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Validierungsplan eines

Validierungsplan eines Chromatographie-Datensystems Sample Name Unter „Sample Name“ wird das Chromatogram mit den berechneten Ergebnissen dargestellt ( siehe Abbildung 30 ). Method Name Hier kann man, wie schon in Kapitel 4.2.3 Methods beschrieben, die wesentlichen Parameter einer Methode einstellen. Calibration Name Unter „Calibration Name“ kann man die Einstellungen für eine Kalibrierungsgruppe ändern ( siehe Kapitel 4.2.2 Calibration ). Component Name In der Funktion „Component Name“ werden zusätzliche Parameter, für die Berechnung der Kalibrierungskurve einer Substanz, angegeben und eingestellt. Abbildung 31: Kalibrierungskurve In Abbildung 31 werden die Parameter einer Kalibrierungskurve, sowie die Kalibrierungskurve selbst, mit Konzentrations- ( X-Achse ) und Flächenangabe ( Y-Achse ) gezeigt. - 48 -

Validierungsplan eines Chromatographie-Datensystems ● Component Hier wird der Name der Substanz angezeigt, dessen Kalibrierungskurve gerade modifiziert wird. ● Calibration Type Unter „Calibration Type“ wird festgelegt, wie die Kalibrierungskurve berechnet werden soll. Da diese mit steigender Konzentration immer nichtlinearer wird, kann man, bezogen auf den Anwendungsbereich, diese Kurve linear, quadratisch oder auch exponentiell berechnen lassen. Bei normalen Konzentrationen, der zu analysierenden Probe, kann weitestgehend die lineare Berechnung angewandt werden. Bei höheren Konzentrationen, sollte die Berechnung quadratisch erfolgen. Eine Kalibrierungskurve kann bis hin zum fünften Polynom berechnet werden, falls die Anwendung diese Genauigkeit erfordert, wobei dies analytisch gesehen wenig Sinn macht. ● Forcing Origin Hierbei handelt es sich um die Berechnungen, mit sehr geringen Stoffkonzentrationen, an der so genannten Nachweisgrenze. Diese befindet sich am Schnittpunkt der Kalibrierungskurve und der X-Achse. Mit „Forcing Origin“ kann nun dieser Punkt in den Ursprung des Koordinatensystems gezwungen werden. Dies ist aber in den seltensten Fällen ratsam, da dies die komplette Berechnung der Originalkurve verfälscht. ● Scaling Factor Dieser „Scaling Factor“ ist ein Multiplikator. Er wird als Faktor verwendet, wenn man chemisch instabile Substanzen analysieren will und das Verhältnis zwischen dieser und einer bereits bekannten Substanz kennt. Dieses Verhältnis kann einschlägiger Fachliteratur entnommen werden. - 49 -

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