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Teil 2 Grenzen ausloten Terminologische Skizzen

Teil 2 Grenzen ausloten Terminologische Skizzen

261 hen und hören

261 hen und hören andere Phänomene und nicht nur die Objekte anders als der Mensch. – Ich gehe davon aus, daß jeder Mensch in jedem Moment in seinem (!) Mesokomos als sozial (kulturell) überformtes Individuum lebt, das sich seinen Makrokosmos der Virtualitäten, die auf seinen Mesokosmos einwirken, mit ‚Hilfe‘ seiner Gesellschaft selbst schafft und vom Mikro- und Makrokosmos beeinflußt wird. Kulturelles Verhalten wird ‚stillschweigend‘ unter den Mitgliedern einer „Kultur“ ausgehandelt (vgl. Kultur als Regularität und Regulativ; s. unten; vgl. den Einfluß der Sprache[n] auf die Kommunikation). Individuelles Verhalten wird momentan auf Grund einer indefiniten Menge einwirkender Faktoren des Individuums und seiner Umwelt, einschließlich der kulturellen Sozietät, entschieden. Hobbes’ (1999, 91) Unterscheidung von „Right“ und „Law“ liegt quer zu der vorigen. Individuum und Gesellschaft nehmen für sich Rechte in Anspruch und legen sich Restriktionen auf. Statt von „Law“ (Gesetz) spreche ich lieber von Regeln. Systeme werden so konstruiert, daß sie für systemspezifische Belange geeignet sind. Die Elemente eines Systems sind untereinander und mit dem Ganzen relationiert. Relation heißt Rückkoppelung, d. h. Abhängigkeit voneinander; vgl. die (mikrophysikalische) Maxime, daß tout se tient. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (vgl. Nagel 1980). Man unterscheidet natürliche (z. B. Bäume), künstliche, reale, materielle, immaterielle, potentielle, virtuelle (z. B. Gedankengebäude) sowie gemischte Systeme (z. B. Menschen). Even-Zohar (1990, 10) unterscheidet statische und dynamische Systeme. Autopoietische Systeme (s. unten) sind allemal dynamisch, d. h., sie sind Prozesse. Mesokosmisch statische Systeme sind nicht-lebende Systeme. Systeme der Makro-Ebene, z. B. eine Sprache (langue), sind in gewisser Weise Zwitter (s. unten). Saussures Systemmodell ist statisch. In Saussure`s own writings and in subsequent works in his tradition, the system is conceived of as a static (“synchronic”) net of relations, in which the value of each item is a function of the specific relation into which it enters. While the function of elements, as well as the rules governing them, are thus detected, there is hardly any way to account for changes and variations. The factor of time-succession (“diachrony”) has thus been eliminated from the “system” and ruled to lie beyond the scope of functional hypotheses. It has therefore been declared to be extra-systemic, and, since it was exclusively identified with the historical aspect of systems, the latter has been virtually banished from the realm of linguistics. (Even-Zohar 1990, 10) Die Einheit eines Systems entsteht dadurch, daß es sich auf einen Grundsatz oder wenige interdependente Grundsätze zurückführen bzw. von ihnen aus aufgebaut denken läßt. Der Terminus „Konstrukt“ weist gleichzeitig

