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Kurs zum Erwerb der Kenntnisse im Strahlenschutz Skriptum zur ...

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5.2.

5.2. Aufzeichnungspflichten: Folgende Daten müssen bei jeder Röntgenuntersuchung gemäß § 28 RöV aufgezeichnet werden: Datum der Untersuchung Name des Patienten Letzte Röntgenuntersuchung im heute zu untersuchenden Bereich Schwangerschaft ja/nein/möglich Untersuchte Körperregion Rechtfertigende Indikation Strahlenexposition: soweit sie erfasst wurde oder die zu deren Ermittlung erforderlichen Daten OPG: kv-Zahl FRS: kV-Zahl, mA, Zeit Befund Erläuterungen: Jeder Patient muss gefragt werden, wann er zuletzt in der zu untersuchenden Region geröntgt wurde. Dadurch sollen unnötige Aufnahmen vermieden werden (§ 28 RöV). Jede Patientin muss gefragt werden, ob eine Schwangerschaft oder die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht (§ 28 RöV). Diese Fragen sind zu dokumentieren. Jeder Patient muss gefragt werden, ob er einen Röntgenpass besitzt oder ausgestellt bekommen möchte. Diese Frage muss nicht dokumentiert werden. Es gibt (noch) keine Formvorschrift, der Pass kann frei gestaltet werden. Aus den Angaben im Röntgenpass müssen der Zeitpunkt und die Art der Anwendung der Aufnahmen, die Körperregion und Angaben zum Behandler ersichtlich sein (§ 28 RöV). Für jede Aufnahme muss ein schriftlicher Befund niedergelegt werden (§ 28 Abs. 1 RöV). Digitale Archivierung: Die Röntgenverordnung macht strenge Auflagen für die Archivierung von digitalen Röntgenaufnahmen die digitale Archivierung der Aufzeichnungen, die vor Kauf eines Systems beachtet werden müssen (§28 Abs. 4 – 7 RöV). 5.3. Aufbewahrungsfristen (§ 28 RöV) (vgl. Anhang) Röntgenbilder - wie bisher 10 Jahre Aufzeichnungen über - bei Kindern bis zur Vollendung des Röntgenaufnahmen - 28. Lebensjahres - bei Erwachsenen wie bisher 5.4. Unterweisung helfende Person (§ 22, § 35, § 36 Abs. 2RöV) In einer Zahnarztpraxis darf sich im Kontrollbereich in der Regel nur der zu untersuchende Patient aufhalten. Ist dieser nicht in der Lage, die Röntgenuntersuchung alleine an sich vornehmen zu lassen (beispielsweise bei kleinen Kindern), so kann eine weitere Person als Hilfskraft hinzugezogen werden. Diese helfende Person ist vorher darüber zu belehren, welchem Risiko sie durch die 14

Strahlung ausgesetzt ist und wie sie dieses Risiko möglichst gering halten kann; die Belehrung ist zu dokumentieren und von der belehrten Person zu unterschreiben (ein Vorschlag ist in Anhang). Zusätzlich muss eine Personendosismessung möglich sein, Ausnahmen hiervon bedürfen der Genehmigung der zuständigen Stelle (z.B.: Staatliches Amt für Arbeitsschutz). Die Aufzeichnungen über die Belehrung sind ein Jahr aufzubewahren. Mitarbeiter der Praxis dürfen nicht als helfende Person tätig sein. 5.5. Geräte-Einweisung (§ 18 Abs. 1 Nr. 1RöV) Vor der ersten Bedienung einer Röntgeneinrichtung durch Mitarbeiter der Praxis sind diese mit einer deutschsprachigen Gebrauchsanweisung durch eine entsprechend qualifizierte Person in die Geräte einzuweisen. Diese Einweisung muss protokolliert werden (Muster: s. Anhang ). 5.6. Arbeitsanweisung (§ 18 Abs. 2 RöV) Für alle an einem Röntgengerät häufig durchgeführten Untersuchungsverfahren sind schriftliche Arbeitsanweisungen zu erstellen und für die in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter zur jederzeitigen Einsicht bereit zu halten. Die Arbeitsanweisung sollte konkrete Angaben zum Gerät, zur Vorbereitung der Aufnahme, zum Ablauf, zur Dokumentation und zur Nachsorge bei Röntgenaufnahmen beinhalten. Muster- Arbeitsanweisungen sind zu individualisieren. Auf Anforderung sind diese Arbeitsanweisungen der zuständigen Stelle vorzulegen (vgl. Kapitel 7 – zahnärztliche Stelle; Muster s. Anhang Nr.). 5.7. Unterweisung der Mitarbeiter (§ 36 RöV) Im Rahmen einer jährlich durchzuführenden Unterweisung der an der Röntgeneinrichtung tätigen Mitarbeiter ist insbesondere auf folgende Punkte hinzuweisen: ‐ Inhalt der Röntgenverordnung ‐ Arbeitsmethoden, mögliche Gefahren und Schutzmaßnahmen ‐ Beschränkung der Strahlenexposition des Patienten, soweit möglich und vom Ergebnis vertretbar, Verwendung von Einblendungen ‐ Beachtung der Rechtfertigenden Indikation ‐ Einhaltung der Fristen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung ‐ (Konstanzprüfung) Dokumentation der Röntgenaufnahmen ‐ Verfahren bei Hinzuziehung von Hilfskräften ‐ Beachtung der Arbeitseinweisung ‐ Erfordernis der regelmäßigen Aktualisierung der Kenntnisse ‐ Fragen nach einer Schwangerschaft, nach der letzten Röntgenaufnahme im zu untersuchenden Bereich und nach einem Röntgenpass Die Unterweisung ist zu dokumentieren, dies ist von den belehrten Mitarbeitern schriftlich zu bestätigen. Die Unterlagen zu der Unterweisung sind 5 Jahre aufzubewahren. (Muster s. Anhang Nr. ) 15

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