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Kurs zum Erwerb der Kenntnisse im Strahlenschutz Skriptum zur ...

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Reduktion

Reduktion der Strahlenbelastung beim OPTG Auch bei der Erstellung einer Röntgenaufnahme durch ein modernes Panoramaschichtgerät muss auf die Reduktion von Strahlenbelastung geachtet werden. Richtlinie Sachverständigenprüfungen: Ü4: Panoramaschichtgeräte, die 01.01.2008 erstmals in Betrieb gehen, dürfen nur noch mit einem Film/Foliensystem der Empfindlichkeitsklasse SC 400 betrieben werden Ü8: Kieferorthopädische Röntgenaufnahmen mit Panoramaschichtgeräten mit analogen Bildempfängern an Kindern müssen ab 01.07.2010 mit einem Film/Foliensystem der Empfindlichkeitsklasse SC 400 durchgeführt werden. 4. Stand der Technik im Strahlenschutz Aufgrund gesetzlicher Verordnungen und Grundlagen haben sich in den vergangenen Jahren die gerätetechnische Ausstattung sowie die Kompetenz des medizinisch-technischen wie zahnärztlichen Personals verbessert. Forderungen des Bundesamtes für Strahlenschutz sind somit an die Indikationsstellungen und an die Qualität der Durchführung einer Röntgenuntersuchung an hohe Anforderungen geknüpft. Durch Einhalten und Erfüllen gesetzlicher Vorgaben wird gewährleistet, das der Nutzen für einen Patienten größer ist als das Risiko. Aufnahmeverfahren in der Zahnmedizin bezogen auf die Gesamtzahl aller Röntgenaufnahmen im Jahr 2006 stellen 33% dar, was jedoch nur 0,2% der gesamten effektiven Dosis aller Untersuchungen mit ionisierender Strahlung ausmacht.(Parlamentsbericht des BfS 2008) Zusammenstellung aus dem Parlamentsbericht des BfS 2008 12

4.1. Allgemeine Gesichtspunkte zum Strahlenschutz: Aus § 25 Abs.2 RöV ergibt sich der Grundsatz, die Strahlenbelastung des Patienten so gering wie möglich zu halten, sofern dies mit einer zufriedenstellenden Ergebnisqualität zu erzielen ist. (ALARA – As low as reasonable achievable) Bei jeder Röntgenaufnahme beachten: Sorgfältige Vorbereitung und Positionierung des Patienten Bleischürze oder Bleischild Geeignete Einstelltechnik gemäß Indikation Einstellung der Schaltdaten/der Belichtung gemäß Indikation Sorgfältige Filmverarbeitung/digitale Bildverarbeitung Dokumentation der Aufnahmeparameter 5. Wichtige Bestimmungen der Röntgenverordnung in der Bekanntmachung vom 30.04.2003 und der Fachkunderichtlinie in der Fassung vom 14.09.2009 5.1. Rechtfertigende Indikation (§ 2a Abs. 2 und § 23 Abs. 1 RöV) Der Zahnarzt muss sich dafür rechtfertigen, warum er Röntgenstrahlen, die den Patienten schädigen könnten, einsetzt. Er darf dies nur tun, wenn der gesundheitliche Nutzen des Einsatzes von Strahlen für den Patienten größer ist als das Risiko durch die Anwendung der Strahlen. Wenn es eine Indikation (einen Grund) für die Anwendung gibt, ist der gesundheitliche Nutzen in der Regel größer als ein möglicher Schaden. Kann eine Erkrankung (Karies, Pulpitis, Abszess) durch Anwendung von Röntgenstrahlen frühzeitig erkannt oder vermieden werden, so überwiegt eindeutig der Nutzen für den Patienten vor einem als gering anzusehenden Risiko durch die Anwendung von Strahlen. Dieser medizinische Grund ist vor Anfertigung eines Röntgenbildes vom Zahnarzt festzustellen und in der Karteikarte zu dokumentieren. Beispiele für Rechtfertigende Indikationen: Verdacht auf Approximalkaries Verdacht auf apikale Ostitis Feststellen der Lagebeziehung von Weisheitszahn und Unterkiefernerv vor Extraktion Röntgenmessaufnahme bei Wurzelkanalbehandlungen 13

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