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Stalinismus und Franquismus Ein Vergleich zweier gegensätzlicher ...

Stalinismus und Franquismus Ein Vergleich zweier gegensätzlicher ...

eine freie Assoziation

eine freie Assoziation der Werktätigen wirtschaftlich selbst verwalten werden; c) in der die Volkswirtschaft, nach einem Plan organisiert, auf der höchstentwickelten Technik sowohl in der Industrie als auch in der Landwirtschaft basieren wird; d) in der es keinen Gegensatz zwischen Stadt und Land, zwischen Industrie und Landwirtschaft geben wird; e) in der man die Produkte nach dem Prinzip der alten französischen Kommunisten verteilen wird: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“; f) in der Wissenschaft und Kunst sich unter so günstigen Verhältnissen entwickeln werden, daß [sic.] sie zur vollen Blüte gelangen werden; g) in der die Persönlichkeit, befreit von der Sorge um das Stück Brot und von der Notwendigkeit, sich an die „Mächtigen dieser Welt“ anzupassen, wirklich frei sein wird. Und so weiter und so fort. Es ist klar, daß [sic.] wir von einer solchen Gesellschaft noch weit entfernt sind. Dokument Nr. 3 (Stalin zit. in Herrnleben 1980: 53) Friedrich/ Brzezinski: Die allgemeinen Merkmale der totalitären Diktatur Wir behaupten aber in diesem Band, daß [sic.] die totalitäre Diktatur historisch eine Neuerung und sui generis sei. Aus dem uns zur Verfügung stehenden Tatsachenmaterial ergibt sich für uns auch die Schlußfolgerung [sic.], daß [sic.] faschistische und kommunistische totalitäre Diktaturen sich im Grunde ähnlich sind, oder einander jedenfalls mehr gleichen als irgend einem anderen Regierungssystem, einschließlich älterer Formen der Autarkie. […] Die grundlegenden Merkmale oder Eigenschaften, von denen wir meinen, daß [sic.] sie nach allgemeiner Anschauung totalitären Diktaturen zugehören, sind sechs an der Zahl. Das „Syndrom“ oder Schema in wechselseitiger Beziehung stehender Merkmale der totalitären Diktatur besteht aus einer Ideologie, einer terroristischen Polizei, einem Monopol der Kommunikationsmittel, einem Waffenmonopol und einer zentral gelenkten Wirtschaft. Die totalitären Diktaturen besitzen alle folgendes: 1. Eine ausgearbeitete Ideologie, bestehend aus einem offiziellen Lehrgebäude, das alle lebenswichtigen Aspekte der menschlichen Existenz umfaßt [sic.], und an die sich alle in dieser Gesellschaft Lebenden zum mindesten passiv zu halten haben; diese Ideologie ist charakteristisch auf einen idealen 110

Endzustand der Menschheit ausgerichtet und projeziert – das heißt, sie enthält eine chiliastische Forderung, gegründet auf eine radikale Ablehnung der bestehenden Gesellschaft mit der Eroberung der Welt für die neue. 2. Eine einzige Massenpartei, im typischen Fall von einem einzelnen, dem „Diktator“, geführt, und aus einem relativ niedrigen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung (bis zu zehn Prozent) von Männern und Frauen bestehend, in der ein fester Stamm der Ideologie leidenschaftlich und ohne Vorbehalte anhängt und bereit ist, die Durchsetzung ihrer allgemeinen Übernahme in jeder Weise zu fördern. Eine solche Partei ist hierarchisch, oligarchisch organisiert und charakteristischerweise der Staatsbürokratie entweder übergeordnet oder völlig damit verflochten. 3. Ein Terrorsystem, auf physischer oder psychischer Grundlage, das durch Partei- und Geheimpolizei-Kontrolle verwirklicht wird, aber auch die Partei für ihre Führer überwacht und charakteristisch nicht nur gegen erwiesene „Feinde“ des Regime gerichtet ist, sondern auch gegen mehr oder weniger willkürlich ausgewählte Klassen der Bevölkerung; der Terror macht sich, ob von der geheimen Polizei oder von dem durch die Partei auf die Gesellschaft ausgeübten Druck herrührend, die moderne Wissenschaft systematisch zunutze, ganz besonders die wissenschaftliche Psychologie. 4. Ein technologisch bedingtes, nahezu vollständiges Monopol der Kontrolle aller Mittel wirksamer Massenkommunikation, wie Presse, Funk und Film, in den Händen von Partei und Staat. 5. Ein gleichermaßen technologisch bedingtes, nahezu vollständiges Monopol der wirksamen Anwendung aller Kampfwaffen. 6. Eine zentrale Überwachung und Lenkung der gesamten Wirtschaft durch die bürokratische Koordinierung vorher unabhängiger Rechtskörperschaften, charakteristischerweise unter Einfluß [sic.] der meisten anderen Gesellschaften und Konzerne. 111 (Friedrich/ Brzezinski zit. in Herrnleben 1980: 71f)

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