Broschüre zum Einsteinjahr 2005

einsteinjahr.de

Broschüre zum Einsteinjahr 2005

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Albert Einstein – ein politisch und sozial engagierter Mensch,

ein Weltbürger jüdischen Glaubens, ein genialer Wissenschaftler

und ein Querdenker. In all seinen Facetten hat

Albert Einstein für mich eine besondere Bedeutung.

Sein Handeln und seine gesellschaftliche Verantwortung

waren und sind vorbildhaft. Sein feinsinniger Humor und

sein Blick sowohl auf die Menschheit als auch auf die

Materie waren gleichermaßen faszinierend.

Albert Einstein gab der Wissenschaft ein menschliches

Gesicht – über Raum und Zeit hinaus.

Heute, 100 Jahre nach Formulierung der Relativitätstheorie

und 50 Jahre nach seinem Tod, feiern wir in einer

gemeinsamen Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft,

Wirtschaft und Kultur das Einsteinjahr 2005.

Auch die UNESCO feiert Albert Einstein und hat 2005

zum „World Year of Physics“ erklärt.

Im Zentrum des Jahres stehen neben der Person Albert

Einstein, dem Musiker und Pazifisten, seine wissenschaftliche

Leistung als Physiker und ihre Bedeutung für die moderne

Welt sowie seine bis in die heutige Zeit reichende

Innovationskraft. Albert Einsteins Arbeit zum Photoelektrischen

Effekt, für die er 1921 den Nobelpreis bekam,

bildet die Grundlage für die Entwicklung aller Geräte,

in denen Licht in Elektrizität umgesetzt wird – vom CD-

Player über Digitalkameras bis zur Solaranlage.

„Wichtig ist, dass man nicht aufhört, zu fragen.“ – denn

Nachfragen und Nachdenken, Phantasie und Kreativität

sind gefragt, wenn es um die Schaffung einer neuen Innovationskultur

in Deutschland geht. So wie Albert Einstein

einst mit seiner Forschung Grundlagen für bedeutende

Innovationen schuf, so wichtig ist es heute, „Einsteins

Erben“ – unsere Jugend – für wissenschaftliche Themen

zu begeistern und zum Mitmachen anzuregen.

Das Einsteinjahr 2005 bietet die Gelegenheit, den Menschen

und den Wissenschaftler Albert Einstein in zahlreichen

Ausstellungen, Kolloquien und Veranstaltungen

kennen zu lernen. Die vorliegende Broschüre gibt eine

Vorschau auf das vielfältige Programm.

Begeben Sie sich mit uns auf die Spuren eines großen

Forschers durch die faszinierende Welt der Wissenschaften.

Machen Sie mit! Denken Sie mit! Feiern Sie mit!

Edelgard Bulmahn

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Deutschland feiert 2005 das

Einsteinjahr, eine gemeinsame

Initiative von Bundesregierung,

Wissenschaft,

Wirtschaft und Kultur.

Anlass sind der 100. Geburtstag

der Relativitätstheorie

und der 50. Todestag des

weltberühmten Wissenschaftlers.

Albert Einstein veröffentlichte

1905 in kurzer Folge fünf

Aufsätze, die unser Weltbild

tiefgreifend veränderten.

Diese Arbeiten revolutionierten

die klassische Vorstellung

von Raum, Zeit,

Materie und Energie. >

2|3


INHALTSVERZEICHNIS

Die Themen des Einsteinjahres 2005 6|7

Albert Einstein

· Der Mensch und Wissenschaftler 8 | 9

„Aus Ihnen wird nie etwas, Einstein!”

· Einsteins Erbe 10 | 11

Seine Ideen wirken bis heute

· Mythos Einstein 12 | 13

Ein Wissenschaftler durchdringt

das Universum

Annus mirabilis – 14 | 15

100 Jahre Relativitätstheorie

Das Einsteinjahr 2005

· Zentrale Akteure und Partner 16 | 19

· Das Programm 20 | 25

· Angebote im Einsteinjahr 2005 26 | 27

· Aktiv werden im Einsteinjahr 2005 28 | 29

Kontaktdaten und Ansprechpartner 30|31

Impressum

> Das Einsteinjahr würdigt

einen Menschen, der die

Welt bis heute fasziniert und

begeistert: Albert Einstein.

Er war genialer Physiker,

Querdenker, Pazifist, Weltbürger

und Visionär.

In der Schule denkt Einstein

über Fragen nach, die der

Unterricht nicht stellt. Später

revolutioniert er die Grundlagen

der Physik. >

4|5


Die Themen des Einsteinjahres 2005

Einstein war ein komplex denkender Mensch mit vielen

Interessen und noch mehr Begabungen. Er war geboren

in das wilhelminische Deutschland und wurde zum Mann

der Moderne. Das Time-Magazine hat Einstein 1999 zum

„Mann des Jahrhunderts“ gekürt. Er wurde in den 20er

Jahren weltweit enthusiastisch als neuer Newton gefeiert,

als Revolutionär, der unsere Anschauung von der Welt

in den Grundsätzen umgestürzt hat. Er war auch Zeuge

historischer und gesellschaftspolitischer Umbrüche.

Einstein, der Wissenschaftler, und Einstein, der unkonventionelle

Mensch. Zwischen diesen Polen ist ein beispielhaftes

Leben eines jüdischen Intellektuellen in der

ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlaufen.

Dieser Spannbreite will das Einsteinjahr gerecht werden

und setzt dabei thematische Schwerpunkte.

Einstein dachte weiter als die anderen. Und brauchte

dazu lediglich Neugier und seinen Kopf. An diese Lust

am Denken und an den Mut, die Welt neu zu denken und

auf den Kopf zu stellen, will das Einsteinjahr anknüpfen.

Deutschland braucht eine neue Innovationskultur. Denn

Innovation ist der Motor wirtschaftlicher, gesellschaftlicher

und kultureller Entwicklung. Hinter allen innovativen

Entwicklungen steht das Denken jenseits konventioneller

Bahnen. Das Ziel des Einsteinjahres ist es, durch

ungewöhnliche Begegnungen mit den Rätseln und den

Enträtselungen der Wissenschaft Begeisterung für Wissenschaft

und Forschung sowie Lust auf Neues und Veränderung

zu wecken.

Einstein war ein engagierter politischer Zeitgenosse.

Ein Naturwissenschaftler, der sich in die politischen

Auseinandersetzungen seiner Zeit einmischte und der

sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst

war. Auch heute – 50 Jahre nach seinem Tod – gibt seine

Person Anstöße, die Trennung zwischen wissenschaftlicher

Arbeit und politischem Denken und Handeln zu

überwinden. Das Einsteinjahr will auch Einsteins Friedensengagement

fortführen und sich den gegenwärtigen

Fragen stellen.

Einstein ging nicht gern zur Schule. Und war doch einer

der Klügsten. Wissenschaft hat ihm Spaß gemacht. Dieser

Spaß am Wissenwollen und am Durchdenken steht im

Mittelpunkt des Einsteinjahres. Die Auseinandersetzung

mit Einsteins aufregenden Gedankenwelten soll Schülerinnen

und Schülern Verständnis für Wissenschaften eröffnen.

Nicht zuletzt geht es im Einsteinjahr 2005 auch um

die internationale Attraktivität des Studien- und Forschungsstandortes

Deutschland und die Perspektiven

für junge Nachwuchswissenschaftler in Wissenschaft

und Wirtschaft.

Einstein war kein religiöser Mensch. Sein Bekenntnis zum

Judentum gründet sich auf seine Erfahrungen in der

Weimarer Republik und aus dem heraufziehenden Nationalsozialismus.

