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Lokativalternationen im Deutschen und anderswo - Universität ...

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Axel Holvoet Zur

Axel Holvoet Zur Variation des possessiven Dativs mit einem adnominalen Genitiv 201 im Baltischen (besonders im Lettischen) Snježana Kordić Nominale Variation in Sätzen mit evo/eto/eno im Kroatisch- 219 Serbischen Natalja Koškareva The case systems of nouns and pronouns in Khanty 235 María Pilar Larrañaga Die Markierung des Subjekts bei bilingual baskisch-spanisch 255 aufwachsenden Kindern Alla A. Mal’ceva Case variation in constructions with the dative in the 275 Čukotkan languages Irina Nevskaja Varying marking of spatial arguments in South Siberian Turkic 293 languages: a static dative and a dynamic locative Ljiljana Šarić Dativ der Richtung oder präpositionale Markierung im Kroatischen 305 und Serbischen Christoph Schroeder Markierungsvariation von Dativ und Null bei nicht-deiktischen 325 Lokalangaben im Türkischen: eine exemplarische Fallstudie Elena Sribinik Variation of noun phrase markers in Siberian languages 345 Nicole Störmer Dativ oder präpositionale Markierung bei Verben des Beschaffens 365 und Erzeugens im Russischen: Rezipient und/oder Benefizient Thomas Stolz & Cornelia Stroh Wenn Komitative Instrumentale sind und umgekehrt 387

Zu einem Typus von ‘Lokativalternationenim Deutschen und anderswo 1 Roger Böhm Universität Bremen 1. Von Dativen und indirekten Objekten 1.1. Zu den Hinterlassenschaften, die uns die unsinnliche (d.h. nicht lokalistische) Auffassung der Nominalkasus seit RUMPEL (1845) beschert hat, gehört die Trennung zwischen den “logischen” (grammatischen) und den “semantischen” (konkreten) Kasus. Was man für den Nominativ als das morphosyntaktische Korrelat einer grammatischen Funktion S u b j e k t , in der diverse semantische Funktionen neutralisiert sind, noch gelten lassen kann, erweist sich spätestens für den Dativ und dessen Korrelierung mit der gemeinhin i n d i r e k t e s O b j e k t (IO) genannten grammatischen Funktion als wenig hilfreich. Was z.B. ist von einem Lemma zu halten, das den Dativ definiert als “[i]n vielen Sprachen Kasus, der indirekte Objekte (Objektsdativ) markiert”, und im gleichen Atemzuge feststellt, “[e]ine generelle Kasusbedeutung kommt dem Dativ nicht zu” (GLÜCK 1993: s.v. Dativ)? Worauf, wenn nicht auf dem Inhalt, sollte sich die Benennung einer im jeweiligen einzelsprachlichen Kasussystem paradigmatisch distinkten Ausdrucksform als Dativ und deren übereinzelsprachliche Vergleichbarkeit denn gründen? Der Umstand, daß wir in dem Satzbeispiel (1) (Lesgisch, HASPELMATH 1993: 88) das nominale Flexiv -z ebenso wie das Flexiv -kkə in (2) (Malayalam, ASHER/KUMARI 1997: 204) als “Dativ”-Formativ bezeichnen, obwohl die Form im Lesgischen mit 17 (HASPELMATH 1993: 74) und im Malayalam mit 6 weiteren Formen (ASHER/KUMARI 1997: 191) im nominalen Paradigma kontrastiert, beruht auf nichts anderem als dem mit der jeweiligen Form im Syntagma transportierten Inhalt. 1 Den Veranstaltern – Winfried Boeder und Gerd Hentschel – und den Teilnehmer/innen des Markierungs-Symposiums danke ich für die gänzlich entspannte Arbeitsatmosphäre, in die der vorliegende Beitrag eingebettet war. Andrzej Bogusławski gilt mein Dank für den in einem Erdenleben raren Moment gegenseitigen (Er)Kennens.

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