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2. Deutscher Marken-Summit - FAZ-Institut

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Drei Milliarden Mal am

Drei Milliarden Mal am Tag werden Markenprodukte aus dem Hause Procter & Gamble weltweit verwendet. Aus dem einstigen Geschäft mit Kerzen und Seife hat sich in über 170 Jahren Firmengeschichte einer der größten Konsumgüterkonzerne der Welt entwickelt, der Markeneinführung und -aufbau zu seinen Stärken zählt. Vertraute „Billion-Dollar-Brands“ Gegenwärtig verfügt P & G über ein Portfolio von 23 Marken, die einen Umsatz jenseits der Milliarden-Dollar- Grenze erwirtschaften. Mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes wird mit diesen „Billion-Dollar-Brands“ erzielt. Procter & Gamble wird als Unternehmen in der Außenwirkung dabei vom Kunden weniger wahrgenommen als die einzelnen Marken selbst: Herbal Essences, Olay/Oil of Olaz, Pantene Pro-V, Wellaflex, blend-a-dent und blend-a-med, Braun, Duracell, Oral-B und Gillette, um nur einige der starken Brands zu nennen. Unser Anspruch: Erzeugung hochwertiger Markenprodukte und Angebot zahlreicher Dienstleistungen, die weltweit das Leben der Verbraucher verbessern. Touching lives, improving life Parfüm, Reinigungsmittel, Pflegeprodukte und andere Konsumgüter – Procter & Gamble berührt mit seinen Conveniencegoods das Alltagsleben. Unsere Passion für „Touching lives, improving life“ findet im Spannungsfeld zwischen Verbrauchern, Mitarbeitern 8 2. Deutscher Marken-Summit 2008 Emotionen und Werte in der Markenführung von Procter & Gamble Das Beste fühlen von Maximilian Conze Managing Director Beauty, Procter & Gamble Deutschland Maximilian Conze verantwortet als Mitglied der Geschäftsführung von P & G Deutschland den Bereich Beauty Care für den deutschsprachigen Raum. Der 38-Jährige ist bereits seit 14 Jahren für die Beauty-Sparte tätig. Mit Stationen in Genf, Cincinnati, London und verschiedenen Standorten in Deutschland hat Conze vor allem in den Geschäftsbereichen Gesichtspflege und dekorative Kosmetik Erfahrungen gesammelt. Zuletzt war Conze in China als Marketing-Direktor für die Marke Olay zuständig. und den P & G-Marken statt. Nicht nur funktionale, sondern auch gefühlsmäßige Bedürfnisse der Verbraucher müssen erkannt werden. Das macht emotionalen Zusammenhalt auch unternehmensintern unabdingbar. Olay – in China die Nr. 1 Dem Unternehmen und seinen Produkten verbundene Mitarbeiter sind Markenbotschafter, wie das Beispiel „Olay“ in China verdeutlicht. Dort pflegen Kosmetikberaterinnen in über 3.000 Shop-in-Shops oder „Beauty- Countern“ intensive Kundenbeziehungen. Die Mitarbeiterfluktuation wird durch kontinuierliche Karrieresysteme, Motivation und emotionale Bindung an das Unternehmen niedrig gehalten. Dies ermöglicht gut ausgebildete Berater, die langfristige Kunden-

