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Wichtige Hinweise: - Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen ...

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0,2 % der gesamten

0,2 % der gesamten effektiven Dosis aller Untersuchungen mit ionisierender Strahlung (Parlamentsbericht des BfS 2004). Die ersten Erkenntnisse, dass die Anwendung ionisierender Strahlung (Röntgenstrahlung) nicht nur von großem Nutzen für die Diagnose und die Therapie bestimmter Krankheiten, sondern auch mit gesundheitlichen Gefahren und Risiken für Patient und Arzt verbunden sein kann, sind über 100 Jahre alt. Sie stammen aus der Anfangszeit der Anwendung von Röntgenstrahlung zum Ende des 19. Jahrhunderts. Es dauerte aber bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, bis die Prinzipien des Strahlenschutzes allgemeine Anerkennung auf internationaler Ebene fanden und mit der Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung in Deutschland in nationales Recht überführt wurden. Sowohl hinsichtlich der Indikationsstellung als auch Qualität der Durchführung einer Röntgenuntersuchung werden heute hohe Anforderungen gestellt. Werden diese erfüllt, so ist davon auszugehen, dass der Nutzen für den einzelnen Patienten bzw. für die Gemeinschaft das - in der Regel geringe - Risiko durch die Exposition mit ionisierender Strahlung überwiegt. Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert deswegen, dass für die Röntgendiagnostik hohe Qualitätsanforderungen an die gerätetechnische Ausstattung sowie an die Kompetenz des medizinisch-technischen und ärztlichen Personals gestellt werden. 8 Die Grundsätze des Strahlenschutzes Das System des Strahlenschutzes baut auf den Grundsätzen auf. Rechtfertigung, Dosisbegrenzung und Minimierung 8.1 Der Grundsatz der Rechtfertigung Die Anwendung ionisierender Strahlung (d.h. die Anfertigung jeder Röntgenaufnahme) in der Medizin und Zahnmedizin bedarf der Rechtfertigung (siehe auch RöV § 23). 8

Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Abwägung zwischen dem Nutzen einer Anwendung und dem damit verbundenen Strahlenrisiko für den Patienten. Das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlich in seinen Jahresberichten Angaben zur effektiven Dosis der einzelnen Untersuchungsverfahren, durch die ein Vergleich der Strahlenexposition bei den verschiedenen Aufnahmenverfahren möglich ist. Das Hauptziel der effektiven Dosis ist es damit, die Strahlenexposition zwischen verschiedenen Aufnahmearten zu ermöglichen (z.B. zwischen einer intraoralen Zahnfilmaufnahme und einer Panoramaschichtaufnahme – OPTG). In Tabelle 1 ist die effektive Dosis für die wichtigsten Untersuchungsverfahren aufgeführt. Die effektive Dosis einer intraoralen Röntgenaufnahme der Zähne beträgt unter 0,01 mSV, für eine Panoramaschichtaufnahme zwischen 0,004 und 0,03 mSv je nach Gerätetyp und für ein Fernröntgenseitenbild unter 0,003 mSv (nach Euratom 136). Die verschiedenen Organe und Gewebe sind in Hinblick auf mögliche Strahlenschäden unterschiedlich empfindlich. Um die Strahlenbelastungen verschiedener Organe vergleichen zu können, wurde deshalb die effektive Dosis eingeführt, die als Maß für die Gesamtbelastung eines Menschen durch ionisierende Strahlung dient. Die effektive Dosis ergibt sich aus der Organdosis durch Multiplikation mit dem Gewebe-Wichtungsfaktor. Die Gewebe-Wichtungsfaktoren ergeben zusammengenommen den Wert 1. Da im Kopfbereich weniger Gewebe vorhanden sind, die bei der Berechnung der effektiven Dosis berücksichtigt werden müssen, sind Röntgenaufnahmen im Kopfbereich (bei gleicher Strahlendosis) im Vergleich zu Röntgenaufnahmen im Brust-/Bauchbereich immer mit einer geringeren effektiven Dosis verbunden 9

August 2013 - Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen GmbH
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