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Studien zum Sprachkontakt - Fachbereich 10 - Universität Bremen

Studien zum Sprachkontakt - Fachbereich 10 - Universität Bremen

68 Eberhard Klein

68 Eberhard Klein Morgan, Prys 1977 “The character of Welsh society.” In: David Thomas (ed.) Wales: A new study. Newton Abbot: David & Charles, 272–290. Nelde, Peter 1986 “Migranten und autochtone Sprachgruppen als soziokulturelle Minderheiten.” In: Ernest Hess-Lüttich u.a. (Hrsg.) Integration und Identität. Tübingen: Narr, 55–62. Plaid Cymru 1983 Plaid Cymru General Election Manifesto. Cardiff. Price, Glanville 1984 Languages of Britain. London: Arnold. Stephens, Meic 1976 Linguistic minorities in Western Europe. Llandysul: Gomer Press. Sturm, Roland 1981 Nationalismus in Schottland und Wales 1966 - 1980. Eine Analyse seiner Ursachen und Konsequenzen. Bochum: Brockmeyer. Thomas, Alan R. 1973 The linguistic geography of Wales: A contribution to Welsh dialectology. Cardiff: University of Wales Press. 1985 “Welsh English: A grammatical conspectus.” In: Wolfgang Viereck (ed.) Focus on England and Wales. Amsterdam: Benjamins, 213–221. 1984 “Welsh English.” In: Peter Trudgill 1984, 178–184. Thomas, David 1977 “Introduction.” In: David Thomas 1977, 7–10. Thomas, Toby 1985 “Divided they stand.” In: The Economist 2, 1–18. Trudgill, Peter & Jean Hannah 1985 International English. A guide to varieties of Standard English. London: Arnold. Weinreich, Uriel 1970 Languages in contact: Findings and problems. The Hague: Mouton. Welsh Office 1981 Welsh in schools. Cardiff. West, Jonathan 1984 “An historical survey of language planning in Wales.” In: Istvan Fodor & Claude Hagege (eds.) Language reform: History and future. Band 3. Hamburg: Buske, 383–398

Axel F. Knapp Die Notwendigkeit von Sprachplanung und ihre gesellschaftliche Funktion als Wissenschaftsdisziplin Sprache und Sprachtätigkeit sind gleichsam flexible und komplexe Erscheinungen sowie Grundtatsachen menschlichen Daseins überhaupt. Die Ausbildung der menschlichen Sprachfähigkeit auf anatomischer und neurophysiologischer Grundlage sowie die Fähigkeit, Lauten semantische Inhalte zuzuordnen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Menschwerdung. Zu dieser abstrakt aufgefaßten Sprachfähigkeit bzw. -tätigkeit stellen die verschiedenen Existenzformen von Sprache (Dialekt, Soziolekt, Standardform einer Sprache usw.) konkrete Entsprechungen dar. (Einzel-) Sprachen sind von Notwendigkeit und Zufall bestimmte ‘offene Polysysteme’ (Wandruszka), die sich tendenziell den Kommunikationsbedürfnissen ihrer Sprecher anpassen. Dieser sogenannten Sprachentwicklung steht als Gegenpol der bewußte Eingriff in sprachliche Strukturen durch soziale Gruppen oder staatlicherseits gegenüber. Dieser bewußte Eingriff ist schon Sprachplanung in der Praxis: seine Motivation liegt in der Unzufriedenheit mit Sprache, Sprachsituation und deren Unangemessenheit für neue Kommunikationsbedürfnisse. 1 Da die Gesamtheit der Sprachen in der heutigen Zeit aufgrund von außersprachlichen Faktoren (Transnationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen, weltweite Durchsetzung der kapitalistische Produktionsweise) den ‘linguistische Weltprozeß’ (Deˇseriev) bilden, 2 ist es weiter nicht verwunderlich, wenn sich inzwischen eine Wissenschaftsdisziplin der Sprachplanung etabliert hat, die zu verallgemeinernden, über den Einzelfall hinweg weitergehenden Hypothesen kommen will. Von der mittelalterlichen Diglossie zur Nationalsprache Die Entstehung der modernen Nationalsprachen wird in der Sprachplanungsliteratur als ein Prozeß betrachtet, der sozusagen ein Vorläufer der Sprachplanung darstellt. 3 Er muß deshalb als ein zum Verständnis der Sprachplanung wichtiger Vorgang berücksichtigt werden. 1 Vergl. L.B.Nikol’sky, “Prognose und Planung sprachlicher Entwicklung.” In: R.Kjolseth & F.Sack (Hrsg), Zur Soziologie der Sprache. Opladen 1972, S.233 f. “Unter Sprachsituation wird...das gegenseitige Verhältnis der stratifizierten Idiome...auf dem betreffenden Territorium verstanden...Einfache Sprachsituationen hängen mit Diglossie zusammen, komplizierte mit Bilingualismus oder Vielsprachigkeit.” 2 Vergl. J.D.Deˇseriev, “Die sowjetische Methodologie, Theorie und Praxis der Planung und Prognostizierung der sprachlichen Entwicklung.” In: J. Kjolseth & F.Sack (Hrsg), Zur Soziologie... a.a.O.,S.197. 3 So bezeichnet z.B. William G. Milán den Verfasser der ersten spanischen Grammatik Nebrija als “the first planner of the Spanish language”. Vergl. W.G.Milán, “Contemporary Models of Standardized New World Spanish: Origin, Development and Use.” In: 69

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