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Hinweise zum Praktikum und zur Auswertung von Messergebnissen

Hinweise zum Praktikum und zur Auswertung von Messergebnissen

18 rückmann, glüge

18 rückmann, glüge und windzio 7. Messprotokoll in Originalform bzw. in Kopie als Anlage: Der Versuchsbericht soll 5 Seiten (plus/minus einer Seite) nicht überschreiten. Beschränken Sie sich also auf das Wesentliche. Achten Sie auf eine ansprechende äußere Form, auf Rechtschreibung und Grammatik, auf eine möglichst einheitliche Zeitform, einen konsistenten, logischen und strukturierten Aufbau und eine gute Lesbarkeit für Dritte. Schreiben Sie möglichst nicht in „ich“- oder „wir“-Form, sondern vorzugsweise in der dritten Person und im Passiv. Vergessen Sie bitte nicht, die von Ihnen zitierten Quellen anzugeben. Bei Quellen aus dem Web ist zusätzlich das Datum des Downloads anzugeben. Die Inhalte der folgenden drei Abschnitte („Zehn Schritte zum erfolgreichen Versuchsbericht“, „Einige wichtige mikrotypografische Hinweise“, „Kommentierter Musterversuchsbericht“) sollen Ihnen helfen, das Schreiben von Versuchsberichten zügig zu erlernen. 3.3 10 Schritte zum gelungenen Versuchsbericht 1. Fertigen Sie während des Versuches ein ordentliches Messprotokoll an. Das gelingt, wenn Sie vorbereitet zum Versuch erscheinen (Sie wissen bereits, was Sie messen wollen!) und die Messwerte möglichst in tabellarischer Form notieren. Sie können in den Tabellen auch bereits zusätzliche Spalten für die Auswertung vorsehen. Im Messprotokoll müssen alle relevanten Daten und Versuchsbedingungen notiert werden. Dazu gehören in jedem Fall die von Ihnen bestimmten Größtfehler (Messunsicherheiten) der einzelnen Messgrößen, die sich aus Ablesegenauigkeit und systematischem Restfehler der verwendeten Messgeräte ergeben. Führen Sie möglichst viele Zwischenauswertungen bereits während der Versuchsdurchführung im Praktikum durch (Kalibrierungskurven und andere Auftragungen), um abschätzen zu können, ob Sie richtig und vollständig gemessen haben. 2. Werten Sie die Versuchsergebnisse unbedingt im Team, d. h. gemeinsam mit Ihrem Versuchspartner, aus. Nutzen Sie dazu bereits die nach dem Versuch verbleibende Zeit im Praktikum oder treffen Sie sich hinterher oder am nächsten Tag im Studierhaus zur gemeinsamen Auswertung und Diskussion. Dazu gehört die Berechnung der Werte, die Fehlerfortpflanzung, die Anfertigung von grafischen Darstellungen und die kritische Diskussion der Ergebnisse. Ziehen Sie sich erst danach zum Schreiben des Versuchsberichtes zurück. 3. Fangen Sie beim Schreiben des Versuchsberichtes möglichst nicht vorne an. Beginnen Sie mit dem wichtigsten und umfangreichsten Teil, dem Abschnitt: „Ergebnisse und Diskussion”. Anhand Ihrer bereits gemeinsam mit dem Partner ausgewerteten Ergebnisse sollte das gut und zügig gelingen. Wichtig ist hierbei eine strukturierte und logische Darstellung (z. B. mit Unterpunkten

hinweise zum praktikum und zur auswertung von messergebnissen 19 oder Zwischenüberschriften) der gewonnenen Ergebnisse mit ihren Fehlern. Der Versuchsbericht muss für einen Dritten gut lesbar sein. Auch die Berechnung der Größtfehler Ihrer Ergebnisse muss für den Leser übersichtlich und nachvollziehbar sein. 4. Zur Darstellung der Ergebnisse und der Zusammenhänge ist es zweckmäßig, grafische Darstellungen zu verwenden und diese möglichst im Text einzubinden. Zur grafischen Darstellung gehören deutlich erkennbare Messpunkte mit ihren Fehlerkreuzen, Achsen mit ihren Bezeichnungen inkl. der Maßeinheiten und eine selbsterklärende und aussagekräftige Bildunterschrift. Die Messpunkte sind nicht zu verbinden, sondern evtl. mit einer entsprechenden Funktion anzupassen. 5. Zum Abschnitt „Ergebnisse und Diskussion” gehört immer die kritische Einschätzung Ihrer Ergebnisse und des Messverfahrens, der Vergleich Ihrer Ergebnisse mit Literaturwerten, die Aufdeckung von Fehlerquellen und die Suche nach systematischen Fehlern. 6. Erst jetzt widmen Sie sich dem Schreiben der einleitenden Teile „Zielstellung, theoretischer Hintergrund, Versuchsdurchführung” Ihres Versuchsberichtes. Denn jetzt erst wissen Sie genau, was relevant für Ihre Auswertung war. Dieser einleitende Teil ist wichtig für die Lesbarkeit Ihres Berichtes. Er sollte prägnant und kurz geschrieben sein und eine bis eineinhalb Seiten nicht überschreiten. Verwenden Sie unbedingt eigene Worte, nachdem Ihnen klar geworden ist, was Sie sagen wollen, und schreiben Sie nicht die Versuchanleitung ab. Erklären Sie die für den Versuch wesentlichen physikalischen Zusammenhänge, geben Sie wichtige Formeln an und erklären Sie die verwendeten Symbole. Eine prägnante, kurze Darstellung der notwendigen theoretischen Grundlagen erfordert wesentlich mehr Konzentration und Arbeit als eine längliche Darstellung. (Unsere Versuchsanleitungen sind bewusst umfangreich und kontextbezogen abgefasst, um Ihnen das zusätzliche Literaturstudium bei der Vorbereitung auf den Versuch zu ersparen. Sie müssen in Ihrer Darstellung also wesentlich kürzer sein!) 7. Im Falle eines gemeinschaftlichen Versuchsberichtes gehen Sie bitte mit Ihrem Partner den fertigen Bericht noch einmal durch, denn beide Partner sind für den Versuchsbericht verantwortlich und erhalten die gleiche Bewertung. 8. Der gesamte Versuchsbericht soll aus maximal 5 Seiten (plus/minus einer Seite) bestehen. Als Anlage ist unbedingt das vom Tutor unterschriebene Original-Messprotokoll beizulegen. 9. Wenn Sie Abbildungen oder Zitate aus Büchern, Versuchsanleitungen, anderen Versuchsberichten oder dem www in Ihrem Versuchsbericht benutzen, sind diese zu zitieren, d. h., alle Quellen sind exakt anzugeben (beim www auch das Datum des Down-

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