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Genen

Genen

Induktive Wechselwirkung

Induktive Wechselwirkung Adjacent cells compete to adopt the primary character (blue), by delivering inhibitory signals to one another. At first, all cells in the patch are similar. Any cell that gains an advantage in the competition (darker blue) delivers a stronger inhibitory signal (more red inhibition signals) to its neighbors, inhibiting them from delivering inhibitory signals themselves in return. This effect is self-reinforcing, and it leads to creation of a finegrained mixture in which the cells finally adopting the primary character (deep blue) are surrounded by inhibited cells that adopt a different character (gray). Molecular Biology of the Cell. 4th edition. Alberts B, Johnson A, Lewis J, et al. New York: Garland Science; 2002. Biologie für Physikerinnen und Physiker Kapitel VI Entwicklung 18

Morphogene (Proteine, keine Gene) Signalmoleküle, die Musterbildung (Morphogenese) während der Entwicklung von Lebewesen steuern unterschiedlichen Konzentrationen im Gewebe lokalisierte Quelle und Diffusion Konzentrationsgradienten, die den benachbarten Zellen im Gewebe indirekt räumliche Positioninformation vermitteln bei bestimmten Schwellenwerten -> notwendige Entwicklungsgene werden aktiviert n nicht reine Ja/Nein-Reaktionen z.B. hohe Konzentration des Morphogens kann eine Gruppe von Genen aktivieren, eine mittlere Konzentration aktiviert eine andere Gruppe und eine niedrige Konzentration aktiviert eine dritte Gruppe von Genen Reichweite -> morphogenetisches Feld bezeichnet.. wichtige Beispiele: Proteine Bicoid und Hunchback -> frühe Embryogenese der Taufliege Transkriptionsfaktoren, die andere Gene aktivieren können; weiter wären Wachstumsfaktoren, wie beispielsweise die Proteine Hedgehog oder Wingless Biologie für Physikerinnen und Physiker Kapitel VI Entwicklung 19