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Teil 2 Grenzen ausloten Terminologische Skizzen

Teil 2 Grenzen ausloten Terminologische Skizzen

doctor or the teacher

doctor or the teacher should get the same emoluments that should be given to a sweeper or a scavenger. As soon as this is given shape men will start choosing their professions not in terms of wages, but in terms of their aptitudes and capacities. This would increase social efficiency. (zit. n. Lal 2005, 143) If rigidly economic equality is enforced, then, it will be completely artificial, it will take away from men initiative for work and change them into nothing but machines. (ib. 144) Therefore, the economic basis of society must be a moral one, society must be based on love and trust. This would naturally prevent economic exploitation. (ib. 144) 471 Man könnte auch auf den jeweiligen Bedarf verweisen: Ein Land kann ohne Professoren, aber nicht ohne Mülleute auskommen. Der Drang, sozial-ethisch zu sein, ist unauslöschbar ... fruchtlos. Die beschriebene Kontrollschleife funktioniert gegenläufig in der z. Zt. praktizierten sog. Demokratie. In dieser diskutiert ein halbwegs gewähltes Gremium unter Parteizwang ein neues Gesetz. Ein Teil der Diskussionen dringt in die Öffentlichkeit. Das Gesetz wird beschlossen und ist dann Gesetz. Die Öffentlichkeit kann kritisieren, aber das ist verlorene Liebesmüh. Das Gesetz existiert. Die Öffentlichkeit kann erst nach Jahren durch Wahlen eine andere Partei (nicht ein anders Individuum) oder dieselbe Partei unter anderen Mehrheitsverhältnissen, also mit mehr oder weniger Macht als zuvor, in die Regierung schicken. (Die Öffentlichkeit kann auch auf höchstrichterliche Urteile warten. Das dauert nicht weniger.) In der Kontrollschleife herrscht Demokratie, indem eine von einem Gehirn getroffene Entscheidung der Gesamtheit des Organismus zur Prüfung übergeben wird. Das Gehirn muß deren Ergebnis berücksichtigen und entscheidet erst dann endgültig. Aber in einer menschlichen Gesellschaft hakt die ‚Kontrollschleife‘ wie ein schlecht gewarteter Staubsauger. Die gegenwärtige oft praktizierte hilf- und ziellose und feige, vor anderen Mächten kapitulierfreudige Innen- und Außenpolitik (auch in den Universitäten) führt in die Katastrophe. Soziale Ausgeglichenheit im Inneren und besonnene Diskussionsbereitschaft nach außen wären vielleicht nicht die schlechtesten Neu-Strategien zum Versuch einer Abwendung einer von niemandem gewünschten Zukunft. Aber das sind (frei nach Leander [1871] 1922) Träumereien am eigenen Kamin. Wichtiger als weitere Einzelheiten ist mir die Rückkehr zu den zuvor skizzierten Problemen. Trotz oder gerade wegen meines Pessimismus scheint es angesichts der heutigen Weltlage nötig, wenigstens eine Anstrengung zum Um- und Neudenken zu

472 versuchen. Sie würde Mäßigung heißen, so philisterhaft das auch klingt. – Natürlich wußte nicht erst Locke ([1700] 1975, 354 [2.28.11]), daß Ethik relativ ist und sozialer Druck für das Individuum oftmals unerträglich werden kann (vgl. ib. 356f). These Three then, First, The Law of God. Secondly, The Law of politick Societies. Thirdly, The Law of Fashion, or private Censure, are those, to which Men variously compare their Actions: And ’tis by their Conformity to one of these Laws, that they take their measures, when they would judge of their Moral Rectitude, and denominate their Actions good or bad. (ib. [2.28.13] 357) Wie war es vorzeiten? Jägerkulturen sind älter als Bauernkulturen. Davor mag es Sammlerkulturen gegeben haben. War der Mensch damals im wesentlichen Vegetarier? Einige Biohistoriker meinen, der Urmensch sei Aasfresser gewesen. Es bedarf noch weiterer weltweiter Untersuchungen über Lebensformen (vgl. Jäger vs. Bauern. Städter vs. Dörfler) und die Ausformung und Tradierung kultureller Regeln, vor allem Normen. Theorien versuchen, Aggression und Gewalt in der menschlichen Historie (vgl. Wuketits 2002) zu ‚erklären‘, indem sie sie von einem Urmord (am Urvater) herleiten wollen (vgl. Girard 1972/2006; vgl. den Brudermord in Gen. 1.4, wo gerade der ältere Kain, der Vertreter der [historisch neuen] Ackerbaukultur, den jüngeren, gottgefälligeren, d. h. höherwertigen, Abel als Vertreter der [historisch vorangehenden] Jägerkultur erschlägt, d. h. ‚aus dem Felde‘ schlägt). War Kains Mord an Abel nur ein Streit zwischen zwei Brüdern oder die Parabel vom ‚Krieg‘ zwischen zwei Kulturen? (Vgl. Girard 1972/2006.) Kain war der Vertreter seßhafter Bauern, die ihre Ländereien gegen vagabundierende Jäger, für die Abel steht, verteidigten. Jäger haben kaum mehr als etwas bewegliche Habe. Sie sind flexibler als Seßhafte. Die Besiedlung von Landstrichen war dünn. Jäger hatten zwar ihre jahreszeitlich wechselnden Jagdgründe, doch wurden die nicht als Eigentum, allenfalls aus Futterneid verteidigt. Dauersiedlungen werden mit Mauern umgeben; Nomaden brauchen dies nicht. Seßhaftigkeit führt zu wachsendem Abstand zwischen Reicheren und Ärmeren und damit Mächtigeren und Untergebenen. Die Oberschicht führt(e) Krieg aus Langeweile (Arbeitslosigkeit). Am Ende des Brudermords geht die umstürzlerische Entwicklung weiter. Der Mensch ist seßhaft geworden, bearbeitet seinen Acker, hütet sein Vieh, legt Vorräte an und wird aggressiv – Besitz macht neidisch und muß verteidigt werden. „Warum der Mensch – nach zwei Millionen Jahren erfolgreichem Jägerleben [sic] – diesen risikoreichen Schnitt [sic] tat, birgt aus-

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    166 Eingezahlte. Zeit vergeht, Wiss

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    168 Angesichts der Vielfalt und Man

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    172 che(n) („potentielle[n]“) F

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    194 Die drei oben genannten Ebenen

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    196 ten. Grenzen zwischen einem Sys

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    entirely reach the force and vivaci

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    200 ihm ähnliche Individuen gibt,

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    202 zwar ‚von außen‘ gegeben;

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    Dinges zu Grunde liegt. Und zwar ei

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    270 Die Extensionen einzelner Syste

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    340 Zur Perzeption als Ganzheitsbil

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    cally signs of intra- or inter-indi

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