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Zusammenfassung BTG I+II

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4.3. Ökologischer

4.3. Ökologischer Rucksack Der ökologische Rucksack gibt einen Überblick darüber, was an Material benötigt wird, um eine Einheit des gewünschten Materials zu bekommen. Man hat beispielsweise einen Aushub von ca. 350000 Einheiten Material um eine Einheit Gold zu bekommen. Das Problem das hierdurch ersichtlich wird ist unter Anderem, dass ein Material die ökologischen Gegebenheiten massiv verändert. Beispielsweise entstehen bei manchen Materialien riesige Erdlöcher aufgrund des Aushubs. Diese Veränderungen der Umwelt können verheerende Folgen haben. Im Folgenden werden ein paar Beispiele genannt. Rohstoff Rucksack Öl 1:0,1 Gold 1:350000 Platin 1:350000 Blei 1:19 Silber 1:7500 Eisen 1:14 Beim ökologischen Rucksack tritt nun auch ein weiteres Problem auf, dann man könnte nun die Annahme machen, dass die Förderung von Öl ein umweltfreundliches Unterfangen ist, da der Rucksack wirklich gering ist. Das liegt allerdings alleinig daran, dass der Aushub lediglich bei den Bohrungen entsteht und im Vergleich zur geförderten Menge sehr gering ausfällt. Somit wird hier wirklich nur der Aushub als Maßstab gesetzt und nicht die zusätzlich verursachten Schädigungen durch Emissionen. 4.4. Kosten-Nutzen-Analyse Bei dieser Analyse werden die Kosten die für ein Produkt entstehen mit dem Nutzen den man durch das Produkt erhält abgewogen. Für diesen Vorgang muss man nicht nur die direkten Kosten, z.B. den Materialeinsatz, sondern noch weitere externe Kosten, z.B. die Lärmschutzwand an einer Autobahn, mit einbeziehen. 4.4.1. Externe Kosten Externe Kosten sind Kosten, die im Produkt- oder Dienstleistungspreis nicht enthalten sind, aber an andere Stelle anfallen. Artensterben, Waldsterben erschöpfte Ressourcen für zukünftige Generationen Altlastsanierungen Berücksichtigt man die externen Kosten, spricht man von einer Internalisierung. Das Problem bei der Interalisierung ist, dass man für freie Güter, wie beispielsweise Luft, Wasser oder Boden keinen Preis kennt. Man versucht hier einen Preis zu ermitteln, damit diese Kosten mit einbezogen werden können. Hierbei berücksichtigt man Reparaturkosten, die im späteren entstanden sind und bringt diese mit in die Analyse ein. Auch Vermeidungskosten werden berücksichtigt. Reparaturkosten und Vermeidungskosten können noch relativ leicht und exakt bestimmt werden. Große methodische Probleme eröffnen sich bei der Bestimmung der Kosten durch nicht reparierbare Schäden. Welcher Wert ist für den Verlust eines Auges, für den Verlust an Lebensqualität (z. B. durch Lärm), für entgangene Lebenszeit (z. B. beim Tod von Kindern) für zerstörte Landschaften und ausgestorbene Tierarten anzusetzen? Als Weiteres gibt es noch die Zahlungsbereitschaftsanalyse. Hier wird versucht den Nutzenverlust durch Umfragen zu bestimmen: „Was wären Sie bereit für saubere Luft in der Stadt, für den Erhalt der Landschaft, usw. zu bezahlen?. Zu berücksichtigen sind Beeinträchtigungen des Erlebniswertes (heutiger Nutzen), 10 20

Optionswertes (zukünftiger Nutzen) Vermächtniswertes (zukünftiger Nutzen für Nachkommen), Existenzwertes (Schädigung der Existenz von Natur unabhängig vom Menschen). All diese Methoden werden für die Internalisierung herangezogen. 4.5. Toxikologische Analyse 4.5.1. Toxikologie Bei der Toxikologie werden erst mal zwei verschiedene Arten von Giften unterschieden. Einmal die natürlichen und einmal die synthetischen Gifte. Anschließend werden diese Gifte in die folgenden Punkte eingeordnet. Weiterhin werden die Stoffe in Giftklassen unterteil. Beispielsweise ist ein Glas Ethanol im Bodensee aufgelöst wohl kaum schädlich. Ein Glas Benzol kann hingegen schon zu Schädigungen führe. Diese Giftklassen werden in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht angegeben. Somit ist die niedrigste Zahl die gefährlichere. Im Folgenden sind die Richtwerte einmal tabellarisch aufgeführt. Status Menge in mg/kg Beispiel Sehr giftig 2000 Ethanol (3300), Kochsalz (7150-14300) 4.5.1.1. Akut Toxisch Direkte Wirkung des Giftes, z.B. beim Alkohol der Rausch. 4.5.1.2. Chronisch Toxisch Spätfolgen, z.B. beim Alkohol entstandene Leberschäden oder die Nieren durch Blei. 4.5.1.3. Synergismus Zwei unterschiedlich giftige Stoffe sind zusammen giftiger als jeder für sich. 4.5.1.4. Antagonismus Zwei unterschiedlich giftige Stoffe sind zusammen weniger giftig als jeder für sich, im Extremfall heben sich die Gifte gegenseitig auf und sind ungiftig. 4.5.1.5. Kanzerogenität Stoffe, die nicht direkt, sondern erst später oder noch Jahrzehnte später krebserregend wirken, z.B. Benzol bedingte Leukämie. 4.5.1.6. Erbgutschädigend Z.B. bei radioaktiver Strahlung. 4.5.2. MAK-Wert Maximale Konzentration eines Gases, Dampfes oder einen Stoffes in der Luft, der selbst bei langfristiger und wiederholender Arbeit (40-Std.-Woche) am Arbeitsplatz die Gesundheit nicht beeinträchtigt oder belästigt. Dieser Grenzwert ist umso schädlicher, je niedriger sein Wert ist. Problematisch sind die jährlich neu festgelegten Grenzwerte dadurch, dass sie für Personen errechnet werden, die in einem bestimmten 11 20

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