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Deutschland und Deutsches - Fachbereich Translations-, Sprach ...

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Die Franzosen aus Sicht

Die Franzosen aus Sicht der Deutschen Deutschland und Deutsches Viele Deutsche sehen die Franzosen als arrogant, schlecht organisiert und wenig vertrauenswürdig an, geben allerdings auch zu, dass sie ehrgeizig, flexibel und kreativ sind. Se débrouiller (etwa: „zurechtkommen“) hat kein Äquivalent in der deutschen Sprache. Frankreich ist bekannt für seine Lebenskunst: „Leben wie Gott in Frankreich“. Vorstellungsgespräche und Unterlagen Der erste Kontakt ist ein echter Test, da er für Ihre zukünftige Zusammenarbeit entscheidend sein wird. Im Geschäftsleben sind die Deutschen hartnäckig, verbissen, perfektionistisch, rational und loyal. Sie bevorzugen direkte Beziehungen zu ihren Geschäftspartnern. Die Verhandlung nach „deutscher Art“ nimmt weder das kommerzielle „Spiel“ noch das Feilschen oder Palavern zur Kenntnis. […] Die Deutschen schätzen informationsreiche und schlüssige Unterlagen. Am besten sollte Ihre Website eine deutsche Fassung enthalten. Geschäftsessen und Zeit Das Geschäftsessen muss kurz ausfallen (weniger als eine Stunde). Trinken Sie dabei Bier, das nach ähnlich strengen Richtlinien hergestellt wird wie Wein in Frankreich. […] Wenn Sie mit Geschäftspartnern essen gehen, sollten Sie eher einen förmlichen Kleidungsstil bevorzugen. […] Für die Deutschen ist Zeit äußerst wichtig. Seien Sie pünktlich und schlagen Sie keine Termine am Abend vor, die Freizeit ist für die Deutschen heilig. Gepflogenheiten und Erscheinungsbild In Anbetracht der geschichtlichen Last reden die Deutschen ungern über Themen, die in Verbindung mit bewaffneten Konflikten stehen. Sie sind bei solchen Themenstellungen zurückhaltend. Bei der Arbeit verlieren die Deutschen keine Zeit mit Gerede. Schlagen Sie keinen vertraulichen Ton (Duzen, Vornamen benutzen) an. […] Die Deutschen legen sehr viel Wert auf die Form: Die Benutzung des Doktortitels zum Beispiel ist nicht nur Ärzten vorbehalten. Kommentar Es ist allgemein bekannt, dass die Vergangenheit zwischen Frankreich und Deutschland nicht gerade rosig ist: Aufgrund der zwei Weltkriege, die viele Tote forderten, waren beide Länder dem jeweils anderen Land gegenüber sehr misstrauisch. Nach und nach haben sie jedoch eine Brücke auf wirtschaftlicher, politischer und sogar sozialer Ebene aufgebaut. Somit näherten sich die beiden Nationen wieder an, was einen starken Kontrast zum Stereotyp der deutsch-französischen Erbfeindschaft bildete. Es gibt mehrere Symbole für die deutsch-französische Freundschaft, z. B. das Treffen zwischen François Mitterrand und Helmut Kohl Hand in Hand vor den Kriegsgräbern von Verdun. Das aktuellste Beispiel ist die Beziehung zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy. Dennoch bleiben die Vorurteile fest in den Köpfen der Menschen verankert, vor allen Dingen in der älteren Generation. Zum Beispiel sind die Deutschen (laut Franzosen) kalt und brutal und werden oft als Arbeitstiere bezeichnet. Hingegen gelten die Franzosen bei den Deutschen als schlecht organisiert und wenig vertrauenswürdig. Manche Franzosen, die Deutsch können (z. B. im Elsass) und den Krieg erlebt haben, weigern sich Deutsch zu sprechen. 4

Deutschland und Deutsches Man hört weiterhin diese Frage: Ist das Elsass mehr deutsch oder französisch? Ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Sophie Marie Da Silva. Quelle: Les Chambres de Commerce et d’Industrie Rhône-Alpes (o. J.). « Travailler avec les Allemands. » ‹http://www.rhone-alpes.cci.fr/competences/international/SavoirEtreAllemands.pdf› (26.02.2010). Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis von CCI International Rhône Alpes. Großbritannien (I) Harry de Quetteville Deutsche schlagen Schlacht um Sonnenliegen […] Die jährliche Schlacht um die Sonnenliegen ist möglicherweise vorbei – und die Deutschen gewinnen. Dank Thomas Cook müssen Touristen aus Deutschland nicht mehr um 5 Uhr morgens mit ihren Strandtüchern die besten Plätze am Resort-Pool belegen. Die in deutschem Besitz befindliche Reisegesellschaft gab gestern bekannt, dass ihren deutschen Touristen die Möglichkeit geboten werden soll, bei der Buchung ihre Sonnenliegen für € 3 am Tag zu reservieren. Für britische Urlauber könnte der Kampf dieses Jahr schon vorbei sein, bevor sie überhaupt einchecken. Wie von einer höheren Macht bestimmt, gibt die Tradition vor, dass dem Briten, der ein wenig zu spät sein Schlafzimmer verlässt oder der ein kleines bisschen zu lange am Frühstückstisch verweilt, bevor er das tägliche Sonnenbad antritt, die sonnigsten und bequemsten Plätze entgehen. Mein Mitleid gebührt Kyle aus Bootle, der der BBC sagte: „Ich erinnere mich an einen Urlaub auf den Kanaren vor ein paar Jahren, bei dem man nie in den Genuss einer Sonnenliege kam, weil die deutschen Gäste ihre Badetücher überall darauf verteilt hatten, obwohl sie sie gar nicht benutzten. Äußerst lästig!“ Lästig allemal, umso mehr, weil es sich um eine so fortwährende Demütigung handelt. Das Spiel gut eingecremter deutscher Muskeln in Strand-Resorts ist seit fast einem halben Jahrhundert zu beobachten, seit der Massentourismus in den 60er- Jahren begann und Hotelplätze knapp wurden. Damals war es die Mark, die triumphierte, nicht das Pfund. So etablierten die Deutschen ihre Vorrangstellung am Pool. […] Kommentar Deutschland und Großbritannien pflegen seit jeher eine sehr enge Beziehung. Vom 18. bis ins 20. Jahrhundert war es unter britischen Monarchen üblich, Mitglieder des deutschen Adels zu ehelichen. Gegenwärtig sind die beiden Länder – trotz der Rivalität während und nach zwei Weltkriegen – wichtige Handelspartner. Allerdings herrschen in Großbritannien gewisse Vorurteile den Deutschen gegenüber. Das Bild der ordnungsliebenden, effizienten Deutschen ist aus der britischen Vorstellung kaum wegzudenken. Ebenso weit verbreitet ist das Klischee, alle Deutschen seien fleißige, hart arbeitende Menschen, denen allerdings ein Sinn für Humor fehle. Der deutsche Urlauber ist mit zweierlei Makel behaftet: Er trägt Sandalen samt Socken und blockiert mit seinem Handtuch stundenlang Sonnenliegen, auch wenn er diese selbst gerade nicht benutzt. Letzteres ist für britische Urlauber besonders ärgerlich und wird oft im Bekanntenkreis oder, wie im vorangehenden Text, in Zeitungsartikeln beklagt. 5

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