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Sheila Beringer - Fachbereich 10 - Universität Bremen

Sheila Beringer - Fachbereich 10 - Universität Bremen

Um zur

Um zur Universität zu kommen muss man von Celbridge aus €1,10 pro Fahrt bezahlen. Ein Studententicket gab es nicht und eine Wochenkarte im Wert von €70 hätte sich für mich zum Beispiel nicht gelohnt. Ich bin zwar häufig auch mal nach Dublin gefahren, aber auch dann lohnt es sich nicht wirklich. Die NUI Maynooth ist eine wunderschöne, alte Universität aus dem frühen 19.Jahrhundert. Der Südcampus besteht nur aus alten Gebäuden aus dieser Zeit und gepflegten Gartenanlagen. Der Nordcampus ist der neuere Teil der Uni, die Gebäude dort wurden in den 70ern gebaut und der Campus wird stets erweitert um neue, moderne Gebäude. An der Universität stehen dir wirklich alle Angestellten mit Rat und Tat zur Seite. Besonders Frau Lisa Parker (lisa.parker@may.ie) und Melanie Kilduff vom International Office haben zu jederzeit ein offenes Ohr. Auch vor Anreise und nach der Abreise versuchen sie alle Fragen und Wünsche zu erfüllen. Man kann sich auch an sie wenden, wenn es euch mal nicht so gut geht, wenn es eure Studiensituation betrifft oder ihr Probleme mit eurer Gastfamilie oder ähnliches habt. Leider muss ich sagen, dass mir die Vorlesungen und besonders deren Durchführungen nicht besonders gut gefallen haben. Erst mal muss ich noch erwähnen, dass bereits in der Einführungsveranstaltung für Erasmusstudenten, in der Woche vor Vorlesungsbeginn, gesagt worden ist, dass wir nicht an den Tutorien teilnehmen dürfen Es hieß, dass sich keiner um uns kümmern könne, da kein Personal dafür vorhanden wäre. Hinzu kommt, dass „Englisch studieren“ in Maynooth bedeutet nur Literaturwissenschaften belegen zu können. Lehramt vertieft man in Irland erst nach 3 Jahren „Grundausbildung“. Ich möchte alle darauf hinweisen, dass also viele Bücher gekauft werden sollen, die alle viel Geld kosten. Man sollte zusehen, dass man sich die Sachen kopiert, aber wenn man dabei erwischt wird, kann man eine Strafe bekommen wegen des Kopierschutzes (es ist sogar vorgekommen). Also muss man sich doch die Bücher kaufen und das ist einfach viel zu teuer, vor allem da man bedenken muss, dass man letztendlich nur über ein Thema bzw. Buch etwas schreibt. Die Vorlesungen fanden in großen Gruppen von zirka 100 bis 200 Personen statt. Es waren auch immer nur Vorlesungen und keine Seminare. Man konnte also nicht diskutieren, sondern nur still sitzen und zuhören und als Erasmusstudent hatte man somit auch noch nicht mal die Möglichkeit, dies in den eigentlich dafür vorgesehenen

Tutorien zu tun. Ende November wurden dann einstündige Kurse angeboten für je eine Vorlesung; manchmal auch eine Stunde für zwei Kurse. In der konnte man noch mal fragen stellen, aber ich (und auch viele andere Studenten) empfanden dieses Angebot als nicht ausreichend. Wir sprachen die Zuständigen im Englisch Department und auch im International Office an, doch konnte auch dafür keine Lösung gefunden werden. Ein Problem war noch, dass alle Erasmusstudenten ihre Hausarbeiten am 15.12. bereits abgeben sollten, wir aber erst Ende November (teilweise auch erst eine Woche vor Abgabetermin) unsere Themen bekommen haben. Obwohl wir zu den Professoren gegangen sind und sie gebeten haben, uns die Themen aus zeitlichen Gründen früher zu geben, wurden unsere Wünsche abgewiesen. Hinzukam, dass in der Bücherei nie mehr als 5 Bücher ausgeliehen werden durften. Die Unibibliothek ist zwar relativ gut ausgerüstet, doch wenn gleichzeitig viele Studenten genau an dem gleichem Thema zur gleichen Zeit anfangen müssen zu arbeiten, bekommt man keine Bücher mehr, wenn man nicht zufällig der/die Erste ist. Ich fand diese Organisation eher mangelhaft und sehr unbefriedigend. Ich habe für mich sehr wenig mit aus der Uni genommen. Ich habe es so empfunden, dass ich ein Buch gelesen habe für die nächste Vorlesungsstunde, dann wurde mir von der Professorin nochmals das Buch referiert und dann durfte man sich schon das nächste Buch zur Hand nehmen. Es wurde nichts wirklich diskutiert oder besonders ausführlich behandelt. Ich habe aus diesem Grund noch einen Geschichtskurs im Fachbereich „History“ und einen Kurs in „Medieval Drama“ belegt und habe an einem Übersetzungskurs im Fachbereich „German“ teilgenommen. Hoch loben muss man die Uni aber an ihrem Sportprogramm und ihrem Beitrag zur Studentenverständigung. Es gibt Sportarten für jedermann und Klubs für Theater, Mathematik, Schwule und Lesben und so weiter. Die Spate ist riesig. Es gibt auch billige Kino- und Abendveranstaltungen in der Student’s Union Bar: Von Karaoke bis Single Parties. Das Englisch Department hat auch für unseren Abschied eine Party organisiert und wir haben zusammen mit den Lehrern ein bisschen gefeiert. Bei der Bank of Ireland kann man auch für nur 3-4 Monate ein Konto eröffnen ohne gebühren zahlen zu müssen für irgendwas. Eure Eltern können Geld kostenfrei überweisen wenn sie sich die internationalen Überweisungsnummer bei ihrer Bank

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