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3 Strahlentherapie

3 Strahlentherapie Abbildung 3.1: Schematisches CT Schnittbild. Eingezeichnet ist das gesetzte Isozentrum, zwei GTV, das CTV und PTV außen herum. Die verwendete Referenzdosis ist im Isozentrum angegeben. Der Punkt der maximalen Dosis liegt noch im Tumorvolumen [8]. 3.1 Bestrahlungsplanung Der Physiker setzt am PC in das CT-Modell ein Isozentrum (vgl. Anhang A). Dies ist der zentraler Punkt, auf dem der gesamte Bestrahlungsplan aufbaut. Die Immissionen aus den einzelnen Raumrichtungen nennt man Bestrahlungsfelder. Alle Felder werden in Richtung des Isozentrums eingerichtet. Die Feldform wird durch Blenden an das Planungsvolumen angepasst. Moderne Linearbeschleuniger besitzen darüber hinaus Multi-Lamellen Kollima- toren, die mit mehreren Wolframlamellen das Feld stufenförmig auf das zu bestrahlende Ob- jekt anpassen können. Der verwendete MLC wurde bereits in Kapitel 2.4 näher beschrieben. Da die Dosis eines einzelnen Feldes, der Tiefendosiskurve nach, mit zunehmender Eindring- tiefe schwächer wird, werden für die Konzentration der Dosis im Ziel mehrere, mindestens drei Felder auf das Volumen geplant. Um eine Dosishomogenisierung zu erreichen, werden Keilfilter und Feldgewichtungen eingesetzt. Durch iterative Veränderungen an der Feldanzahl, Einstrahlrichtung, Wichtung, Einsatz von Keilfiltern und Energie kann man den optimalen Plan erstellen. Dabei wird darauf ge- achtet, im Ziel die nötige Dosis zu erreichen, aber auch, dass das gesunde Gewebe so wenig wie möglich der Strahlung ausgesetzt wird. In der Regel werden mehrere Pläne erstellt, von denen Mediziner und Physiker gemeinsam den besten auswählen. Schließlich liegt die Ent- scheidungsgewalt aber bei dem behandelnden Arzt, der nach eingehender Überprüfung der Werte den Plan zur Therapie frei gibt. Bei der Evaluation des Planes achtet er zum einen auf 16

3 Strahlentherapie Abbildung 3.2: CT Schnittbilder, mit den Tiefendosisverläufen von einem Feld (links oben), zwei entgegen gesetzten Feldern (rechts oben), vier Feldern (links unten), und einem Feld mit 60° Keilfilter (rechts unten) [4] die Isodosen und zum anderen auf die Dosis-Volumen-Histogramme (DVH). Im DVH wird die Häufigkeitsverteilung der Dosis bestimmter Volumina aufgetragen. Es gibt zwei Arten von DVHs: das kumulative (bzw. integrale) und das differentielle. Kumu- lative Dosis-Volumen-Histogramme stellen den Volumenanteil des Zielvolumens oder einer konturierten Organstruktur dar, das eine bestimmte Dosis erhält (vgl. Abbildung 3.3). Die Dosis wird dabei entweder als Absolutwert in Gray oder als relativer Wert in Prozent der Verschreibungsdosis auf der horizontalen Achse aufgetragen, während der Volumenanteil in Prozent auf der vertikalen Achse aufgetragen wird. Diese DVH-Art findet hauptsächlich seine Anwendung bei der Bewertung der Pläne. 3.2 Inverse Planung Die normale 3D Bestrahlungsplanung ermöglicht schon im Allgemeinen eine sehr konforma- le Dosisverteilung durch den Gebrauch von an das Planungsvolumen angepassten Feldern. Jedoch gibt es Fälle, bei denen die PTV konkave Einbuchtungen haben, wenn sie sich zum Beispiel um Risikoorgane legen (Prostatakarzinom um das Rektum). Da es selten möglich 17

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