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Verifikationstest für einen mikromechanischen Shutter im Rahmen ...

Verifikationstest für einen mikromechanischen Shutter im Rahmen ...

3. Grundlagen des

3. Grundlagen des mikromechanischen Shutters und dessen Verifikationsprozess Für den Verifikationsprozess wesentliche Signale sowie die betreffende Baugruppe sind in Tabelle 11-1 (Anhang A) aufgelistet. Aufgrund der Störung dieser Signale durch äußere Einwirkung, wie z.B. Schwankungen der Versorgungspannung oder innere Einwirkung, wie z.B. Änderung der Federkonstante der Festkörpergelenke aufgrund von Ermüdungserscheinungen, kann es zur Fehlfunktion kommen. Um diese Größen zu erfassen, werden verschiedene Tests durchgeführt. Aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen Einflüssen auf die Funktionstüchtigkeit des Shutters ist es notwendig, die wichtigsten Komponenten im späteren Verlauf der Verifikationstests getrennt zu untersuchen. Dadurch können aus den Testergebnissen die wesentlichsten Einflussparameter ermittelt werden, um diese dann in die Gesamtsystembetrachtung einfließen zu lassen, um dort mögliche Auswirkungen zu erfassen. Hierdurch lässt sich die Wechselwirkung der Komponenten, die für eine „Worst-Case“ und Robustheitsuntersuchung von Interesse sind, aufzeigen. Dabei können die Ursachen für mögliche Schadens,- bzw. Versagensszenarien, die sich im Rahmen der Verifikationstests einstellen können, ermittelt werden. Um den wichtigen Begriff der Verifikation verständlich zu machen, wird er zunächst unter raumfahrttechnischen Aspekten erklärt. 8

3. Grundlagen des mikromechanischen Shutters und dessen Verifikationsprozess 3.2. Der Verifikationsprozess in der Raumfahrt Die Verifikation ist ein Überbegriff, unter welchem Maßnahmen gebündelt werden, die zur Sicherstellung und zum Nachweis der Einhaltung von Anforderungen (requirements) dienen, die in den Spezifikationen (specifications) zusammengefasst sind. Diese möglicherweise nötigen Maßnahmen sind von NASA und ESA festgelegt worden und werden in den sog. „spaceflight-verification-standards“ festgehalten. Hierin werden festgelegt die grundlegenden Konzepte des Verifikationsprozesses Kriterien, nach welchen eine Verifikationsstrategie definiert werden kann und Regeln, die bei der Umsetzung des Verifikationsplans eingehalten werden müssen. Die Verifikation wird in zwei Teilprozesse untergliedert: Qualifizierungsverifikation (Qualification Verification) und Abnahmeverifikation (Acceptance Verification). Ziel der Qualifizierungsverifikation ist es, dem Auftraggeber (hier: DLR) nachzuweisen, dass es grundsätzlich möglich ist, mit dem Referenzdesign des entwickelten Bauteils/Moduls/Geräts die von ihm in den Spezifikationen (specification) festgelegten Anforderungen (requirements) und die im Interface Control Document vereinbarten Parameter zu erzielen. Beispiele für solche Anforderungen sind die Lebensdauer, die ein Bauteil/Modul/Gerät mindestens erreichen muss, Belastungen, denen es ausgesetzt werden kann, Betriebsspannungen, die eingehalten werden müssen, oder das zeitliche Verhalten, das toleriert wird. Eine Übersicht der Anforderungen, die in dieser Arbeit verifiziert werden, wird in Tabelle 3-1 gegeben. Bei der Abnahmeverifikation ist zu prüfen, inwieweit ein ganz bestimmtes, auszulieferndes und deshalb mit Seriennummer gekennzeichnetes Bauteil/Modul/Gerät die Anforderungen innerhalb der Spezifikationen erfüllt, somit mit dem Referenzdesign übereinstimmt und frei 9

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