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Abbildung 4.3:

Abbildung 4.3: Standardstromantwort von HeLa-Zellen auf eine Spannungsrampe. Vor und nach der Rampe lagen 0mV an. Der in Abbildung 4.3 gezeigte Strom setzt sich aus dem Fluss verschiedener Ionensorten der internen bzw. externen Lösung zusammen. Ein Austausch des gesamten in der internen Lösung enthaltenen Kaliumchlorids durch Cäsiumchlorid, bot die Möglichkeit den Anteil des internen Kaliums an der Gesamtstromantwort zu ermitteln (siehe Abbildung 4.4). Grund dafür ist eine sehr viel kleinere Permeabilität der zellulären Membran gegenüber Cäsium. Abbildung 4.4: Vergleich von kaliumhaltiger und kaliumfreier internen Lösung. 44

Da Kalium nur in der internen Lösung ausgetauscht wurde, war vor allem eine signifikante Hemmung des Kaliumausstroms zu erwarten. Nach Konvention ist eine Hemmung des Kaliumausstroms einer Verkleinerung des positiven Stroms zuzuordnen. Bei der maximal angelegten Spannung von +100mV betrug diese Verkleinerung 30±12% (n = 4) des Stroms, der mit KCl-haltiger interner Lösung erreicht wurde. Ebenfalls zu sehen ist eine Verschiebung des Umkehrpotentials ins Positive. Zu erklären ist dieser Effekt, da ohne den Einfluss von permeabelerem, ausströmendem Kalium eine nicht mehr so kleine Spannung benötigt wird, um den Nettostrom zu nullieren. Um die Veränderung des Umkehrpotentials zu bestimmen, musste zuerst die zeitliche Verschiebung der Ströme abgelesen werden (siehe Abbildung 4.4). Anschließend konnte über die Steigung dV/dt der Spannungsrampe auf die veränderte Spannung geschlossen werden. Die gemittelte Verschiebung betrug +19±12mV (n = 4). Der Austausch wurde dabei in verschiedenen Versuchen von KCl auf CsCl und von CsCl auf KCl durchgeführt. Damit wurden Effekte ausgeschlossen, die bei jedem Austausch interner Lösung durch eine andere interne Lösung auftreten können und das Ergebnis verfälschen könnten. Da in folgenden Versuchen vor allem der durch VSOR-Kanäle fließende Chloridstrom von Interesse war, wurde als interne Lösung stets CsCl statt KCl verwendet. Dadurch konnte die Messung verfälschender Ströme von Seiten des Kaliums ausgeschlossen werden. 4.2.2 Untersuchung des Stromanstiegs Die Thematik dieses Teils meiner Arbeit befasste sich mit der Abhängigkeit des Stroms von einem mechanischen Stimulus, der volumensensitive Kanäle aktivieren konnte. Für die Untersuchung des VSOR-Chloridkanals schlug Ravshan Sabirov eine Änderung der osmotischen Verhältnisse zwischen interner und externer Lösung 45

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