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7 ZUSAMMENFASSUNG

7 ZUSAMMENFASSUNG Heutzutage ist es ausschlaggebend die Produktentwicklungszeiten zu senken. Dies ermöglicht es der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein und schneller auf Kundenbedürfnisse zu antworten. Dafür wurden die Produktentwicklungsprozesse mit Hilfe des Simultaneous Engineering parallelisiert. Diese Methode hat allerdings auch einen komplexen Informationsaustausch zwischen den Disziplinen und Abteilungen als Nachteil. Informationsaustauschprobleme haben einen großen Einfluss auf die Effizienz von Ingenieuren, die im Produktentwicklungsprozess tätig sind. Je mehr Informationsaustauschprobleme es gibt, desto mehr resultieren längere Produktentwicklungszeiten daraus. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel unnötige Iterationen, Mangel an Kommunikation, überflüssige Aufgaben, usw. Wenn diese Informationsaustauschprobleme nicht identifiziert und vermindert werden können, verringert sich die Effizienz des Simultaneous Engineering auf den Produktentwicklungsprozess. Das Ziel dieser Bachelorarbeit war deshalb die Konzepterstellung zur Untersuchung von Problemen beim Informationsaustausch zwischen zwei Disziplinen. Lean Manufacturing nach Toyota hat sich in der Industrie bewährt. Produktentwicklung interessiert sich nicht für den Materialtransport, sondern für die Generierung und Verarbeitung von Information. Aus diesem Grund ist Produktentwicklung eine "informationsgenerierende Fabrik" (Bauch, 2004). Es war daher am Anfang wichtig, eine deutliche Definition der Information in der Produktentwicklung festzulegen. Drei verschiedene Typen von Information wurden daraus abgegrenzt (strukturierte, halb-strukturierte, nicht strukturierte Information). Eine Herausforderung dieser Bachelorarbeit war die Anwendung der Lean Philosophie und insbesondere die Identifizierung der Waste-Kategorien in der Produktentwicklung. Nach der Literatur existiert eine Beziehung zwischen Waste aus dem Lean Manufacturing (mit Material) und Waste aus dem Lean Engineering (mit Information). Die Definition dieser Waste-Kategorien sind allerdings je nach Autoren unterschiedlich und hängen von Branche und Produkttypen ab. Deshalb wurde zehn Waste-Kategorien wurden für die Anwendung in diesem Konzeptes zusammengestellt, die eine Kategorisierung der Ursachen von Informationsaustauschproblemen ermöglichen. Zur Identifizierung der Ursachen war es zuerst wichtig eine Datenerhebungsmethode zu wählen, die trotzdem die Auffassung der Experten und Konstrukteure berücksichtigte. Ein Fragebogen sollte die Durchführung der Interviews erleichtern, da es durch gezielte Fragen möglich war statistische Ergebnisse und qualitativ hochwertige Antworten zu erhalten Aus Mangel an wohlfundierten Informationen (Simultaneous Engineering), entstehen oft Werteverluste in Form eines "Rework", welches zusammen mit der Kommunikation ein großes Thema in der Verbesserung eines Produktentwicklungsprozesses ist. Grund ist, dass Konstrukteure oder Experten viel Zeit für Informationssuche aufwenden.. Übererfüllung von Aufgaben (Overproduction) sind z.B. ebenfalls ein Grund dieser Probleme, da viel Zeit für nicht erforderliche Informationen vergeudet wird. Nach verschiedenen Interviews wurden die Ergebnisse mit Hilfe der Waste-Kategorien klassifiziert und in einer Excel- Tabelle dargestellt. Dabei wurde der Waste "waiting" als wichtigstes Problem identifiziert und für die Fallstudie verwendet. Das Konzept ermöglicht es, Value Methoden zur Verminderung der Wastes mit Ihren Parametern zu identifizieren. Um die Anwendung der Value Methoden besser zu verstehen wurden Lean Enablers und Subenablers detailliert dargestellt. Mit Hilfe dieses Konzeptes können Prozessexperten ein Vorgehen zur Anwendung verschiedener Value Methoden bekommen. Da die Parameter bekannt sind, kann auch kontrolliert werden, ob die angewendete Value Methode einen positiven Effekt auf die Erfolgsfaktoren (Zeit, Kosten, Qualität) im Prozess haben.

Wissenschaftliche Bachelorarbeit 59 8 LITERATURVERZEICHNIS ACQUIPEDIA ; Internet URL : https://dap.dau.mil/acquipedia/Pages/ArticleDetails.aspx?aid=20a138ca-a859-454f-a23a- 16a813478566 BAUCH, Christoph ; 2004, Lean product development : making waste transparent BAYER, Paul ; 2008 Internet URL : http://www.wandelweb.de/blog/?p=82 BJÖRK ; 2003, Electronic document management in construction - research issues and results BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ; 2004, V-Modell XT Internet URL : http://vmodell.iabg.de/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=14 BURKARD, C. ; EIKENBUSCH, G. ; 2000, Praxishandbuch Evaluation in der Schule. Berlin: Cornelsen Scriptor Cassidian Homepage ; Internet URL : http://www.cassidian.com/de_DE/web/guest/our-organisation CHAFFEY, D. ; WOOD, S. ; 2004, Business Information Management: Improving Performance Using Information Systems FT Prentice Hall CHRISTELIS, L. ; SMIT, A. G. ; 2012, Lean approaches in a knowledge worker environment CHRISTIAN, A.D. ; SEERING, W.P. ; 1995, A model of information exchange in the design process CLARK, Kim B. ; FUJIMOTO, Takahiro ; 1991, Product Development Perfomance : Strategy, Organization, and Management in the World Auto Industry COSTA, Carlos A. ; YOUNG, R.I.M ; 2001, Product range models supporting design knowledge reuse CRESWELL, John W. ; 1998, Qualitative inquiry and research design DAVENPORT, Thomas H. ; PRUSAK, Laurence ; 1998, Working knowledge : How organisations manage what they know DIETEL, J.E. ; 2000, Improving corporate performance through records audits, information management journal EPPINGER, Steven D. ; BROWNING, Tyson R.; 2012, Design Structure Matrix Methods and Applications ERNST, Martin ; 2003, Simultaneous Engineering FAHLBUSCH, Kim ; 2007, Internet URL : http://www.kinderforschung.unioldenburg.de/download/Masterarbeit_Kim_Fahlbusch.pdf FICHTER, Wolfgang; WAGENER; 2005, Spiegelung in der Praxisreflexion. journal für

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