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Hardware-Entwurf mit VHDL

Hardware-Entwurf mit VHDL

Hardware-Entwurf mit VHDL Prof. Dr.-Ing. Stefan Wolter Elektrotechnik und Informatik Beispiel: -- D-FF als Prozedur im Package my_package der Bibliothek work PROCEDURE d_ff (CONSTANT delay : IN time := 1ns ; SIGNAL d : IN bit ; SIGNAL clk : IN bit ; SIGNAL q : OUT bit; SIGNAL q_bar : OUT bit) IS BEGIN IF clk = ’1’ AND clk’EVENT THEN q in_d(2), clk=>clk, q=>out_q(2), q_bar=>out_q_bar(2)) ; d_ff_1 : d_ff (1.5ns, in_d(1), clk, q_bar=>out_q_bar(1), q=>out_q(1)) ; -- Kombination von „positional association“ und „named association“ d_ff_0 : d_ff (q_bar=>out_q_bar(0), clk=>clk, q=>out_q(0), d=>in_d(0)) ; -- Default-Wert für die Konstante delay, da der Aufruf der Prozedur ohne Übergabe eines -- Wertes für die Konstante delay erfolgt END d_ff_procedures ; VHDL-GRUNDLAGEN 87

Hardware-Entwurf mit VHDL Prof. Dr.-Ing. Stefan Wolter Elektrotechnik und Informatik 2.9 Dateien Dateien sind neben Konstanten, Variablen und Signalen die vierte Objektklasse in VHDL. Dateien sind serielle Anordnungen von Daten eines bestimmten Typs. Am Ende eines File steht ein End-Of- File-Zeichen (EOF). In VHDL werden typspezifische Files und Textfiles unterschieden. Typspezifische Files können nur Objekte eines einzigen Datentyps enthalten. Textdateien dagegen können beliebige Character-Strings enthalten, die z.B. für Simulationszwecke interpretierbar sind. Dateien können mit Hilfe vordefinierter Funktionen gelesen und geschrieben werden. Für den Zugriff auf die zugehörigen Prozeduren müssen die entsprechenden Packages eingebunden werden. Eine ausführliche Behandlung von Dateien erfolgt im Kapitel VHDL-Simulation. VHDL-GRUNDLAGEN 88

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