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Dokumentation zum 3. Deutschen Marken-Summit - FAZ-Institut

Dokumentation zum 3. Deutschen Marken-Summit - FAZ-Institut

Qualität &

Qualität & Verantwortung: Ein Wettbewerbsvorteil Markt und Marken-Strategien von Henkel – engineered in Germany von Christian-André Weinberger Kunden entscheiden sich nicht für Produkte, sondern für Marken. Entscheidend ist, welches Leitmotiv hinter globalen Marken steht. „Qualität & Verantwortung“ als weltweite Strategie für einen innovativen, nachhaltigen Konsum stärkt dabei nicht nur die Position der Henkel Wasch- und Reinigungsmittel im Markt, sondern bietet auch bei der Formulierung einer „Dachmarkenstrategie“ für Deutschland wertvolle Anreize. „Performance based on Sustainability“ Henkel hat den Anspruch, dass jedes neue Produkt Konsumenten nicht nur eine exzellente Leistung bietet, sondern auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet. Diese Kombination nennt Henkel bei seinen Waschund Reinigungsmittelmarken „Performance based on Sustainability“ – also Leistung,die auf Nachhaltigkeit beruht. Damit setzt der Unternehmensbereich einen neuen Qualitätsstandard. Denn wichtig ist, immer bessere Produkte und Lösungen zu entwickeln, die die Bedürfnisse der Menschen heute erfüllen, ohne dabei die Entwicklungsmöglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Dafür richtet Henkel alle Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette auf die relevanten Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung aus. Diese lassen sich in fünf übergreifenden Fokusfeldern einordnen: „Energie 12 3. Deutscher Marken-Summit 2009 und Klima“, „Wasser und Abwasser“, „Materialien und Abfall“, „Gesundheit und Sicherheit“ sowie „gesellschaftlicher und sozialer Fortschritt“. Der Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung und die Konsequenzen, die sich daraus für das tägliche Handeln ergeben, werden die Entwicklungen in den Bereichen Energie, Wasser und Erziehung entscheidend mitprägen. Mit Persil ActicPower hat Henkel ein Waschmittel entwickelt, das dank noch leistungsfähigerer Enzyme schon ab 15° Celsius seine Waschkraft entwickelt. Das Waschen bei niedrigen Temperaturen senkt den Energieverbrauch und spart Geld – ein perfektes Beispiel für die Verbindung von qualitativ hochwertiger Leistung mit der Verantwortung für Mensch und Umwelt. Damit ist das weltweit auf allen Wasch- und Reinigungsmittelpackungen umgesetzte Leitmotiv „Qualität & Verantwortung“ der zentrale Innovationstreiber. Auch für die Formulierung einer Dachmarkenstrategie im Sinne von „Engineered in Germany“ bietet diese Strategie ein enormes Potential, um eine Führungsrolle beim Setzen globaler Standards zu beanspruchen. Globales Markenverständnis Bei Henkel werden Produkt- und Markenelemente als Gesamtheit konzipiert. Funktionale und emotionale Facetten definieren jede Marke. Dabei werden globale Markenbilder gestaltet, die mit lokalen Marken gefüllt werden. Alle stehen aber für ein gleiches Leistungsversprechen, das Vertrauen gibt. „Engineered in Germany“ kann also das globale Markenbild prägen, muss aber in jedem Markt kundenrelevant übersetzt werden. Dachmarke „Deutschland“ „Engineered in Germany“ bedeutet, das Leitmotiv des innovativen, nachhaltigen Konsums auf Deutschland als Dachmarke zu übertragen. „Qualität & Verantwortung“ steht dann für exklusive Leistungsstandards, verbunden mit dem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und führt zu besseren technologiebasierten Lösungen. Als Exportnation hat Deutschland gute Gründe, sich Gedanken um seine „Dachmarken-Strategie“ zu machen. Dank seiner historischen, wissenschaftlichen und kulturellen Leistungen hat Deutschland hier hervorragende Voraussetzungen. „Qualität & Verantwortung“ bietet sich dabei als Leitmotiv für die Positionierung einer Dachmarke „Deutschland“ perfekt an – vor allem im Hinblick auf die Bereiche Energie, Wasser und Bildung. Mit dem Wechsel von „Made in Germany zu „Engineered in Germany“ hat Deutschland die Möglichkeit, globale Standards zu setzen – für innovative, nachhaltigere Lösungen. Christian-André Weinberger ist Corporate Senior Vice President und Global CMO Laundry & Home Care bei Henkel.