262 auf Ordnung und darin auf eine Existenz aus menschlich-mesokosmischer Perspektive hin. Über die Dauer eines Systems wird nichts ausgesagt. Mikrokosmisch existiert es (quasi)momentan, d. h., es kann bzw. Teile von ihm können sich in jedem Augenblick wandeln bzw. verändert werden. Konventionen, Kulturen, Menschen etc. bilden eher Klassen oder Systemoide als Systeme im strengen Sinn des Wortes. Gerade sie gelten streng genommen nur (quasi)momentan (vgl. die Mikro-Ebene), denn sie werden von Moment zu Moment oder geändert. Insofern kann man sagen, das Universum entstehe in jedem Moment als ein neues, anderes Universum. – Nehmen wir als Beispiel für ein System ein Fahrrad, also ein relativ einfaches System. Zwei Erkenntnisse lassen sich an ihm aufzeigen: Ein Fahrrad ist in einer Hinsicht ein System. Es genügt den soeben aufgezählten Bedingungen. Unter einer anderen Perspektive ist ein Fahrrad ein ‚relatives‘ System bzw. ein Subsystem. Ein komplexeres System, evtl. ein Supersystem, wäre z. B. ein Fahrrad, auf dem jemand fährt, oder sogleich eine Radtour (die eher eine Klasse bildet). Fahrrad und Fahrer bilden ‚im Gebrauch‘ ein System. Ein Fahrrad ist ohne Fahrer nicht funktionsfähig; ein Fahrer ohne (evtl. nur hinzu gedachtes) Fahrrad ist kein Fahrradfahrer. Relativität. Stellt man die Fortbewegung in den Mittelpunkt, werden Rad, Fahrer und Umwelt, evtl. auch noch die Funktion des Radfahrens ein System und die Teile seine Subsysteme. Ein noch komplexeres System wäre z. B. ein Fahrradrennen (das sich u. U. über mehrere Tage hinzieht und sich von Moment zu Moment ändert) mit einer Gruppe Teilnehmer, evtl. Zuschauern usw. Hier wäre zu überlegen und zu entscheiden, inwieweit das Umfeld, z. B. die jubelnde Fangruppe am Straßenrand, zum System selbst gehört bzw. gehören kann. Systemgrenzen werden aktuell gezogen. Es entstehen „Vagheitszonen“ (Carnap 1963, 943). Zum anderen hat ein Fahrrad oft Teile, die für die Systembildung nicht nötig sind, z. B. mehrere „Gänge“ oder einen Fahrradmotor. Eine Lampe, die nur bei Dunkelheit aufgesetzt wird, zeigt die Variabilität von Systembildungen. Ein Fahrrad ist, wie schon der Name sagt, ein (Doppel­)Rad, auf oder mit dem man fahren kann. Ein Fahrrad wird zu einem System, indem ihm eine Funktion zuerkannt wird. Systemen wird Ökonomie zugeschrieben. Momentanität der Elemente und Iteration einer Struktur 185 / eines Systems führen zur „dynamische[n] Stabilität des Systems“ (Scheibmayr 2004, 62). Retrospektiv bewahren Iterationen Spuren der Vergangenheit, prospektiv führen Spuren ab einem 185 Struktur wird bei Badiou/Kamecke (2005, 38) in mathematiknaher Sprache als das definiert, „was einer präsentierten Vielheit das Gesetz der Zählung-als-Eins vorschreibt“.

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    Au cours d’analyses subtiles et d

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    432 sicht in evolutionäre Prozesse

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    postulado de que a ordem do discurs

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    444 zu beispielhaft vorgeführt: In

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    448 /Virtualität, geht nach dieser

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    450 1. Wir unterscheiden zwei Sorte

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    454 minder genau übereinstimmen od

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    456 hängt werden, damit sein Wert

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    458 Konnotation. Blackmore/Niehaus-

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    460 aus Memsubsystemen auf verschie

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    462 Zu möglichst holistischem Vers

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    464 Neuzeit hinein galt auch im Abe

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    466 [II.iii.26]) selbst an ein hist

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    472 versuchen. Sie würde Mäßigun

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    474 des „uneigennützigen / sich

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    476 1997).“ Vgl. auch Kristmannss

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    478 Es geht also um die Interpretat

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    480 Ich will die Extension der Tran

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    482 P’s Intention durch R in R’

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    484 Reaktionen. Nach verbreiteter M

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    A tradução, como a leitura, deixa

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    496 Ein Text (und damit ein Textem)

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    498 erst dessen Rezeption als ander

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    […] a qualidade do texto poético

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    (Gaspar de Seixas Vasconcelos + Jos

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VIELFALT HAT GRENZEN - HaysWorld
diagnose 2013-2-MSF-AT - Ärzte ohne Grenzen
Studienbuch KinderuniWien Teil 2
Teil 2 - Arbeit und Leben
Teil 2 - LichterZauber.org
Download Teil 2 - AIDS-Hilfe Stuttgart eV
DIN 18025, Teil 1 und 2
Teil 2 - Heilkunst Yoga – Yogatherapie heute
Teil 2 Antisemitismus – immer noch? - Erinnern
das teil 2/2011 (pdf) - BDKJ im Erzbistum Köln
DIN 18025, Teil 1 und 2
kriZ 2 - BUNDjugend Baden-Württemberg
Seelenpartner-wenn Liebe alle Grenzen sprengt Leseprobe 2
2·2012 - Österreichisches Bibliothekswerk
Teil 2: Impulse für die Seelsorge (8.8 MB) - Renovabis
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Grenzen der Globalisierung
Wald, bosch...: sprachanalytische Skizzen zu einem ...
Programm2006-07 Flyer Teil 1 ohne Skizze