Der Antisemitismus hat ihn zu einem

Unterstützer der zionistischen Bewegung werden lassen,

die Gründung der Hebrew University in Jerusalem hat

er ebenfalls unterstützt.


Im Einsteinjahr werden das Verhältnis Einsteins zum

Judentum, sein Engagement und auch seine kritischen

Positionen für zionistische Ideen und für die Gründung

des Staates Israel aufgezeigt und diskutiert.

Einstein spielte Geige. Und Phantasie war für ihn wichtiger

als Wissen. Die grundlegenden Veränderungen des

Verständnisses von Raum und Zeit waren nicht nur umstürzend

für die wissenschaftliche Welt, auch Künstler

der Moderne haben sie für sich entdeckt und nutzbar gemacht.

Neben der klassischen Avantgarde beschäftigten

sich Bauhauskünstler ebenso wie Futuristen mit den

Implikationen des neuen Weltbildes. Diesen künstlerischen

Reaktionen wird das Einsteinjahr ebenfalls einen

Ort bieten – Filme, Ausstellungen und Installationen,

Theaterstücke und Opern sind ein wichtiges Moment des

Einsteinjahres.

> Die UNESCO hat das

Jahr 2005 zum „World Year

of Physics“ erklärt.

In Deutschland richten das

Bundesministerium für

Bildung und Forschung und

die Initiative Wissenschaft im

Dialog das Einsteinjahr 2005

aus. Neben diesen sind

zentrale Akteure:

Max-Planck-Institut für

Wissenschaftsgeschichte,

Berlin-Brandenburgische

Akademie der Wissenschaften,

Deutsche Physikalische

Gesellschaft,

Haus der Brandenburgisch-

Preußischen Geschichte und

Einstein Forum. >

6|7


Der Mensch und Wissenschaftler

„Aus Ihnen wird nie etwas, Einstein!”

Albert Einstein wird am 14. März 1879 in Ulm geboren

und verbringt seine Kindheit in München. Er ist ein ungewöhnliches

Kind. Nur langsam lernt er sprechen. Bis

er sieben Jahre alt ist, sagt er jeden Satz erst einmal

leise vor sich hin, bevor er ihn laut ausspricht.

Aber auch wenn er einen verschlossenen Eindruck erweckt:

Er interessiert sich schon früh für die Welt der

Ideen und der Physik. In der Schule ist Einstein, anders

als die Legende es will, nicht schlecht, sondern durchschnittlich

– außer in Physik, da sind seine Leistungen

sehr gut. Als Student an der Eidgenössischen Polytechnischen

Hochschule (ETH) in Zürich bekommt er immer

hervorragende Noten. Manche Lehrer meinen allerdings,

aus Einstein werde nie etwas, weil er eigensinnig und

lernunwillig sei. Kurz nach seinem Abschlussexamen

schickt er seinen ersten wissenschaftlichen Artikel an

die „Annalen der Physik“, eine der renommiertesten

Zeitschriften auf diesem Gebiet.

Er findet nicht sogleich Arbeit. Nach zwei Jahren erfolgloser

Suche erhält er eine feste Anstellung beim Schweizerischen

Patentamt in Bern. Als Beamter des Patentamtes

verbringt Einstein sieben glückliche Jahre in Bern.

Er heiratet seine Kommilitonin Mileva Maric, ´

sie haben

gemeinsam zwei Söhne; die vor der Eheschließung geborene

Tochter Lieserl wird unmittelbar nach der Geburt

zur Adoption freigegeben, Einstein hat sie nie gesehen.

Frei von Geldsorgen geht Einstein in der Freizeit seinen

Interessen nach: Er beschäftigt sich mit den Theorien

über Atome, Elektronen, Raum und Zeit.

1905 – in Einsteins „Annus mirabilis” – öffnet der 26-Jährige

in kurzer Zeit mehr Horizonte in der Physik als irgendjemand

zuvor. Er veröffentlicht in kurzer Folge fünf bahnbrechende

Aufsätze – unter anderem einen Aufsatz zum

Photoelektrischen Effekt, für den er 1921 den Nobelpreis

erhält. Auch seine berühmteste Formel, E=mc 2 , schreibt

er in diesem Wunderjahr nieder – jene Gleichung, die

fast jeder kennt und die doch kaum jemand so recht zu

erklären vermag. Diese Formel ist Teil der „Speziellen

Relativitätstheorie“, die Einstein zunächst die Anerkennung

der Fachkollegen und später allgemeinen Ruhm

einbringt.

Nach einigen Jahren als Professor in Zürich und Prag

zieht es ihn nach Berlin, dem damaligen Zentrum der

naturwissenschaftlichen Forschung schlechthin. Von 1914

bis 1932 lebt und arbeitet er dort als Mitglied der Preußischen

Akademie der Wissenschaften und als Leiter des

Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik. Es sind 18 ereignisreiche

Jahre, eine politisch wie privat bewegte Zeit. Nach

der Scheidung von seiner Frau Mileva heiratet er seine

Cousine Elsa Löwenthal und adoptiert ihre beiden Töchter

aus erster Ehe.


1919 gerät Einstein schlagartig in das Blickfeld der Öffentlichkeit.

Der Grund: die „Allgemeine Relativitätstheorie“,

die er vier Jahre zuvor aufgestellt hat, wird durch astronomische

Beobachtungen bestätigt. Eine der zentralen

Vorhersagen war, dass Licht im Gravitationsfeld der Sonne

abgelenkt werde. Dieser minimale Effekt kann jedoch

nur während einer totalen Sonnenfinsternis beobachtet

werden. Im Jahr 1919 gelingt dies einer britischen Expedition.

Das spektakuläre Ereignis kurz nach dem Ende

des Ersten Weltkrieges macht Einstein zu einer internationalen

Berühmtheit.

Einstein stellt seine Prominenz in den Dienst politischer

und sozialer Ziele. Er setzt sich aktiv für Zionismus und

Pazifismus ein und unterstützt zahlreiche Initiativen und

Aktionen zum Erhalt und Ausbau demokratischer Rechte.

Die Reichsregierung bedient sich Einsteins als Botschafter

des neuen demokratischen Deutschlands in Europa

und der Welt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten

und dem Sieg des Antisemitismus wird Einstein

als Jude und sein wissenschaftliches Werk als „jüdische

Physik“ diffamiert. Der im Ausland weilende Einstein

erklärt daraufhin seinen Austritt aus der Akademie und

kehrt bis zu seinem Tod nicht mehr nach Deutschland

zurück. Das nationalsozialistische Deutschland verstößt

und enteignet den zuvor gefeierten Wissenschaftler.

Von Herbst 1933 bis April 1955 lebt Einstein in den USA.

Seine bekannteste und zugleich folgenreichste politische

Tat im Exil ist wohl der Brief, den er kurz vor Ausbruch

des Zweiten Weltkrieges an den amerikanischen Präsidenten

Franklin D. Roosevelt schreibt. Darin weist er aus der

Befürchtung heraus, dass Deutschland in der Lage sein

könnte, eine Atombombe zu bauen, auf die Notwendigkeit

einer verstärkten Anstrengung bei der Entwicklung

einer US-Atombombe hin. Nach dem Einsatz der ohne

sein persönliches Zutun gebauten Bombe in Japan und

der Erkenntnis, dass hiermit ein für die Menschheit verhängnisvoller

Weg beschritten worden ist, widmet Einstein

den Rest seines Lebens dem Ziel Atombomben zu ächten.

