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Sheila Beringer - Fachbereich 10 - Universität Bremen

Sheila Beringer - Fachbereich 10 - Universität Bremen

Nun möchte ich

Nun möchte ich rückblickend berichten, welche Erfahrungen ich während meines Auslandsaufenthaltes in Irland gemacht habe. Bei mir fing leider alles etwas kompliziert an. Durch organisatorische Probleme seitens der Universität Bremen, habe ich erst einen Monat vor Abreise erfahren, wo ich nun eigentlich hinkomme. Mein ursprüngliches Auslandssemester sollte ich an der London Metropolitain University absolvieren. Durch eine Überbelegung seitens der Universität Bremen wurden zwei Studenten ausgewählt, für die eine andere Universität gefunden werden musste. Auch dieser Prozess dauerte natürlich einige Zeit, aber durch hervorragendes Engagement von Frau Hasenmüller, Beauftragte des International Office der Universität Bremen, erfuhr ich, dass ich einen Platz an der National University of Ireland sicher hätte. Da mir nicht mehr viel Zeit blieb um mich nun auf mein neues Ziel einzustellen, musste ich mich also so schnell wie möglich um eine Unterkunft kümmern. Dies war leider nicht mehr so einfach, denn die Anmeldungsfrist für die Student Residences war bereits seit mindestens 2 Monaten verstrichen. Ich richtete mich schon darauf ein, nach Irland zu fahren und erst mal in Dublin oder auch in Maynooth in ein Bed and Breakfast-Hostel zu gehen. Aber ich traf eine Kommilitonin, die mir erzählte, dass sie in einer Familie wohnen würde. Ich versuchte also auch einen Platz in einer Gastfamilie zu finden und hatten sogar gleich beim ersten Anruf Glück. Ich bin auf meine Familie per Zufall gestoßen. Die Universität in Maynooth hat aber auch Verträge mit Familien, die Studenten aufnehmen. Eine List kann man im International Office in Maynooth erfragen. Ich konnte also meine Reise 2 Wochen nach der Wohnungsabsprache, ohne Sorge, aber mit leichten Schmetterlingen im Bauch, antreten. Ich hatte, wie auch meine Kommilitonen, einen Flug über Ryan Air gebucht und somit ging der Flug ab Lübeck. Zufälliger Weise hatten wir auch alle den gleichen Flug Richtung London Stansted. Das machte die Angelegenheit angenehmer. Bis Dublin lief alles reibungslos. Der einzige Nachteil bei Ryan Air ist, dass man nur 15kg Gepäck mitnehmen darf und 15kg reichen niemals für 3 Monate. Jedes Kilo Übergepäck kostet €6. Ich hatte zum Beispiel 30Kilo und durfte in Lübeck €90 draufzahlen. Damit nicht genug, das ganze wird einem nochmals berechnet, wenn man in London umsteigt und da muss man dann auch erst mal sein Geld in Pfund wechseln, denn die nehmen bei Ryan Air KEINE Euros an! Beim Umsteigen, und

nicht nur wegen solchen Zwischenfällen, immer genug Zeit einplanen. Ich hatte 3 Stunden Zeit und hab es noch ganz gut geschafft. Kürzer ist fast zu wenig! Meine Familie war wirklich ein Glücksgriff. Ich habe in einer Großfamilie gewohnt (sie nehmen übrigens gerne von mir Studentenempfehlungen an, falls ihr noch was sucht). Meine Gasteltern gehören auch zu denen, die in einem großen und schönen Haus in Celbridge wohnen. Celbridge ist der Nachbarort von Maynooth und mit dem Bus braucht man zirka 10 Min zur Universität. Meine Familie war sozusagen „jungfräulich“, was das beherbergen von Studenten anging. Somit wohnte außer mir auch nur noch eine Irin aus Tipperary mit im Haus. Die eigenen Kinder waren alle schon ausgezogen. Sie waren zwischen 24-40 Jahren alt und sehr nett, hilfsbereit und liebevoll. In einer Familie zu wohnen ist so wundervoll gewesen. Man lernt die Iren richtig kennen und erfährt wie sie leben. Man lernt ihre Esskulturen kennen, an die man sich als Deutscher erst gewöhnen muss, und ich hatte das Glück, wirklich 100%ig in das Familienleben integriert zu werden. Ich bin mit ihnen unterwegs gewesen und mit ihnen auf Feiern gegangen, habe abends mit ihnen gemeinsam Fernsehen geschaut und stundenlang mit ihnen geplaudert. Die 6 Kinder (+ Freunde oder Ehepartner) meiner Gasteltern und die 13 Enkelkinder waren fast tagtäglich zu Besuch. Es war niemals still und somit auch nie langweilig. Ich habe mich auch richtig mit den beiden jüngsten Töchtern angefreundet und alles war fast geradezu perfekt. Wenn ich mal meine Ruhe haben wollte, habe ich mich in mein Einzelzimmer zurückgezogen, indem mein Bett, mein Schreibtisch und mein großer Schrank standen. Die Universität Maynooth hat mit den Familien, die ihre Zimmer über die Uni vermitteln lassen einen „Vertrag“, der festlegt, was ein Student für eine Einzel- oder Doppelzimmer zahlt. Eine Doppelzimmer inklusive Essen, Strom und Wasser kostet €109/Woche und das gleiche mit einem Einzelzimmer kostet €114/Woche. In der Familie allerdings, in der ich untergekommen bin, wurde ich beköstigt und verpflegt, das diese Summe überdeutlich gesprengt worden ist. Abends wurde zum Essen auch mal ein Glas Wein oder beim Fernsehen ein Cider getrunken. Das ist bestimmt nicht die Regel, aber ich und meine Freundin haben diese Erfahrungen machen dürfen.

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