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Deutschland und Deutsches - Fachbereich Translations-, Sprach ...

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Deutschland und Deutsches Der Autor dieses Werkes erklärt allerdings im weiteren Verlauf seines Artikels, dass er die Deutschen in diesem Fall unterstützt. Er bemängelt die Angewohnheit seiner Landsleute, sich mit weniger zufrieden zu geben, und spricht sich dafür aus, ähnlich den Deutschen auf dem eigenen Komfort zu beharren. Er erhofft sich davon eine höhere Bereitschaft seitens der Briten, sich um den eigenen Vorteil zu bemühen. Möglicherweise würde Thomas Cook dann auch den Briten anbieten, Sonnenliegen zu einem bestimmten Betrag für sie zu reservieren. Ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Anna Steilen. Quelle: Harry de Quetteville (2009). “How the Germans won the War of the Beach Towels.” The Telegraph (30. Juli 2009). ‹http://www.telegraph.co.uk/comment/personal-view/5934002/How-the-Germans-won-the-War-of-the-Beach-Towels.html› (14. März 2010). Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis des Telegraph. Großbritannien (II) Stefan Zeidenitz und Ben Barklow Das Bild der Deutschen im Ausland Die Gefühle, welche Fremde beim Gedanken an die Deutschen haben, schwanken zwischen Bewunderung und Angst. Es heißt, dass man den Deutschen entweder zu Füßen liege oder ihnen an die Gurgel springe. Die Deutschen gelten als tüchtig, selbstsüchtig, überheblich, herrschsüchtig und im Großen und Ganzen fast zu gut, wenn es um Finanzen und Industrie geht. Für die Briten mag es oft so scheinen, als ob es den Deutschen an Selbstbeherrschung und Zurückhaltung mangele. Sie schätzen allerdings die deutsche Intelligenz und Gründlichkeit sehr und stellen sich vor, dass von allen Europäern die Deutschen ihnen am ähnlichsten seien. Diese kuriose Illusion hat wahrscheinlich darin ihren Ursprung, dass so viele Deutsche auf dem britischen Thron gesessen oder die Macht hinter ihm ausgeübt haben. Tatsächlich ist es so, dass die Deutschen und die Briten gar nichts gemeinsam haben. Sie könnten verschiedener nicht sein. Um ein offensichtliches Beispiel zu nennen: Das britische Nationalbewusstsein entstand etwa zur Zeit der römischen Invasion und hatte trotz vereinzelter Störungen seitdem nicht das Bedürfnis, sich selbst infrage zu stellen. Deutschland hingegen wurde erst im Jahre 1871 zu einem Staat, als es vom Eisernen Kanzler Bismarck erfolgreich von innen heraus erobert wurde. Die meisten Deutschen legen immer noch mehr Wert auf regionale Zugehörigkeit, und ihre deutsche Nationalität steht heutzutage nur an schwacher dritter Stelle, nachdem man sich zuerst, sagen wir einmal, als Schwaben betrachtet und dann als Europäer. Kommentar Der Ausgangstext versucht auf humorvolle Weise das Verhalten der Deutschen zu entmystifizieren, indem er einen Vergleich zu dem Verhalten der Briten herstellt, sodass wir Ausländer die Deutschen besser verstehen können. Das Buch, aus dem der Ausgangstext stammt, handelt von Themen wie zum Beispiel Nationalität und Identität, Einstellungen und Wertvorstellungen, Kultur, Regierung und Sprache. Das Buch versucht durch die lustige und sarkastische Behandlung dieser Themen zu erklären, was die Menschen im Allgemeinen, aber insbesondere die Briten von den Deutschen halten. Je 6

Deutschland und Deutsches besser die Briten die Deutschen verstehen, umso mehr werden die kulturellen Grenzen überwunden, und dann können wir nicht nur einander, sondern auch uns selbst verstehen. Ein Punkt aus dem Ausgangstext, den ich für wichtig halte, ist, dass Deutschland und Großbritannien einmal engere Beziehungen miteinander hatten. Aus dem Text erfährt man, dass in Großbritannien lange Monarchen von deutschem Geblüt herrschten. Im Jahr 1714 bestieg George I., ein Kurfürst von Hannover, der halb deutscher und halb englischer Abstammung war, den britischen Thron. Von George I. bis zu Edward VII. hatte jeder Monarch eine deutsche Ehegattin oder einen Ehegatten. Im ersten Weltkrieg änderte König George V. seinen deutschen Namen Sachsen-Coburg-Gotha und benannte sich nach dem Schloss Windsor, weil die Deutschen damals nicht sehr beliebt waren. So wird die königliche Familie heute noch genannt. Heutzutage hat sich die Beziehung zwischen Deutschland und Großbritannien zu einer Hassliebe entwickelt. Meiner Ansicht nach steht Großbritannien schon seit Langem mit Deutschland überall in Konkurrenz, sei es im Fußball oder in der Wirtschaft oder auf anderen Gebieten. Obwohl die Briten auf die Deutschen neidisch sind, bewundern sie die Deutschen vor allem wegen ihrer Tüchtigkeit. Die Deutschen haben die Fähigkeit, alles auf ordentliche Weise zu erledigen. Im Fußball hat Deutschland den Europapokal dreimal gewonnen, während England ihn nie gewonnen hat. Es besteht immer noch eine große Konkurrenz zwischen Deutschland und Großbritannien in der Wirtschaft. Ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Patricia Graham. Quelle: Stefan Zeidenitz und Ben Barklow (1999). Xenophobe’s Guide to the Germans. London: Oval Books, 6. Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis von Oval Books, London. Indien Radhika Rajamani Das Karma eines deutschen Wissenschaftlers [...] Julius Reubke, ein deutscher Wissenschaftler, hat die Bhagavad Gita, eine der zentralen Schriften des Hinduismus, ins Deutsche übersetzt. [...] Der bei Bayer angestellte Chemiker Reubke hatte seinen frühesten Kontakt mit der Bhagavad Gita, als sein Vater sich im Jahr 1966 ein Exemplar beschaffte. Sein Interesse stammt auch aus der spirituellen Weltanschauung Anthroposophie. [...] Als seine Begeisterung für die Gita zunahm, befasste er sich mit den Übersetzungen. Unzufrieden mit ihnen begann er den Originaltext zu lesen. „Das Original ist schwierig zu verstehen, wenn man die alte Sprache Sanskrit nicht beherrscht. Die Ausdrucksweise ist einzigartig“, sagt er. [...] War es problematisch, Spiritualität und Wissenschaft unter einen Hut zu bringen (er sei immerhin Wissenschaftler)? „Nein. Aber die Übersetzungen zu verstehen war schon eine Herausforderung. Außerdem nahmen die Auslegungen der ISKCON [Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein] nur wenig Bezug auf das Original. Deshalb fand ich es schwierig, die Übersetzungen zu verstehen.“ Durch seinen wissenschaftlichen Hintergrund konnte er seine Untersuchung systematisch und sorgfältig aufbauen. Die deutsche Übersetzung ist zwar fertig, aber sie muss noch veröffentlicht werden. Er hat sie seinen Freunden und anderen Interessierten in Deutschland 7

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