In seinen späteren Jahren beschäftigt sich Einstein wissenschaftlich

verstärkt mit der Quantentheorie und der

Formulierung einer einheitlichen Feldtheorie – der so

genannten Weltformel – die Schwerkraft und Elektrodynamik

miteinander vereinen soll. Aber trotz intensiver

Arbeit und langer Suche findet er sie nicht.

Einstein stirbt am 18. April 1955 im Alter von 76 Jahren.

Alle Versuche, die einheitliche Feldtheorie zu definieren,

sind bislang ohne Erfolg geblieben. Auch 50 Jahre nach

Einsteins Tod lautet die Frage immer noch: Wird es die

„Weltformel“ jemals geben?

> Das Einsteinjahr 2005

steht in der Tradition der

Wissenschaftsjahre, die

bereits seit dem Jahr 2000

mit jährlich wechselnden

Schwerpunktthemen –

2004 das Jahr der Technik –

stattfinden.

Ziel dieser Wissenschaftsjahre

ist es, dem Dialog

zwischen der Wissenschaft

und der Öffentlichkeit eine

Plattform zu geben. Gleichzeitig

hebt sich das Einsteinjahr

aus der Tradition der

Wissenschaftsjahre hervor:

Erstmals steht kein Wissenschaftsgebiet

im Mittelpunkt,

sondern eine Person

der Zeit- und der Wissenschaftsgeschichte.

>

8|9


Einsteins Erbe

Seine Ideen wirken bis heute

Ohne dass es uns bewusst ist, begegnen wir Albert Einstein

an unterschiedlichen Orten des Alltags. Das GPS-System

im Auto lotst uns sicher durch den Verkehr. Unsere Einkäufe

im Supermarkt werden von einer Scannerkasse

registriert. Und unsere letzten Urlaubsfotos haben wir

mit der neuen Digitalkamera aufgenommen.

Auch wenn Einstein selbst seine bedeutendsten Aufsätze

nicht schrieb, um damit praktischen Nutzen oder persönlichen

Gewinn zu erzielen, seine abstrakten Gedanken

über Licht, Raum und Zeit haben zu vielen technischen

Innovationen geführt, die uns heute wie selbstverständlich

erscheinen. Ob CD-Player, Fernseher oder neuartiger

Computer: Oft steht hinter diesen „Erfindungen“ eine

Theorie von Albert Einstein.

Viele Menschen verbinden Einstein mit der Entwicklung

der Atombombe oder der Atomenergie. Zwar war Einstein

1905 der Erste, der einen Beweis dafür lieferte, dass es

Atome nicht nur hypothetisch, sondern auch tatsächlich

gibt. Auch hat er in seiner berühmtesten Formel, E=mc 2 ,

gezeigt, dass die Masse von Atomen enorme Mengen

Energie enthält. Aber diese Theorie war für die Atomrevolution

nur indirekt von Bedeutung.

Viel direkter hat Einsteins Denken auf Erfindungen wie

etwa die des Fernsehers gewirkt. Dank der Speziellen

Relativitätstheorie empfangen wir heute scharfe Bilder:

In einem Fernseher werden Elektronen beschleunigt und

laut Relativitätstheorie nimmt die Masse der Elektronen

dabei messbar zu. Berücksichtigte man diese Massenzunahme

nicht, so würden die Elektronen auf einem Bildschirm

Abweichungen im Millimeterbereich zeigen. Die

Folge: Alle Bilder wären verschwommen.


Noch eine andere Art von Bildern wäre ohne Einsteins

Theorien nicht möglich: Aufnahmen von Digitalkameras

gibt es nur, weil darin ein kleiner Sensor eingebaut ist,

der Licht in Elektrizität umsetzt. Das Prinzip lässt sich

direkt auf Einstein zurückführen, der 1905 den Photoelektrischen

Effekt erklärt hat. Diese Arbeit bildet nicht

nur die Grundlage für die Entwicklung aller Geräte, in

denen Licht in Elektrizität umgesetzt wird – von der Digitalkamera

bis zur Solarzelle – sondern bringt ihm im

November 1921 (verliehen 1922) auch den Nobelpreis ein.

Alle Technologien, die auf dem Einsatz von Laserstrahlen

beruhen, bauen auf Einsteins Theorien auf. Es war Einstein,

der 1924 zum ersten Mal die Prinzipien von einfarbigem,

gebündeltem Laserlicht erkannte. Auch die satellitengestützte

Ortsbestimmung auf der Erde, das GPS, nutzt

Einsteins Denkleistung.

Geräte, die ihre Position genauer als 30 Meter angeben,

berücksichtigen die relativistischen Effekte, die sich auf

die Zeitmessung in Atomuhren auswirken, wenn diese in

Satelliten mit großer Geschwindigkeit um die Erde kreisen.

Einsteins Einfluss auf heutige Erfindungen ist auch 50 Jahre

nach seinem Tod noch immens. Physiker träumen schon

von leistungsfähigen Quantencomputern. Auch bei dieser

technischen Revolution spielt Einstein eine Schlüsselrolle:

Er erkannte 1935, dass sich Teilchen in mehreren

Zuständen gleichzeitig befinden können. Diese Beobachtung

hat sich zu einem zukunftsweisenden Forschungsgebiet

entwickelt und so werden Quantencomputer womöglich

die Welt im 21. Jahrhundert revolutionieren.

> Einsteins Ideen wirken bis

heute. Das Einsteinjahr 2005

zeigt, wie seine Theorien

unseren Alltag beherrschen.

Ohne das Lichtquantenmodell

gäbe es weder Leuchtdioden

noch Laser und damit

keine CD- und DVD-Geräte

oder Computerchips.

Ohne den Photoeffekt wären

Digitalkameras, Lichtschranken

oder Radarwellenempfänger

nicht

denkbar. Und GPS-Geräte

lägen ohne die spezielle

und die allgemeine Relativitätstheorie

um Längen

daneben. >

10 | 11


Mythos Einstein –

Ein Wissenschaftler durchdringt das Universum

Das Konterfei Albert Einsteins kennt jeder – Europäer

ebenso wie Asiaten, Wissenschaftler ebenso wie Menschen,

die nichts mit Physik zu tun haben, Erwachsene ebenso

wie Kinder. „Der Ingenieur des Universums“, wie ihn ein

Kind einmal nannte, ist eine Ikone – er gehört zu den

bekanntesten Personen des 20. Jahrhunderts. Er konnte

das Universum erklären wie keiner vor und keiner nach

ihm. Was fasziniert uns an dem genialen Wissenschaftler?

Was macht Albert Einstein bis heute für viele Menschen

so interessant?

Einstein selbst meinte, es sei das Mysterium des Nichtverstehens,

das die Menschen an seinen Theorien anziehe.

In diesen ist von unsichtbaren Partikeln, weit entfernten

Sternen und dem ganzen Universum die Rede – Dingen,

von denen Menschen schon seit Jahrtausenden träumen.

Einstein dachte über so schwer verständliche Sachen

nach wie vier Dimensionen, die nur als Einheit zu verstehen

sind; über Sterne, die nicht dort stehen, wo sie zu

stehen scheinen; über Uhren, die bei Lichtgeschwindigkeit

langsamer werden; über Energie als Masse. Wenn

er über seine Theorien sprach, konnten ihm nur wenige

folgen. Aber: Einstein hatte Recht!

Doch das ist noch nicht alles. Der Mythos Einstein beruht

auch auf seinem Leben und seiner persönlichen Art.

