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Deutschland und Deutsches - Fachbereich Translations-, Sprach ...

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Deutschland und Deutsches Deutschland zeigt seine große Verbundenheit auch dadurch, dass es sich dafür einsetzt, dass Tansanias bilaterale Schulden erlassen werden. Ebenso setzt es sich auch sehr stark dafür ein, die Lebensbedingungen zu verbessern, zum Beispiel durch den Aufbau von Infrastrukturen, die HIV-Prävention und die Verbesserung der Wasserversorgung. Deutschland und Tansania haben auch wichtige Handelsbeziehungen. Deutschland ist ein Hauptabnehmer von landwirtschaftlichen Produkten, dagegen importiert Tansania aus Deutschland Maschinen, Autos und Chemikalien. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass jährlich Zehntausende Deutsche Tansania besuchen. Besonders attraktiv sind die vielen Naturreservate und die unglaubliche Vielfalt an Tieren und verschiedenen Landschaften. Die Mentalität der Einwohner unterscheidet sich stark von der der Deutschen. Ich finde, dass Tansania sich besser entwickelt hätte, wenn es eine deutsche Kolonie geblieben wäre, aber die Engländer haben Tansania nach dem ersten Weltkrieg besetzt. Als Tansania zu Deutsch- Ostafrika gehörte, wurde dort die Infrastruktur ausgebaut sowie die Landwirtschaft intensiviert. Es wurde sehr viel deutsches Know-how nach Tansania gebracht und die Einwohner wurden gezwungen beim Aufbau mitzuhelfen. Dadurch bekamen sie eben auch einen guten Einblick in die angewendeten Techniken und konnte diese auch selbst anwenden. Als Tansania aber eine englische Kolonie wurde, wurde dieser Auf- und Ausbau leider nicht im gleichen Maße vorangetrieben, Tansania wurde mehr ausgenutzt als aufgebaut. Ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Elizabeth Chipa. Quelle: G. C. K. Gwassa (1969). “The German Intervention and African Resistance in Tanzania.” A History of Tanzania. Hrsg. I. N. Kimambo und A. J. Temu. Nairobi: East African Publishing House, 85–122 (hier: 97–98). Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis von I. N. Kimambo. USA Benjamin Franklin Benjamin Franklins Meinung über die Deutschamerikaner […] „Ich bin ganz und gar Ihrer Ansicht, dass disziplinarische Maßnahmen den Deutschen gegenüber vonnöten sind, und ich bleibe nicht ohne Sorgen, dass durch ihre oder unsere Unvernunft oder auch durch beider Schuld eines Tages große Unruhen und Unannehmlichkeiten unter uns auftreten dürften. Diejenigen, die hierher kommen, gehören für gewöhnlich zu den Einfältigsten und Dümmsten ihrer eigenen Nation; und da zum einen Einfältigkeit oft mit Leichtgläubigkeit und Argwohn einhergeht und sie sich daher durch Verlogenheit leicht täuschen und durch Redlichkeit nicht überzeugen lassen und zum anderen die wenigsten Engländer die deutsche Sprache verstehen und somit weder von der Presse noch von der Kanzel aus das Wort an sie richten können, ist es so gut wie unmöglich die Deutschen von sämtlichen Vorurteilen, die sie erst einmal unterhalten, zu befreien. Deren eigene Kirche hat nur sehr wenig Einfluss auf dieses Volk, das anscheinend ungewöhnliches Wohlgefallen daran findet, die Geistlichen bei jeder belanglosen Gelegenheit zu beschimpfen und zu entlassen. Da sie nicht an Freiheit gewohnt sind, wissen sie auch nicht, wie sie auf eine bescheidene Art und Weise davon Gebrauch machen können, und wie Kolben über die jungen Hottentotten sagt, dass sie so lange nicht als Männer angesehen werden, bis sie ihre Mannesreife durch das Prügeln ihrer Mütter bewiesen haben, so scheinen die Deutschen sich nicht 20

Deutschland und Deutsches als frei zu erachten, bis sie ihre Freiheit wahrnehmen können, indem sie ihre Prediger beschimpfen und beleidigen.“ […] Kommentar Viele Deutsche begannen ab dem 18. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Es folgte eine regelrechte Einwanderungsflut, man könnte sogar von einer deutschen Massenauswanderung in die Neue Welt sprechen. Die Zahl der deutschen Einwanderer, die hauptsächlich aus dem Südwesten Deutschlands kamen, war so groß, dass sie nach den Iren die zweitstärkste und zeitweise sogar die stärkste Einwanderergruppe in den Vereinigten Staaten stellten. Dies löste eine fremdenfeindliche Haltung in den USA aus, die letztendlich ihren Höhepunkt mit der Quotengesetzgebung, einem Gesetz, das die Einwanderung stark beschränkte, fand. Inzwischen hat sich das Verhältnis zu den Deutschamerikanern erheblich verbessert. Die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten sind grundsätzlich als gut zu erachten. Wenn man von Benjamin Franklin spricht, einem der Gründerväter der Vereinigten Staaten, dann muss man in der Regel an den Bürgerrechtler, den großen Diplomaten denken, der sich für die Unabhängigkeit und die amerikanische Verfassung stark machte. Niemals würde man diese Persönlichkeit in Verbindung mit Rassismus bringen. Und dennoch hat sich Benjamin Franklin in mehreren Briefen sehr abwertend über die deutschen Einwanderer geäußert. Diese fremdenfeindliche Gesinnung war damals eine gängige Sicht der Dinge. Man war den deutschen Einwanderern gegenüber nicht wohlgesonnen. Franklins Haltung könnte möglicherweise auch mit der Tatsache in Verbindung gebracht werden, dass viele der deutschen Einwanderer das Druckerhandwerk erlernt hatten und Franklin, der sich als Drucker selbstständig gemacht hatte, Konkurrenz machten. Er war sogar derjenige, der im Jahre 1732 die erste deutschsprachige Zeitung („Philadelphische Zeitung“) herausbrachte, doch diese blieb erfolglos, da er angeblich die falsche Schrift benutzte und die Deutschen sich daher weigerten die Zeitung zu kaufen. Wenn man dann bedenkt, dass sein Brief, in dem die Deutschen diskriminiert werden, aus dem Jahre 1753 stammt, könnte man durchaus annehmen, dass das Scheitern seiner Zeitung den Grundstein für seine Fremdenfeindlichkeit bildete. Ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Annie Scrugli. Quelle: Benjamin Franklin (1753). “Benjamin Franklin’s Opinion of German-Americans.” The New York Times (12. Oktober 1919). ‹http://query.nytimes.com/mem/archivefree/pdf?_r=1&res=9D06E3DD1E30E13ABC4A52DFB6678382609EDE› (15. März 2010). 21

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