kontakte eingehen und als Botschafter der Marke „Olay“ auftreten. „WENN 45% DER MITARBEITER IN EINEM JAHR WECHSELN, IST ES SEHR SCHWER, DIE MARKE EMOTIONAL AUFZULADEN.“ „Higher from within“, also Wachstum durch Förderung von Mitarbeitern aus den eigenen Reihen, lautet P & Gs Philosophie, die Garant für Involvement der Belegschaft mit positiver Außenwirkung ist. Streben nach Perfektion: Gillette Nachvollziehbarer Nutzen und emotionaler Umgang mit der Marke sind zwei Seiten einer Gleichung. Hunderte von Ingenieuren, Designern und Technikern arbeiten an Produktentwicklung und -innovation. Über 10.000 Männer waren an der Entstehung des „Fusion Rasierers“ beteiligt. Gillette weiß alles, was man über das Rasieren wissen kann. Die Passion für das Produkt, die Obsession für „Innovation im Rasieren“, die alle Mitarbeiter treibt, ist ein wichtiges Kriterium für den Erfolg der Marke Gillette. In sechs bis sieben Jahren Entwikklungszeit wird ein Rasierer erschaffen, der zum einen funktionale Bedürfnisse erfüllt, zum anderen das Gefühl vermittelt, alles erreichen zu können – „für das Beste im Mann“. Damit sind die Entwicklungszeiten bei Gillette deutlich höher als beispielsweise in der entwicklungsintensiven Automobilbranche. Pampers: intensiver Kundendialog Wie die Bedürfnisse von Eltern und Kindern kontinuierlich in der Markenkommunikation berücksichtigt werden, lässt sich an P & Gs stärkster Marke, Pampers, verdeutlichen. 1974 wurde Pampers noch als Windel mit Trockenvlies, die „aus dem nassen ein trockenes Baby macht“, beworben und somit die Funktionalität betont. In „Billion-Dollar-Brands“ von Procter & Gamble den Folgejahren wurde die Ansprache immer emotionaler: Als die Konkurrenz in den 90er Jahren Babys ebenfalls trockenlegte, versprach man nun, für glücklichen Nachwuchs zu sorgen. Heute will Pampers die Herzen der Mütter gewinnen, indem die Welt mit den Augen von Babys gesehen wird. Die Funktionalität des Produkts wird in einem größeren Zusammenhang umgesetzt. Hier ergeben sich auch Chancen für Markenerweiterungen. Die Eltern-Kind-Beziehung und die Persönlichkeitsentwicklung des Nachwuchses wurden in den Mittelpunkt nicht nur von TV-Spots gerückt. P & G will Eltern bereits in der Schwangerschaft ansprechen, eine Beziehung zur Marke Pampers aufbauen, die über die verschiedenen Phasen des Elternseins Bestand hat. Neben der Fernsehwerbung wird die Marke Pampers über Direktansprache mit Mailings sowie die persönliche Ansprache in Kliniken oder Internetportalen kommuniziert. Denn durch den persönlichen Kontakt wird die Marke tiefer verankert. High Love & high Respect Im Spannungsfeld zwischen Mitarbeitern, Verbrauchern und Marken gilt es: funktionale und emotionale Bedürfnisse ganzheitlich zu erfassen: Was bewegt mich wirklich, und welche Rolle spielt hierbei die Marke? Mitarbeitern die Passion, den Glauben an die Marke zu vermitteln und eine authentische Marke zu er- schaffen, die Bestandteil des Lebens – vor allem im lokalen Kontext – ist, eine Marke, die im Dialog mit dem Menschen steht und fühlbar Mehrwert generiert. P & G hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren auf dem Markt der fast-moving consumer goods aus „Trustmarks“ immer mehr „Lovemarks“ zu entwickeln, die Respekt und Vertrauen genießen – und geliebt werden. P & G auf einen Blick Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble vertreibt circa 300 Qualitätsmarken in über 160 Ländern Umsatz (2006): 68,22 Mrd. US-Dollar P & G investiert jährlich weltweit circa 2 Mrd. US-Dollar in Forschung und Entwicklung Deutschland ist der größte Standort Procter & Gambles außerhalb der USA Rund 140.000 Mitarbeiter arbeiten dabei an einem der stärksten Markenportfolios weltweit: u.a. Pampers, Ariel, Always, Pantene, Bounty, Pringles, Charmin, Lenor, Oral-B, Duracell, Olay, Head & Shoulders, Wella, Gillette, Braun 2. Deutscher Marken-Summit 2008 9

Programm 4. Deutscher Marken-Summit - FAZ-Institut
Die Zukunft der Industrie in Deutschland - FAZ-Institut
Deutsche-Marken-Twitter-Report-Brandwatch
So kommunizieren B2B- Marken in der Zukunft - Deutsche Fachpresse
Download inbrief 2/2013 - Berufsverband Deutscher Markt
Reform der Erbschaftsteuer - Deutsches Wissenschaftliches Institut ...
Seminarprogramm 2011 - Deutsches Institut für Marketing
Der Vorstand, im Januar 2 - Deutsche Beteiligungs AG
Seminarprogramm - Deutsches Institut für Marketing
News Magazine 2/09 - Deutsches Institut für Interne Revision e.V.
Unternehmensbroschüre Download PDF | 2 MB - DIP Deutsche ...
Mitteilungen des Deutschen Archaeologischen Instituts, Roemische ...
Teil 2 - Deutsches CSR-Forum
2. Deutscher Direktmarketing Kongress - The Conference Group ...
Auszug aus BVWM Anno 2012 (PDF) - Deutsches Institut für ...
Neues Etikett, neuer Inhalt - Institut der deutschen Wirtschaft
Deutsch (PDF, 2 MB) - KfW
Deutsch (PDF, 2 MB) - KfW
Generation Google - Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Expertise 2012 - Berufsverband Deutscher Markt
Katalog als PDF-Dokument - Deutsches Institut für Marketing
Kleines 1x1 der Normung - DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Download - Deutsches Institut für angewandtes Insolvenzrecht eV
ZDB Direkt 2-2010.pdf - Zentralverband Deutsches Baugewerbe