Einsteins Lebensgeschichte schlummert im kollektiven

Unterbewusstsein als die eines Jungen, der Schwierigkeiten

mit Lehrern und dem deutschen Schulsystem

hatte und sich dennoch zu einem herausragenden


Wissenschaftler entwickelte. Einsteins Persönlichkeit

fasziniert bis heute. Er engagierte sich politisch, war

dabei eher pragmatisch als programmatisch und trachtete

nicht nach persönlichen Vorteilen. Er machte sich

Gedanken über Religion und Philosophie, über soziale

und politische Missstände.

Viele seiner politischen Ideen waren radikal und so konsequent,

dass die Politik seiner Zeit kaum etwas damit

anfangen konnte. Aber er wurde und wird bis heute wegen

dieser unkonventionellen und unbeirrbaren Haltung

verehrt. Albert Einstein wurde damit weltweit zu einem

Symbol des gesellschaftlich verantwortungsbewussten

Wissenschaftlers.

> Das Einsteinjahr 2005

richtet sich besonders an

Jugendliche und Nachwuchswissenschaftler.

Bundesweite Wettbewerbe,

Sommercamps, Schülerlabore

sowie Kinderuniversitäten

sind Teil des

Programms.

Neue Fernsehformate für

Kinder und Jugendliche

und Materialien für einen

fächerübergreifenden,

praxisnahen Unterricht im

Einsteinjahr 2005 fördern

den Dialog und ein nachhaltiges

Interesse am

Forschen, Denken und

Erfinden. >

12 | 13


Annus mirabilis –

100 Jahre Relativitätstheorie

Nur selten geschieht es, dass ein Wissenschaftler gleich

mehrere Theorien entwickelt, die unser Verständnis der

Natur revolutionieren. Noch seltener kommt es vor, dass

sich ein einzelner Naturwissenschaftler auf unterschiedlichen

Gebieten so grundlegende Neuerungen ausdenkt,

dass er für jede einzelne Idee den Nobelpreis verdient

hätte. Fast unmöglich scheint es, dass beides von einem

26-Jährigen vollbracht wurde. Ganz und gar unglaublich

und umso faszinierender ist es, dass Albert Einstein das

alles in einem einzigen Jahr geschafft hat.

Doch genauso war es. In Einsteins „Wunderjahr“ 1905 veröffentlicht

er in atemberaubendem Tempo fünf Aufsätze –

einer davon ist seine Dissertation. Zwei dieser Aufsätze

stellen die ganze theoretische Physik auf den Kopf.

Statt des Wortes „Wunderjahr“ wird oft die lateinische

Entsprechung verwendet, „Annus mirabilis.“ Damit hatte

man seit langer Zeit das Jahr 1666 bezeichnet, in dem

der legendäre Isaac Newton die Grundlagen der modernen

Physik schuf.

Einstein reicht am 17. März 1905 eine Schrift über die

Strahlung und die energetischen Eigenschaften des Lichtes

bei einem der angesehensten Fachblätter für theoretische

Physik ein, den „Annalen der Physik“. Sie sei, so schreibt

er seinem Freund Conrad Habicht, „sehr revolutionär“.

Und tatsächlich versetzt Einstein die Welt der Physik in

Aufruhr, weil er zeigt, dass Licht Teilcheneigenschaften

hat. Damit erklärt er den Photoelektrischen Effekt, der

besagt, dass Licht sich in Elektrizität verwandeln kann.

Für diese Arbeit wird er später, 1921 (verliehen 1922),

den Nobelpreis für Physik erhalten.


Am 30. April 1905 schließt Einstein seine 21-seitige Dissertation

ab. Er kombiniert darin zwei ganz verschiedene

Theorien: die klassische Theorie über bewegte Flüssigkeiten

und Gase und die Theorie über Lösungen in Flüssigkeiten.

Als Erster gibt er damit Antwort auf eine drängende

Frage der Physik: Gibt es wirklich Atome, und wenn

ja, wie kann man sie zählen und ihre Größe bestimmen?

Die Arbeit gehört heute zu den grundlegendsten und

meistzitierten Arbeiten in der Physik.

Weniger als zwei Wochen später, am 11. Mai 1905, bekommt

die Redaktion der „Annalen der Physik“ den nächsten

Artikel zugeschickt. Einstein liefert darin erstmals

die richtige Erklärung dafür, warum leblose Teilchen

unter dem Mikroskop ganz feine, ungeordnete Bewegungen

ausführen. Dieses Phänomen ist auch als Brownsche

Molekularbewegung bekannt.

Schon am 30. Juni liefert die Post den nächsten Artikel

bei der Redaktion der „Annalen der Physik“ ab. Diesmal

geht es um ein ganz neues Prinzip. Es handelt sich um

das, was wir mittlerweile die „Spezielle Relativitätstheorie“

nennen. Am 27. September folgt schon ein weiterer

Artikel über die Spezielle Relativitätstheorie. Dieser enthält

die wohl berühmteste aller Formeln: E = mc 2 .

Und schließlich, am 19. Dezember 1905, führt er seine

Gedanken über die Brownsche Molekularbewegung

weiter aus.

Die Artikel aus dem Wunderjahr 1905 dokumentieren eine

einzigartige Serie wegweisender Einfälle und Entdeckungen

aus der Welt der Physik. Einsteins bahnbrechende

Gedanken sind es wert, sie 100 Jahre nach ihrem Erscheinen

gebührend zu würdigen und zu feiern.

> Albert Einstein lebte und

lehrte von 1914 bis zu seiner

Emigration in die USA 1933

in Berlin und Potsdam, deshalb

sind diese beiden Städte

zentrale Veranstaltungsorte

des Einsteinjahres 2005.

Die Humboldt-Universität

Unter den Linden, Einsteins

Sommerhaus in Caputh und

der Einsteinturm auf dem

Telegrafenberg in Potsdam

sind einige der zahlreichen

Orte auf einem historischen

„Einsteinspaziergang“ durch

Berlin und Brandenburg.

Doch auch bundesweit feiern

Städte von Bremen bis München,

von Hannover bis Ulm

den großen Menschen und

genialen Wissenschaftler. >

14 | 15


Zentrale Akteure und Partner

Die Initiatoren des Einsteinjahres sind das Bundesministerium

für Bildung und Forschung (BMBF) und

Wissenschaft im Dialog (WiD).

Das Bundesministerium für

Bildung und Forschung richtet

gemeinsam mit Wissenschaft

im Dialog seit 2000 die „Wissenschaftsjahre“

aus.

Ziel der Wissenschaftsjahre ist, die Bedeutung und den

Nutzen der Wissenschaft für die Gesellschaft sichtbar

zu machen. Mit den bisherigen fünf Wissenschaftsjahren

„Jahr der Physik“, „Jahr der Lebenswissenschaften“,

„Jahr der Geowissenschaften“, „Jahr der Chemie“ und

„Jahr der Technik“ wurde über aktuelle Themen und

wichtige Forschungen zu den jeweiligen Wissenschaftsdisziplinen

informiert und auf diese Weise ein Beitrag zu

einem innovationsfreundlicheren Klima unserer Gesellschaft

geleistet. Bisher wurden in den Wissenschaftsjahren

einzelne Disziplinen in den Mittelpunkt gestellt –

erstmals steht mit dem Einsteinjahr 2005 eine Person der

Zeit- und Wissenschaftsgeschichte im Zentrum.

Folgende Einrichtungen und Institutionen sind in die

Konzeption, die Vorbereitung und die Durchführung

des Einsteinjahres eingebunden und beteiligen sich mit

eigenen Veranstaltungen:

Wissenschaft im Dialog

(WiD), 1999 von den führenden

deutschen Wissenschaftsorganisationen

und dem Stifterverband für die

Deutsche Wissenschaft mit Unterstützung des BMBF

gegründet, fördert den Dialog zwischen der Wissenschaft

und der breiten Öffentlichkeit. Zentrales Element

der Arbeit von Wissenschaft im Dialog ist der Wissenschaftssommer

– ein großes Wissenschaftsfestival, das

jährlich an wechselnden Orten in Deutschland stattfindet.

