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BraNChEN & MaNaGEMENt - FAZ-Institut

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Branchen & Management

Branchen & Management aktuell JJJ Junge Bauprofis wollen meistern Studie „ausbildung als Zukunft der Bauwirtschaft“ erschienen Das F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen und SOKA-BAU stellen die Ergebnisse einer Befragung zu Wünschen, Erfahrungen und Zielen von Berufseinsteigern in der Bauwirtschaft vor. Die Erkenntnisse der Studie wollen die Strategiefindung der Branche unterstützen, um neue Fachkräfte am Bau zu gewinnen und in der Branche zu binden. Und das ist in den kommenden Jahren eines der drängendsten Probleme, vor denen die Bauwirtschaft steht. Denn der Baubranche fehlt schon heute der Nachwuchs. Eine Auswertung der Arbeitnehmerzahlen von SOKA-BAU ergibt: Die Altersdekaden von 45 bis 54 Jahren (rund 136.000 gewerbliche Arbeitnehmer) und von 35 bis 44 Jahren (rund 119.000) sind personell am stärksten. Die Dekade der Auszubildenden und Gesellen im Alter von 15 bis 24 Jahren ist dagegen deutlich kleiner (rund 52.000). Das bedeutet: Wenn die heute 45- bis 54-Jährigen in Rente gehen, wächst – sofern die Ausbildungszahlen künftig nicht drastisch steigen werden – keine ausreichende Zahl junger Fachkräfte nach. Bereits eine grobe Perspektivrechnung zeigt, dass die beschriebene Altersstruktur schon in den nächsten acht Jahren ganz wesentliche Herausforderungen für die Sicherung des Fachkräftebedarfs darstellt. Die heutige Altersdekade von 55 bis 64 Jahren umfasst insgesamt rund 83.000 Beschäftigte, die – unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Renten- eintrittsalters von 62 Jahren – in den kommenden acht Jahren altersbedingt ausscheiden werden. Allein als Ersatz für diese Altersgruppe werden jährlich über 10.000 Berufsanfänger benötigt, die langfristig in der Branche verbleiben müssten. Bei gleichbleibenden Ausbildungszahlen und Abwanderungsquoten wird sich nur etwa die Hälfte der altersbedingten Austritte in der Bauwirtschaft ersetzen lassen. Der Studie zufolge wählen junge Baueinsteiger ihren Ausbildungsberuf nach Interessen und Jobperspektiven: Vor allem die Kriterien Spaß an der Arbeit und im Betrieb, gute Berufsperspektiven und die private Anwendbarkeit der während der Ausbildung gelernten Fertigkeiten geben bei der Berufswahl den Ausschlag. Das bedeutet auch: Eine Ausbildung am Bau ist kein Notnagel, weil andere Ausbildungsplätze nicht zu bekommen sind. Unter den Informationsmedien ist das Internet mit Abstand die wichtigste Quelle. 91,3 Prozent der Azubis nutzten dieses Medium, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Dahinter folgt mit großem Abstand die Schule, die Informations material für den Einstieg in das Berufsleben bereitstellt (28,8 Prozent). Weniger wichtig waren den Azubis Broschüren und Flyer (19,6 Prozent), Messeveranstaltungen zur Berufswelt (17 Prozent), Zeitungen (11,2 Prozent) sowie Öffentlichkeitsveranstaltungen von überbetrieblichen Ausbildungszentren (9,9 Prozent). ausbildung als Zukunft der Bauwirtschaft. Gemeinsam herausgegeben mit SOKa-BaU Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes aG. Mai 2012, 32 Seiten. Spaß, Perspektiven und Praxisnutzen sprechen für Ausbildungsberufe am Bau (persönliche Gründe für den Entschluss einer Berufsausbildung am Bau; in % aller befragten Azubis) Spaß an einem Bauberuf Gute Berufsperspektiven am Bau Das Erlernte kann ich auch privat gebrauchen Höhe der Ausbildungsvergütung Wohnortnähe des ausbildenden Unternehmens Ausbildungsplatz wurde angeboten Verwandte oder Bekannte arbeiten bereits in der Baubranche Empfehlung von Eltern/Freunden Quelle: SOKA-BAU, F.A.Z.-Institut. 62,8 45,6 62,8 35,8 29,6 22,3 9,9 7,3 Impressum: Juni 2012. Haftungsausschluss: Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts sowie für zwischenzeitliche Änderungen übernehmen Redaktion und Verlag keine Gewähr. © 2012. Herausgeber: F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, Postfach 20 01 63, 60605 Frankfurt am Main. Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien. 2 2. Quartal 2012 24,8 25,6 29,9 37,2 43,4 28,2 Sehr wichtig Wichtig 33,0 49,0

