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Ziele, Problemstellungen

Ziele, Problemstellungen und Anforderungen 14 angebracht werden. Als Ablagemöglichkeit für nicht benötigte Kabel und zusätzliche Messgeräte oder einen Frequenzgenerator, sollen einige Schubladen in den Teststand integriert werden. Der Teststand muss aus einem oder mehreren 19“-Racks bestehen, welche miteinander verbunden und mit drehbaren Rollen versehen sind. Es sind 19“-Racks mit 35 Höhen- einheiten (HE) zu verwenden. Der Teststand soll soweit möglich geschlossen sein. 2.2 Sicherheitsaspekte Die Sicherheit des Anwenders muss jederzeit gewährt sein. Der Teststand darf keinerlei überstehende, scharfe Kanten besitzen. Die VDE 0100 muss eingehalten werden. Dies bedeutet in Bezug auf das vorliegende System im Einzelnen: Wenn elektrische Kontakte getrennt werden, dürfen keine spannungsführenden Kontakte offen liegen, so dass diese aus Versehen berührt werden können. Die Spannungsversorgung muss mit Einrichtungen zur Absicherung gegen Überlast und Fehlerströme größer 30 mA, sowie einem Not-Aus-Schalter verse- hen sein. Der Widerstand von Schutzleitern darf über das gesamte System vom Stecker gemessen bei einer Anschlussleitung bis zu 5 m Länge nicht mehr als 0,3 Ohm (siehe VDE 0100) betragen. Für jede weitere 7,5 m Anschlussleitung dürfen 0,1 Ohm hinzugerechnet werden. Der maximale Widerstand beträgt 1 Ohm. 2.3 Bedienbarkeit und Ergonomie Die Anordnung der Geräte im 19“-Rack soll ergonomisch sein. Das bedeutet, dass schwere Geräte vorwiegend in Bauch- und Brusthöhe platziert werden, um unnötige Hebevorgänge zu vermeiden. Der Zugang zu Teststeckern an Geräten und Breakoutbo- xen muss frei sein. Displays und Bedieneinheiten des Systems müssen im Betrieb sicht- bar und frei zugänglich sein.

Ziele, Problemstellungen und Anforderungen 15 2.4 Technische Aspekte 2.4.1 Spannungsversorgung Die Geräte werden über Kabelsteckverbindungen miteinander verbunden. Um die Geräte CDU, EWI, RPA und RPB mit den notwendigen Betriebsspannungen zu versorgen, müssen diese über die entsprechenden Kontakte an den Steckern zugeführt werden. Die Geräte CDU, EWI und RPA benötigen eine Gleichspannungsversorgung mit 28 VDC. Für den RPB ist eine Wechselspannungsversorgung mit drei Phasen mit 115 VAC - 400 Hz notwendig. Es werden folgende Anforderungen an die Spannungsversorgung gestellt: Die Spannungen müssen getrennt geschaltet werden. Hierbei darf die Wechsel- spannung nicht schaltbar sein, solange die 28 V Gleichspannung nicht anliegt. Dies bedeutet auch, dass ein Abschalten der 28 V Gleichspannung eine Abschal- tung der Wechselspannung zur Folge hat. Hierzu ist eine Vorrangschaltung für die 28 V Gleichspannung zu implementieren, Es sind Anzeigeinstrumente zur Spannungsüberwachung anzubringen, um anzu- zeigen, dass die Spannungen korrekt geschaltet wurden, Es muss ein Betriebsstundenzähler angebracht werden, Es ist außerdem ein Überlastschutz anzubringen sowie ein Not-Aus-Schalter, um die Spannungsversorgung schnell trennen zu können, Es sind Schutzmaßnahmen zur Ableitung von Fehlerströmen zu treffen, Zum Anschluss des Teststands an eine Spannungsquelle soll nur ein Stecker notwendig sein; hierbei ist einem Anschluss an das 115 VAC - 400 Hz-Netz, welches in allen Labors und Flugzeughallen zur Verfügung steht der Vorrang zu gewähren. Es muss für die Einzelgeräte (LRI) eine Auswahlmöglichkeit bestehen, zwischen der externen Spannungsversorgung für den Teststandbetrieb und der flugzeugseitigen Spannungsversorgung über die Originalverkabelung beim Betrieb als reine Breakout- box. Dies ist der Fall, wenn die übrigen Geräte im Waffensystem eingebaut sind. Hier- bei werden die Kabelsteckverbindungen zwischen Breakoutbox und Teststand getrennt und die Breakoutbox lediglich zwischen das Flugzeugnetz und das zu überprüfende Gerät gesteckt. Aufgrund dieser Forderung sollte die Spannungsversorgung über die Kontakte der Steckverbindungen durch eine Einführung in die Breakoutboxen und eine Aufschaltung auf die vorhandenen Leitungen erfolgen.

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