Im Einsteinjahr ist der Wissenschaftssommer mit

einer Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten und Veranstaltungsangebote

in Potsdam und in Berlin zu Gast.

Die Wissenschaftler der Max-

Planck-Gesellschaft (MPG)

erforschen an 78 Instituten

grundlegende Fragen der

Lebens-, Natur- und Geisteswissenschaften

und stehen in

einer langen wissenschaftlichen

Tradition. Am Einsteinjahr 2005 beteiligt sich die

Max-Planck-Gesellschaft mit verschiedenen Veranstaltungen.

Einen Höhepunkt stellt die Ausstellung „Albert

Einstein – Ingenieur des Universums“ dar, die unter der

Federführung des Berliner Max-Planck-Instituts für

Wissenschaftsgeschichte entwickelt wird. Das 1994

gegründete Institut widmet sich in seiner Forschungsarbeit

den Entwicklungsprozessen wissenschaftlichen

Denkens, insbesondere der Geschichte des naturwissenschaftlichen

Denkens.

Die Berlin-Brandenburgische

Akademie

der Wissenschaften

(BBAW) ist eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende

Gelehrtengesellschaft und eine der größten außeruniversitären

Forschungseinrichtungen mit geisteswissenschaftlichem

Profil in der Region Berlin-Brandenburg.

Die Akademie ist mit Albert Einstein eng verbunden, da

er Mitglied der Vorgängereinrichtung, der Preußischen

Akademie der Wissenschaften, war. Im Einsteinjahr lädt

die BBAW gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft

Nobelpreisträger der Physik, Chemie, Medizin und Physiologie

zur „E.M.C. 2 – Einstein´s Miracle Century Celebration“

nach Berlin und Potsdam ein. Außerdem ist die

BBAW Mitveranstalter der Konferenz „Einstein for the

21 st Century“.

Die Deutsche

Physikalische

Gesellschaft

e.V. (DPG) ist die weltweit älteste und mit mehr als

47.000 Mitgliedern größte physikalische Fachgesellschaft.

Auch Albert Einstein gehörte zu den Mitgliedern,

er war sogar von 1916 bis 1918 Vorsitzender der DPG.

Die DPG feiert Einstein 2005 mit der Tagung „Physik seit

Einstein“ im März in Berlin, zu der über 5.000 Teilnehmer

aus der ganzen Welt erwartet werden. Außerdem führt

die DPG im Rahmen des Wissenschaftssommers die

„Highlights der Physik“ durch, die eine Wissenschaftsausstellung

und einen bundesweiten Schülerwettbewerb

umfassen.


Das Einstein Forum Potsdam

wurde 1993 als Ort des internationalen

wissenschaftlichen

und kulturellen Austauschs gegründet. Dem Namen und

dem geistigen Erbe Einsteins verpflichtet, verlässt das

Einstein Forum die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen

und bringt Wissenschaftler, Künstler und Politiker

aus der ganzen Welt ins Gespräch – auf Tagungen, in

Vorträgen, Workshops und Konferenzen für eine breite

Öffentlichkeit. 2005 richtet das Einstein Forum die internationale

Konferenz „Einstein for the 21 st Century“ aus,

eröffnet mit der Hebrew University Jerusalem gemeinsam

das Sommerhaus von Albert Einstein in Caputh,

zeigt die dezentrale Ausstellung „Einstein Spaces“ und

ist Mitveranstalter der internationalen Friedenskonferenz

„Einstein weiterdenken – Perspektiven für den Frieden

im 21. Jahrhundert“.

Das Haus der Brandenburgisch-

Preußischen Geschichte (HBPG)

ist ein Forum für die aktive und

kritische Auseinandersetzung mit

der Geschichte Brandenburgs und

Preußens. Am Einsteinjahr beteiligt sich das HBPG mit

einer eigenen Ausstellung zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte

des Einsteinturms. Darüber hinaus koordiniert das

HBPG die Veranstaltungen zum Einsteinjahr in Potsdam

und ist Partner des Wissenschaftssommers.

> Ein Herzstück des Jahres

ist die Ausstellung „Albert

Einstein – Ingenieur des Universums“,

die im Mai 2005 im

Kronprinzenpalais in Berlin

eröffnet wird.

Die Ausstellung zeigt Einstein

nicht nur als bedeutenden

Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts,

sondern auch als

herausragende Person der

Zeitgeschichte.

Ausgehend von seinem Werk

wird der Wandel historischer

Weltbilder dargestellt. Gleichzeitig

soll der verschlungene

Lebensweg Albert Einsteins

vor dem Hintergrund der

politischen und gesellschaftlichen

Ereignisse seiner Zeit

beleuchtet werden. >

16 | 17


Neben den zentralen Akteuren beteiligen sich viele

weitere Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur

mit eigenen Beiträgen am Einsteinjahr 2005. Hier der

derzeitige Stand der wachsenden Liste der Beteiligten:

Förderer und Sponsoren:

· BASF

· Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen

und Jugend

· Café Einstein Berlin

· City Clean

· Deutsche Bahn

· Deutsche Telekom Stiftung

· Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur

und Medien/Kulturstiftung des Bundes

· Fachverband für Außenwerbung

· Hebrew University, Jerusalem

· Heinz Nixdorf Stiftung

· Land Brandenburg Lotto

· Siemens

· Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

· Stiftung Lesen

· Wall

Medienpartner:

· 3sat

· Berliner Morgenpost

· Der Tagesspiegel

· Deutsche Welle

· DeutschlandRadio/Deutschlandfunk

· DIE ZEIT

· GEO

· GEOlino

· Life & Science

· Märkische Allgemeine Zeitung

· RBB – Rundfunk Berlin-Brandenburg

· Spektrum der Wissenschaft

· Unicum

· ZDF – Zweites Deutsches Fernsehen


Partner:

