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Zusammenfassung BTG I+II

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können dort von den

können dort von den aeroben Bakterien allein nicht mehr abgebaut werden, da nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Sauerstofflose (anaerobe) Abbauprozesse, die quasi als Nebenprodukt in der Bildung von Faulschlamm resultieren, nehmen in dieser Situation mehr und mehr Überhand und führen zur zweiten charakteristischen Eigenschaft eines umgekippten Gewässers, nämlich dem fauligen Gestank nach Methan und Schwefel. Sobald die anaeroben gegenüber den aeroben Abbauprozessen endgültig dominieren, gilt der See als umgekippt. 6.1.2. Warum kippen Seen meist im Sommer um? Einerseits nimmt die Löslichkeit von Sauerstoff im Wasser mit der Wassertemperatur ab, während andererseits sauerstoffverbrauchende Abbauprozesse beschleunigt werden. Somit trägt die Wärme erheblich zum Sauerstoffmangel bei, welcher letztendlich die Dominanz der sauerstofflosen Abbauprozesse herbeiführt. Aus diesem Grund kann auch die Einbringung von ansonsten unbelastetem (d.h. nicht toxischem) warmem Wasser (beispielsweise Kühlwasser aus einem Kraftwerk) in ein Gewässer zu Schäden führen. 6.1.3. Was kann man dagegen unternehmen? Die meisten Gegenmaßnahmen sind vor allem dann aussichtsreich, wenn das Gewässer noch nicht endgültig gekippt ist. Ist auffallendes Algenwachstum zu beobachten, lässt sich anhand einfacher Testverfahren leicht feststellen, ob eine Eutrophierung vorliegt und welche Stoffe genau ins Wasser gelangt sind. Lässt sich die Quelle lokalisieren, so kann man unter Umständen den Eintrag weiterer Nährstoffe in das Gewässer unterbinden und damit der Eutrophierung entgegenwirken. Auch die Entnahme von Algenteppichen ist eine sinnvolle Gegenmaßnahme - auf diese Weise reduziert man die Belastung des biologischen Kreislaufs mit zusätzlich abzubauender Biomasse erheblich. Ist das Gewässer dagegen erst einmal umgekippt, kann es mitunter viele Jahre dauern, bis wieder ein annehmbarer Zustand erreicht wird. Die Zerstörung der natürlichen Mechanismen der Selbstreinigung führt dazu, dass die Wasserqualität sich auch mittelfristig nur langsam bessern wird, zudem ist der vollständige Wegfall vieler Tier- und Pflanzenarten nur sehr schwer rückgängig zu machen. 7. Ozon - Bodennah und weit weg 7.1. Ozon Ozon besteht aus drei Sauerstoffatomen und befindet sich einmal bodennah und einmal in der Ozonschicht. In Punkt 5.1 wurde schon Bezug auf diese Schicht, bzw. die Schädigung dieser Schicht durch von Menschen verursachte Fluorkohlenwasserstoffe, genommen. Aus diesem Grund wird hier nur das bodennahe Ozon weiter behandelt. 7.2. Bodennahes Ozon entsteht durch welche Stoffe? Bodennahes Ozon entsteht durch Reaktion von Stickstoffoxiden (NOx) und Kohlenwasserstoffen (VOC) natürlicher und anthropogener Herkunft. Die Reaktion geschieht unter Einwirkung der UV- Strahlung der Sonne. Daher steigt die Ozonkonzentration in der warmen Jahreshälfte und insbesondere im Sommer. Beide Vorläufersubstanzen werden vor allem durch den motorisierten Verkehr emittiert, VOC auch durch die Verwendung von Lösemitteln. In hohen Konzentrationen 18 20

kann Ozon Kopfschmerzen und Reizungen der Schleimhäute und Atemwege verursachen. Bei Pflanzen können hohe Ozonwerte zu Blattschädigungen oder Wachstumsstörungen führen. 8. Recycling 8.1. Formen - Arten Es gibt beim Recycling zwei Arten, die jeweils wieder in zwei Formen unterteil sind. Zum Einen gibt es die Möglichkeit der Produkterhaltung. Dies wäre zum Beispiel bei einer Wiederverwendung der Austauschmotor oder die Milchflasche. Bei einer Weiterverwendung wäre dies beispielsweise die Verwendung von Altreifen als Fender bei Schiffen. Zum Anderen kann man aber auch die Ursprungsform des Stoffes auflösen. Bei der Widerverwertung wird zum Beispiel Kabelkupfer aufbereitet und. Bei der Weiterverwertung wird z.B. auf Tiefziehstahl Baustahl gemacht. 8.2. Upcycling - Downcycling Ein möglicher Nachteil von beispielsweise Kunststoff, Glas ist, dass – bei vertretbarem Aufwand – das Material nicht mehr die ursprüngliche Qualität bzw. Verarbeitbarkeit erreicht wie bei der Primärherstellung vor dem Recyclingprozess. Diese Abwertung wird auch als Downcycling bezeichnet, während beim Upcycling aus Abfallstoffen eines Prozesses hochwertigere Produkte hergestellt werden können. 8.3. Kunstoffe Faserverbundwerkstoffe sind kaum voneinander trennbar größtenteils nur Downcycling möglich 8.4. Metalle Problem der Verunreinigung mit andere Metallen Probleme mit Legierungen Probleme mit Beschichtungen 9. Ressourcen und Reserven 9.1. Definition Reserve o Reserven sind Rohstoff-Lagerstätten, die bereits entdeckt sind und nachweislich aktuell wirtschaftlich abbaubar sind – und auch rechtlich abgebaut werden dürfen. Ressourcen o Bei Ressourcen hingegen handelt es sich um Vorkommen, die zwar nachweislich vorhanden sind aber gegenwärtig noch nicht wirtschaftlich gefördert werden können. 9.2. Unterschiede Reserven sind ein Teil der Ressourcen, nämlich der, der aktuell wirtschaftlich abbaubar ist. Darüber hinaus existieren Ressourcen, also Lagerstätten, die zwar bekannt sind, die aktuell aber auf Grund von zu niedrigen Marktpreisen, zu geringer Lagerstättengröße, zu niedrigem prozentualen 19 20

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