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Die neu auftretenden Tierkrankheiten

Die neu auftretenden Tierkrankheiten

wAs sIND DIE FoLGEN DER

wAs sIND DIE FoLGEN DER NEU AUFTRETENDEN TIERKRANKHE Die Epidemien der ansteckenden Tierkrankheiten haben wesentliche Folgen für die Tierhalter. • Was den Betrieb betrifft, sichert ein guter Gesundheitszustand der Tiere das tierische Wohlbe- 17 % der Tierproduktion geht finden ab und eine gute tierische verloren aufgrund von Tier- Produktion (Zucht, Fleisch, Milch, krankheiten in entwickelten usw.) und ist ein Bestandteil für Ländern und noch mehr in den wirtschaftlichen Wohlstand den Entwicklungsländern. der Tierhalter. Die Tierkrankheiten bringen jedoch nach Schwere und Art der Krankheit negative Folgen mit sich: zusätzliche Kosten, eine Senkung der Fleisch- und Milchproduktion, Fruchtbarkeitsprobleme und Fehlgeburten, Sterblichkeit, usw. Das führt zu einem direkten wirtschaftlichen Verlust, der seinerseits wesentliche soziale Folgen zur Folge hat. Die aktuellsten Beispiele sind die Vogelgrippe und die Blauzungenkrankheit. • Im Falle einer Tierkrankheit sind die Maßnahmen zur Bekämpfung und Ausrottung wie z.B. die Impfungskampagnen, sehr kostspielig auf gemeinschaftlicher Ebene. Die wirtschaftlichen Folgen können sich auf mehrere hundert Millionen Euro belaufen. Konkrete Beispiele sind der Rinderwahn, die Blauzungenkrankheit, das Rifttalfieber, die Vogelgrippe, usw. 20

ITEN FÜR TIERHALTER? • die ansteckenden Tierkrankheiten können ebenfalls zu einer Sperrung von Bauernhöfen führen, d.h. ein Transport- und Handelsverbot von Tieren, was zur Schlachtung von Tieren führt. Sie haben ebenfalls Folgen für den Handel und die Exporte auf nationaler und internationaler Ebene. Dies bedeutet direkte und indirekte wirtschaftliche Folgen für die Tierhalter. • der Verbraucher verliert schnell das Vertrauen, wenn es sich um auf den Menschen übertragbare Krankheiten handelt, die über die Nahrung übertragen werden können. Dies löst einen Zusammenbruch des Marktes aus, was wirtschaftliche Folgen für die Tierhalter mit sich bringt. • der Tierhalter und seine Familie sind Verbraucher und eine gute Tierge- sundheit betrifft sie ebenfalls, besonders im Bereich der Nahrungsmittelsicherheit. Nicht pasteurisierte Milch enthält z.B. Keime von Brutzellose, Q-Fieber, usw. • der Züchter und seine Familie sind selbst betroffen von möglichen Zoonosen. Man sollte nicht vergessen, dass 75 % der neu auftretenden Tierkrankheiten auf den Menschen übertragen werden können. Die beste Lösung ist es also das Auftreten von Tierkrankheiten zu verhindern oder so schnell wie möglich die Verbreitung einzugrenzen, wenn diese trotzdem auftreten. 21

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