· Albert-Einstein-Oberschule Neukölln

· Astrophysikalisches Institut Potsdam

· Berlinische Galerie

· Bertelsmann-Stiftung

· Börsenverein des Deutschen Buchhandels

· Brandenburgischer Kunstverein Potsdam

· Centrum Judaicum – Neue Synagoge Berlin

· Deutsche Energie-Agentur

· Deutsche Gesellschaft für Philosophie

· Deutsche Messe

· Deutsche Stiftung Friedensforschung

· Deutsche Zentrale für Tourismus

· Deutscher Evangelischer Kirchentag

· Deutsches Historisches Museum

· Deutsches Museum

· Deutsches Patent- und Markenamt

· Deutsches Theater Berlin

· Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

· Deutsch-Französisches Jugendwerk

· Filmmuseum Potsdam

· Forum für Politik und Kultur

· Freie Universität Berlin

· Goethe-Institut

· Grips Theater

· Gymnasium Süderelbe

· Gymnasium Unterhaching

· Hans Otto Theater

· Hotel Adlon Kempinski Berlin

· Humboldt-Gymnasium Berlin

· Humboldt-Universität zu Berlin

· Initiativgemeinschaft außeruniversitärer

Forschungseinrichtungen in Adlershof

· Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh

· internationales literaturfestival berlin

· Jüdisches Museum Berlin

· Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft

und Technologie

· Lehmanns Fachbuchhandlung

· Lettre International, Berlin

· Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/

Albert-Einstein-Institut, Golm

· Münchner Volkshochschule

· Piper Verlag

· Pugwash Conferences on Science and World Affairs

· Rat Deutscher Planetarien

· Robert Bosch Stiftung

· Schulen ans Netz

· staatsbankberlin Labor für angewandte Musik

· Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz

· Staatsoper Unter den Linden

· Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

· Stadthaus Ulm

· StattReisen Berlin

· Stiftung Jugend forscht

· Technische Universität Berlin

· Technischer Jugendfreizeit- und Bildungsverein

· Universität Bayreuth

· Universität Potsdam

· Universität Bremen

· Urania Berlin

· Vereinigung Deutscher Wissenschaftler

· Volkshochschule Potsdam

· Volkssternwarte Laupheim

· Wissenschaftskolleg zu Berlin

> Weitere Höhepunkte im

Einsteinjahr sind der Internationale

Kongress der Deutschen

Physikalischen Gesellschaft

„Physik seit Einstein“ im März

2005 in Berlin, der Berlin-Besuch

von Nobelpreisträgern

der Physik, der Chemie und

der Medizin sowie der Festakt

der Max-Planck-Gesellschaft

zum Thema „Wissenschaft

und gesellschaftliche Verantwortung“,

beide im Juni. Das

pazifistische Engagement

Einsteins wird durch die internationale

Tagung „Einstein

und der Frieden“ im Oktober

gewürdigt. >

18 | 19


Das Programm

Das Einsteinjahr 2005 setzt neue Akzente. Erstmals

steht in diesem Wissenschaftsjahr keine Wissenschaftsdisziplin

im Mittelpunkt, sondern eine Person der Zeitgeschichte.

Die zentralen Veranstaltungsorte des Einsteinjahres

sind Berlin und Potsdam – die beiden Städte, in

denen Einstein bis zu seiner Emigration in die USA 1933

lebte und arbeitete.

Aber nicht nur dort, sondern bundesweit werden 2005 die

Spuren Einsteins und sein wissenschaftliches Erbe sichtbar.

Von Bremen bis München, von Ulm bis Hannover

finden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen

statt, die den Wissenschaftler und Menschen Einstein in

den Mittelpunkt stellen. Die wichtigsten Veranstaltungen

im Einsteinjahr 2005 hier im Kurzüberblick:

Konferenz „Einstein for the 21 st Century“

Internationale Konferenz vom 20. bis 22. Januar, veranstaltet

vom Einstein Forum Potsdam in Kooperation mit

der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Führende Einsteinforscher aus Europa, den

USA und Israel diskutieren über Bedeutung und Aktualität

Albert Einsteins. Im Zentrum der Tagung steht der

Einfluss des gesellschaftlich engagierten Wissenschaftlers

auf die Moderne überhaupt, auf Wissenschaft, Politik,

Kunst und Philosophie.

Internationale Tagung „Physik seit Einstein“

Vom 4. bis 9. März 2005 feiert die Deutsche Physikalische

Gesellschaft das Einsteinjubiläum. Über 5.000 Teilnehmer

werden zu der Tagung in Berlin erwartet. Das Programm

umfasst rund 6.300 Fachbeiträge und zahlreiche öffentliche

Vorträge, die an der Technischen Universität Berlin,

der Humboldt-Universität zu Berlin sowie in der Urania

stattfinden. Zum offiziellen Festakt am 6. März 2005

sprechen Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Historiker

und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels

Fritz Stern.


Ausstellung „relativ jüdisch.

Albert Einstein – Jude, Zionist, Nonkonformist“

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

thematisiert in einer Ausstellung Einsteins komplexes

Verhältnis zum Judentum, zum Zionismus und zur Gründung

des Staates Israel. Ergänzt wird die Ausstellung

durch eine Vortrags- und eine Konzertreihe.

Die Ausstellung findet vom 8. März bis 6. Mai und vom

1. bis 30. September 2005 statt.

Ausstellung „Ein Turm für Albert Einstein – Potsdam,

das Licht und die Erforschung des Himmels“

Auf dem Telegrafenberg in Potsdam entstand von 1919 bis

1924 der Einsteinturm, Resultat einer Zusammenarbeit

zwischen Albert Einstein, dem Astronomen Erwin Finlay-

Freundlich und dem Architekten Erich Mendelsohn.

Die Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen

Geschichte im Potsdamer Kutschstall präsentiert

den Einsteinturm vom 19. März bis 26. Juni 2005 als

Denkmal der modernen Architektur und der modernen

Wissenschaft. Die Planungs- und Baugeschichte des

Turms und seine Bedeutung in der Architekturgeschichte

werden ebenso anschaulich gemacht wie seine Funktion

als wissenschaftliches Großinstrument.

> Das Einsteinjahr gehört

darüber hinaus zum Programm

des Evangelischen

Kirchentages und der CeBIT in

Hannover, es bereichert das

internationale Literaturfestival,

die Lange Nacht der Museen

und die Lange Nacht der

Wissenschaften in Berlin, es

ist zu Gast auf dem Science

Festival in Bremen und dem

größten Wissenschaftskongress

der Welt, dem AAAS-

Kongress in Washington. >

20 | 21


Eröffnung des Sommerhauses in Caputh

Das einsteinsche Sommerhaus war lange Zeit für die

Öffentlichkeit kaum zugänglich – nach umfassender

Renovierung wird es im Mai 2005 durch die Hebrew

University, Jerusalem, und das Einstein Forum wieder

eröffnet. Von dem Architekten Konrad Wachsmann erbaut,

traf sich von 1929 bis 1932 in Caputh die wissenschaftliche

und politische Avantgarde jener Zeit. Das Sommerhaus

ist darüber hinaus Zeugnis der deutschen Geschichte –

von der Vertreibung Einsteins bis heute. Nun soll es

wieder zum Ort des wissenschaftlichen, politischen und

kulturellen Dialogs werden.

Ausstellung „Abenteuer der Erkenntnis:

Albert Einstein und die Physik des 20. Jahrhunderts“

Das Deutsche Museum in München feiert Albert Einstein

mit einer großen Sonderausstellung vom 7. Mai bis

31. Dezember 2005. Die Bedeutung der Arbeiten Einsteins

für die heutige Welt – ob Atombombe, GPS, Laser oder

Siliziumchip – werden ebenso erläutert wie aktuelle

Fragen der physikalischen Forschung, insbesondere der

Kosmologie. Die Ausstellung skizziert darüber hinaus das

Leben Albert Einsteins und verknüpft seine Forschungsarbeit

mit seiner Biographie; sie reflektiert auch seine

engen Beziehungen zum Deutschen Museum und zur

Stadt München. Das wissenschaftliche Wirken Einsteins

wird so im politischen und kulturgeschichtlichen Kontext

der Zeit betrachtet. Vorträge, Diskussionen und Führungen

begleiten die Ausstellung.


Ausstellung „Albert Einstein – Ingenieur des

Universums“

Die Ausstellung vom 16. Mai bis 30. September 2005 im

Berliner Kronprinzenpalais bildet ein Herzstück des

Einsteinjahres. Verständlich und anschaulich bringt die

Ausstellung die von Einstein ausgelöste wissenschaftliche

Revolution und den Menschen Einstein als wohl

bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts

und herausragende Person der Zeitgeschichte einem

breiten Publikum nahe. Die Ausstellung lebt vom Zusammenwirken

von Originalexponaten, Einsteins Schriften,

vertiefenden Medienstationen und Filmen, die dem

Besucher einzigartige Einblicke in das Werk Einsteins,

den Wandel wissenschaftlicher Weltbilder, die Dynamik

von Wissenschaftsentwicklung und Einsteins Welt heute

vermitteln. Veranstaltet wird die Ausstellung von der

Max-Planck-Gesellschaft; organisiert und konzipiert

vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

in Berlin in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen

Museum in München, der Hebrew University, Jerusalem,

und der Universität von Pavia.

