen, Finanzie- rungsmoglichkeiten und Rahmenbedingungen fur die Trager, die von Bundes- land zu Bundesland ver- schieden sind Aus den Uberlegungen und Erfahrungen wird ein pra- xisorientierter Leitfaden entwickelt, der es weiteren Elterngenerationen und po- tentiellen Tragern erleich- tern soll, neue Einrichtun- gen im Hochschulbereich zu initiieren Irene Hardach-Pinke, Petra Strehmeí, Anna Winner

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