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Kurs zum Erwerb der Kenntnisse im Strahlenschutz Skriptum zur ...

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Effektive Dosis Die

Effektive Dosis Die Effektive Dosis (Organdosis x Gewebewichtungsfaktor) dient als Maß für die Gesamtbelastung des Menschen durch ionisierende Strahlung. Die Einheit ist mSv (Milli-Sievert). Die Organdosis ist der Mittelwert der Energiedosis in einem Organ oder Gewebe. Die Effektive Dosis ist ein Maß für das Risiko von Strahlenschäden. Abb. : Aktuelle Gewebewichtungsfaktoren von 2007 (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz) Was bedeutet das – „Gewebe-Wichtungsfaktoren“ Gewebe-Wichtungsfaktoren geben eine relative Aussage über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Strahlenschadens am betroffenen Organ. Beispiele für die Strahlenbelastung: Fliegen (10 Std., 10 000m Höhe) 0,05 mSv Natürliche Strahlenbelastung 2,7 mSv / Jahr Rauchen (20 Zigaretten pro Tag) 107 mSv / Jahr Der Wert für das Rauchen entsteht durch die Lungendosis ausgehend von der radioaktiven Belastung des Tabaks. 3. Grundlagen des Strahlenschutzes Durch die deutschsprachige Literatur wurde der Wiener Kinderarzt Dr. Leopold Freund auf die Erkenntnis von Haarverlust mit einhergehender Dermatitis bei Röntgentechnikern aufmerksam, die durch Röntgenstrahlen verursacht wurden. Er nutzte diese Information später zur Behandlung seiner Patienten. Mit dem Nutzen von Röntgenstrahlen zu therapeutischen sowie diagnostischen Anwendungen fand man jedoch auch heraus, dass die erzeugte Strahlung nicht ungefährlich ist. Man stellte schnell erste sichtbare Strahlenschäden z.B. der Haut fest. So wurde 1896 in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift Nr.28, Seite 454 von einem Ingenieur Leppin berichtet, der durch Eigenversuche mit Röntgenstrahlen an 6

seiner linken Hand Rötungen, Schwellungen und Blasen verursachen konnte, die einer Verbrennung gleichkamen. Aufgrund weiterer wissenschaftliche Versuche und Erkenntnisse führte dies zu Überlegungen, wie mit ionisierenden Strahlungen umgegangen werden sollte und schließlich entstand so die Grundlage des Strahlenschutzes zu unserer allen Schutz. Eine Besonderheit in der Röntgendiagnostik stellt die Untersuchung von Mund- Kiefer und Gesichtsbereichen dar. Gilt es aus ethischen Prinzipien den Menschen durch etablierte Strahlenschutzmaßnahmen und alternative Verfahren (z.B. Ultraschall oder Kernspinresonanztomografie) zu schützen, so gibt es momentan in der Zahnmedizin mit ihren zu untersuchenden Strukturen kaum Alternativen zu diagnostischen Röntgenstrahlung. Aus all diesen Überlegungen heraus, muss verstärkter die Abwägung zwischen Nutzen und Strahlenrisiko für die Patienten erfolgen, was durch den §23 Abs.1 RöV im Sinne der rechtfertigenden Indikation eingeführt wurde. 3.1 Die „drei A“ des praktischen Strahlenschutzes Aufenthaltsdauer: Strahlenexposition ist proportional der Expositionszeit Abschirmung: Baulicher Strahlenschutz, ortsfeste oder mobile Abschirmungen Abstand: Ausreichender Abstand zur Strahlenquelle (Kontrollbereich) Aufenthaltsdauer: Dosisbegrenzungen werden durch Strahlenschutzbereiche definiert. Die Praxisräume außerhalb des Kontrollbereichs stellen einen eigenen Bereich dar. Bei einer Einschaltzeit der Röntgenröhre von 2000 Stunden/Jahr darf der maximal zulässige Strahlungswert 1mSv/Jahr nicht überschreiten, den eine Person ausgesetzt werden darf. Diese Werte werden in der Zahnarztpraxis nicht erreicht. In der Praxis würde dies ca. einer Arbeitszeit von 24 Stunden bei 365 Tagen Anwesenheit oder 8760 Stunden entsprechen. 7

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