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Bachelorarbeit Christoph Kaffatos - Fakultät 06 - Hochschule München

Bachelorarbeit Christoph Kaffatos - Fakultät 06 - Hochschule München

Einleitung 1. Einleitung

Einleitung 1. Einleitung Die koronare 1 Herzkrankheit zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. In Deutschland gibt es etwa 1,5 Millionen Betroffene [1]. Durch intensive Forschung im medizinischen wie technischen Bereich und den daraus resultierenden Entwicklungen ist es möglich, betroffenen Patienten durch neue Behandlungsmethoden zu helfen. Angioplastiekatheter spielen dabei eine sehr wichtige Rolle, da sie zur Erweiterung verengter Gefäße eingesetzt werden. Um die hohen medizinischen Anforderungen, wie beispielsweise die Sterilisierbarkeit der Katheter, erfüllen zu können, muss das Produkt zeitaufwändige Entwicklungsschritte durchlaufen. Die Auswahl geeigneter Materialien ist nur einer von vielen Punkten, die beachtet werden müssen. Die Reckvorrichtung leistet bei der Herstellung der Katheter einen wichtigen Beitrag, indem das Schlauchmaterial kalibriert und Schlaucheigenschaften, wie die Druckfestigkeit, modifiziert werden. Somit trägt sie ihren Teil zur medizinischen Tauglichkeit bei. 1.1. Zielsetzung der Bachelorarbeit Ziel dieser Arbeit war es, eine vollautomatische Reckvorrichtung zu bewerten und anschließend zu optimieren, sodass sie in der Produktionsabteilung der Firma eingesetzt werden kann. Die Vorrichtung wird im Reinraum der Firma (Reinraum Klasse 7) betrieben. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Bachelorarbeit wurde das Recken mittels einer manuellen Reckvorrichtung noch von Hand ausgeführt. Pro Reckvorgang konnte nur ein Katheterschlauch bearbeitet werden. Zudem waren die Ergebnisse der Reckungen abhängig vom jeweiligen Vorgehen des Mitarbeiters, was eine sehr unterschiedliche Qualität der gereckten Schläuche zur Folge hatte. 1 koronar: auf die Herzkranzgefäße bezogen Bachelorarbeit: Christoph Kaffatos Seite - 7 -

Einleitung 1.2. Rahmenbedingungen der Bachelorarbeit Die vorliegende Bachelorarbeit wurde im Rahmen des Studiums an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München im Studiengang Mechatronik und Feinwerktechnik mit Studienschwerpunkt Medizintechnik bei der Firma Bavaria Medizin Technologie GmbH (kurz: BMT) in Oberpfaffenhofen geschrieben. Das Unternehmen BMT GmbH wurde 1992 von einem Team, bestehend aus Wissenschaftlern und Kardiologen, gegründet. Das anfängliche Ziel war die Entwicklung und Produktion von Kathetern zur Vorbeugung eines erneuten Verschlusses von Blutgefäßen nach der Operation. Infolge dieser Idee wurde der NIC 2 entwickelt, mit dem es möglich war, Medikamente direkt in die Gefäßwände zu injizieren. Im Jahre 1997 wurde die Firma umstrukturiert und hat sich seitdem als international anerkannter OEM 3 -Lieferant von PTA- und PTCA 4 -Kathetern etabliert. Derzeit beschäftigt die BMT GmbH etwa 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen setzt alles daran, seine Kunden absolut zufriedenzustellen und deren Anforderungen vollstens zu erfüllen. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass kundenspezifische Produkte entwickelt werden. Die Produkte bestechen durch höchste Qualität und werden durchgehend überprüft und weiterentwickelt. Die Abteilung Forschung & Entwicklung setzt sich aus Ingenieuren und Technikern zusammen und hat derzeit knapp 20 Mitarbeiter. Die Hauptaufgabe besteht darin, neue medizinische Instrumente zu entwickeln oder bestehende Systeme zu verbessern. Nahezu alle Projekte finden im Auftrag internationaler Kunden statt. Die Qualitätssicherung garantiert durch verschiedene technische Methoden die ordnungsgemäße Funktionalität der Katheter. Durch die sichergestellte Qualität der einzelnen Produkte und die innovativen Ideen hat sich die BMT GmbH weltweit einen beachtlichen Kundenstamm aufgebaut. 2 Needle Injection Catheter (deutsch: Nadel-Injektionskatheter) 3 Original Equipment Manufacturer (deutsch: Originalausrüstungshersteller) 4 PT(C)A (ausgeschrieben: Perkutane Transluminale (Coronare) Angioplastie) bedeutet übersetzt: durch die Haut, über den Hohlraum verlaufende (Herzgefäß) Öffnung bzw. Wiederherstellung Bachelorarbeit: Christoph Kaffatos Seite - 8 -

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