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2. Testumgebung für die

2. Testumgebung für die Testautomatisierung 2. Testumgebung für die Testautomatisierung Die nachfolgende Abbildung 2.1 zeigt den Aufbau der Testumgebung mit relevanten Komponenten. Der Aufbau teilt sich in zwei Bereiche, zum einen die Steuergeräte am MOST-Bus und zum anderen die am CAN-Bus. Mit dem ZGW (Zentrales Gateway) sind die zwei Bussystems verbunden. Via USB war der Rechner mit CAN-Case und Verctor- Box für MOST, die beide für die Bearbeitung der Nachrichten benutzt werden, angeschlossen. Auf dem Rechner liefen die Skripts für die Testautomatisierung. Die Befehle des Rechners können per CAN-Bus oder Vector-Box für MOST an die Steuergeräte gesandt werden. Im Testrack befinden sich die Infotainment-Steuergeräte (hier-zu gehören unter anderem: Head Unit, Verstärker, Multimediasteuergeräte) und die zum Testen nötigen Tools (Framegrabber, VectorBox usw.). Nachfolgend werden die technische Grundlage, Hardware und Software der Testumgebung vorgestellt. Endgerät Head Unit Zentrales Gateway MOST Fahrzeugkomponenten Vector Box für MOST 2.1. Technische Grundlage CAN CAN-Case Rechner Abbildung 2.1: Aufbau der Testumgebung 2.1.1. MOST-Bus In den letzten Jahren sind vor allem in den Fahrzeugen der Premiumklasse mehr und mehr Multimedia- und Telematikapplikationen integriert worden. Dies hat zu einer raschen Zunahme der Komplexität geführt [4]. Alle diese Funktionen und der große Bandbreitenbedarf haben zur Entwicklung eines speziellen Infotainment-Kommunikationssystems geführt, dem MOST (Media Oriented Systems Transport). Die MOST Technologie bietet nicht nur eine synchrone Übertragung für Audio- und Videodaten, sondern stellt für die Beherrschung der Komplexität ein sogenanntes Application-Framework zur Verfügung, das Schnittstellen und Funktionen für Infotainment-Systeme auf einem Bachelorarbeit-Hochschule München-2012 Yang LU USB USB 6

2. Testumgebung für die Testautomatisierung hohen Abstraktionsniveau definiert- MOST verbindet die verschieden Multimediakomponenten in einem Ring [4]. In der Ringtopologie 1 werden Lichtwellenleiter eingesetzt. Dabei nimmt ein Busteilnehmer die Rolle des Masters an, welcher das Timing des synchronen Busses vorgibt. Zusätzlich sendet er kontinuierlich Frames, welche von den Teilnehmern für ihre Datenübertragung verwendet werden können. Eine weitaus höhere Performance in Bezug auf den Datenaustausch bietet MOST gegenüber CAN. MOST ermöglicht einen schnellen Informationsaustausch zwischen Infotainment-Steuergeräten, er erfüllt aber nicht die Anforderungen bezüglich Echtzeitfähigkeit und Sicherheit, die z.B. Fahrdynamikregelsystem an die Kommunikation stellen [6]. 2.1.2. CAN-Bus Der CAN-Bus (Controller Area Network) ist ein asynchrones, serielles Bussystem und gehört zu den Feldbussen. Der derzeit eingesetzte CAN-Bus vernetzt durch eine High- oder Low-Speed-Übertragung die Antriebs- und Komfortkomponenten miteinander, welche im Motor- und Innenraum des Fahrzeugs verbaut sind. Der High Speed CAN ist bis zu einer Baudrate von 1 Mbit/s und der Low Speed CAN ist bis 125 Kbit/s spezifiziert [5]. Der CAN-Bus dient dazu, elektronische Fahrzeugsysteme miteinander über eine Kommunikationsleitung zu vernetzen. Beim CAN-Bus kann eine Vielzahl elektronischer Systeme miteinander kommunizieren und Daten austauschen [6]. Das CAN-Protokoll wurde ursprünglich für die Echtzeitanwendungen im Antriebsstrang und der Fahrzeugbewegung entwickelt und wird seit 1991 mit wachsender Marktdurchdringung eingesetzt. Das Protokoll hat sich durch dominantes Design weltweit durchgesetzt, als Standard etabliert und wird heute in nahezu jedem Fahrzeug mit unterschiedlicher Anzahl von Busteilnehmern genutzt. Beim Einsatz eines Bussystems entfällt im Steuergeräteverbund eine Vielzahl von schwer diagnostizierbaren Kabeln und Verbindungsstellen. Der mit Bussystem aufgebaute Netzwerkverbund verringert daher die Ausfallrate im Vergleich zu den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und bedeutet damit eine in der Systementwicklung planbare Qualitätsverbesserung [7]. 1 Ringtopologie: Eine Vernetzung, bei der in einem Ring jeweils zwei Teilnehmer über Zweipunktverbindungen miteinander verbunden sind, so dass ein geschlossener Ring entsteht. Bachelorarbeit-Hochschule München-2012 Yang LU 7

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