Aufrufe
vor 4 Jahren

Download - Fakultät 06 - Hochschule München

Download - Fakultät 06 - Hochschule München

2 Physikalische

2 Physikalische Grundlagen Abbildung 2.4: Multi-Leaf-Collimator Millenium High Definition 120 von Varian [6] von IMRT-Plänen. Weitere Besonderheiten, die den Trilogy ausmachen sind ein On Board kV- und MV- Imagingsystem (OBI). Das bedeutet, es befindet sich neben den EPID (vgl. Kapitel 4.4) noch eine weitere Röntgenröhre (im kV-Bereich) mit gegenüberliegenden amorphem Sili- ziumdetektor, die man für die bildüberwachte Strahlentherapie (IGRT- Image Guided Ra- diation Therapie) nutzt, um die stereotaktische Positionierung des Patienten zu überwachen [23]. Damit ist es möglich, neben den Standbildern auch ein CT (Cone Beam CT) zu fahren, womit man anhand der Knochenanatomie die Lage des Körpers genau kontrollieren kann. Weiterhin gibt es auch ein LaserGuard System, das vor Kollisionen der Gantry mit dem Pa- tiententisch (Couch) schützt. Des weiteren wurde am Standort MRI Positionierungssysteme der Firma BrainLAB AG (Feldkirchen, D) installiert. Das sind zum einen Infrarotkameras, die die Bewegung spezieller Masken detektieren, sowie zwei diagonal im Raum verbaute Röntgenröhren mit zugehörigen Detektoren, die ähnlich wie das OBI angewandt werden. Neben dem Monitoring mit den Messkammern wird eine tägliche qualitative Überprüfung der Strahlenintensitäten des Linearbeschleunigers durchgeführt [21]. Dies geschieht mit dem n-Si Dioden Messgerät Daily QA von Sun Nuclear Corp. (Melbourne, FL, USA). Dabei wird die spektrometrische Eigenschaft der Dioden genutzt. Vierteljährlich wird die Kalibrierung des Daily QA mit den Messungen einer geprüften Ionisationskammer verglichen. 14

3 Strahlentherapie Dieses Kapitel verschafft einen Einblick über die Strahlentherapie, insbesondere über die intensitätsmodulierte. In welchem Zusammenhang auch immer bei einer Untersuchung am Patienten die Diagnose Krebs gestellt wurde, obliegt es den Ärzten, die beste Therapieme- thode zu finden. Dabei fällt die Entscheidung oft zugunsten der Strahlentherapie. Die Ra- dioonkologen betrachten die Ausmaße der Erkrankung und entscheiden daraufhin mit den Parametern wie Dosis und Fraktionen 1 für die geeignetste Therapiemethode. Der physikalische Teil der Strahlentherapie beginnt mit der Erstellung einer Planungs- grundlage des Patienten. Hierbei wird ein Computertomogramm (CT) von dem erkrankten Körperbereich verwendet. Der Patient wird dabei genau in der Lage aufgenommen, in der er später bestrahlt werden soll. Hilfsmittel wie zum Beispiel Kopfmasken und Positionie- rungslaser fördern die Reproduzierbarkeit der Patientenlagerung. Die CT-Schnittbilder wer- den über eine DICOM-Schnittstelle in das Bestrahlungsplanungssystem (TPS- Treatment Planing System) [22] eingelesen. In dieses Modell werden alle relevanten Bereiche, wie Pla- nungsvolumen und Risikoorgane konturiert bzw. hervorgehoben. Das Planungsvolumen (PTV- Planing Target Volume) besteht aus dem eigentlich zu be- handelnden Tumorvolumen (GTV- Gross Tumour Volume) und einem Sicherheitssaum. Die- ser Saum beinhaltet wiederum 2 Volumina. Zum einen das klinische Zielvolumen (CTV- Cli- nical Target Volume). Dieses deckt mögliche unsichtbare Ausläufer des Tumorgewebes ab. Die räumliche Ausbreitung des CTV kann durch anatomische Merkmal variieren, z.B. durch benachbarte Lymphknoten, die wahrscheinlich befallen sind, oder umliegende Metastasen. Zum zweiten wird um das CTV das PTV definiert. Das Planungsvolumen berücksichtigt die physikalisch-technischen Komponenten, wie Lagerungsungenauigkeiten oder Organbe- wegungen. Risikoorgane sind Organe, die besonders empfindlich auf die Röntgenstrahlung reagieren und deshalb vor unnötiger Strahlenexposition geschützt werden müssen. Darauf wird beson- ders in der Bestrahlungsplanung geachtet. 1 Die Therapie erfolgt meist in mehreren Sitzungen, Fraktionen genannt, wo Teile der Gesamtdosis verabreicht wird. 15

Download Studiengangsflyer Kunstwissenschaft - Hochschule für ...
Seminarprogramm PDF zum Download - Pädagogische Hochschule ...
Download - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Programm als Download - Hochschule Magdeburg-Stendal
Zum Download - Hochschule Magdeburg-Stendal
Download Flyer - Hochschule Aalen
Download - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Download - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Download - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Download - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Download Wir - Ausgabe 3/2013 - SRH Hochschule Heidelberg
Download Wir - Ausgabe 2/2013 - SRH Hochschule Heidelberg
Download - Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Download als PDF (4,9 MB) - Ohm-Hochschule Nürnberg
Zum Download (PDF) - Hochschule Magdeburg-Stendal
Download - Alumni Hochschule Luzern
Zum Download - Hochschule Magdeburg-Stendal
Download des aktuellen Forschungsberichts - Hochschule ...
HIS:Magazin 3|2013 Download - Hochschul-Informations-System ...
Download als PDF - Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Hochschultage Istanbul 2009 Download Präsentation - Fakultät für ...
Download als PDF (5,5 MB) - Georg-Simon-Ohm-Hochschule ...