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4 Qualitätssicherung

4 Qualitätssicherung von intensitätsmodulierten Therapieplänen Abbildung 4.3: Das 2D Diodenarray MapCHECK 1175 von Sun Nuclear mit 3 cm Aufbauplatten flächebezogene Masse der Dioden ist nicht mehr als 0,1 mg cm 2 . Der Messbereich für Photonenenergien geht von 60 Co (1,17 MeV) bis 25 MeV 1 , sowie für Elektronenenergien von 6 MeV bis 25 MeV. Das Dosislimit liegt bei 330 cGy min . Das Diodenarray ist über ein Power Data Interface (PDI 2.0) mit einem PC verbunden. Das MapCHECK muss auf 2 Arten kalibriert werden. Zum Einen die Arraycalibration und zum Anderen die Dosecalibration. Beide Arten sind durch Mithilfe der MapCHECK 4.1. in- ternen Kalibrierprozeduren sehr simpel durchzuführen. Bei der Kalibrierung des Arrays wird die relative Empfindlichkeit der Dioden in 6 Schritten gemessen, was dann als Korrekturfak- tor einer jeden Diode in die Messungen eingeht. Bei der Absolutdosiskalibrierung wird auf einem 10 × 10 cm 2 Feld mit SAD = 100 cm 100 MU bestrahlt, um dann die entsprechende Dosis dafür einzutragen, die man aus Werten ermittelt, die man vorher mit einer geprüften Ionisationskammer in einer bestimmten Wassertiefe gemessen hat. Eine Alternative wäre, im TPS das Kalibrierfeld in einem Phantom zu berechnen und die daraus erhaltene Dosis einzu- setzen. Dioden haben die Eigenschaft, dass die detektierten Werte bei Bestrahlung zu driften beginnen. Durch eine Härtebestrahlung mit einer hohen Intensität, ist es dabei gelungen, das Driften auf ein Minimum einzuschränken. Vom Hersteller wird dennoch empfohlen, die Ka- librierung jährlich zu erneuern. Ebenso muss man schliesslich bei der Absolutkalibrierung 1% Abweichung und bei der Arraykalibrieung bis zu 3% Abweichung annehmen. Nachdem auch hier die Hintergrundstrahlung automatisch detektiert und das Gerät auf dem Tisch positioniert wurde, kann man mit den Messungen beginnen. Gemessen wurde mit 1 cm bzw. mit 3 cm Aufbauplatten auf dem Messgerät. Die Platten haben die gleichen Ab- sorptionskoeffizienten wie Wasser. Für das MapCHECK gibt es auch das passende wasser- äquivalente Phantom MapPHAN, dessen Anwendung hier jedoch nicht in Betracht gezogen wurde, da es, anders als das Oktavius bei dem PTW, nicht die Gantrywinkelabhängigkeit der 1 bzw. 25 MV für Röntgenstrahlen 24

Dioden ausgleichen kann. 4 Qualitätssicherung von intensitätsmodulierten Therapieplänen Die Aufnahme der Messung übernimmt direkt das Programm MapCHECK, nachdem man die richtigen Kalibrierdateien eingelesen hat. Ist die Messung beendet, kann man direkt die RT Dose DICOM Exportdateien in das benachbarte Fenster im Programm hochladen. Wie auch bei Verisoft kann man Isodosenverläufe, Profile und Differenzmatrizen anzeigen lassen. Die Ausgabe der Daten in Zahlen erfolgt ebenfalls als γ−Index in %. Bei eventueller Ver- schiebung der Matrizen untereinander gibt es eine automatische Korrekturfunktion. Darüber hinaus ist es möglich RT Plan DICOM Exportdateien und RT Structur Dateien aus dem TPS (vgl. Kapitel 4.5) in das MapCHECK hochzuladen. Damit kann man die Organstrukturen in die Bilder legen, und die absolut gemessene Dosis in den definierten Volumen anzeigen lassen. 4.3.2 MapCHECK 1177 Im Fühjahr diesen Jahres ist die zweite Generation des MapCHECKs auf dem Markt gekom- men. MapCHECK 2 (Modell 1177) vereint die Qualitäten seines Vorgängers mit den Erfah- rungen und Wünschen, die in den Jahren der Anwendung des selbigen entstanden. Es sind wieder 0,8 × 0,8 mm 2 große n-type Dioden mit einem Abstand zueinander von 7,07 mm. Jedoch ist das Gesamtfeld auf 26 × 32 cm 2 gewachsen und besitzt über die ganze Fläche die gleiche Diodendichte. Damit hat es 1527 Festkörperdetektoren [14]. Der wesentliche Vorteil ist die höhere Auflösung in den Randbereichen, wo MapCHECK 1 interpolieren musste. Die zugehörige Software ist lediglich ein Update des bekannten MapCHECKprogramms, wo- durch die Kalibrierung, Messung und Auswertung ebenso einfach und effizient sind, wie sie es bei dem Vorgänger sind. Darüber hinaus kann der Vorgänger weiter verwendet werden, denn das Programm erkennt automatisch das verwendete Gerät. MapCHECK 2 ist ebenfalls über den PDI 2.0 mit dem Rechner verbunden. 4.4 EPID Das EPID (Electronical Portal Imaging Device) oder auch Portal Imager genannt ist ein am Beschleuniger, dem Strahlenkopf gegenüber befestigter Szintillationsdetektor für Röntgen- strahlung. Das Gerät wurde für die Überprüfung der Patientenlagerung für IGRT entwickelt. Man bestrahlt kurz den Patienten mit dem Beschleuniger und vergleicht anschließend die digitalen Röntgenbilder um die richtige Positionierung des Patienten sicherzustellen. Jedoch mit Aufkommen des IMRTs und dessen QS schien das Gerät ebenfalls gut geeig- net. Die Geräte, die derzeit auf dem Markt sind, wurden für diese zusätzliche Anwendung weiterentwickelt. Es gibt 2 Arten von EPIDs: eine auf Basis von amorphen Silizium und eine auf optischer Kamera basierte [15]. Das am Varian Trilogy TX-S befindliche EPID ist 25

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