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Protokoll zum Workshop Kulturwissenschaft und Landeskunde des ...

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Protokoll zum Workshop Kulturwissenschaft und Landeskunde des 5. internationalen Symposiums „Translatorische Kompetenz“ vom 9.–11. Dezember 2004 Diskussionsleitung: Andreas Gipper Die von Klaus von Schilling organisierte Sektion hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedeutung und die Funktion der Kulturwissenschaft und der Landeskunde für die neuen Übersetzungs- und Dolmetschstudiengänge im Rahmen der Bachelor- und Masterprogramme zu skizzieren und kritisch zu befragen. Dabei kreisten die Überlegungen und Diskussionen um ein Set von Fragen, die von der theoretischen Grundlegung der Kulturwissenschaft über Fragen zu ihrer Gegenstandskonstitution bis zu Fragen der praktischen Vermittlung und Formulierung von Studienprogrammen reichten: Welche Rolle spielt die Kulturwissenschaft/Landeskunde für eine qualifizierte Übersetzer- und Dolmetscherausbildung? Welches sind die Methoden und theoretischen Konzepte, auf die sich kulturwissenschaftliche Lehre und Forschung im Bereich der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung stützt? Welche Gegenstände sind für eine solche Ausbildung relevant? Läßt sich die Relevanz kulturwissenschaftlicher Fragestellungen überhaupt über Gegenstände definieren? Welcher Grad kulturwissenschaftlicher Reflexion und faktischer Wissensvermittlung läßt sich mit welchen Gegenständen in der Praxis erreichen? Den Einstieg in diese Fragen lieferte Klaus von Schilling (Germersheim) mit einem Vortrag über „Die Herausforderung der Landeskunde – Forschungsperspektiven einer umstrittenen Disziplin“. Von Schilling entwarf hier das Modell einer kulturwissenschaftlich inspirierten Landeskunde, welche die Außen- und Fremdperspektive als Voraussetzung und Chance nutzt und ihre Grundlagen zum einen in den hermeneutischen Textwissenschaften und zum anderen in der verstehenden Soziologie in der Tradition Max Webers und in der Diskurstheorie findet. Zwei Problemkomplexe hob von Schilling dabei besonders hervor: 1. Die landeskundliche Forschung und Lehre strebt nach einer Klärung und Analyse derjenigen Diskurse, in denen sich das kulturelle Selbstverständnis einer Gesellschaft artikuliert: Sie stellt Fragen in ihren Mittelpunkt, die um Formen dieses Selbstverständnisses kreisen: Welches sind die kulturellen Raster und Muster, die ein kollektives Bewußtsein prägen, was bedeutet dies für die an solchen Selbstverständigungsdiskursen beteiligten Individuen, wie muß das Verhältnis des individuellen Selbstverständnisses von Personen und des kollektiven Selbstverständnisses von Gesellschaften gedacht werden? 2. Die kulturwissenschaftliche Text- oder Diskursanalyse fragt nach dem sozialen und diskursiven Status der von ihr freigelegten Raster und Muster des kollektiven Bewußtseins. Von Schilling greift hier im Anschluß an Habermas die Begriffsunterscheidung von Geltung und Gültigkeit auf, um zwischen der faktischen Akzeptanz von Sinnsetzungen sowie der ihnen zugrunde liegenden

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