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4 Qualitätssicherung

4 Qualitätssicherung von intensitätsmodulierten Therapieplänen Abbildung 4.4: Die zweite Generation: das 2D Diodenarray MapCHECK 1177 von Sun Nuclear mit nun 1527 n-Si Dioden mit amorphen Silizium und heißt aS1000 a-Si EPID. Der Aufbau der IDU (Image Detection Unit) ist eine 1 mm dicke Kupferplatte. Darunter ist eine 134 mg cm 2 Gadolinium Oxysulfid Phosphor Schicht (Kodak Lanex Fast Back, Eastmen Kodak Co., Rochester, NY, USA) wel- che einen 0,18 mm dicken Reflektor aus Polyester beinhaltet [16]. Dann kommt die a-Si Schicht, auf der ein Array von Photodioden implantiert ist. Die Kupferplatte wirkt als Ab- schwächung gegenüber der einfallenden Strahlung, um sie an den Messbereich des Detek- tors anzupassen. Strahlen die Röntgenphotonen dann in die Phosphorschicht, regen sie diese an, sodass Photonen des sichtbaren Lichtes ausgesendet werden. Durch die Reflektorschicht werden diese Photonen in Richtung der Photodioden gerichtet und dort detektiert. Bei einem maximalen Strahlfeld von 40 × 30 cm 2 hat das EPID eine Pixelauflösung von 1024 × 768, was einen Pixelpitch von 0,392 mm bedeuted. Das Photodiodenarray muss ebenfalls auf 2 Arten kalibriert werden, wie es bei dem Map- CHECK der Fall ist (vgl. Kapitel 4.3.1). Eine EPID Beam Profile Restoration und eine EPID Dose Calibration. Sie sind jährlich mit den Kalibrierprozeduren des Programms AM Main- tenance 7.1. durchzuführen. Die EPID Beam Profile Restoration dient für die Homogeni- sierung des Arrays unter Verwendung eines Dark Field Images (DF) und eines Flood Field Images (FF) [16]. Die DF Aufnahme erfolgt ohne Bestrahlung um die individuellen Offsets der Dioden zu bestimmen. Für das FF wird das gesamte EPID bestrahlt um die relative Emp- findlichkeit der Detektoren zu ermitteln. Daraus ergibt sich für die gemessene Intensität Iraw einer jeden Diode ein Korrekturterm. FFM ist dabei der Mittelwert aller FF(i, j). I(i, j) = Iraw(i, j) − DF(i, j) × FFM (4.3) FF(i, j) Bei der Absolutdosiskalibrierung wird den gemessenen Intensitäten die entsprechende Do- sis zugeordnet. Dafür wird auf das Portal Imager ein 10×10 cm 2 großes Feld bei SAD = 100 26

4 Qualitätssicherung von intensitätsmodulierten Therapieplänen Abbildung 4.5: Das im LINAC integrierte Portal Imager cm mit 100 MU gestrahlt. Im Anschluss wird das gemessene als 1 CU gesetzt (vgl. Anhang A). Da das Portal Imager ein varianeigenes Gerät ist, wurde dessen Handhabung in den ge- samten Planungsprozess integriert. So kann man, wie schon erwähnt (vgl. Kapitel 4.1), bei der Verifikationsplan-Erstellung direkt die Option „with Portal Imager“ wählen. Auch im RT Chart (vgl. Kapitel 4.1) muss man nur noch den Arbeitsplan erstellen und einmal die Zustimmung erteilen. Hat man den Plan in das Bestrahlungsprogramm geladen, kann per Konsole oder Fernbedienung das Portal ausgefahren werden. Eine digitale Positionierungs- anzeige gibt die Koordinaten an, die im Fall der Messungen bei (0,0,0) liegen sollen. Das Programm OBI 1.3. (On Board Imaging) nimmt die Messungen auf und speichert sie auto- matisch auf dem lokalen Server unter dem Patientennamen ab. Die Auswertung erfolgt dann mit den 2 folgenden Methoden. 4.4.1 PDIP /Portal Dosimetry Ein Programm aus dem ARIA-Paket ist das Portal Dosimetry. Mit diesem Programm wer- den gemessene Images, die unter dem jeweiligen Patienten gespeichert sind, aufgerufen. Das Vergleichsbild mit der geplanten Dosis nennt sich PDIP (Portal Dose Imaging Prediction). Diese wird mit einem eigenen Rechenkern (engl. Kernel) erstellt. Diesem Kern liegen Out- putfactors (vgl. Anhang A) und Tiefendosisverläufe zugrunde. Der Kern muss schließlich Bildvorhersagen berechnen, die im Falle von offenen Feldern mit den gemessenen Bildern zu 100% übereinstimmen sollen. Wenn man im Eclipse Exter- nal Beam Planing ein einfaches offenes Feld generiert, besitzt dieses Feld logischerweise 27

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