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Nach Erreichen der

Nach Erreichen der maximalen Zellgröße stieg der Strom bis zu dessen Maximum weiter an. Den vermessenen Zellen aber gelang es nahezu vollständig auf ihre Ausgangsgröße zu schrumpfen, obwohl sie sich immer noch in hypotoner Lösung befanden. Die geöffneten Kanäle scheinen also daran beteiligt zu sein, Zellen vor osmotischen Schwankungen zu schützen. 4.2.4 Untersuchung des Stromabfalls Ein weiterer zu prüfender Sachverhalt waren die Inaktivierungseigenschaften des VSOR-Chloridkanals. Dazu wurde nach einem hypotonen Lösungsaustausch gewartet, bis die Strommaxima und -minima nahezu konstant waren, um dann wieder ein Lösungsaustausch durchgeführt. Dieses mal jedoch wurde die hypotone Lösung durch eine isotone ersetzt. Die gewechselte Lösung entsprach also der anfangs verwendeten. Wie in Abbildung 4.12 gezeigt, sanken die Strommaxima bei +100mV so zu 88±12% (n = 4) wieder auf deren Ausgangswerte. Die Zeit der Stromabklingphase war mit 301±56s (

Wurde versucht die Kanäle durch einen zweiten hypotonen Lösungsaustausch erneut zu öffnen, war allen Versuchen gemein, dass zumindest im getesteten Zeitraum dies nicht möglich war. So ist in Abbildung 4.13 einer der größten Spitzenströme einer zweiten Öffnung der Kanäle zu sehen. In allen weiteren Experimenten (n = 12) stieg der zweite Spitzenstrom nie über 20% des ersten Spitzenstroms. Eventuell fand eine Desensibilisierung der Kanäle statt. Die betroffenen Kanäle könnten aber nach ausreichender Zeit wieder aktivierbar sein. Diese und weitere Fragestellungen zur Inaktivierungskinetik von VSOR-Cl - -Kanälen können Themen weiterer Arbeiten werden. Abbildung 4.13: Durch einen zweiten Lösungsaustausch hypotoner Lösung erzwungener Stromanstieg. 4.2.5 Chloridanteil der maximalen Stromantwort Eine einfache Möglichkeit herauszufinden, aus welchen Ionen sich der gemessene Strom zusammensetzt, bietet ein Austausch bestimmter Ionensorten. Da der zu sehende Strom vermutlich zu einem großen Anteil von VSOR-Cl - -Kanälen stammt, müsste durch einen Austausch des Chlorids in der externen Lösung - nach osmotischem Schwellen - der Strom sichtbar verkleinert werden. 51

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