> Das Programm des

Einsteinjahres 2005 gestalten

zahlreiche nationale und

internationale Partner aus

Wissenschaft, Wirtschaft und

Kultur.

Schulen, Volkshochschulen,

Universitäten, Buchhandlungen,

Theater, Museen

und Festivals, Kulturstiftungen

und das Goethe-

Institut gehören ebenso

zum wachsenden Kreis der

Partner wie Bundesländer

und Kommunen sowie

Unternehmen, Verbände,

Zeitungen und Fernsehsender.

>

22 | 23


Wissenschaftssommer 2005

Ganz im Zeichen Einsteins steht auch der Wissenschaftssommer

2005 in Potsdam und Berlin. Zwischen dem

11. und dem 26. Juni begibt er sich mit Ausstellungen,

Vorträgen, Filmen und weiteren Veranstaltungsformen

auf Einsteins Spuren und beleuchtet nicht nur sein wissenschaftliches

Erbe, sondern auch seine Persönlichkeit

und sein Weltbild. Den Auftakt bildet die in Berlin und

Potsdam seit fünf Jahren etablierte „Lange Nacht der

Wissenschaften“. Ein Kugelzelt mit dem Namen „Rund

um Einstein“ lockt die Besucher in Berlin zu Exponaten,

Vorträgen, einer Kurzoper und in ein Science Café.

Mit der Ausstellung „Highlights der Physik“ ergänzt die

Deutsche Physikalische Gesellschaft das Programm in

Berlin. In Potsdam konzentriert sich das Geschehen auf

dem Neuen Markt und rund um den Einsteinturm auf dem

Telegrafenberg. Ausgerichtet wird der Wissenschaftssommer

von der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD)

in Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Institutionen

in Berlin und Brandenburg.


„E.M.C 2 – Einstein’s Miracle Century Celebration“

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

und die Max-Planck-Gesellschaft laden im

Einsteinjahr 2005 die Nobelpreisträger der Fächer

Chemie, Physik, Medizin und Physiologie zur „E.M.C 2 –

Einstein’s Miracle Century Celebration“ ein.

Die Nobelpreisträger besuchen vom 23. bis 25. Juni 2005,

unmittelbar vor der Lindauer Nobelpreisträgertagung

2005, Einsteins Wirkungsstätten in Berlin, Potsdam und

Umgebung. Damit sollen der Wissenschaftler und Mensch

Albert Einstein und seine für die Entwicklung der Wissenschaft

so revolutionierenden Leistungen gewürdigt werden.

Sommerakademie „Brain Circulation“

Mobilität und Internationalität – „Brain Circulation“ – gehören

zu den Voraussetzungen von Spitzenforschung.

Dennoch ist es kein Widerspruch, alles daranzusetzen,

dass Spitzenforscher nach gemachter Auslandserfahrung

wieder nach Deutschland zurückkehren. Im Juli 2005 veranstaltet

die Studienstiftung des deutschen Volkes eine

fünftägige Sommerakademie mit Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftlern, die heute im Ausland tätig sind,

und solchen, die nach Deutschland zurückgekehrt sind.

Diskutiert wird u.a. über die Attraktivität von Spitzenuniversitäten

im Ausland und die Trümpfe deutscher

Universitäten im internationalen Vergleich.

Ausstellung „Einstein Spaces“

Ein Kunstprojekt des Einstein Forums an neun Orten in

Berlin, Potsdam und Caputh vom 4. September bis

30. Oktober 2005. Neun internationale Künstler – u.a.

Olafur Eliasson und Dominique Gonzalez-Foerster –

realisieren ihre Arbeiten unmittelbar an den Orten, an

denen sich das Leben und Wirken des Wissenschaftlers

zwischen 1914 und 1932/33 abspielte. Sie beziehen sich

in ihren Arbeiten auf die Geschichten der Orte und interpretieren

die Vergangenheit für die Gegenwart mit unterschiedlichen

Medien und Strategien.

Konferenz „Einstein weiterdenken – Perspektiven für

den Frieden im 21. Jahrhundert“

Ausgangspunkt der dreitägigen Konferenz vom 14. bis

16. Oktober 2005 in Berlin ist der politisch engagierte

Wissenschaftler Einstein. Die Konferenz geht der Frage

über die Aktualität gesellschaftlicher Verantwortung von

Wissenschaft nach. Sie bietet ein Forum für den interdisziplinären

Dialog zwischen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften.

Veranstalter sind das Einstein Forum,

die Deutsche Stiftung Friedensforschung, die Arbeitsgemeinschaft

Friedens- und Konfliktforschung, der

Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und

internationale Sicherheit, die NaturwissenschaftlerInnen

Initiative und die Vereinigung deutscher Wissenschaftler.

> Popularisierung von Wissenschaft

ist die leitende Idee

im Einsteinjahr 2005. Dazu

gehören ungewöhnliche und

überraschende Begegnungen

mit Einsteins Worten mitten

im Alltag ebenso wie eine

lebendige Forschungslandschaft,

in die jeder eintreten

darf.

Der Wissenschaftssommer,

den die Initiative Wissenschaft

im Dialog im Juni in Potsdam

und Berlin ausrichtet, führt

anschaulich in Werk und

Wirkungsgeschichte des

großen Denkers ein und

verführt zum Staunen über

die heutigen Anwendungen

einsteinscher Erkenntnisse.

>

24 | 25


Angebote im Einsteinjahr 2005

Über die vorgestellten Veranstaltungen hinaus gibt es

eine Vielzahl weiterer Angebote. Ganz unterschiedliche

Veranstaltungsformate wenden sich an die wissenschaftlich

interessierte Bevölkerung, an Kinder und Jugendliche,

an Berlin-Touristen – alle sollen angesprochen und

angeregt werden, sich mit Wissenschaft und Forschung

auseinander zu setzen.

Ausstellungsschiff MS Einstein

Auch im Sommer 2005 ist das Erlebnisschiff von Wissenschaft

im Dialog (WiD) wieder auf Tour und legt in zahlreichen

Städten entlang der deutschen Wasserstraßen an.

Die Ausstellung an Bord des 105 m langen Binnenschiffs

bringt den Besuchern Einsteins Werk und seine Persönlichkeit

nahe. Mitmach-Exponate und interaktive Simulationen

regen zur spielerischen Auseinandersetzung mit

den komplexen Theorien Albert Einsteins an und zeigen

Entwicklungen der aktuellen Forschung, die auf diesen

Grundlagen beruhen.

Stadtspaziergänge

Stadtführungen in Berlin führen zu verschiedenen Stationen

historischer und gegenwärtiger Forschung, Wirtschaft,

Technik und Architektur. Für die Dauer der Ausstellung

„Albert Einstein – Ingenieur des Universums“ bieten

zusätzliche Stadtspaziergänge Einblicke in Einsteins

Berliner Leben.

Schülerakademien und Wettbewerbe

Der wissenschaftliche Nachwuchs wird durch spezielle

Angebote angesprochen. Im Einsteinjahr finden bundesweite

Wettbewerbe und Sommercamps mit naturwissenschaftlich-technischen

Themen sowie Vorlesungen

zu Albert Einstein im Rahmen der Kinderuniversitäten

statt. Außerdem bietet ein internetgestütztes Forum

Unterrichtsmaterialien für Lehrer und Schüler an.


