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Merkblatt - Fachbereich Translations-, Sprach- und ...

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Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim Zentrum für Interkulturelle Kompetenz (ZIK) Zertifikat über Kenntnisse der deutschen Rechtssprache (Prüfung) (zur Vorlage bei den Oberlandesgerichten Koblenz und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz) Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden bei Personenbezeichnungen stets nur die männliche Form verwendet, nichtsdestoweniger gelten alle Bezeichnungen gleichermaßen für Frauen und Männer. Zielgruppe Übersetzer oder Dolmetscher, die sich in Rheinland-Pfalz als Übersetzer ermächtigen oder als Dolmetscher allgemein beeidigen lassen möchten, müssen gemäß § 3 Abs. 3 und 4 des „Landesgesetzes über Dolmetscherinnen und Dolmetscher und Übersetzerinnen und Übersetzer in der Justiz“ (LDÜJG) in Rheinland-Pfalz vor dem zuständigen Oberlandesgericht Kenntnisse der deutschen Rechtssprache nachweisen. Mit dieser Zertifikatsprüfung können (angehende) Übersetzer und Dolmetscher einen Nachweis erlangen, der von den Oberlandesgerichten in Koblenz und Zweibrücken grundsätzlich anerkannt wurde. Darüber hinaus können interessierte (angehende) Übersetzer und Dolmetscher die dazugehörige Präsenzveranstaltung (siehe unten) zum Erwerb allgemeiner Rechtskenntnisse belegen, die für die Übersetzung juristischer Texte unerlässlich sind, ohne die Prüfung abzulegen. Das Seminar zum Urkundenübersetzen, das ein weiterer Bestandteil der Zertifikatsprüfung ist (siehe unten), steht ebenfalls allen Interessierten offen und kann auch ohne die Prüfung belegt werden. Beschreibung Bei der Zertifikatsprüfung sollen die Prüfungsteilnehmer sichere Rechtskenntnisse auf den Gebieten des Straf-, Zivil- und Verwaltungsrechts einschließlich des jeweiligen Verfahrensrechts nachweisen. Die Prüfung besteht aus folgenden Komponenten: I. Übersetzung von Urkunden Das Absolvieren eines Seminars zum Urkundenübersetzen ist eine Voraussetzung, um an der Zertifikatsprüfung teilzunehmen. Alternativ kann ein gleichwertiges Seminar bei einem anderen Anbieter (z.B. BDÜ) belegt werden. Den Prüfungsteilnehmern, die bereits in der Vergangenheit ein gleichwertiges Seminar bei einem anderen Anbieter oder während des Studiums besucht haben, kann bei Vorlage eines Nachweises (Teilnahmebescheinigung bzw. Schein) die Teilnahme am Seminar erlassen werden. In Ausnahmefällen kann die Teilnahme an einem entsprechenden Seminar (am FTSK oder bei einem anderen Anbieter) zu einem späteren Zeitpunkt (auch nach der Prüfung) nachgeholt werden. In diesen Fällen wird bei bestandener Prüfung das Zertifikat über Kenntnisse der deutschen Rechtssprache erst nach Erfüllung dieser Voraussetzung ausgehändigt. II. Selbststudium Der Zertifikatsprüfung geht ein 2- bis 3-monatiges Selbststudium voraus, in dem sich die Prüfungsteilnehmer die als Grundlage dienende Fachliteratur eigenständig aneignen sollen. Die Fachliteratur ist von den Prüfungsteilnehmern selbst zu besorgen. Der Titel a) kann über www.bdue.de (Publikationen), der Titel b) über den Buchhandel erworben werden. a) Daum, Ulrich. Gerichts- und Behördenterminologie. 9. überarbeitete Auflage. BDÜ-Verlag, 2009. ISBN: 9783938430231. Preis: 17 €. b) Simon, Heike / Funk-Baker, Gisela. Einführung in das deutsche Recht und die deutsche Rechtssprache. 5. Auflage, C.H. Beck, 2012. ISBN: 9783406636585. Preis: 39 €. III. Präsenzveranstaltung In einer obligatorischen Präsenzveranstaltung, die ca. vier Wochen vor dem Prüfungstermin stattfindet, soll das im Eigenstudium erworbene Wissen vertieft, ergänzt und angewendet werden. _______________________________________________________________________________________________________ Merkblatt – Zertifikat über Kenntnisse der deutschen Rechtssprache Seite 1 von 4

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