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Deutschland und Deutsches - Fachbereich Translations-, Sprach ...

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Deutschland und Deutsches zukommen lassen. „Ich habe sie noch nicht veröffentlicht, weil ich der Meinung bin, dass ich sie erst noch weiter überarbeiten muss.“ Und Schwierigkeiten beim Übersetzen? „Es ist kompliziert, den Kern des Originals beizubehalten“, sagt Reubke. „Die Offenbarungen der Bhagavad Gita haben eine immerwährende Bedeutung. Der Text wird in der heutigen, globalisierten Zeit womöglich noch relevanter. Er enthält hilfreiche Ratschläge zur Verbesserung der Lebensweise.“ [...] Kommentar Die Beziehungen zwischen Deutschland und Indien waren immer von Kooperation und Harmonie gekennzeichnet. Als eines der ersten Länder, das die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Bundesrepublik Deutschland offiziell anerkannt hat, zählt Indien heute zu den wichtigsten Handelspartnern der deutschen Herstellungsindustrie. Beide Länder profitieren voneinander – Indien als Lieferant sowie als großer Markt für deutsche Produkte und Deutschland als Quelle von Know-how und Investitionen für den ständig wachsenden indischen Industriesektor. Darüber hinaus sind die beiden Länder über verschiedene politische und soziale Themen einer Meinung. Seit dem 19. Jahrhundert, der Zeit des in Indien sehr bekannten deutschen Sprachforschers und Religionswissenschaftlers Max Mueller, hat der kulturelle Austausch, unter anderem im Bereich der Philosophie, Sprachwissenschaft und Literatur, die beiden Länder stets miteinander verbunden. Ein zunehmendes Handelsvolumen und das fortwährende gegenseitige Interesse bedeuten eine positive zukünftige Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Indien. Die „Bhagavad Gita“ ist ein spirituelles Gedicht, das vermutlich zwischen dem 5. und 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung entstanden ist. Es besteht aus ungefähr 700 Strophen und ist Teil der „Mahabharata“, eines der zwei sanskritischen Epen. Die „Gita“ wird als eine Zusammenfassung der hinduistischen Theologie betrachtet und stellt eine praktische, nachvollziehbare Lebensphilosophie dar. Ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Zia Papar. Quelle: Radhika Rajamani (2003). “German scientist’s karma.” The Hindu: Online edition of India’s National Newspaper (24. März 2003). ‹http://www.hinduonnet.com/thehindu/mp/2003/03/24/stories/2003032401740300.htm› (10.°März 2010). Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis von The Hindu. Italien (I) Giulia Camarda Cappuccino mit Pizza In meiner Heimatstadt Palermo, die ein beliebtes Touristenziel ist, habe ich die Möglichkeit gehabt, die Essgewohnheiten der Teutonen zu beobachten. Sie essen zu den unmöglichsten Zeiten zu Abend. Sie trinken zu den Mahlzeiten die komischsten Getränke, und wenn möglich, kombinieren sie die Speisen in einer noch außergewöhnlicheren Art und Weise. Schon diese Verhaltensweisen, wie Cappuccino nach dem Abendbrot oder mittendrin, haben mich irritiert, aber seitdem ich in Deutschland wohne, haben sich mir ganz neue Welten eröffnet. Nach reiflichen Überlegungen muss ich mir eingestehen, es ist nicht ihre Schuld, dass sie 8

Deutschland und Deutsches Deutsche sind. Aber nach ein paar Jahren gibt es manche Sachen, die ich einfach nicht ertragen kann. Jeden Sommer versuche ich mich schon psychisch auf das vorzubereiten, was mich erwartet: Ich versuche mich davon zu überzeugen, dass es ja doch nicht so schlimm sei, Sandalen mit Socken zu tragen, denn einen Grund wird es schon geben, wenn man freiwillig zum Spott jeder Logik und jedes Schönheitsideals wird (ich ziehe die Sandalen an, um meinen Fuß atmen zu lassen, weil es ja warm ist, aber wieso dann die Socken?!). Ich versuche ihre Bestellung von Latte matschiato (korrekte Aussprache: „makkjato“) oder von Bruschetta mit Raditschio (korrekt: „brusketta“ und „radikkjo“) zu überhören, aber das hört sich genauso schlimm an, wie wenn ich ein Snitzel bestellen würde, und ich weiß nicht, inwiefern das noch verdaulich ist! [...] Kommentar Man kann sagen, dass Italien und Deutschland auf gute Beziehungen zurückblicken können. Dies beweist der gemeinsame historische Hintergrund des Zweiten Weltkrieges sowie die italienische Gastarbeiterbewegung in den späten 50er-Jahren. Dadurch entwickelte sich ein großes Interesse für die jeweils andere Kultur. Noch heute leben viele Italiener in Deutschland und auch die Deutschen haben ihr Interesse an der italienischen „Dolce Vita“ und den einzigartigen italienischen Kulturschätzen nicht verloren. Dennoch gibt es große kulturelle Unterschiede zwischen den beiden Ländern, die zur Bildung von Stereotypen beigetragen haben. Man nehme zum Beispiel den italienischen Nationalstolz, der im Gegensatz zum deutschen sehr ausgeprägt ist. Italiener sind einfach auf alles stolz, was ihr Land zu bieten hat, von der Sprache über die Pasta bis hin zur italienischen Nationalflagge. Dies hat zur Folge – wie sich im Text gut erkennen lässt –, dass eine kleine Abänderung eines tief verwurzelten Verhaltensschemas zu großer Empörung oder Belustigung führen kann. Der Text zeigt dies anhand der typischen Essgewohnheiten. Für einen Italiener ist nicht die deutsche „Art“ ungewöhnlich, sondern die Tatsache, dass die italienische Kost mit deutschen Essgewohnheiten vermischt wird: „Wenn man italienisches Essen genießen will, dann sollte man das auch wie es die Italiener selbst tun.“ Man muss aber noch erwähnen, dass im Nationalstolz nicht die Politik des Landes inbegriffen ist. Er bezieht sich nur auf die Lebensweise, aber nicht auf den Staat. Deutsche haben Vertrauen in die Politik ihres Landes, die Italiener hingegen üben heftige Kritik aus und sind fest davon überzeugt, dass sich nie etwas ändern wird. Daher kommt es auch, dass das Ausland und vor allem Deutschland hohes Ansehen bei den Italienern genießen. Ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Susann Cramer. Quelle: Giulia Camarda (2010). «Capuccino mit pizza.» Palermo-Berlino ‹http://palermoberlino.blogspot.com/2010/01/la-germania.html› (06.03.2010). Übersetzt und veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis von Giulia Camarda. Italien (II) Bernardo Valli Volksfest am Brandenburger Tor, ohne Sehnsucht nach dem Osten Berlin, 19. November. Es ist fast unmöglich, das Brandenburger Tor zu durchschreiten, wenn man von Osten, von „Unter den Linden“ kommt. Dort, wo einst eine Mauer aus Stein die Stadt teilte, steht man heute vor einer Menschenmauer, fröhlich lärmend und pulsierend. 9

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