JJJ Bewegungsfreiheit für die Kunden Unternehmen verzahnen Vertriebskanäle für mehr Service Die Kunden genießen die wachsende Flexibilität von Multikanalangeboten. Sie müssen sich nicht auf einen Vertriebskanal festlegen, sondern können je nach Situation zwischen Filiale, Internet, Smartphone oder SB-Terminal wechseln. Die Unternehmen müssen sich auf diesen Bedarf einstellen und durch ein integrierendes Channel Management ihre Kanäle und Pro zesse verzahnen. Der „Managementkompass Channel Management“, gemeinsam heraus gegeben von F.A.Z.-Institut und Steria Mummert Consulting, zeigt, wie Unternehmen ihre Vertriebskanäle kundenorientiert gestalten können. Dazu gehört auch die Kommunikation über Social Media und Mobile Apps. Hier gilt es aber, nicht nur Prozesse anzupassen, sondern auch die Unternehmenskultur. Das Thema Vertriebskanalmanagement ist für Dienstleister wie Banken, Versicherungen, Energieversorger oder Telekommunikationsunternehmen nicht neu. Viele Unternehmen arbeiten daran, die Daten aus ihren Vertriebskanälen zu synchronisieren, um ihre Kunden auf jedem Kanal einheitlich, kompetent und aktuell zu bedienen. Doch wegen der wachsenden Ansprüche der Kunden an ihre „Customer Journey“ und wegen der vielen neuen Kundenkontaktpunkte in Social Media und Mobile Apps sind die Anforderungen in jüngster Zeit weiter gestiegen. Es geht nicht nur um die harmonische Verbindung der Vertriebskanäle, um dem Kunden ein flexibles „Channel Hopping“ zu ermöglichen – auch innerhalb des laufenden Kauf- oder Beratungsprozesses. Heute geht es auch um eine neue Form der Kommunikation mit Kunden und Interessenten – einen häufig digitalen Dialog auf Augenhöhe. 2. Quartal 2012 Branchen & Management aktuell aUSBLICK In Kürze werden u.a. folgende Studien der Branchen- und Managementdienste des F.A.Z.-Instituts erscheinen: J Branchenkompass 2012 Energieversorger J Kompendium Security-Management 2012/2013 J Managementkompass Nachhaltige Wertschöpfung J Kundenkompass Social Media im Gesundheitswesen J Unternehmenspraxis demographischer Wandel J Corporate Governance Informationen zum Gesamtprogramm finden Sie unter: www.branchendienste.de. So sind die schnell wachsenden Social Media nicht nur ein zusätzlicher Kommunikationskanal für Marketing und Vertrieb, sondern sie bilden auch eine neue Dimension in der Kundenkommunikation ab – als lebendige und wirkungsmächtige Plattform für den Kundendialog und die Kundenbeteiligung. Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Nutzern ist in den Social Media gleichberechtigt, und sie findet in Echtzeit vor einer großen Öffentlichkeit statt. Wie Unternehmen auf diese Herausforderungen reagieren, zeigt der „Managementkompass Channel Management“. Durch Cross-Channel- bzw. Touch Point Management gelingt es, sämtliche Kontakte des Kunden zum Unternehmen und seinen Produkten bezüglich Markenerlebnis, Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlung zu optimieren. Der Freiraum des Kunden wird erweitert, so dass er jederzeit Vertriebs- oder Kommunikationskanäle wechseln kann, ohne dass Daten verlorengehen. Und das Unternehmen profitiert vom Wissen und dem Engagement seiner Kunden. Best-Practice-Beispiele von DZ BANK und St. Marien-Krankenhaus Siegen zeigen, wie sich die neuen Anforderungen intelligent umsetzen lassen. Managementkompass Channel Management. Gemeinsam herausgegeben mit Steria Mummert Consulting. Juni 2012, 28 Seiten. 3

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