Die Lange Albert Einstein Nacht

Das internationale literaturfestival berlin veranstaltet

eine Lange Albert Einstein Nacht mit Lesungen, Musik

und Theater.

Freuen Sie sich auf das facettenreiche Angebot. Noch

mehr erfahren Sie über das Einsteinjahr im Internet

unter www.einsteinjahr.de.

> Das Einsteinjahr ist ein

Jahr zum Mitmachen, Vordenken

und Nachfragen.

Jeder kann sich als Partner

engagieren und damit den

Dialog zwischen Wissenschaft

und Öffentlichkeit

führen.

Werden Sie Programmpartner,

Sponsoringpartner,

Medienpartner. Empfehlen

Sie Ihren Mitarbeiterinnen,

Mitarbeitern und Mitgliedern,

den Spuren einer großen Persönlichkeit

der Weltgeschichte

und der eigenen Neugier

zu folgen. Informieren Sie

uns über Ihr Engagement

im Einsteinjahr 2005 unter:

taten@einsteinjahr.de >

26 | 27


Denken Sie mit – machen Sie mit!

Aktiv werden im Einsteinjahr

Unternehmen, Medien, Institutionen, Museen, Verbände,

Schulen oder Verlage – jeder kann sich als Partner am

Einsteinjahr 2005 beteiligen und dazu beitragen, den

Wissenschaftler und Menschen Albert Einstein und sein

Werk bekannt zu machen.

Durch das Engagement und die individuellen Beiträge

möglichst zahlreicher Partner wird das Einsteinjahr zum

Erfolg. Es gibt viele Möglichkeiten, sich am Einsteinjahr

zu beteiligen:

Programmpartner beteiligen sich an der Gestaltung des

Jahres mit eigenen Veranstaltungen. Die Veranstaltung

sollte einen inhaltlichen Bezug zu Albert Einstein, seinem

Leben oder seinem Werk haben und für eine breite Öffentlichkeit

aufbereitet und zugänglich sein.

Dies können zum Beispiel Wissenschaftsfestivals oder Tage

der offenen Tür sein, Konferenzen oder Seminare, Ausstellungen

oder Vorträge, Konzerte oder Lesungen u. v. m.

Förderer und Sponsoren unterstützen die Kommunikationsmaßnahmen

des Einsteinjahres, indem sie das Jahr

und seine Inhalte und Programmhighlights mit bewerben

bzw. finanzielle Unterstützung bieten. Über diese Unterstützung

hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich

aktiv als Förderer des Jahres einzubringen (z. B. als

Referenten für Symposien oder mit Nachwuchsförderung

durch Praktika).

Medienpartner unterstützen die redaktionelle Berichterstattung

und begleiten einzelne Veranstaltungen im

Einsteinjahr 2005 mit eigenen Formaten wie Sonder-


eilagen, Dokumentationen oder Veranstaltungen.

Alle Partner und ihre Veranstaltungen werden im Internetportal

des Einsteinjahres unter www.einsteinjahr.de

präsentiert. Wir bieten unseren Partnern die Nutzung

des Logos Einsteinjahr 2005 an und unterstützen sie

bei der Pressearbeit. Außerdem stellen wir Plakate mit

Motiven des Einsteinjahres, einen umfangreichen Zitatefundus

und Broschüren zur Verfügung.

Alle weiteren Informationen zu Angeboten, Presse und

Services finden Sie unter www.einsteinjahr.de.

> 100 Jahre Relativitätstheorie

und der 50. Todestag

Albert Einsteins erinnern uns

an eine unserer wichtigsten

Qualitäten: Die Kraft des

Denkens und Erfindens,

denn die Zukunft entsteht

in unseren Köpfen.

Das Bundesministerium

für Bildung und Forschung

(BMBF) und die Initiative

Wissenschaft im Dialog

(WiD) wünschen allen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern

im Einsteinjahr 2005

ein Jahr, das neugierig

macht. >

28 | 29


Ansprechpartner und Informationen

zum Einsteinjahr 2005

Koordination:

Bundesministerium für Forschung und Bildung

Projektgruppe „Einsteinjahr 2005“ (PEJ)

Heinemannstr. 2

53175 Bonn

Tel.: (0)18 88 57 21 29

Fax: (0)18 88 578 21 29

E-Mail: andrea.noske@bmbf.bund.de

Konzept und Organisation:

Büro Einsteinjahr 2005 Berlin

Carnotstr. 5

10587 Berlin

Tel.: (0)30 39 80 59 21

Fax: (0)30 39 80 59 29

E-Mail: einsteinjahr@dlr.de

Presse und Medien:

Agentur Einsteinjahr 2005

Neue Schönhauser Str. 3–5

10178 Berlin

Tel.: (0)30 5 90 04 33 54

Fax: (0)30 5 90 04 33 51

E-Mail: presse@einsteinjahr.de

Wissenschaftsjahre und Wissenschaftssommer:

Wissenschaft im Dialog gGmbH

Markgrafenstr. 37

10117 Berlin

Tel.: (0)30 20 64 92 00

Fax: (0)30 20 64 92 05

E-Mail: info@w-i-d.de

www.wissenschaft-im-dialog.de


Impressum

Herausgeber:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Referat Publikationen; Internetredaktion

11055 Berlin

www.bmbf.de

Konzeption, Text und Gestaltung:

WE DO communication GmbH, Berlin

Fleishman-Hillard International Communications, Berlin

Stephanie Schmidt, Berlin

Druck und Produktion:

Königsdruck, Berlin

Bildnachweis:

S. 7: Einstein (Nr. 2386257), Picture Alliance/dpa

S. 8: Einstein mit Familie (Nr. 2620784), Picture Alliance/akg-Images

Einstein-Plattencover, © Cbs/Epic/Wtg Records

S. 11: Einsteinturm (Nr. 3715248), Picture Alliance/dpa

S. 12: Einsteingraffiti – www.skize.se

Kinderbild – www.einstein-website.de

S. 15: Comic – © Michael McGuiness

Formel (Nr. 4280030), Picture Alliance/akg-Images

S. 20: Einstein an Tafel (Nr. 67193180), Picture Alliance/dpa

Sommerhaus in Caputh, Stiftung Archiv der Künste,

Konrad-Wachsmann-Archiv, Signatur: KWA-25-8/F. 1

S. 23: Einstein mit Ben-Gurion (Nr. 2296873), Picture Alliance/dpa

S. 24: Comic – © Michael McGuiness

S. 29: Einstein mit Geige (Nr. 6152519), Picture Alliance/dpa

S. 31: Comic – © Michael McGuiness

Fotos „Zitate-Projektionen“ –

© Bundesministerium für Bildung und Forschung

Fotos S. 4: Straßenschild „Einsteinstraße”, Einstein Literatur

S. 7: Einstein Gedenktafel

S. 18: „Albert‘s” Leuchtschrift

S. 23: Einstein Gedenktafel

S. 25: Wegweiser „Einstein Forum”

S. 26: Einstein Gedenktafel, Einstein Action-Figur

S. 28: Schild „Albert-Einstein-Gymnasium”

S. 31: Rolodeck, Einsteinmaske

© WE DO communication

Rechteinhaber weiterer Bilder konnten trotz intensiver

Bemühungen nicht ermittelt werden.

Quelle für die Zitate:

Alice Calaprice (Hrsg.): „Einstein sagt. Zitate, Einfälle,

Gedanken”, Piper Verlag, München, 6. Auflage, Juli 2004.

2. Auflage, Januar 2005

Denk mal voraus –

www.einsteinjahr.de

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www.einsteinjahr.de

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