Deutscher Profifußball – eine Marke „Made in Germany“ Die Begeisterung für die Marke Bundesliga ist hierzulande groß: Mit einer Markenbekanntheit von 99,5 Prozent nennt man sie im gleichen Atemzug wie die katholische Kirche oder Coca-Cola. Und unbestreitbar ist sie die emotionalste Marke in Deutschland. Aber nicht nur die Bundesliga, jeder Fußballclub und jeder einzelne Sportler stehen im internationalen Markenwettbewerb. Die deutschen Fußballclubs und die Bundesliga konkurrieren international um Marktanteile und Umsatz, sei es durch Eintrittsgelder, oder durch TVoder Sponsoring-Erlöse. Nur mit professioneller Markenführung, gepaart mit sportlichem Erfolg, können sie langfristig Marktanteile sichern. Wie wertvoll die eigene Marke ist, wissen mittlerwei- le auch die kleineren Fußballclubs. Selbst bei den großen deutschen Vereinen gibt es noch Potential. Aber immerhin: Unter den 15 wertvollsten Fußballmarken weltweit sind vier deutsche Clubs. Für Liga-Vorstand Tom Bender ein Grund mehr, die Dachmarke Bundesliga weiter zu stärken und bei der Imageund Markenpflege nicht nachzulassen. Um die hohe Markenqualität zu sichern, produziert die Bundesliga beispielsweise die Fernsehbilder selbst. Markenführung im Fußball steht im Spagat zwischen Globalisierung und Tradition. Vor allem die Auslandsvermarktung bietet noch Wachstumschancen. Aber auch im Wettbewerb der deutschen Vereine untereinander ist die Stärkung der Eigenmarke wichtig. Wie Emerging Markets erschlossen werden – Markenführung im internationalen Wettbewerb Für den internationalen Markenerfolg ist „Speed to Market“ wichtig: Der Endkunde muss schnell Zugang zu neuesten Technologien haben. Bei Premiummarken kann die globale Markenstrategie meist in den Emerging Markets übernommen werden. Wir haben aber gelernt, dass sich beispielsweise in Ungarn, Russland oder Tschechien Marken im mittleren Segment kaum durchsetzen. Das Gefälle zwischen Kunden, die entweder Premium- oder Low-Price-Marken nachfragen, ist zu groß. Stefan Engel, Geschäftsführer, Acer Deutschland „Made in Germany“ war gestern, heute ist „Designed in Germany“ wichtig. Nur starke Marken lassen sich exportieren. Unsere Philosophie heißt: Vor dem Produkt muss der Service exportiert werden. Die Wirkung von „Made in Germany“ ist im Ausland stärker als in Deutschland – für die Konsumenten, aber auch für die Marken: Denn Marken haben dort oft eine kürzere Historie. Dr. Marc Andree Groos, Geschäftsführer, Vaillant Deutschland Markenstrategien für Emerging Markets unterscheiden sich von Strategien für reife Märkte. Unsere Strategie rich- Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart und ehemaliger IBM-Manager, sieht viele Ähnlichkeiten zwischen Fußball- und Industriemarketing. So spielen für den VfB Markenallianzen eine wichtige Rolle. Stolz ist Staudt auf die Kooperation mit Mercedes Benz, denn „starke Marken suchen andere starke Partner, auch im regionalen Verbund“. Gut aufgestellt sieht er die deutschen Vereine, was die Förderung des Nachwuchses, die Qualität der Spieler oder die Sicherheit der Anlagen angeht. Das Potential zur Bildung von starken Mar- ken ist also vorhanden. (kl, kr) tet sich nach dem Kundennutzen und den Wachstumsmöglichkeiten aus. Wir unterscheiden klar zwischen internationalen und lokalen Brands. Emerging Markets bieten sehr gute Möglichkeiten für Markenentwicklungen. Dabei müssen Marken in Puncto Qualität weltweit wettbewerbsfähig sein. Unser Brand Management unterscheidet nicht zwischen West- und Osteuropa. Brand Management ist ein globales Thema, bei dem lokale und regionale Besonderheiten beachtet werden müssen – „Think global, act local“. Peter J. Oswald, CEO Mondi Europe & International 3. Deutscher Marken-Summit 2009 13

Programm 4. Deutscher Marken-Summit - FAZ-Institut
Die Zukunft der Industrie in Deutschland - FAZ-Institut
Reader - Deutsches Polen Institut
Materialsammlung für die Jugendarbeit - Deutsches Institut für ...
Deutsche-Marken-Twitter-Report-Brandwatch
Reform der Erbschaftsteuer - Deutsches Wissenschaftliches Institut ...
Leseprobe - Deutsches Wissenschaftliches Institut der Steuerberater ...
Ausgabe 3/2007 als PDF - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
NBB_Geschaeftsbericht 2011_NBB (pdf, 3 MB) - Verband Deutscher ...
So kommunizieren B2B- Marken in der Zukunft - Deutsche Fachpresse
Dokumentation des Deutschen Verbrauchertags 2011 - vzbv
Download der Dokumentation im PDF-Format - 77. Deutscher ...
Dokumentation The Circle" Deutsch"
Deutsche TYPO3-Dokumentation - Mittwald
Zur Dokumentation im Museum Schloss Bernburg - Deutscher ...
Dokumentation 2011 - Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
Grüner Jobgipfel - die Dokumentation - Bund der Deutschen ...
Dokumentation zum 10. Deutschen Seniorentag 2012 (PDF, ca. 4 MB)
Dokumentation-BB.pdf - Deutsche Kinder und Jugendstiftung
Dokumentation 2008 - Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
Deutsch in Deutschland - did Deutsch-Institut
3. Hamburger Mark Banco Anlegertagung - Institut für Austrian Asset ...
Dokumentation Preis des Deutschen Stahlbaues 2012 - bauforumstahl ...
(PDF) Dokumentation Nachhaltigkeit und Zementindustrie - Beton.org